Sibylle Knauss Eden

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Inhaltsangabe zu „Eden“ von Sibylle Knauss

Eine dramatische Reise zum Ursprung der Menschheit.<br>Am Anfang steht eine leidenschaftliche Liebe, als die Archäologen Mary und Louis Leakey auf brechen, um in Ostafrika nach den Spuren unserer Vorfahren zu suchen. Es ist eine Reise zu den Anfängen der Menschheitsgeschichte, von der Mary nie wieder zurückkehren wird. Tiefer und tiefer dringt sie in die Geheimnisse unserer Vergangenheit ein, eine Welt, in der das Dasein ein Kampf ums nackte Überleben ist, eine Welt, die alles andere als paradiesisch ist und doch von grandioser Ursprünglichkeit, der Garten Eden unserer vormenschlichen Ahnen. <br>Als Mary Leakey die Fußspuren von Laetoli in der versteinerten Lava entdeckt, Fußspuren von Urmenschen, die dort vor Millionen von Jahren vor einem Vulkanausbruch geflohen sind, kann der Triumph über diesen Fund nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Leidenschaft zwischen ihr und Louis erkaltet ist. <br>

Ein tolles und sehr spannendes Buch :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ich habe Urlaub - also ganz viel Zeit zum Lesen. An meinen letzten...

    yvonne_pioch

    yvonne_pioch

    Ich habe Urlaub - also ganz viel Zeit zum Lesen. An meinen letzten freien Tagen habe ich ein besonderes Buch entdeckt, das es in meine Top 20 geschafft hat. Habt Ihr noch Empfehlungen für mich, was ich diesmal entdecken sollte?

    • 19
  • Rezension zu "Eden" von Sibylle Knauss

    Eden
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    24. June 2010 um 14:47

    Im Mittelpunkt des neuen Romans von Sibylle Knauss steht das Archäologenpaar Louis und Mary Leaky, die (später mit ihrem Sohn Richard) in Afrika aufsehenerregede Funde aus der Frühzeit des Menschen machten. Konsequent erzählt sie dabei die Geschichte aus der Perspektive von Mary Leaky, die als junge Frau ihrem zukünftigen Mann Louis, damals schon ein erfolgreicher Archäologe begegnet und sich leidenschaftlich in ihn verliebt. Ihre Leidenschaft wird erwidert und gemeinsam lebt und arbeitet das Paar in Ostafrika. Die Autorin verknüpft geschickt die Geschichte des Forscherpaares und deren Funden von Schädeln, Knochen, Werkzeugen und Fußspuren mit Episoden aus der Entwicklungsgeschichte des Menschen. Dessen Leben war überhaupt nicht paradiesisch, sondern ein reiner Überlebenskampf und bestand zu Beginn vor allem darin, nicht gefressen zu werden, bevor sich langsam Sprache und Emotionen entwickelten. So entsteht ein ungeheuer lebendiges und fesselndes Bild unserer eigenen Entwicklungsgeschichte. Gleichzeitig bekommen wir Einblicke in die dramatische Geschichte einer Forscherehe zwischen zwei völlig unterschiedlichen Menschen. (Susanne Martin)

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  • Rezension zu "Eden" von Sibylle Knauss

    Eden
    KarlMay

    KarlMay

    24. January 2010 um 16:47

    m Mittelpunkt des neuen Romans von Sibylle Knauss steht das Archäologenpaar Louis und Mary Leaky, die (später mit ihrem Sohn Richard) in Afrika aufsehenerregede Funde aus der Frühzeit des Menschen machten. Konsequent erzählt sie dabei die Geschichte aus der Perspektive von Mary Leaky, die als junge Frau ihrem zukünftigen Mann Louis, damals schon ein erfolgreicher Archäologe begegnet und sich leidenschaftlich in ihn verliebt. Ihre Leidenschaft wird erwidert und gemeinsam lebt und arbeitet das Paar in Ostafrika. Die Autorin verknüpft geschickt die Geschichte des Forscherpaares und deren Funden von Schädeln, Knochen, Werkzeugen und Fußspuren mit Episoden aus der Entwicklungsgeschichte des Menschen. Dessen Leben war überhaupt nicht paradiesisch, sondern ein reiner Überlebenskampf und bestand zu Beginn vor allem darin, nicht gefressen zu werden, bevor sich langsam Sprache und Emotionen entwickelten. So entsteht ein ungeheuer lebendiges und fesselndes Bild unserer eigenen Entwicklungsgeschichte. Gleichzeitig bekommen wir Einblicke in die dramatische Geschichte einer Forscherehe zwischen zwei völlig unterschiedlichen Menschen.

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  • Rezension zu "Eden" von Sibylle Knauss

    Eden
    anushka

    anushka

    10. January 2010 um 12:19

    Ein Mann, eine Frau und ein Kind sind auf der Flucht. Der böse Berg hinter ihnen spuckt dunkle Wolken und Feuer. Das Atmen fällt schwer, aber sie müssen weiterlaufen. Die Frau tritt in die Fußspuren des Mannes, das Kind zieht sie hinter sich her. In der feuchten Vulkanasche sind ihre Fußabdrücke deutlich zu sehen ... ... auch dreieinhalb Millionen Jahre später noch, als Mary Leakey - bedeutende Archäologin und Paläoanthropologin - diese Spuren im Jahr 1978 entdeckt. Das Besondere daran, diese Vormenschen gingen aufrecht. Sibylle Knauss hat mit "Eden" einen Roman über das Leben und die Ehe des Archäologen-Ehepaares Leakey geschrieben. Diese Kapitel wechseln sich ab mit Rückblenben um mehrere Millionen Jahre, in denen Knauss das Leben unserer Vorfahren schildert, die nachts noch auf Bäumen schliefen und zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Spitze der Nahrungskette erorbert hatten, sondern sich noch mittendrin befanden und somit sowohl Jäger als auch Gejagte waren. Wesen, für die das Alleinsein ein Todesurteil war. Wer verloren ging, war verloren. Nur die Zugehörigkeit zu einem Stamm sicherte das Leben halbwegs. Jeder gehörte jedem und alles gehörte allen. Hin und wieder führte eine zündende Idee zu einem evolutionären Fortschritt. Es bedurfte einer solchen Idee, um Steine zu bearbeiten und sie als Werkzeuge zu verwenden. Die Differenzierung von Gefahren machte es notwendig, neue Worte zu erfinden. Und immer wieder mal werden auch Andere gesichtet, die anders aussehen als die Eigenen, und die doch aufrecht gehen, Sprache benutzen und eigene Ideen haben. Gleichzeitig schildert Knauss, wie Mary, eine junge Frau, den zehn Jahre älteren Louis Leakey kennenlernt und ihm nach Afrika folgt. Für sie trennt er sich von seiner Frau, was einen Skandal auslöst. Dann heiratet er Mary, die in seinen Augen ganz anders ist als andere Frauen. Und ihm damit das Leben schwer macht. Denn sie kann seine Affären und Seitensprünge nicht dulden, ist eifersüchtig und verzweifelt, und kompensiert dieses durch ihre Arbeit, mit der sie Louis und seinem Ruhm Konkurrenz macht. Immer häufiger gibt es Streit und immer öfter bleibt Louis weg. Diese Ebenen sind auf wundervolle Weise miteinander verknüpft. Die Geschichte der Leakeys wird überwiegend aus Marys Perspektive betrachtet. Leider kommt die Familiengeschichte durch Marys Beschäftigung mit ihrer Arbeit etwas kurz. So hat der zweite Sohn Richard einen schweren Unfall, der ihn zu einem Krüppel machen könnte. Im nächsten Kapitel jedoch ist Richard dann bereits erwachsen und es wird kein Bezug mehr auf diesen Unfall genommen. Für mich persönlich und mein Verständnis der real existierenden Familie Leakey fehlten mir zwischendrin zu große Teile der Familiengeschichte. Vielleicht war mehr aber auch nicht möglich, da Marys Söhne auch heute noch leben und es möglicherweise unangebracht gewesen wäre, die komplette Familiengeschichte auszubreiten. Besonders gefallen haben mir jedoch die Kapitel über das Leben in der Steinzeit, die anhand einzelner ausgesuchter Charaktere sehr anschaulich zum Leben erwachte. Man konnte die Furcht vor den nächtlichen Jägern konkret nachfühlen. Auch die Vorsicht und Wachsamkeit, die bei jedem Schritt notwendig waren, waren sehr eingängig geschildert. Anfänglich hatte ich etwas Probleme, in die Geschichte hineinzukommen, da ich vorher etliche "Werke" von Trivialliteratur gelesen habe und mich zunächst an Knauss' Sprachstil gewöhnen mußte, der sehr detailliert, elaboriert und sehr gut ausgearbeitet ist, jedoch auch etwas Konzentration verlangt und ein schnelles Drüberlesen nicht zulässt. Die Sprache ist einfach schön, poetisch, anspruchsvoll und ausgeklügelt. Zudem verwendet Knauss keine Anführungszeichen für direkte Rede. Abschließend lässt sich nur sagen, dass dieses Buch ganz anders war, als ich aufgrund des Klappentextes erwartet hatte. Zudem hatte ich keinerlei Kenntnis von den Leakeys und wußte somit gar nicht, was für ein kleines Juwel ich in der Hand hielt. Auf jeden Fall ist dies für mich ein Buch, das lange nachhallt und noch zu vielen Gedankengängen und Überlegungen anregt so wie es mich schon zu weiteren Recherchen motiviert hat. Und ich werde mich noch des Öfteren an das hier geschilderte Leben in der Wiege der Menschheit - das Eden in Afrika - erinnern.

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