Sibylle Lewitscharoff

 3,4 Sterne bei 167 Bewertungen
Autorin von Apostoloff, Blumenberg und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Sibylle Lewitscharoff wurde am 16 April 1954 in Stuttgart geboren. Sie hat einen bulgarischen Vater und eine deutsche Mutter. Sie wächtst in Stuttgart auf, wo sie auch 1972 ihr Abitur macht. Anschließend studiert sie Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin und schließt mit Magister ab. Während ihres Studium verbrachte sie jeweils ein Jahr in Buenos Aires und Paris . Nach ihrem Studienabschluss arbeitete Lewitscharoff einige Jahre als Buchhalterin in einer Berliner Werbeagentur. Seit 2000 lebt sie ausschließlich von der Tätigkeit als Schriftstellerin. Ihre Schrifsteller-Karriere begann sie vor allem mit dem Verfassen von Hörspielen. Ihre Werke wurden schon mehrfach ausgezeichnet. So erhiehlt sie unter anderem 1998 den Ingeborg Bachmann Preis und 2011 den Kleist Preis. In diesem Jahr ist sie auch für den deutschen Buchpreis nominiert.

Alle Bücher von Sibylle Lewitscharoff

Cover des Buches Blumenberg (ISBN: 9783518463994)

Blumenberg

(37)
Erschienen am 12.12.2012
Cover des Buches Killmousky (ISBN: 9783518466018)

Killmousky

(23)
Erschienen am 09.06.2015
Cover des Buches Consummatus (ISBN: 9783518462300)

Consummatus

(13)
Erschienen am 17.11.2010
Cover des Buches Pong (ISBN: 9783492550413)

Pong

(12)
Erschienen am 02.07.2019
Cover des Buches Der höfliche Harald (ISBN: 9783492550420)

Der höfliche Harald

(7)
Erschienen am 02.09.2019
Cover des Buches Das Pfingstwunder (ISBN: 9783518468418)

Das Pfingstwunder

(6)
Erschienen am 14.02.2018
Cover des Buches Montgomery (ISBN: 9783518463215)

Montgomery

(3)
Erschienen am 15.02.2012
Cover des Buches Pong redivivus (ISBN: 9783458193838)

Pong redivivus

(2)
Erschienen am 18.09.2013

Neue Rezensionen zu Sibylle Lewitscharoff

Cover des Buches Apostoloff (ISBN: 9780857420886)
lakitas avatar

Rezension zu "Apostoloff" von Sibylle Lewitscharoff

lakita
Roadmovie und Familiengeschichte

Im Grunde genommen weiß man gar nicht, wo genau der Schwerpunkt dieses Buches liegt. Ist es nun eine Art Reisegeschichte oder gar eine klassische Reisebeschreibung über Bulgarien oder ist es eher eine Familiengeschichte? Egal, Frau Lewitscharoff verwebt alle drei Elemente genial miteinander und was mich am meisten erfreut hat, waren alle ihre punktgelandeten Formulierungen, in denen oft etwas Lakonisches, etwas Sarkastisches, etwas Ironisches steckte. Ich hatte große Freude auf Spurensuche zu gehen, um mich an ihren tiefgründigen und zugleich brillanten Sätzen zu ergötzen und ich zolle ihr gern allen Respekt.

Cover des Buches Warten auf (ISBN: 9783451392122)
JoBerlins avatar

Rezension zu "Warten auf" von Sibylle Lewitscharoff

JoBerlin
Gott und die Welt

Zwei Seelen treffen sich im Universum und verstehen die entschwindende Welt nicht mehr: Wo sind sie-wer sind sie-was ist geschehen? Nach einem Flugzeugabsturz sind ihnen die dazugehörigen Menschen einfach so weggestorben – die Seelen finden sich im Nirgendwo, nun heißt es, sich neu zu orientieren. Und dies geschieht durch Austausch: Ein intensiv-intellektuelles Streitgespräch mit philosophischen-psychologischen-literarischen-theologischen Inhalten bricht los, die hüllenlose Daseinsform bietet keine Verkleidung und kein Versteck, "stattdessen irrt man wirren Herzens in der Konturlosigkeit herum … Aber in diesem Nichts scheint unser nicht mehr vorhandenes Herz zu klopfen wie verrückt, und die Gedanken fahren zickzack." So geht es mal im Einvernehmen, meist jedoch im Disput um Gott und die Welt, um Rilke, Dante, Chesterton, um Hegel, Sartre, Kierkegaard und viele mehr.

Was könnte besser sein, als sich mit Sibylle Lewitscharoff und Co-Autor Heiko Michael Hartmann niveauvoll zu unterhalten! Allerdings ist dieses Buch – Sie ahnen es – nur mit gewissen Vorkenntnissen so richtig zu genießen. Es sollte dann auch nicht flott durchgelesen werden; Pausen sind geboten, Reflexion ist angesagt, und angeregtes Nachblättern in den zitierten Werke gehört durchaus dazu. 

Und worauf warten die Seelen der Toten nun? Haben sie Angst vor dem Richter oder freuen sie sich auf Erlösung? Und entstehen sie immer wieder neu? "Gefühle, die man religiös nennen kann, aber nicht muss, bilden die Grundlage menschlicher Existenz. Jeder erlebt und formuliert sie ein wenig anders." Ich empfehle dieses anspruchsvolle Buch zur angeregt-amüsiert-ambitionierten Lektüre.

Cover des Buches Warten auf (ISBN: 9783451392122)
NicolePs avatar

Rezension zu "Warten auf" von Sibylle Lewitscharoff

NicoleP
Warten auf – Gericht und Erlösung: Poetischer Streit im Jenseits

Zwei „Seelen“ begegnen sich nach ihrem Tod in einer Art „Wartezimmer“. Aber worauf sollen sie warten? Es entbrennt eine spannende Diskussion, welche den Leser mitreißen kann. Zwei unterschiedliche Meinungen versuchen, einen Konsens zu finden und den anderen zu verstehen. Sie wissen beide nicht, worauf sie noch warten sollen. Denn sie sind ja tot, oder etwa nicht?

Beide Figuren werfen gute Argumente für ihre jeweilige Sichtweise in den Raum. Doch kann es überhaupt eine einzige wahre Sicht der Dinge oder Geschehnisse geben? Sofern es überhaupt eine richtige Antwort geben kann. Dieses Buch fordert den Leser heraus.

Leider sorgen immer wieder Begriffe für eine Unterbrechung des Leseflusses, da ich diese erst einmal nachschlagen musste. Dies entriss mich einer wirklich guten Unterhaltung, welche auf einem hohen Niveau geführt wird. Auch eigene Gedanken über das gerade Gelesene gehen so verloren.

„Warten auf – Gericht und Erlösung: Poetischer Streit im Jenseits“ ist ein Buch, auf welches sich der Leser einlassen und fast schon hineinfallen sollte. Jeder Leser wird das Ende für sich interpretieren, so dass dieses Buch nicht das eine Ende haben wird. Es ist eine Geschichte, für die man sich Zeit nehmen sollte, denn es finden sich viele feine Nuancen zwischen den Zeilen. Auch wenn es für mich anstrengend zu lesen war, empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Ich danke dem Herder Verlag und Literaturtest – Agentur für Buch PR und Buchmarketing für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Gespräche aus der Community



LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.
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Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!

Liest du gerne Bücher mit Niveau?
Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.

15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.

Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.
Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.

Die Regeln:
  1. Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an.
  2. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts.
  3. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein.
  4. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind!
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Nimmst du die Herausforderung an?

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"Großer Bruder Zorn" habe ich gelesen und fand es echt gut! :-)
Also ich schau immer erst einmal, ob ich eines der Bücher gelesen habe. In diesem Jahr sieht es aber ganz schlecht aus, in meinem Regal liegen zwar noch ungelesen 'Léon und Louise' und 'Adams Erbe', aber gilt ja nicht. Wie ist es bei euch? Welche der nominierten Bücher kennt ihr und sind sie eurer Meinung zu Recht für den deutschen Buchpreis nominiert worden? Drückt ihr einem der Bücher besonders die Daumen? • Volker Harry Altwasser, Letzte Fischer (Matthes und Seitz Berlin, September 2011) • Jan Brandt, Gegen die Welt (DuMont, August 2011) • Michael Buselmeier, Wunsiedel (Das Wunderhorn, März 2011) • Alex Capus, Léon und Louise (Hanser, Februar 2011) • Wilhelm Genazino, Wenn wir Tiere wären (Hanser, Juli 2011) • Navid Kermani, Dein Name (Hanser, August 2011) • Esther Kinsky, Banatsko (Matthes und Seitz Berlin, Januar 2011) • Angelika Klüssendorf, Das Mädchen (Kiepenheuer & Witsch, August 2011) • Doris Knecht, Gruber geht (Rowohlt.Berlin, März 2011) • Peter Kurzeck, Vorabend (Stroemfeld, März 2011) • Ludwig Laher, Verfahren (Haymon, Februar 2011) • Sibylle Lewitscharoff, Blumenberg (Suhrkamp, September 2011) • Thomas Melle, Sickster (Rowohlt.Berlin, September 2011) • Klaus Modick, Sunset (Eichborn, Februar 2011) • Astrid Rosenfeld, Adams Erbe (Diogenes, Februar 2011) Hier die Livestream-Lesung zum Buch: http://www.lovelybooks.de/lesung/astrid-rosenfeld/ • Eugen Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts (Rowohlt, September 2011) • Judith Schalansky, Der Hals der Giraffe (Suhrkamp, September 2011) • Jens Steiner, Hasenleben (Dörlemann, Februar 2011) • Marlene Streeruwitz, Die Schmerzmacherin (S. Fischer, September 2011) • Antje Rávic Strubel, Sturz der Tage in die Nacht (S. Fischer, August 2011)
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Sibylle Lewitscharoff wurde am 16. April 1954 in Stuttgart (Deutschland) geboren.

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