Sibylle Lewitscharoff Killmousky

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Inhaltsangabe zu „Killmousky“ von Sibylle Lewitscharoff

Was jetzt? Frauen? Zigaretten? Whiskey? Den lieben langen Tag? Richard Ellwanger, frisch aus dem Polizeidienst geschieden, ist es ein Rätsel, wie er von nun an seine Zeit verbringen soll. Da winkt ein Auftrag im fernen New York: Eine begüterte Frau ist zu Tode gekommen, und ihre Schwester und ihr Vater beschuldigen den trauernden Ehemann, ein anderer zu sein, als er vorgibt. Sie beauftragen Ellwanger mit privaten Ermittlungen. Und das heißt für ihn nicht nur, seinen schwarzfelligen Hausgenossen Killmousky den Nachbarn anzuvertrauen. Es heißt auch, sich in einer Metropole zurechtzufinden, in der ihm die Sprache nicht behagt, die Gepflogenheiten fremd sind und ein möglicher Mörder lebt, dessen Persönlichkeit den Ex-Kommissar zunehmend fasziniert. Sibylle Lewitscharoff nimmt sich eines Genres an, das mit ihr Millionen lieben: Killmousky ist ein mitreißender Krimi und zugleich ein sprachliches Meisterwerk.

Gemütlicher Krimi mit skurrilem Ermittler

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Netter Krimi zum Schmökern.

— goerk
goerk
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  • Mord oder Selbstmord?

    Killmousky
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    23. July 2017 um 22:48

    Richard Ellwanger, vorzeitig aus dem Polizeidienst entlassen, gerät in eine Sinnkrise. Da kommt ein privater Ermittlungsauftrag, der ihn nach New York führt, gerade recht. Mord oder Selbstmord? Die Nachforschungen in den vornehmsten Kreisen der amerikanischen Metropole gestalten sich schwierig. Ellwanger beherrscht die englische Sprache nicht wirklich und auch sein Kater Killmousky ist wenig davon erbaut, dass sein Herrchen ihn im Stich lässt.Die Autorin, die bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, versucht sich hier erstmals im Krimi-Genre. So ganz ernst sollte man die Geschichte um den pensionierten Kriminalkommissar nicht nehmen. Ellwanger ist ein behäbiger Grübler, der einen Blick fürs Detail hat, im normalen Leben aber eher unbeholfen wirkt. Eine gute Beobachtungsgabe zeichnet ihn aus. Was seine Englischkenntnisse anbelangt, ist nicht ganz sicher, wie gut sie wirklich sind. Denn in entscheidenden Momenten kann er sich doch ganz gut artikulieren.Dass er unvermutet mit einer der Hauptverdächtigen ins Bett hüpft, konnte ich nicht nachvollziehen.Das Ambiente – vor allem New York – ist gut und sehr anschaulich beschrieben.Der titelgebende Kater – aus der Serie „Inspector Barnaby“ abgekupfert - kommt leider wenig zum Zug. Gestört hat mich der etwas seltsame Schreibstil. Besonders bin ich über eine umgangssprachliche Unart gestolpert, die offenbar immer öfter Einzug in Manuskripte hält: „paar“ statt „ein paar“, „bisschen“ statt „ein bisschen“. Als literarische Sprache würde ich den Schreibstil in diesem Krimi ohnehin nicht bezeichnen.Der Fall selbst gestaltet sich wenig spektakulär. Von Anfang an ist klar, wer der Täter sein muss. Das Ende ist sehr konstruiert und versucht krampfhaft, Spannung zu erzeugen. Wer gemütliche Krimis mit einem skurrilen Ermittler mag, ist mit „Killmousky“ gut bedient. Spannend fand ich ihn eher nicht.

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  • Stimmungsvoller Kriminalroman

    Killmousky
    quadrupes

    quadrupes

    29. March 2015 um 17:42

    Richard Ellwanger - Kriminalhauptkommissar a. D. aus München - sieht nach einem viel zu frühen und unfreiwilligen Ausscheiden aus dem Berufsleben mit Graus dem zukünftigen Leben als Pensionär entgegen. Mit seinem Kater spielen, Zeitung lesen und den Haushalt besorgen, das sind die relativ profanen Dinge, mit denen er den neuen Lebensabschnitt in Verbindung bringt. Da kommt ihm ein Anruf seiner Vermieterin gerade recht. Diese bittet ihn, für einen Bekannten in New York die Umstände des Todes seiner Tochter zu untersuchen. So begibt sich der bodenständige Ellwanger in die Welt der Reichen und Schönen an die Ostküste der Vereinigten Staaten und kommt einem Verbrechen auf die Spur, das ihn für weitere Ermittlungen in die bayerische Provinz führt, aus der er selbst gebürtig stammt. Sibylle Lewitscharoff hat mit „Killmousky“ einen Kriminalroman verfasst, dem eine einfach gehaltene, aber dennoch tiefgründige Handlung zu Grunde liegt, die insbesondere durch stark gezeichnete Charaktere und einen angenehm akzentuierten Schreibstil überzeugt. Die Aufklärung des Falles erfolgt dabei ganz im Stil der klassischen Detektivgeschichte, so dass der Leser wenig Action, dafür jedoch um so mehr zwischen den Zeilen angelegte Ermittlungsarbeit erwarten darf.

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  • Amüsant geschrieben

    Killmousky
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    16. May 2014 um 13:44

    Der Kater Killmousky ist das zugelaufene Haustier von Kommissar Ellwanger, der soeben freiwillig aus dem Dienst geschieden ist. Gerade als seine Zukunft recht langweilig aussieht, erhält er von seiner weitgereisten Vermieterin und guten Bekannten das Angebot, für einen reichen Geschäftsmann aus New York privat zu ermitteln. Dieser verdächtigt seinen Schwiegersohn des Mordes an seiner Tochter. Er hält ihn für einen Hochstapler, ja, nicht einmal für einen Amerikaner. Die Vergangenheit dieses Mannes soll sich ausgerechnet in der Heimatstadt des Kommissars abgespielt haben. Ellwanger nimmt den Auftrag an und trifft auf eine recht merkwürdige Familie, in der nicht nur eine Person als Verdächtiger in Frage kommt. Die Recherchen gestalten sich recht mühsam, doch immerhin nähert sich der ehemalige Kommissar soweit dem Killer, dass er selbst in Lebensgefahr gerät.     DDie Autorin schreibt so geschmeidig wie eine Katze sich bewegt und das auch noch mit bayrischem Humor. Für mich müssen es nicht immer blutige Thriller sein. Es macht einfach Spaß diesen Krimi zu lesen und ruckzuck ist das Buch zu Ende :-).

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  • Ohne Kater in New York

    Killmousky
    goldfisch

    goldfisch

    14. May 2014 um 10:06

    Richard Ellwanger,frisch aus dem Polizeidienst bekommt einen heiklen, privaten Auftrag.Er soll den Mörder einer Frau in New York finden.So reist Ellwager ins verschneite New York und lässt seinen Kater Killmousky in der süddeutschen Provinz.Die Ermordete gehörte zur Upper Class in New York und Ellwanger kommt in den Genuss von Luxus.Der vermeindliche Täter allerdings,soll aus Ellwangers Heimat stammen.So reist Elkwanger schon bald wieder in die heimatliche Provinz. Spannend und gut!

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  • Wenn Katzen sprechen könnten...

    Killmousky
    goldfisch

    goldfisch

    14. May 2014 um 10:00


  • Der Kater läßt das "Mausen" nicht

    Killmousky
    goldfisch

    goldfisch

    13. May 2014 um 15:15

    Richard Ellwanger, aus dem Polizeidienst "entlassen", bekommt einen Auftrag.Ein Mord in New York und er soll diesen Mord aufklären, denn der vermeintliche Täter kommt aus Ellwangers Heimat in der süddeutschen Provinz.Ellwänger lässt seinen Kater "Killmousky" zwar nur ungern allein, aber eine Reise in das verschneite New York lockt. Dort findet sich Ellwanger flugs in der "Upper Class" wieder und bekommt den Auftrag, den Mörder, der Tochter eines reichen Geschäftsmannes zu stellen.Ein ruhiges, aber spannendes Werk mit raffinierten Wendungen.

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  • Killmousky

    Killmousky
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2014 um 18:22

    Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin keine Krimileserin. Ein- bis zweimal im Jahr versuche ich es dennoch, nur um das entsprechende Buch recht schnell und ungelesen wieder aus der Hand zu legen. Killmousky (gottseidank kein Katzenkrimi) ist originell, witzig und gut geschrieben – kurz die reine Freude und eine klare Lesempfehlung!