Sibylle Lewitscharoff Killmousky

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Inhaltsangabe zu „Killmousky“ von Sibylle Lewitscharoff

Ein Mann, ein Kater, ein Mord. Was jetzt? Frauen? Zigaretten? Whiskey? Den lieben langen Tag? Richard Ellwanger ist es ein Rätsel, wie er von nun an seine Zeit verbringen soll. Den Dienst als Kriminalhauptkommissar hat er quittiert, nachdem er, der »Verhör-Ellwanger«, die raffinierteste Verhörbegabung Münchens, einem Verdächtigen gegenüber die Beherrschung verloren hat. Da winkt ein Auftrag im fernen New York: Eine begüterte Frau ist zu Tode gekommen, und ihre Schwester und ihr Vater beschuldigen den trauernden Ehemann, ein anderer zu sein, als er vorgibt. Sie beauftragen Ellwanger mit privaten Ermittlungen. Und das heißt für den Mann aus dem Hohenlohischen nicht nur, seinen schwarzfelligen Hausgenossen Killmousky den Nachbarn anzuvertrauen. Es heißt auch, sich in einer Metropole zurechtzufinden, in der ihm die Sprache nicht behagt, die Gepflogenheiten der oberen Zehntausend fremd sind und ein möglicher Mörder lebt, der vielleicht aus Ellwangers Heimat stammt und dessen Persönlichkeit den Ex-Kommissar zunehmend fasziniert. Die Sprachvirtuosin Sibylle Lewitscharoff nimmt sich eines Genres an, das mit ihr Millionen lieben: Killmousky ist ein grandioser Kriminalroman, in dem New York und die hohenlohische Provinz gleichermaßen unter Schneebergen begraben liegen, und zugleich ein Hörgenuss höchster Güte. (5 CDs, Laufzeit: 6h)

Ein raffiniert gesponnener Krimi, der perfekt von Christian Brückner in Szene gesetzt wird!

— SASC
SASC

spannend mit Katze.

— miss_mesmerized
miss_mesmerized

Sprachlich gelungen, spannend, gut gelesen

— claudiaausgrone
claudiaausgrone

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  • Sibylle Lewitscharoff - Killmousky

    Killmousky
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    08. May 2014 um 15:59

    Richard Ellwanger steht vor einer wichtigen Frage: wie um Himmels Willen soll er jetzt seine Tage füllen? Der Kriminalhauptkommissar musste nach einem umstrittenen Verhör seinen Dienst quittieren und sitzt nun mit dem frisch zugelaufenen Kater Killmousky zu Hause. Doch seine Vermieterin hat schon einen Auftrag für ihn: im fernen New York kam die Tochter eines Bekannten ums Leben. Die Polizei hat den Fall schnell zu den Akten gelegt, doch die Familie vermutet, dass der Ehemann einen Mord geschickt vertuscht hat. Überhaupt scheint dieser nicht ganz durchsichtig und da es Verbindungen nach Deutschland gibt, soll Ellwanger der Sache auf den Grund gehen. Schnell stellt er fest, dass auch bei den oberen Zehntausend genauso niedere Beweggründe zu finden sind, wie überall sonst. Sibylle Lewitscharoff hat sich mit Killmousky an ein für sie neues Genre gewagt und war erfolgreich. Der Protagonist wirkt authentisch und sympathisch, insbesondere in seinem zunächst unsicheren Umgang mit den Schönen und Reichen, doch zunehmend kommt seine Professionalität zum Vorschein und er gewinnt an Sicherheit und Profil. Doch Sibylle Lewitscharoff hat nicht nur einen unterhaltsamen Krimi geschrieben, dessen Auflösung durchaus vorhersehbar ist, sondern lässt den Kommissar gleich zweimal an moralische Grenzen stoßen, bei denen sich der Leser ebenfalls fragen muss, ob der rechtliche Rahmen und das eigene Moralgefühl hier zueinanderfinden. Bei aller Kritik an der Autorin und ihren verschrobenen Weltansichten: dieser Roman ist gelungen.

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