Sibylle Luise Binder Tierisch giftig

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Inhaltsangabe zu „Tierisch giftig“ von Sibylle Luise Binder

Es gibt Frösche, die man nicht küssen sollte - wie den tödlich giftigen Goldenen Blattsteiger aus Brasilien. Ein solcher Pfeilgiftfrosch sitzt seelenruhig in der Zimmerpalme eines Selbstmörders und veranlasst die herbeigerufene Polizei dazu, die Göppinger Amtsveterinärin Friederike Abele an den Tatort zu bitten. Die junge Tierärztin weiß: Ein Frosch kommt selten allein. Im Haus des Verstorbenen deutet alles darauf hin, dass der Mann im großen Stil mit Amphibien und Reptilien gehandelt hat. Friederike Abele beginnt zu ermitteln. Die Jagd nach den Drahtziehern des Reptilienschmuggels führt sie zu einem fragwürdigen Zoohändler ins Ruhrgebiet und schließlich bis in den Rotterdamer Hochseehafen, wo nicht nur ihre Qualitäten als Schlangenbeschwörerin gefragt sind ...

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  • Manche Frösche küsst man nicht

    Tierisch giftig
    SimoneDorra

    SimoneDorra

    Friederike Abele (genannt "Fritz") arbeitet als Amtsveterinärin in Göppingen und ist mit dem Chefdirigenten der Stuttgarter Staatsoper verbandelt, einem ausgesprochen appetitlichen Waliser. Als man sie in die Wohnung eines Selbstmörders ruft, weil dort ein giftiger Frosch, an den sich kein Polizist herantraut, auf einer Zimmerpflanze hockt, eilt sie zu Hilfe... und landet prompt im Krankenhaus. So beginnt einer der überraschendsten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Autorin kann herrlich erzählen, hat selbst sichtlich Spaß an ihrem Plot und nimmt den Leser von der ersten Seite mit in ihre Geschichte. Dass Fritz mit ihrem Schatz in einer ehemaligen Kirche haust, dass sie von Wagners Musik "Pickel kriegt", vor Ermittlungen auf eigene Faust nicht zurückschreckt und sich dabei mehr als einmal in Teufels Küche bringt, machen die Story nur noch unwiderstehlicher, und man folgt der Heldin mit Begeisterung auf ihrer Suche nach einem Mörder und seine Verwicklung in illegalen Tierhandel. Wobei die wackere Dame unter anderen in einem Hafenbecken landet... und in einem abgeschlossenen Raum, gemeinsam mit einem zu Tode erschrockenen Leidensgenossen und einer fiesen Schlange namens Hermegunde. Ich hätte absolut nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden - mit "Fritz" Abele, ihrem Kumpel Adrian, dem patenten Kommissar Gerhardt, mehr Mordfällen, die genau so gut ausgedacht sind wie dieser und - natürlich - mit Corin Llewellyn, dem wundersamen Waliser. Immer her damit!

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    SimoneDorra

    SimoneDorra

    11. September 2014 um 17:46
  • Leserunde zu "Giftmorde 15 tödliche Anleitungen" von Andreas M. Sturm

    Giftmorde 15 tödliche Anleitungen
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Mögen Sie guten Wein? Oder indische Gewürze? Süßigkeiten? Vielleicht überlegen Sie sich das noch mal . . . Macht mit bei unserer neuen Leserunde zu ›Giftmorde - 15 tödliche Anleitungen‹, einer Anthologie mit 15 Krimikurzgeschichten.                                      Bewerbt euch bis zum 11.02.2014 um eines von 15 Leseexemplaren unter der Rubrik Bewerbung / Ich möchte mitlesen. Was genau erwartet euch in ›Giftmorde‹ Blumen und Pflanzen - der Inbegriff von Schönheit und Unschuld. Doch in manchen der so harmlos scheinenden Gewächse lauert ein tödliches Gift. Vierzehn renommierte Autorinnen und Autoren haben eine Auswahl der giftigsten Pflanzen und menschlichen Schwächen seziert und in fünfzehn mörderischen Anleitungen zu spannenden Geschichten verwoben. Die besondere Würze bei diesen Kurzkrimis ist, dass nicht jede Mordabsicht gelingt - einige Opfer schlagen zurück. Nachahmer werden also nachdrücklich gewarnt! Menschen reagieren oft anders, als der schlaueste Täter planen kann. Sollten Sie dennoch auf den Geschmack gekommen sein, lesen Sie unbedingt vor jedem Giftmord die tödlichen Anleitungen und fragen Sie Ihren Anwalt oder Bestatter. Inhaltsangabe Autoren und Story: Romy Fölck: ›Tollkirsche: Für's Protokoll‹ Andreas M. Sturm: ›Gefleckter Schierling: Tödliches Halloween‹ Cornelia Lotter: ›Roter Fingerhut: Nur über meine Leiche!‹ Petra Tessendorf: ›Eibe: So rot die Lippen‹ Helmuth Scheel: ›Safran: Das gelbe Gericht‹ Sophie Sumburane: ›Weißer Germer: Kalte Hand‹ Mandy Kämpf: ›Herbstzeitlose: Kleine Nachbarschaftsmorde‹ Frank Kreisler: ›Engelstrompete: Bumerang‹                                        Traude Engelmann: ›Gewöhnlicher Goldregen: Zu gut für diese Welt‹ Patricia Holland Moritz: ›Alraune: Alraunenmord‹ Matthias Seydewitz: ›Schwarzes Bilsenkraut: Der eine Rose bricht‹ Ingrid Schmitz: ›Rizinus: Lass uns sterben‹ Jan Flieger: ›Digitalis: Die Löwin‹ Martina Arnold: ›Blauer Eisenhut: Das Prickeln‹ Andreas M. Sturm: ›Hortensie: Abschied‹

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    Solifera

    Solifera

    30. January 2014 um 21:26
    fhl_verlag_leipzig schreibt Wir würden gerne von euch wissen, was euch an dem Thema ›Giftmorde‹ interessiert. Kennt Ihr vielleicht Romane oder habt ihr bereits welche gelesen in denen die Giftmischerei erfolgreich ...

    Giftmorde sind IMMER interessant :) Weil es eine subtile Methode ist, jemand umme Ecke zu bringen und je nachdem wie man es anstellt ;) Außerdem wissen wir ja auch von Paracelsus „Alle Dinge sind ...

  • Leserunde zu "Tierisch giftig" von Sibylle Luise Binder

    Tierisch giftig
    Silberburg_Verlag

    Silberburg_Verlag

    Wahrscheinlich der erste Krimi überhaupt mit einer sympathischen Amtsveterinärin als Ermittlerin! Und gleich in der ersten Szene macht sie Bekanntschaft mit einem Südamerikanischen Pfeligiftfrosch - klar, es geht um den Schmuggel exotischer Tiere! Ein Buch, dem wir ganz viele begeisterte LeserInnen wünschen, deshalb gibt es 15 Exemplare zu gewinnen! Die Autorin wird mit dabei sein.  Link zum Buch auf der Verlagshomepage.

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  • Tierisch giftig

    Tierisch giftig
    schlumeline

    schlumeline

    22. October 2013 um 11:16

    Die Göppinger Amtsveterinärin Friederike Abele wird von der Kriminalpolizei nach Donzdorf bestellt. Dieser Aufforderung kommt Friederike, genannt „Fritz“ gerne nach, denn ihre eigentliche Arbeit ist zumeist nicht wirklich spannend. Vor Ort stellt sich heraus, dass ein Mann aus noch ungeklärter Ursache ums Leben gekommen ist und sich in dessen Wohnung ein „freihüpfender“ gelber Frosch befindet. Fritz kann ihn zwar einfangen, kommt dabei aber mit Gift in Berührung. Da ist es keine Frage, dass die Veterinärin Vermutungen anstellt und auf eigene Faust Ermittlungen aufnimmt und so ziemlich schnell einem Schmuggel von genehmigungspflichtigen Reptilien auf die Spur kommt. Unterstützt wird Fritz von ihrem alten Bekannten und guten Freund Adrian. Diese Kriminalgeschichte rund um Tierhandel und Tierschutz ist richtig erfrischend und das Thema ist einmal etwas ganz anderes. Richtig spannend wird es, wenn Fritz sich mal wieder leichtfertig in große Gefahr begibt und dabei mit kriminalistischen Kreisen zu tun bekommt, die sie sonst nur aus Erzählungen kennt. Dennoch scheint Fritz diese selbst gesuchte Aufgabe regelrecht zu genießen. Es ist für sie eine gelungene Abwechslung zum täglichen Büroalltag und Papierkrieg. Neben der Haupthandlung in diesem Roman ist auch das Privatleben von Friederike Abele wirklich interessant. Ihr Lebensgefährte ist ein regelrechter Frauenschwarm, war schon mehrmals verheiratet und ist Musikdirektor an der Oper Stuttgart. Mit ihm gemeinsam lebt Fritz in einer umgebauten Kirche und man kann wohl sagen die beiden sind ein wirklich ungewöhnliches Paar. Aber sie scheinen zu wissen, was sie aneinander haben. Der Leser darf in jedem Fall auf weitere Fälle mit Fritz hoffen. Themen rund um Tier und Krimi gibt es sicher noch genug und Friederike als Person bietet auch noch genügend Stoff für weitere Bücher. Wer einmal nach einem thematisch ganz anderen Kriminalroman sucht, der sollte hier zugreifen.

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  • Rezension zu "Tierisch giftig" von Sibylle Luise Binder

    Tierisch giftig
    Solifera

    Solifera

    29. September 2013 um 17:57

    Der 1. "Fall" der Amtsveterinärin Friederike Abele   Die Amtsveterinärin Friederike Abele, meistens nur liebevoll Fritz / Fritzi genannt, hat meistens keine spannenden Aufgaben. Viel Bürokram, Statistiken, mal hier und da Schweinebauern (und ihre Getier) besuchen. Alles in allem recht unspektakulär. Da kommt der Anruf, dass in einer Privatwohnung ein giftiger Frosch auf einer Palme sitzt recht gelegen. Endlich mal Action! Allerdings steckt mehr dahinter, denn so ein Frosch kommt selten allein... Und schneller als Fritzle guggen kann ist sie mitten drin in den dunklen Machenschaften um illegalen Schmuggel von seltenen und giftigen Tierarten.   Dass dich die sympathische Veterinärin dabei immer wieder in Gefahr gibt, ist eigentlich fast logisch. Und ihr Lebensgefährte, der berühmte und bekannte Dirigent Sir Corin Llewelly, sieht seine Fritzi natürlich nicht gerne in danger ;) Neben den beiden gibt es zahlreiche ebenso gelungene Charaktere, wie z.B. ihren bester Freund Adria, der ebenfalls Veterinär ist. Oder Sekretärin  Frau Schubarth und wie sie alle heißen!   Einen flotter-fetziger Schreibstil hat der Krimi, der trotz viele spannender Momente, für mich eine Art Wohlfühlkrimi ist, einfach vielleicht auch aufgrund der tollen Figuren. Allen voran dem Original Friederike Abele, die das Kriminalisieren einfach nicht lassen kann. Ich bin nun gespannt, welche knifflichen "Fälle" das Fritzle noch zu lösen hat.

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  • Achtung, könnte giftig sein!

    Tierisch giftig
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    28. September 2013 um 20:53

    Inhalt: Es gibt Frösche, die man nicht küssen sollte – wie den tödlich giftigen Goldenen Blattsteiger aus Brasilien. Ein solcher Pfeilgiftfrosch sitzt seelenruhig in der Zimmerpalme eines Selbstmörders und veranlasst die herbeigerufene Polizei dazu, die Göppinger Amtsveterinärin Friederike Abele an den Tatort zu bitten. Die junge Tierärztin weiß: Ein Frosch kommt selten allein. Im Haus des Verstorbenen deutet alles darauf hin, dass der Mann im großen Stil mit exotischen Amphibien und Repti-lien gehandelt hat. Friederike Abele beginnt, Ermittlungen aufzunehmen. Die Jagd nach den Drahtziehern des Reptilienschmuggels führt sie zu einem fragwürdigen Zoohändler ins Ruhrgebiet und schließlich bis in den Rotterdamer Hochseehafen, wo nicht nur ihre Qualitäten als Schlangenbeschwörerin gefragt sind … Ein Krimi, der Spaß macht, mit einer Hauptfigur, wie man sie noch nicht getroffen hat. Und einem packenden Showdown an einem ungewöhnlichen Ort. Meine Meinung: Ich habe in letzter Zeit wirklich einige Krimis gelesen, aber dieser hier hat mir wirklich überraschend gut gefallen. Der Klappentext klingt schon sehr vielversprechend, aber eine Amtsveterinärin als Ermittlerin? Wie soll das denn bitte funktionieren? Es funktioniert, wie von Sibylle Luise Binder ausführlich klar gestellt wurde.  Die Protagonisten sind sehr sympathisch und natürlich dargestellt, wodurch es einem leicht fällt, sich mit ihnen zu identifizieren.  Vor allem Fritz ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Sie ist wirklich nicht auf den Kopf gefallen, neugierig und hat zudem zu wenig Angst, was ihr leider nicht nur einmal zum Verhängnis wird.  Der Schreibstil macht es einem leicht den roten Faden nicht zu verlieren. Dies kann durch die vielen Ortswechsel ja schon mal passieren, aber auch dies hat die Autorin klug gelöst.  Fazit:  Ein toller Krimi, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, denn ein Folgeband soll schon geplant sein. 5 Sterne sind auf jeden Fall ein Muss. 

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  • Fritz und ihr erster tierischer Fall

    Tierisch giftig
    Sterny88

    Sterny88

    27. September 2013 um 00:07

    Als Frau Dr. Friederike Abele zum Einsatz gerufen wird, denkt man sich noch nichts dabei. Sie ist schließlich nicht bei der Mordkommission, sondern Amtsveterinärin und damit meistens mit eher unspektakulären Schweinebauern (und deren Tieren) beschäftigt. Amtshilfe muss allerdings auch mal sein und einen giftigen Frosch einfangen schafft Fritz mit links, denkt sie. Aber wie erwartet kommt alles anders als man möchte und schon steckt sie mittendrin in einem Fall, der nicht nur einige illegal eingeführte Reptilien mit sich bringt, sondern sie des Öfteren die Nerven kostet. Als erstes möchte ich den Schreibstil in den höchsten Tönen loben – locker, flüssig und es macht schon deswegen Spaß das Buch zu lesen. Die Idee die Krimi-Reihe rund um eine Amtstierärztin aufzubauen klang erfrischend und hat mich sofort angesprochen bevor ich überhaupt die erste Zeile gelesen habe. Ich wurde in keiner Weise enttäuscht. Fritz ist eine super Protagonistin – sympathisch, aber nicht perfekt. Sie hat immer einen guten Spruch auf den Lippen und springt in so manche Situation nicht aus eigener Naivität und Dummheit. Die Nebenfiguren sind ebenso gut gelungen, obwohl man gespannt sein darf, ob in den nächsten Teilen die eine oder andere Figur eine größere Rolle spielen wird. Die Thematik des Handels mit exotischen Tieren fand ich gut gewählt, weil es mal etwas anderes ist als in typischen Krimis. Zudem wird das Thema nicht platt abgehandelt, sondern man hat das Gefühl auch wirkliche (gut recherchierte) Informationen vorgesetzt zu bekommen. Dabei spielen Fritzle und ihr bester Freund Adrian, der in der Wilhelma als Tierarzt arbeitet, eine große Rolle. Das Ende hatte für mich auch noch eine überraschende Wendung parat, was ich positiv finde, da man doch bei vielen Büchern schon vorher das Gefühl hat über alles Bescheid zu wissen. Fazit: Schreibstil top, Thema top, Fritzle top - her mit dem nächsten Buch :)

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  • Tierisch giftig

    Tierisch giftig
    nataliea

    nataliea

    25. September 2013 um 11:53

    "Tierisch giftig" ist ein Krimi, der sich überwiegend in Göppingen, Baden-Württemberg, abspielt. Bei diesem Kriminalroman ermittelt zur Abwechslung einmal eine Amtsveterinärin, die mit ihrer spritzigen Art wirklich überzeugen kann. Die Amtsveterinärin Friederike Abele, genannt Fritz, wird von der örtlichen Polizei zu einem Fall beordert. Bei diesem wurde ein Mann erhängt aufgefunden. Des Weiteren sitzt ein gelber Pfeilgiftfrosch in einer Yucca-Palme und Fritz solle diesen nun einfangen. Dieser Frosch ist zum einen der Ursprung des Übels, da Fritz auch durch ihre Neugierde angetrieben, in einen Fall hineingezogen wird und zum anderen der Auftakt eines klasse Krimis, bei dem Fritz die Hauptrolle einnimmt. Bei diesem Fall spielt der Duisburger Zoohändler Kowalski eine enorme Rolle. Der Zooriese Kowalski handelt nämlich illegal mit geschützten Tieren und Fritz möchte dem ein Ende setzen. Bei den Ermittlungen gerät Fritz immer wieder in brenzlige Situationen und aus dem Selbstmord wird alsbald ein Mord, bei dem eine giftige Schlange eingesetzt wurde. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und fesselnd. Sehr positiv empfand ich, dass die lateinischen Namen der einzelnen Reptilien, sowie das veterinäre Hintergrundwissen eingebaut wurden. Hierbei erkennt man, dass die Autorin ihren Krimi hervorragend recherchiert und sich auch das nötige Fachwissen angeeignet hat. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und sind dem Leser, bis auf die Gangster natürlich, von Anfang an sympathisch. Und auch der Humor kommt in diesem Kriminalroman nicht zu kurz. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass die Spannung gegen Ende etwas abflaut. Die Ergebnisse der Ermittlungen sind zwar sehr aufschlussreich, doch werden diese lediglich erzählt. Fritz ist dabei nur Beobachter und nicht die taffe Ermittlerin vom Anfang. Trotz allem ist dies auf jeden Fall ein lesenswerter Krimi der Extraklasse und ich werde nach dem zweiten Fall für Fritz Ausschau halten!

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  • Tierisch giftige Tiere und eine Amtstierärztin

    Tierisch giftig
    sandy0815

    sandy0815

    25. September 2013 um 11:20

    Als Amtstierärztin zu arbeiten, ist nicht immer ungefährlich. Das muss Friederike (Fritz) Abele am eigenen Leibe erfahren, als sie von der Polizei um Hilfe gebeten wird, da bei einem Selbstmörder im Haus ein gelber, vermutlich giftiger, Frosch sitzt. Beim Einfangen des Frosches gerät sie mit dem Gift des Frosches in Berührung und bezahlt dieses fast mit ihrem Leben. Fritz stellt fest, dass der Selbstmörder mit illegal eingeführten exotischen Reptilien handelte und kommt mit Hilfe eines befreundeten Reptilienexperten einem Tierhandlesring auf die Spur. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, denn es beginnt nicht nur gleich sehr spannend, nein, die aufgeführten Personen wurden durch Sybille Luise Binder so liebevoll ausgearbeitet, dass ich teilweise das Gefühl hatte, die Leute tatsächlich zu kennen. Und trotz der Spannung fehlte hier auch nicht der sehr gut verteilte Witz, welcher aber nicht übertrieben wirkte. Ich freue mich bereits jetzt, dass es demnächst noch Fortsetzungen mit der sympathischen Tierärztin Fritz und ihren Freunden geben wird.

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  • Tierisch gefährlich

    Tierisch giftig
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    23. September 2013 um 16:43

    Die Tierärztin Friederike Abele, genannt Fritz, ist in Göppingen als Amtsveterinärin tätig und verübt dort einen eher ruhigen Job. Eines Tages wird sie jedoch an den Schauplatz eines Selbstmordes gerufen, um einen entlaufenen Frosch einzufangen. Dort wird sie nicht nur durch das Gift des Frosches schwer vergiftet, sondern wittert in diesem Fall den missbräuchlichen Handel mit geschützten Reptilien und Amphibien. Da sich weder Polizei noch Zoll wirklich zuständig fühlen, beginnt sie unter der Mithilfe ihres Freundes und Reptilienexperten Adrian auf eigne Faust mit Nachforschungen. Dabei gerät sie bald in das Revier des Duisburger Zoohändlers Kowalski, der davon alles andere als begeistert ist, und dessen Gefährlichkeit sie unterschätzt, so dass sie nicht nur einmal in Lebensgefahr gerät. Bei diesem Roman handelt es sich um einen Krimi der besonderen Art. Zum einen führt hier eine Tierärztin die Ermittlungen, zum anderen besticht diese durch eine außergewöhnlich spritzige Art und Energie. Die Geschichte fesselt den Leser nicht nur die spannenden Entwicklungen, sondern auch durch die lockere Sprache und die faszinierenden Personen, deren Charakterisierung manchmal fast an eine Karikatur erinnert. Man merkt der Autorin ihre Vorliebe für Tiere an, und auch wenn sie sich ansonsten eher mit Pferden und Hunden beschäftigt, hat sie für diesen Krimi offenbar gründlich zum Thema Reptilien recherchiert und die Geschichte mit einigen Details und lateinischen Fachbegriffen geschmückt. Der Spannungsbogen ist weitgehend hoch, Abwechslung bringen kleine Abstecher in das Privatleben von Fritz, zudem gibt es immer mal wieder humorvolle Einlagen, wie beispielsweise Fritz Befragung in der Nachbarschaft des Selbstmörders. Gegen Ende fiel die Geschichte für meinen Geschmack etwas ab, als von den abschließenden Entwicklungen und Ergebnissen nur erzählt wurde. Diese Passagen empfand ich als etwas langatmig, hier fehlte die Spritzigkeit der übrigen Passagen, in die Fritz direkter involviert war. Insgesamt kann ich diesen Krimi jedoch empfehlen und freue mich auf weitere Bände mit der „Heldin“ und ihren sympathischen Mitstreitern.

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  • Rezension zu "Tierisch giftig" von Sibylle Luise Binder

    Tierisch giftig
    tigerbea

    tigerbea

    18. September 2013 um 12:24

    Die Göppinger Amtstierärztin Friederike "Fritz" Abele wird zu einem Tatort gerufen, da dort in einer Pflanze ein gelber Frosch sitzt - ein Goldener Blattsteiger aus der Familie der Pfeilgiftfrösche. Als Fritz sich an einem Blatt schneidet, auf dem dieser vorher gesessen hat, stellt sich schnell heraus, daß er noch giftig ist, also kaum eine deutschen Nachzucht sein kann. Und der angebliche Selbstmord wird schnell zu einem Mord durch Schlangengift. Die Spuren führen nach Duisburg zu einem großen Zoohändler, der in einschlägigen Kreisen für den Schmuggel von genehmigungspflichtigen Reptilien, vorzugsweise der giftigen Spezies, bekannt ist. Bei ihren Ermittlungen in Duisburg begibt sich Fritz in Gefahr. Als sie lediglich mit ihrem Lebensgefährten zu einem Urlaub in Rotterdam ist und alleine eine Hafenrundfahrt macht, entdeckt sie dort den Duisburger Zoohändler und wird selbst entdeckt. Die Lage wird bedrohlich... Dieses Buch ist ein absolutes Highlight auf dem Büchermarkt! Die Sprache ist wunderbar fließend, man mag gar nicht aufhören zu lesen. Man merkt den Sachverstand der Autorin, denn es ist alles sehr detailgetreu wiedergegeben. Sämtliche Dinge rund um die Reptilien sind stimmig, es ist keinerlei Effekthascherei dabei. Auch das Einbringen der lateinischen Tiernamen ist absolut genial und bewirkt, daß man die Fachkenntnis der Autorin merkt und nicht den Eindruck hat, hier hätte sich jemand mal kurz ins Thema gelesen und dann ein Buch geschrieben. Man fühlt sich richtig in die Story versetzt. Die Charaktere sind sehr gut und glaubhaft beschrieben, die Amtstierärztin hat sofort alle Sympathiepunkte für sich. Dieses Buch zählt für mich zu den Entdeckungen des Jahres!

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  • Tierisch zu empfehlen

    Tierisch giftig
    Antek

    Antek

    17. September 2013 um 14:31

    Frederike, kurz Fritz die Amtstierärztin ermittelt hier in einem höchst brisanten Fall. Von Kommissar Gebhardt wird sie zu einem Selbstmord gerufen um dort einen giftigen Frosch einzufangen. Schon diese Aktion fesselt den Leser ans Buch, denn fast hätte das Gift ihr Leben gekostet. Doch die smarte Tierärztin lässt sich von ein wenig Gift nicht entmutigen und ermittelt eifrig auf eigene Faust weiter, da sie hier eindeutig illegale Geschäfte mit Reptilien wittert. Und dieser Verdacht bestätigt sich auch mit jedem weiteren ihrer Schritte. Begleitet auf ihren Aufklärungstouren wird sie von Adrian, einem Kollegen und Freund, der ebenfalls als Tierarzt arbeitet. Diesem ist zwar mehr als mulmig, sich hierfür oft an die Grenze des Legalen zu begeben, lässt aber Fritz meist nicht alleine. Dies ist auch mehr als gut, denn er muss ihre so einige Male die Haut retten. Was in Schwaben seinen Beginn nimmt, zieht Kreise über das Ruhrgebiet bis hin nach Rotterdam. Werden die beiden Geheimermittler dem Rätsel auf die Spur kommen und das Spinnennetz des illegalen Tierhandels aufdecken? Das soll hier auf keinen Fall verraten werden, denn selber lesen ist dringendst zu raten. Sibylle Luise Binder ist mit Tierisch giftig" wirklich ein kleines Meisterwerk gelungen. Ich war sofort begeistert und diese Begeisterung hielt wahrlich bis zur letzten Seite an. Es gelingt ihr mit ihrem Schreibstil den Leser an das Buch zu fesseln. Es fehlte wirklich in keinem Abschnitt an Spannung. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass alle Charaktere so brillant erdacht und beschrieben sind. So muss man die etwas burschikose Fritz einfach nur mögen, mit ihrem stets passenden Humor und ihren trockenen Kommentaren gibt es viel zu lachen. Gemeinsam mit Adrian geben die beiden ein klasse Team ab und die Dialoge der beiden sind zu köstlich. Aber auch die Nebenrollen sind alle irgendwie besonders. So ist Leon, Fritz Lebensgefährte, ein ganz besonderer Mann. Er ist ein großer Dirigent, weshalb wegen der besseren Akustik eine ausrangierte Kirche bewohnt wird. Auch einem ganz speziellen, aber liebenswürdigen MSV- Fan begegnet man immer wieder. Besonders gut haben mir ja die Nachbarn des Selbstmordopfers gefallen. Hannelörle die Meisterin am Staubsauger und der korrekte Erwin mit poliertem Benz, geben nicht nur beste Tipps in Sachen Verbrechensaufklärung sondern bieten Unterhaltung der Extraklasse mit ihrer schwäbischen Art. Insgesamt kann ich tierisch giftig wirklich guten Gewissens weiter empfehlen und denke dass die fünf Sterne wirklich redlich verdient sind. Mir bleibt leider jetzt nur noch auf die Fortsetzung zu warten.

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  • Ein Lesehighlight!

    Tierisch giftig
    PMelittaM

    PMelittaM

    17. September 2013 um 12:27

    Die Amtstierärztin Friederike Abele, von ihren Freunden Fritz genannt, wird in das Haus eines Selbstmörders gerufen, weil dort in einer Pflanze ein gelber Frosch sitzt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hier um einen Pfeilgiftfrosch handelt. Doch wie kam das Tier in das Haus? Fritz ermittelt – zunächst von Amts wegen und es stellt sich heraus, dass der Tote einen illegalen Handel mit exotischen Tieren trieb. Offenbar hat er nicht allein gehandelt und die Jagd auf die Hintermänner beginnt. Selten habe ich eine so sympathische, dazu noch patente und mutige Ermittlerin kennen lernen dürfen. Und das gefällt mir wirklich gut. Es ist ein schöner Kontrast zu all den problembeladenen Ermittlern, denen man sonst so begegnet, die sich dazu noch mit zickigen Mitarbeitern und/oder Familienmitgliedern herumplagen müssen. Auch das ist hier anders. Fritz Lebensgefährte, der Dirigent Sir Corin Llewellyn, ihr bester Freund, Adrian, Veterinär in der Wilhelma, ihre Sekretärin, sie alle sind sympathisch. So liest sich der Kriminalroman erfrischend anders, ohne dass man ihm Schwarz-Weiß-Mentalität unterstellen müsste. Es gibt schon auch den einen oder anderen grauen Fleck … Der Fall ist interessant und die Autorin hat sehr gut recherchiert. Und auch wenn sie uns die lateinischen Bezeichnungen der verschiedenen Tiere um die Ohren haut, so ist das nicht langweilig sondern passt sich gut in die Geschichte ein – und ist zudem authentisch, haben wir es hier doch mit Tierärzten zu tun, da spricht man untereinander halt so – und die Leserschaft kann, wenn sie mag, auch noch ein bisschen dabei lernen. Sehr schön auch, dass der Roman unblutig daher kommt, etwas anderes würde auch nicht passen. Schütteln wird es den Einen oder Anderen dennoch, als Fritz z. B. Jagd auf eine Vogelspinne machte, musste ich doch hin und wieder mal hinter mich schauen … Sibylle Luise Binder erzählt voller Humor, mein Lieblingszitat ist ganz klar: „Meine ästhetischen Ansprüche an Selbstmörder sind nicht sehr hoch“ (Fritz), ähnliche Sätze finden sich öfter. Sie erzählt auch sehr spannend und stellenweise sehr rasant – der Roman ist ein richtiger Pageturner. Dabei kommt er zudem immer logisch und durchdacht daher. Für mich eines meiner Lesehighlights. Selten habe ich ein Buch am Ende so bedauernd und gleichzeitig so zufrieden zugeklappt. Und mir gewünscht, noch viel mehr von diesen mir ans Herz gewachsenen Charakteren zu lesen. Wie gut, dass Sibylle Luise Binder schon mehrere weitere Romane geplant hat, der nächste wird allerdings wohl erst im nächsten Jahr erscheinen. Ich freue mich drauf! Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Freunde guter Kriminalromane!

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