Sibylle Schreiber Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben ...

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Inhaltsangabe zu „Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben ...“ von Sibylle Schreiber

Hast du manchmal Angst, die falsche Entscheidung zu treffen? Solltest du auch! Denn harmlose Situationen können zu den schrecklichsten Ereignissen des Lebens werden - und das nur durch einen unscheinbaren Moment, der plötzlich über Leben und Tod entscheidet. Der schöne, fremde Mann, der nicht ist, was er scheint, eine Frau, die eine Höllennacht allein im Wald erlebt, ein vegetarischer Junge wider Willen, der in einen Blutrausch verfällt und eine todkranke Frau, die Menschen verschwinden lässt. Du glaubst, das kann dir nicht passieren?! Es sind Menschen wie du und ich, die eine Entscheidung treffen, und manchmal ist es die Falsche. Du hast allen Grund, Angst zu haben! Sibylle Schreiber gelingt es, in extrem verdichteten Texten eine beunruhigende Atmosphäre aufzubauen. Schonungslos, erotisch, humoristisch sind ihre Geschichten, die zum Teil erst in der letzten Zeile eine unerwartete Wendung nehmen. Lesen auf eigene Gefahr!

Eine tolle Sammlung spannender Horror/Thriller-Geschichten, von der jede einzelne mit einer unerwarteten Wendung endet. Ganz großes Kino!

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

Eine packende und intensive Leseerfahrung

— Jari
Jari

Skurril und böse: Einerseits reizen die Pointen zum Lachen, andererseits bleibt dieses im Halse stecken!

— wordworld
wordworld

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  • Und plötzlich waren alle Geschichten gelesen...Schade!

    Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben ...
    PollyMaundrell

    PollyMaundrell

    16. May 2017 um 18:26

    BuchinfoHast du manchmal Angst, die falsche Entscheidung zu treffen?Solltest du auch! Denn harmlose Situationen können zu den schrecklichsten Ereignissen des Lebens werden - und das nur durch einen unscheinbaren Moment, der plötzlich über Leben und Tod entscheidet. Der schöne, fremde Mann, der nicht ist, was er scheint, eine Frau, die eine Höllennacht allein im Wald erlebt, ein vegetarischer Junge wider Willen, der in einen Blutrausch verfällt und eine todkranke Frau, die Menschen verschwinden lässt. Du glaubst, das kann dir nicht passieren?! Es sind Menschen wie du und ich, die eine Entscheidung treffen, und manchmal ist es die Falsche. Du hast allen Grund, Angst zu haben!Erster SatzLiebe Leserin, lieber Leser,in der Vergangenheit habe ich dutzende Male mit aufgerissenen Augen die hilflose Frage gehört: "Wie kommst du eigentlich auf diese Geschichten?!"Meine Meinung Bei diesem Buch handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Geschichte, sondern viele kleine Geschichtchen, die mal kurz und mal länger für Unterhaltung sorgen. Also ein perfektes Buch für all diejenigen, die bis nachts wach liegen und sich immer wieder "Nur noch das Kapitel" wie ein Mantra vormurmeln. Hier macht es nämlich gar nichts, wenn man statt einer mal zwei Geschichten liest. Oder auch fünf ^^Obwohl die Autorin mir drei Geschichten zum Antesten geschickt hatte, bevor ich ihr für dieses Buch zusagte, wusste ich nicht gänzlich, was auf mich zukommen würde. Die von ihr ausgewählten Geschichten haben mir wirklich gut gefallen und immer ein "Is nich wahr!"-Ende gehabt. Ich wusste bereits nach der ersten Geschichte, dass ich dieses Buch lesen wollen würde. Die anderen beiden haben dieses Wissen nur verstärkt.Glücklicherweise blieb diese Euphorie das ganze Buch über bestehen!Sibylle Schreiber weiß was sie tut - und das tut sie sogar sehr gut. Es gibt keine Geschichte in diesem Büchlein, die mir nicht gefallen hat. Jede einzelne Geschichte ist auf ihre Weise etwas Besonderes.Neben der Tatsache, dass man eine kleine Geschichte immer irgendwo in den Alltag integrieren kann, zeigt sich als weiterer positiver Punkt dabei auch noch das Talent der Autorin. Jede Geschichte ist anders und keine gleicht der davor oder danach. Und auch wenn im Titel von Liebe die Rede ist, bin ich froh, dass es hier durch die Bank weg um Horror und Thrill ging - denn das ist das, was sie kann!Positiv aufgefallen ist mir auch, dass jede Geschichte mit ein paar Sätzen (über der Überschrift) eingeleitet wird. Dabei beschreibt die Autorin, warum sie diese Geschichte geschrieben hat, was sie motiviert oder inspiriert und stellenweise auch, ob sie selbst damit zufrieden ist. Das macht auf mich den Eindruck, dass ihr bewusst ist, dass dieses Buch von Menschen gelesen wird.FazitDu bist nicht zartbesaitet und kannst auch mal über Dinge lachen, bei denen andere panisch nach Luft schnappen? Du magst Horror und Thriller gleichermaßen und brauchst kein Happy End? Wendungen und "Is nich wahr"-Momente sind das, was du suchst?Worauf wartest du dann noch? Lies dieses Buch!

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  • Sibylle Schreiber - Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben...

    Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben ...
    Jari

    Jari

    17. April 2017 um 22:10

    Zu diesem Buch kam ich direkt über die Autorin Sibylle Schreiber und da sich der Rückentext doch wirklich sehr spannend liest, sagte ich nur zu gerne zu, das Buch zu lesen. Leider traf es dann in einer ziemlich stressigen Zeit bei mir ein und ich fürchtete schon, den Geschichten nicht die Aufmerksamkeit schenken zu können, die sie verdienten. Doch wie sagt man so schön: jedes Buch zu seiner Zeit. "Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben..." traf zum richtigen Zeitpunkt ein, denn so konnte ich nach einem stressigen Tag stets mit einer neuen Geschichte beenden und mit einem angenehmen Gefühl von Grusel zu Bett gehen. Besser hätte es für mich nicht sein können. Dies erklärt auch, weshalb meine Rezension später als normal kommt. Während des Lesens der Geschichten, die oftmals kaum länger als zwei Seiten sind, zeigt sich Schreibers Vielfältigkeit. Es gibt wohl kaum ein Thema, das sie nicht beschrieben hat oder eine Sphäre, die ihr unbekannt. So kann die Autorin von düster zu humorvoll zu sexy wechseln, alles ganz kurz nacheinander. Auch die ernsten Themen des Lebens kommen nicht zu kurz. Dabei schafft es Schreiber, diese schweren Inhalte so kurz und prägnant zu Papier zu bringen, dass es kein weiteres Wort mehr benötigt. Was manche Autoren auf 300 Seiten gerade mal oberflächlich berühren, kann Sibylle Schreiber auf drei Seiten auf den Punkt bringen. Und auch dies zeigt das Talent eines Schriftstellers. Nicht alles lang und breit austreten, sondern konzentriertes Fokussieren auf das Wichtige. Auf die Emotionen, die Umstände, die Hintergründe. Schreibers Geschichten bleiben im Kopf, hinterlassen teilweise einen faden Nachgeschmack, den man nicht mehr loswird. Genau solche Geschichten mag ich. Jene, die einen nicht mehr loslassen, im Kopf herumschwirren und einem immer wieder einen kleinen Stich verpassen. Natürlich gefallen einem Leser nicht immer alle Kapitel gleich gut, aber auch hier zeigt sich ein Vorzug von Schreibers Wandlungsfähigkeit. In "Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben..." findet sich für (fast) jeden Leser etwas. Solange er mit den Abgründen der menschlichen Seele zurecht kommt oder sich dafür interessiert. Meine Lieblingsgeschichten waren "Heimat", "Ex und Hopp" und "Schlagzeilen", wovon es auf Youtube sogar eine Verfilmung gibt (die ich mir natürlich auch angesehen habe). Trotz Sibylle Schreibers Talent auf Kurzstrecken wäre ich sehr neugierig darauf, ein Buch in voller Länge von ihr zu lesen. Vor allem, wenn es eines jener wäre, die sich an Stephen King orientieren. Manchmal, wenn ich zwei Geschichten hintereinander las, fand ich es etwas anstrengend, dass man von einem extremen Gefühl ins nächste kippt (z.B. von Suspense ins Drama). Dies muss nicht für alle Leser gelten, nur mir persönlich erging es manchmal so. "Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben..." war eine packende und intensive Leseerfahrung, die ganz nach meinem Geschmack war. Das Buch ist wie eine bunte Mischung Haribo - man weiss nie, was man als nächstes kriegt und genau darin liegt das Besondere dieses Werks.

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  • Lesen auf eigene Gefahr!

    Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben ...
    wordworld

    wordworld

    04. April 2017 um 17:30

    Allgemeines: Titel: Ich wollte schon immer mal einen Liebesbrief schreiben...Autor: Sibylle SchreiberGenre: KurzgeschichtensammlungISBN-10: 3946569048ISBN-13: 978-3946569046ASIN: B01N6P4QY7Preis: 9,90€ (Taschenbuch)3,99€ (Kindle-Edition)  Inhalt: Hast du manchmal Angst, die falsche Entscheidung zu treffen?Solltest du auch! Denn harmlose Situationen können zu den schrecklichsten Ereignissen des Lebens werden - und das nur durch einen unscheinbaren Moment, der plötzlich über Leben und Tod entscheidet. Der schöne, fremde Mann, der nicht ist, was er scheint, eine Frau, die eine Höllennacht allein im Wald erlebt, ein vegetarischer Junge wider Willen, der in einen Blutrausch verfällt und eine todkranke Frau, die Menschen verschwinden lässt. Du glaubst, das kann dir nicht passieren?! Es sind Menschen wie du und ich, die eine Entscheidung treffen, und manchmal ist es die Falsche. Du hast allen Grund, Angst zu haben! Bewertung: DISCLAIMER: Bevor ich mit meiner Rezension beginne, möchte ich zuerst ein dickes Dankeschön an Sibylle Schreiber (aus Fallersleben!!) aussprechen, die mir ihr Buch zur Verfügung gestellt und mir somit einige spannende Stunden bereitet hat! Das Cover ist aufgebaut wie ein kleines Paket mit Briefmarken, Beschriftung und Verschlussklammern. Die dunklen Blutspritzer sind dabei ein netter Hinweis auf die unverschleierte Blutrünstigkeit, die sich nicht gerade subtil hinter den Zeilen verbirgt. Den Titel versteht man ausschließlich im Zusammenhang mit der Covergestaltung (ein blutender Brief) und hat leider sonst keinen Bezug zum Inhalt. Der Klapptext jedoch spiegelt den Grundgedanken der Geschichte sehr ansprechend wieder.Insgesamt eine sehr ansprechende Gestaltung, die auch wirklich zum Inhalt passt! Dieser Sammelband bringt es zwar nur gerade mal auf 172 Seiten, doch die 33 Horror -Kurzgeschichten haben es trotzdem "faustdick hinter den Seiten" und triefen geradezu von schwarzem Humor. Thematisch könnten die Storys nicht unterschiedlicher sein - von einer schrägen Zukunftsdystopie in der Kammer des Schreckens über die Grausamkeit der Schlagermusik und die Problematik der Spielsucht, bis zur herzzerreißenden Kriegskritik ist alles mit dabei. Dabei berichtet Sybille Schreiber locker und flockig über Stolpersteine des Lebens, und schafft es alltägliche Probleme auf schräge Art und Weise zu präsentieren, die nicht selten in die Abscheulichkeit abrutscht. Das ist aber keineswegs als Kritik zu verstehen: Diese Abscheulichkeiten offenbart die Abgründe der Gesellschaft und stellt Alltag und Horror auf interessante Weise gegenüber. Da fließt dann schon mal Blut aus dem Liebesbrief, wie das Cover zeigt. Die Länge der Geschichten liegt dabei bei etwa 4 Seiten. Besonders interessant ist, dass die Autorin jede ihrer Geschichten mit einem kurzen Vorwort einleitet - Gedanken dazu, die Entstehung der Geschichte und wichtige Motivationen. Das habe ich bis jetzt bei keiner anderen Sammlung gesehen und war von der Andersartigkeit überrascht. Auch dass hier die Danksagung vor dem Buch steht, ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Autorin macht, was sie will, ohne sich dabei an irgendwelche Regeln zu halten... Der Schreibstil ist überraschend alltäglich und normal, auch wenn die Geschichte an sich oft in recht unübersichtliche Höhen abhebt. Zuerst werden wir in heimeliger Sicherheit gewiegt, dann schlägt sie präzise und hart zu. Dabei passt er sich in Wortwahl, Ausdruck und Satzlänge an die zu verkörpernden Hauptfiguren (hauptsächlich Frauen) an, sodass man sich sehr schnell in die dargestellte Situation einfinden kann. Oft wechseln wir zusammen mit den Protagonisten die Perspektive: Vom Täter zum Opfer, von Gut zu Böse, Tod zu ... Tod? Dabei spricht die Autorin direkt und schonungslos alles aus und beschreibt Sonnenuntergänge wie Blutbäder ausführlich und bildreich. Ich muss zugeben, dass ich ein oder zwei Geschichten nicht wirklich verstanden habe, wobei ich vermute, dass dieses Hä-Gefühl beabsichtigt war. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichten alle trotz der Unterschiedlichkeit gut miteinander harmonieren. Insgesamt entsteht dadurch eine beunruhigende und dunkle Atmosphäre, die über den einzelnen Handlungen schwebt. Wirklich besonders macht dieses Buch der besondere Aufbau der Geschichten. Zunächst wird beim Leser während der Schilderung einer recht normalen und alltäglichen Situation durch absichtliches Weglassen von Informationen und verursachtem Andersdenken für immense Verwirrung gesorgt. Dann kommt es zu einer dramatischen Wende, die ohne Warnung der ganze Blickwinkel auf die Geschichte umwirft. Dabei werden die langweiligsten Situationen in einem kurzen, über Leben und Tod entscheidenden Moment, zu einem Horror-Szenario umfunktioniert, aus einer schönen Urlaubsfahrt entsteht ein Blutbad und scheinbar unschuldige Menschen erhalten einen Keller voller Leichen... Man sollte die Geschichten aber immer mal wieder zwischendurch genießen und auf gar keinen Fall -so wie ich- alle auf einmal Lesen, denn auch wenn jede Geschichte einen ganz eigenen Charme und Humor hat, ist das Muster doch irgendwann bekannt. So kann es vorkommen, dass man irgendwann auf die Verwirrungstaktik bei der Situationskonstruktion nicht mehr ganz so leicht hereinfällt und vor der Wendung auf den möglichen Ausgang kommt.Um das zu verhindern also die kurzen Geschichten einfach mal zwischendurch oder auch unterwegs genießen um ein bisschen Schwung in den Alltag zu bringen. Außerdem sollte man unbedingt eine gewisse Blutresistenz mitbringen und auch über seeeeeeehr schräge und abgedrehte Dinge lachen können. "Lesen auf eigene Gefahr!", steht auf dem Klapptext, was ich eindeutig bestätigen kann. Bestimmt nicht jedermanns Sache, doch ich fand diese abschreckenden und furchtbaren Geschichten in gewisser Hinsicht genial! Fazit: Skurril und böse: Einerseits reizen die Pointen zum Lachen, andererseits bleibt dieses im Halse stecken!

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