Sick Shore, Stein, Papier

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Inhaltsangabe zu „Shore, Stein, Papier“ von Sick

»Shore« ist der Straßenname für Heroin, »Stein« ist Koks und »Papier« ist Geld. Über zwanzig Jahre sind das die Eckpfeiler in $icks Leben. Nachdem er mit 15 zum ersten Mal Shore raucht, rutscht er immer tiefer ab in eine Spirale aus Drogensucht, Beschaffungskriminalität und Haftstrafen. Nach der Geburt seiner Tochter und verschiedenen Entzugsprogrammen ist $ick heute clean. In der erfolgreichen YouTube-Serie Shore, Stein, Papier redete er sich alles von der Seele, für seine ehrliche und authentische Erzählweise wurde er beim Grimme Online Award 2015 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. In diesem Buch erzählt er seine Geschichte – unverblümt und ohne erhobenen Zeigefinger.

Sehr bewegendes Buch, aber definitiv nichts für schwache Nerven! Kann ich dennoch nur empfehlen. Öffnet einem definitiv die Augen.

— alina_kunterbunt

wahr, spannend und gleichzeitig erschreckend! Die Biographie eines Drogensüchtigen

— booksaremybestfriends

Ich war schon ein Fan von der Serie auf YouTube. Dieses Buch setzt dem Ganzem noch die Krone auf.

— Frank_Marx

Tiefe und ehrliche Einblicke. Schonungslos und authentisch.

— Frauke2202

Authentisch, knallhart und schonungslos

— Buchmaid

Ehrlich...schonungslos...authentisch

— Buchmaid

Einfach der Wahnsinn, eine abgefahrene Story, neben der Youtube-Serie, endlich im langersehnten Buchformat!

— polina_79

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  • Was macht das Buch mit mir?

    Shore, Stein, Papier

    MeinLesezeichenBlog

    29. January 2017 um 16:15

    Meine Meinung Je mehr Bücher ich lese, die um das Thema ‚Drogen‘ kreisen, desto entsetzter und fassungsloser bleibe ich zurück. Diese Bücher werden nicht langweilig, weil jedes für sich einzigartig ist und von einem außerordentlichen Schicksal erzählt. Sprachlos war ich auch nach diesem Buch. Über meinen Freund bin ich auf den Autor aufmerksam geworden. Mein Freudn hat mir begeistert von der YouTube-Serie namens „Shore, Stein, Papier“ erzählt. Als dann das Buch erschienen ist, habe ich beschlossen $ick auf seinem Lebensweg zu begleiten. „Was macht das mit dir?“, ein ganz wichtiger Satz, dem man im Laufe des Buches immer wieder findet. Ich will ihn mal für meine Rezension missbrauchen: Was macht dieses Buch mit mir? Das Buch ruft in mir ganz viele verschiedene Gefühle hervor. Zum einen macht mich $icks krasse Lebensgeschichte sehr traurig. Es ist traurig was ihm als Kind und als Erwachsener wiederfahren ist, dass ihm die Geborgenheit einer intakten Familie so sehr gefehlt hat, dass er dieses Loch mit einer anderen Wärme füllen musste. Entsetzt bin ich über die Reaktion seiner Mutter, als sie erfahren hat, dass ihr Sohn drogenabhängig ist. Entsetzt bin ich auch über die Übermacht der Drogen, die selbst vor Gefängnismauern nicht Halt machen. Und trotzdem macht mir dieses Buch auch ein wenig Hoffnung. Denn es leistet so viel. Es leistet einen wichtigen Teil an Präventionsarbeit und öffnet vielleicht dem einen oder anderen die Augen und dient als helfende Hand, wo $ick keine hatte. Ich denke, dass sehr viel Mut dazu gehört auf diese intensive Art und Weise über seine Drogensucht zu sprechen, wie $ick das in seinem Buch oder auf seinem YouTube-Kanal macht. Er schreibt sehr eingängig und locker (über ein so ernstes und schlimmes Thema), ohne etwas zu beschönigen. Die Zeilen sind authentisch und er erspart dem Leser nichts. „Shore, Stein, Papier“ ist eine ausführliche Schilderung vom Drogenkonsum, vom Knast, von der Therapie, der Dealerei und nicht zuletzt, aber ganz wichtig, vom Entzug. Die Darstellungen des Entzugs fand ich persönlich am schlimmsten, aber trotzdem sind sie unerlässlich. Obwohl sich die Grundhandlung immer wiederholt, wird es nicht langweilig – ganz im Gegenteil. Nach jedem Mal Knast-Therapie-Drogen-Dealeriei-Knast-etc wurde ich immer fassungsloser. Ich habe die Augen verdreht, wenn er tatsächlich wieder dieselbe Sch**** abgezogen hat. Ohne jeglichen Lerneffekt. Ohne Einsicht. Zu Beginn schildert der Autor die Geschehnisse noch sehr ausführlich und die Zeitabstände zwischen den Zeitsprüngen sind noch recht kurz. Erst gegen Ende wird die Erzählung ein wenig gerafft. Das fand ich vor allem dann gut, wenn er mal wieder im Knast saß. Er hat sich dann nur noch auf bestimmte Aspekte des Gefängnisaufenthaltes beschränkt. Zu guter Letzt, hoffe ich, dass $ick stark bleibt und dem immerwährenden Kampf gegen die Drogen mutig die Stirn bietet und kämpft. Kämpft für seine Frau und seine Tochter, aber in aller erster Linie für sich selbst. Denn er ist es worauf es ankommt. Fazit Absolute Leseempfehlung! Absolut. Wenn ihr kein Problem mit schonungslosen Darstellungen (Körperflüssigkeiten!) oder kräftiger Sprache habt, dann lest dieses Buch. Bitte. Ein erstes Highlight in 2017.

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  • Ehrliche Einblicke in den Absturz eines Menschen

    Shore, Stein, Papier

    Frauke2202

    30. November 2016 um 15:30

    $ick - Shore, Stein, Papier Rezension   $ick Shore, Stein, Papier Piper Verlag 432 Seiten 14,99€ Zum Inhalt »Shore« ist der Straßenname für Heroin, »Stein« ist Koks und »Papier« ist Geld. Über zwanzig Jahre sind das die Eckpfeiler in $icks Leben. Nachdem er mit 15 zum ersten Mal Shore raucht, rutscht er immer tiefer ab in eine Spirale aus Drogensucht, Beschaffungskriminalität und Haftstrafen. Nach der Geburt seiner Tochter und verschiedenen Entzugsprogrammen ist $ick heute clean. In der erfolgreichen YouTube-Serie Shore, Stein, Papier redete er sich alles von der Seele, für seine ehrliche und authentische Erzählweise wurde er beim Grimme Online Award 2015 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. In diesem Buch erzählt er seine Geschichte – unverblümt und ohne erhobenen Zeigefinger. Leseprobe (Quelle Piper Verlag) Irgendwo in Hannover, früher Morgen, Herbst 1995 Das Blut läuft dünn wie Wasser aus den Einstichstellen an meinen Armen und Handrücken. Immer wieder jage ich mir die Nadel im Schein der Straßenlaterne in den linken und dann in den rechten Arm. Am liebsten würde ich die Nadel an der Halsschlagader ansetzen, aber dazu bin ich auch mit Spiegel nicht mehr in der Lage. Meine Hände zittern und vor meinen Augen verschwimmt alles. Tränen schießen mir in die Augen. Durch den Nebel in meinem Kopf sehe ich den Sensenmann auf mich zukommen. Jedes Mal, wenn ich mir die Kanüle ins Fleisch bohre, kommt er einen Schritt näher, so nahe, dass ich glaube, ihn berühren zu können, wenn ich die Hand nach ihm ausstrecken würde. Trotzdem höre ich nicht auf, mich mit dem Stahl zu penetrieren. Auf dem Asphalt zwischen meinen Füßen glänzt eine Blutlache. Als die Kripo das erste Mal hinter mir vorbeifährt, fingere ich nach der Geldrolle in meiner blutverschmierten, schmutzigen Jeans und lege sie neben meinen Fuß auf die Bank. Ein kurzer Griff in die Socken und knapp zehn Gramm Koka wandern direkt neben das Geld. Ich verstecke beides am Fuß eines Baumes, dann setze ich mich wieder zurück auf die Bank. Völlig überdosiert und jetzt auch noch mit Bullenstress im Nacken stochere ich in meinen Venen herum. Einen Druck schaffe ich bestimmt noch, bevor sie mich verhaften. Wieder und wieder versuche ich, mir einen Knaller zu setzen. Doch entweder steche ich durch die Vene oder ich rutsche sofort wieder raus. Ich vibriere wie ein Dildo auf Stufe drei. Immer wieder kommen mir die Tränen und verschleiern mir die Optik. Die Jungs von der Staatsgewalt drehen ihre dritte Runde. Vielleicht hab ich noch zwei, drei Minuten, bevor der Bullenfilm losgeht. Eher weniger. Getroffen! Das Blut schießt in die Pumpe, ich greife um und drück mir die komplette Ladung in die Vene. Der Kokainexpress rast mit einem Höllentempo durch meinen Schädel. Langsam ziehe ich die Nadel aus der Vene und das Blut läuft mir am Unterarm runter, über den zerstochenen Handrücken, sammelt sich an der Spitze meines Zeigefingers, tropft im Sekundentakt auf den Asphalt. Wenige Augenblicke später stehen zwei Beamte der Kriminalpolizei neben mir. Einer sagt was von »Spritze weglegen« und »Personenkontrolle«. Die Worte kommen von ganz weit weg, wie durch einen langen, dunklen Tunnel, der in meinem betäubten Schädel endet. Ich stehe auf, schwankend wie ein Volltrunkener. Die Zugfahrt in meinem Kopf ist noch nicht vorbei. Ich krame alles aus meinen Taschen heraus und werfe es auf die Bank. Einer der Beamten schnappt sich mein Portemonnaie und wühlt darin nach meinen Personalien. Natürlich findet er nichts, außer etwa 200 Mark in kleinen Scheinen und ein paar Zettel mit Telefonnummern und akas statt Namen. Ich bin müde, völlig ausgelutscht und nur wenige Schritte trennen mich vom Exitus. Also gebe ich meinen richtigen, vollständigen Namen und mein Geburtsdatum an. Ich allein bin nicht mehr in der Lage, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Seit Tagen schon wusste ich, dass der Tod und ich aufeinander zurannten, aber ich hörte einfach nicht auf, mir den Dreck in die Venen zu jagen. Wie von Sinnen kam ich dieser unglaublichen Gier nach, die das Kokain mit sich bringt, und machte innerhalb von knapp zehn Monaten ein zerschlissenes Nadelkissen aus meinem Körper. Es liegt ein Haftbefehl gegen mich vor. Einer der beiden Polizisten will mir die Acht anlegen, doch der andere hält ihn davon ab. »Versuchst du wegzurennen, wenn wir auf die Handschellen verzichten?«, fragt er mich fast väterlich. Ich schüttele den Kopf und gehe schwankend auf ihr Dienstfahrzeug zu, die beiden Beamten links und rechts an meiner Seite. Ich bedanke mich mechanisch, als sie mir die Wagentür öffnen und lasse mich auf die Rückbank fallen. Ein zweites Mal befreit mich eine Verhaftung aus den Klauen meiner Sucht. Dieses Mal rettet sie mir tatsächlich das Leben. Als wir am Waterlooplatz bei den Arrestzellen ankommen, fordern die Beamten sofort einen Arzt an. Sie sind ziemlich besorgt wegen meines Zustands, und es dauert nicht lange, bis ein Doktor in dem kleinen Büro auftaucht und mich untersucht. Nach wenigen Minuten bekomme ich eine 6-ml-Dosis Methadon, muss meine Schnürsenkel und meinen Gürtel abgeben und werde in eine der winzigen Zellen gebracht. Ein vielleicht eins fünfzig breiter Raum, etwa drei Meter lang, eine Stahlpritsche mit schwarzem Kunststoffbezug, zwei JVA-Wolldecken darauf und das ist alles. Keine Toilette, kein Waschbecken, nur ein Notfallknopf, eine Ampel, rechts neben der Zellentür. Aber das alles ist mir egal! Ganze zehn Monate hatte mich die Hure Koka im wilden Galopp durch ihr weißes Wunderland geritten. Jetzt ist der letzte Kokainexpress schon lange abgefahren. Das Methadon kommt wie eine warme Welle über mich. Ich sacke auf die Pritsche, ziehe mir eine der Decken über und schlafe ein. Zum Autor (Quelle Piper Verlag) $ick, Anfang der Siebzigerjahre in Homburg geboren, verbrachte seine Kindheit in Baden-Württemberg. Als er 13 war zog die Familie zum neuen Freund der Mutter nach Hannover. Weil er dort nicht sonderlich willkommen war, trieb er sich herum, begann Drogen zu nehmen und musste mit 18 zum ersten Mal ins Gefängnis, drei weitere Aufenthalte dort folgten. Heute leistet er Präventionsarbeit für Jugendliche an Schulen und kümmert sich um seine Tochter. Meine Meinung Generell mag ich biographische Bücher nicht so gerne. Dieses mal war es anders. Die Thematik ist aktuell und anspruchsvoll zugleich. Es ist faszinierend auf paradoxe Weise und erschreckend zugleich. Man erhält offene und ehrliche Einblicke in das Leben, in den Absturz eines Menschen. Ich glaube, das Buch hat auch etwas therapeutisches und man sollte es gelesen haben, anstatt zu urteilen, über einen Kamm zu scheren und abzuwerten oder schlimmer noch zu ignorieren. Es ist kein Lesehighlight, vielmehr ein LeseMUSS.

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  • Macht kaputt, was euch kaputt macht ...

    Shore, Stein, Papier

    Bommerlinda

    14. November 2016 um 18:26

    Die aufregendsten Geschichten schreibt das Leben. Teilweise so aufregend, packend und aufwühlend, dass man als Leser nicht glauben mag, dass derartige Geschichten wirklich erlebt und gelebt worden sind, sondern vielmehr aus der Feder eines Autors stammen, dessen Phantasie mehr als nur blühend ist. Der Roman "Shore, Stein, Papier" ist die authentische Geschichte des ehemals herionabhängigen $ick, der mit 13 Jahren das Kiffen begann, mit 15 Jahren das erste Mal Shore rauchte und im Alter von 18 Jahren das erste Mal im Knast einsaß. Eine Geschichte, die nur das Leben schreiben kann. $ick beschreibt in seiner Geschichte, wie er, ungeliebt vom Lebensgefährten seiner Mutter, in die Drogenszene abrutscht. Nicht anklagend. Nein, er weiß, dass jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist, aber er macht auch deutlich, dass es nur einiger weniger Auslöser bedarf, um sich dem hinzugeben, was Erleichterung verspricht. Einfach abtauchen in eine Welt, die fern ab von der Realität ist, wenngleich die Realität einen so furchtbar schnell wieder einholt.  Einfach die Seele baumeln lassen. Was macht es schon, wenn man kifft? Andere trinken, um runter zu kommen, warum also nicht kiffen. Kiffen im Alter von 13 Jahren sollte da aber doch eine Ausnahme darstellen, obwohl es ein leichtes ist, an Gras, Dope oder was auch immer zu kommen. Dass falsche Freunde schon immer für den Abstieg in die Drogenszene verantwortlich sind und waren, haben wir schon von unseren Eltern zu hören bekommen. Was aber, wenn man nur gemeinsam mit seinen Freunden auf Entdeckungsjagd geht. Auf der Suche nach dem Kick, ein Wandeln zwischen Rausch und Ekstase. Spätenstens dann, wenn Rausch und Ekstase zur Sucht werden, gesellt sich leider auch die Beschaffungskriminalität hinzu und mit ihr unvermeidlich Aufenthalte im Knast. $ick lässt in seiner Erzählung den Leser an all dem teilhaben, was wir unter normalen Umständen nicht zu glauben wagen. Ein Leben auf der Überholspur. Ein Leben, das immer von den gleichen Dingen überholt wird, nämlich von Drogen, Raub und Knast ... eine nicht enden wollende Todesspirale. An ein leichtes unbeschwertes Leben ist in keiner Minute mehr zu denken. Ist es anfangs noch leicht, Drogen zu beschaffen, müssen immer härtere Geschütze aufgefahren werden. Da reicht es nicht mehr, nur den Stoff zu beschaffen, der ein Überleben bis zum nächsten Morgen ermöglicht. Es reicht nicht, sich einen Schuss zu verpassen, um einigermaßen über die Runden zu kommen, nein, die nächsten Kicks sind bereits fest eingeplant. Unberechenbar, wie ferngesteuert, setzt sich eine Lawine in Gang, die Erpressung, Gewalt und Raub mit sich ziehen. Und wer glaubt, dass Haftaufenthalte einen Junkie zur Abstinenz seiner Drogen zwingen, der täuscht sich gewaltig. Es bedarf nur der richtigen Beziehungen im Knast und der Verzicht auf die Droge ist tabu. Zwar bringen Knastaufenthalte eine vorübergehende Besserung der körperlichen Konstitution, aber schon wenige Stunden nach Verbüßung der Haftstrafe oder aber nach der Flucht aus der Justizvollzugsanstalt wird der eigene Körper wieder zu Grunde gerichtet. Doch $ick hat es geschafft. Raus aus dem Dreck, dem Drogensumpf. Raus aus einer Welt, in der Beschaffungskriminaliät und Haftaufenthalte wie das Brot zum Leben gehören. Mit diesem Buch nimmt uns ein Ex-Junkie mit in eine Welt, die beängstigender nicht sein kann, wenngleich ich zugegeben muss, dass sie auch Faszination auf mich ausübt. Fasziniert von einer anderen Welt, in der Grenzen überschritten werden, als wäre es ein Leichtes. Nicht falsch verstehen, ich befürworte die Grenzüberschreitungen nicht, aber es ist dieses Andersein, was mich fasziniert. Hut ab, vor der Leistung, ein Leben geprägt von Drogen, Gewalt und Kriminalität noch einmal auf Null zurückzustellen und in lebenswerte Bahnen zu lenken!

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  • Fragefreitag mit Sick zu "Shore, Stein, Papier"

    Shore, Stein, Papier

    TanjaMaFi

    Fragefreitag mit $ick Als $ick mit 13 Jahren zum neuen Freund seiner Mutter zieht, beginnt seine lange Reise durch Drogensucht, Kriminalität und das Gefängnis. Doch er schafft es nach einer sehr langen Zeit, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und clean zu werden. Heute leistet er Präventionsarbeit und berichtet auf seinem YouTube Kanal von seinen Erfahrungen.Noch während er drogenabhängig war, beginnt $ick damit, zu schreiben – davon, wie sich der Drogenrausch anfühlt, was ein kalter Entzug mit einem Menschen macht und davon, wo er einmal sein möchte. In "Shore, Stein Papier" beschreibt er sein eigenes Leben ohne dabei den Zeigefinger zu heben.Bei uns könnt ihr $ick eure Fragen stellen und dabei auch gleich noch eines von 5 Exemplaren seines Buches gewinnen!Mehr zum Inhalt»Shore« ist der Straßenname für Heroin, »Stein« ist Koks und »Papier« ist Geld. Über zwanzig Jahre sind das die Eckpfeiler in $icks Leben. Nachdem er mit 15 zum ersten Mal Shore raucht, rutscht er immer tiefer ab in eine Spirale aus Drogensucht, Beschaffungskriminalität und Haftstrafen. Nach der Geburt seiner Tochter und verschiedenen Entzugsprogrammen ist $ick heute clean. In der erfolgreichen YouTube-Serie Shore, Stein, Papier redete er sich alles von der Seele, für seine ehrliche und authentische Erzählweise wurde er beim Grimme Online Award 2015 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. In diesem Buch erzählt er seine Geschichte – unverblümt und ohne erhobenen Zeigefinger.Neugierig? Hier geht's zur Leseprobe!Mehr zum AutorÜber den Autor $ick ist wenig bekannt, nicht einmal seinen echten Namen weiß man. Vor 41 Jahren in Baden-Württemberg geboren, zog $ick im Alter von 13 Jahren zusammen mit seiner Familie zu dem neuen Freund seiner Mutter nach Hannover. Dort geriet er in falsche Kreise, wurde drogenabhängig und kriminell. Mit 18 musste er bereits das erste Mal ins Gefängnis, weitere Aufenthalte folgten im Laufe der Jahre. In seiner online Doku-Serie "Shore, Stein, Papier" erzählt er von seiner Vergangenheit und veröffentlichte nun auch sein erstes, gleichnamiges Buch. Heute ist $ick seit drei Jahren clean, leistet Präventionsarbeit und kümmert sich um seine kleine Tochter. Gemeinsam mit PIPER verlosen wir 5 Exemplare von “Shore, Stein, Papier”unter allen Fragestellern! Wir freuen uns sehr, dass $ick sich die Zeit nimmt, eure Fragen zu beantworten. Er wird am Freitag, 21.10.2016 hauptsächlich am späten Nachmittag und frühen Abend eure Fragen beantworten.

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  • Authentisch, knallhart und schonungslos

    Shore, Stein, Papier

    Buchmaid

    31. October 2016 um 17:15

    Bei dem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar direkt vom Verlag. Danke an den Piper Verlag! Ich bin durch Stefan Lange, einen befreundeten Autor, auf $ick und seine Geschichte aufmerksam geworden, da Stefan ebenfalls eine YouTube Doku bei zqence begonnen hatte. Als dann bekannt wurde, dass in nächster Zeit das Buch erscheinen würde, war mir klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Ich muss gestehen, ich hatte nicht die komplette Youtube Doku Reihe "Shore, Stein, Papier" gesehen und bin deshalb komplett ohne Erwartungen an dieses Buch heran gegangen. Ich hatte schon immer eine "Vorliebe" für besondere Bücher mit dieser Art von Thematik.  Vielleicht einfach aus dem Grund, weil meine Vergangenheit auch nicht immer rosig gewesen ist und ich mich mit der Geschichte von Menschen, die ähnliches erlebt haben, einfach besser identifizieren kann. Auch "Shore, Stein, Papier" ist wieder eins dieser Bücher, worüber man keine konventionelle Rezension schreiben kann, jedoch hat auch dieses Buch sehr viel mit mir gemacht. Der Schreibstil von $ick ist einfach der Hammer. Das was er schildert kommt authentisch, schonungslos und knallhart beim Leser an. Trotz der harten Thematik war es ein absolutes Lesevergnügen, weil man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Zwischendurch hatte ich oftmals das Bedürfnis ihn zu schütteln und ihn zu fragen, ob das sein Ernst ist, was er da grade macht. Und teilweise dachte ich mir, dass hat er jetzt nicht gemacht !? Ich hab trotzdem an diversen Stellen herzhaft gelacht und es verschafft einem das Gefühl beim lesen, als ob man mit meinem guten Freund quatscht. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die wundervollen Zeichnungen die in dem Buch abgebildet sind, von Dido Walstra ! Die Zeichnungen runden das Buch einfach wunderbar ab!   Das Buch hat auf jeden Fall einen festen Platz in meiner Empfehlungsliste und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Lesung am 09.11. in Wiesbaden! Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen!!

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