Siddhartha Mukherjee

 4.6 Sterne bei 43 Bewertungen
Autor von Der König aller Krankheiten, Das Gen und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das Gen

 (11)
Erscheint am 27.02.2019 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Siddhartha Mukherjee

Der König aller Krankheiten

Der König aller Krankheiten

 (30)
Erschienen am 02.08.2018
Das Gen

Das Gen

 (11)
Erschienen am 27.02.2019
Gesetze der Medizin

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 (1)
Erschienen am 25.08.2016
The Emperor of All Maladies

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 (0)
Erschienen am 06.04.2012
The Gene: An Intimate History

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 (0)
Erschienen am 02.06.2016
The Gene: An Intimate History

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 (1)
Erschienen am 17.05.2016

Neue Rezensionen zu Siddhartha Mukherjee

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Kleine8310s avatar

Rezension zu "Das Gen" von Siddhartha Mukherjee

Das Gen
Kleine8310vor 7 Monaten

"Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" ist ein Buch des Autors Siddhartha Mukherjee. In diesem Buch geht es aber nicht nur um die Genetik ansich, sondern der Autor lässt auch Anteile seiner Familiengeschichte einfliessen, die mehr sind als bloße anschauliche Beispiele. 

 

Siddhartha Mukherjee befasst sich in dem Prolog, sechs Teilen und einem Epilog, mit der Genetik. Beginnend mit den ersten Entdeckungen und Wiederentdeckungen ab dem Jahr 1865, geht es in logischer und zeitlich korrekter Aufeinanderfolge um die Entschlüsselung der Vererbung und ihre Mechanismen, das Klonen und die Gensequenzierung und die Humangenetik. In den Teilen fünf und sechs befasst sich der Autor dann auch mit der Identität und der "Normalität" und lässt auch die neuesten Ergebnisse aus der Forschung nicht außer Acht. 

Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und trotz fachlich anspruchsvoller Themen gut verständlich, sodass man auch ohne Vorwissen vieles aus dem Buch für sich mitnehmen kann. Besonders schön fand ich, dass es nicht nur geballtes Wissen beinhaltet, sondern auch einige persönliche Einflüsse aus dem familiären Umfeld des Autors eingeflochten werden. Das lockerte die fachlichen Themen auf empathische und anschauliche Weise auf und brachte auch eigene Gefühle und Gedanken von Herrn Mukherjee mit hinein, was alles zusammen ein wirklich stimmiges Bild ergeben hat. 


Insgesamt fand ich das Buch wirklich spannend gemacht und es ist alles andere als ein trockenes Sachbuch. Als Leser/Leserin ist man nah an der Materie dran und kann mit dem Autor gemeinsam pro und kontra von den Anfängen der genetischen Forschung bis hin zu den neuesten Methoden betrachten. Super fand ich zudem, dass manches durchaus zum nachdenken anregt.


Positiv: 

* flüssiger, anschaulicher und gut verständlicher Schreibstil

* interessante Themeninhalte mit persönlicher Note

* spannend zu lesen

* sehr guter, logischer Buchaufbau

* es bleiben keine Lücken in der bisherigen Geschichte der Gen - Forschung, da der 

   Autor alle Bereiche mit profunden Wissen abzudecken weiß


Negativ: 

* nichts


"Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" hat mich durch die vielschichtige und schön aufgebaute Handlung überzeugt und mit der ansprechenden Erzählweise und den persönlichen Einflüssen des Autors begeistert. Dies ist ein Buch für jede/n, der/die sich näher mit dem Thema Gene befassen möchte und von staubtrockener Lektüre die Nase voll hat! Daher empfehle ich es sehr gerne weiter!

 

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Fornikas avatar

Rezension zu "Das Gen" von Siddhartha Mukherjee

Das Gen
Fornikavor einem Jahr

Mukherjee arbeitet als Arzt, ist aber auch als Autor medizinischer Sachbücher erfolgreich. Er arbeitet im Bereich der Stammzellenforschung, hat neben dem beruflichen Interesse aber auch ganz persönliche Gründe für sein Interesse am menschlichen Genom: in seiner Familie treten gehäuft psychische Erkrankungen auf, Erkrankungen, die auch von genetischen Komponenten abhängig sind. Mukherjee nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte des Gens, der menschlichen DNA und durch die verschiedenen Labore und Forschungsstätten.

Genetik fand ich schon immer sehr faszinierend und so war ich an „Das Gen“ natürlich mit hohen Erwartungen herangegangen. Enttäuscht wurde ich nicht. Der Autor schafft den Spagat zwischen komplexer Thematik und erzählenden Passagen. Sachverhalte werden klar erläutert (an manchen Stellen schadet etwas Vorbildung sicherlich nicht), und auch schwierigere Zusammenhänge werden sehr gut erklärt. Mukherjee startet mit der Geschichte und den Anfängen der Genforschung, ab einem gewissen Zeitpunkt gab es jedoch parallel sehr viele bahnbrechende Entdeckungen, sodass die Kapitel thematisch und nicht mehr chronologisch gestaltet sind. Zunächst etwas verwirrend, aber dank kurzer Rückblicke findet man sich als Leser dann doch schnell zurecht. Das Buch gibt einen sehr guten Abriss über Vergangenheit und Gegenwart, wirft aber auch einen Blick in die Zukunft auf die Möglichkeiten, aber auch die Verantwortung, die sich aus den neuesten Technologien ergeben. Ich habe an vielen Stellen Wissen aufgefrischt, aber auch sehr viel Neues und Spannendes dazugelernt. Ein wirklich informatives, dennoch recht locker geschriebenes Sachbuch, das ich jedem mit Interesse am Kern des menschlichen Seins ans Herz legen möchte.

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Das Gen" von Siddhartha Mukherjee

‚Unsere Fähigkeit, menschliche Genome zu verstehen und zu manipulieren [...].'
sabatayn76vor einem Jahr

‚Unsere Fähigkeit, menschliche Genome zu verstehen und zu manipulieren, verändert unsere Vorstellung davon, was es bedeutet, ‚Mensch‘ zu sein.‘ (Seite 28)

Im Winter 2012 ist Siddhartha Mukherjee mit seinem Vater auf dem Weg von Delhi nach Kalkutta, um seinen Cousin Moni zu besuchen, der acht Jahre zuvor mit Schizophrenie diagnostiziert wurde. Aufgrund der familiären Häufung psychiatrischer Erkrankungen fragt sich Mukherjee, ob Moni vielleicht ein Gen oder mehrere Gene geerbt hat, die ihn anfällig dafür machten.

‚Das Gen‘ beschäftigt sich ‚mit Entstehung, Ausbreitung und Zukunft einer der wirkmächtigsten und gefährlichsten Ideen der Wissenschaftsgeschichte: des Gens, der Grundeinheit der Vererbung und sämtlicher biologischer Informationen‘.

Das Buch ist chronologisch und thematisch gegliedert, beginnt bei Mendels Versuchen in der Mitte des 19. Jahrhunderts - geht jedoch auch zurück zu Denkern wie Aristoteles und Pythagoras - und endet in der Gegenwart bzw. mit Zukunftsvisionen.

Von der ersten Seite an empfand ich das Buch als ausgesprochen spannend, was sicherlich auch an der Thematik des Prologs liegt, denn ich habe mich viele Jahre wissenschaftlich mit Schizophrenie auseinandergesetzt, so dass ich den Aufhänger sehr eingängig fand.

Ich selbst habe mich in meinem Forschungsleben kaum mit Genetik beschäftigt und kenne viele der im Buch erwähnten Fakten und Hintergründe höchstens ansatzweise aus dem Biologieunterricht, der allerdings schon eine Weile zurück liegt. Trotz meines Neueinstiegs ins Thema Genetik und meines Laienwissens, das ich dazu habe, habe ich Mukherjees Ausführungen jederzeit sehr gut folgen können.

Durch seinen lebendigen Schreibstil, die detaillierten Schilderungen der Orte, Personen, Situationen und Ereignisse macht die Lektüre zudem viel Spaß und ist so unterhaltsam wie ein Roman.

Alles zusammen hat dazu geführt, dass ich auf jeder Seite etwas Neues gelernt habe und sich die mehr als 600 Seiten zudem sehr flüssig und schnell lesen.

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