Siddhartha Mukherjee The Gene: An Intimate History

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Inhaltsangabe zu „The Gene: An Intimate History“ von Siddhartha Mukherjee

From the Pulitzer Prize-winning, bestselling author of The Emperor of All Maladies—a magnificent history of the gene and a response to the defining question of the future: What becomes of being human when we learn to “read” and “write” our own genetic information?

The extraordinary Siddhartha Mukherjee has a written a biography of the gene as deft, brilliant, and illuminating as his extraordinarily successful biography of cancer. Weaving science, social history, and personal narrative to tell us the story of one of the most important conceptual breakthroughs of modern times, Mukherjee animates the quest to understand human heredity and its surprising influence on our lives, personalities, identities, fates, and choices.

Unterhaltsam und anschaulich erzählt über die Gene und die Forschung seit Mendel bis zur Gegewart. Auch als Hörbuch wunderbar! 👍

— Wedma

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  • Sehr aufschlussreiches, spannendes, gekonnt geschriebenes Werk. Toll auch als Hörbuch!

    The Gene: An Intimate History

    Wedma

    24. May 2017 um 09:29

    Ich habe das Hörbuch „The Gene“ von Siddhartha Mukherjee genossen. Es ist wunderbar gelesen von Dennis Boutsikaris. Ich konnte mich so gut in den Inhalt vertiefen, dass ich oftmals dabei die Zeit vergessen habe. Alle darin vorkommenden Figuren hat er mir lebendig und zum Greifen nah vor meinem inneren Auge präsentiert und ganz natürlich agieren lassen. Ich werde in Zukunft nach diesem Sprecher bei der Auswahl meiner Hörbücher Ausschau halten. Nachstehend kommt die gekürzte Version meiner Rezension zur deutschen Ausgabe „Das Gen“. Wer mehr wissen möchte, bitte die Rezension zur deutschen Ausgabe lesen. Bitte sich nicht wundern, ich habe das Buch erst in der Originalsprache gehört, da es auf Deutsch noch nicht gab und dann die deutsche Ausgabe gelesen. Das passiert mir manchmal, bei besonders tollen und lesenswerten Büchern. Hörbuch, ungekürzte Fassung. Sprache: Englisch. Spieldauer: 19 Stunden und 27 Minuten,  gesprochen von Dennis Boutsikaris. Klappentext fasst den Inhalt prima zusammen. Auf rund 643 Seiten reinen Textes, chronologisch gegliedert in 6 Teile samt Prolog und Epilog, Glossar 4 S., Chronologie 2 S., Anmerkungen/Quellen 51 S., Bibliographie 30 S., Register 19 S. u. Danksagung erzählt S. Mukherjee gekonnt und spannend die Geschichte der Genforschung von Mendel bis heute. Dabei gibt es auch eine ganz persönliche Seite: Der Autor versucht zu verstehen, was die Erkrankungen an Schizophrenie seiner Onkel väterlicherseits für ihn, seiner Kinder bedeuten. Ob er davon ausgehen soll, dass auch er und/oder die Kinder früher oder später die bekannten Symptome zeigen und nach und nach der Krankheit, die in den Genen seiner Familie verankert zu sein scheint, erliegen werden. Er stellt Fragen, die viele Menschen in seinem Alter bewegen: Sorge um älter werdenden Eltern, um die heranwachsenden Kinder, denen man gute, lebenswerte Zukunft ermöglichen möchte. Im Teil 5 wird die Familiengeschichte besonders interessant, da neue Details, weil eng mit der Geschichte Indiens verbunden. Die Vergleiche, die der Autor bei den Zwillingen anstellt, die Ähnlichkeiten und Unterschiede, sind toll beobachtet und sehr lesenswert. Dieser Part des Buches wurde schon fast wie ein guter Familienroman erzählt. So viele Aspekte des Lebens durch das Prisma der Gen-Thematik beleuchtet worden, dass man immer weiter gespannt die Seiten blättert, da die Fragen ggf. auch einen selbst betreffen. Aufschlussreiche Ausführungen zu IQ (Intelligenzquotient) und seiner Entstehung und Handhabe findet man im Teil 5. Fragen wie „Ist allgemeine Intelligenz erblich?“ werden besprochen und mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen illustriert. Auch auf Krebs als Erbkrankheit kommt Mukherjee zurück, insb. über die Frauen mit Brustkrebs in mehreren Generationen und ob es unbedingte Notwendigkeit gibt, vorbeugend operativ einzugreifen. Ausflüge in die Geschichte, mehrmals zum 2.ten Weltkrieg, sind sehr interessant, da der Blickwinkel der Genetik spannende neue Details ermöglicht, z.B.: dass sich der Hungerwinter in den Niederlanden 1944-45 auf die vermehrten Fälle der Herzkreislauferkrankungen und Fettleibigkeit der nachfolgenden Generationen ausgewirkt hat. In 1990-ger Jahren konnten die Wissenschaftler den großen Hunger in den Genen der jüngeren Generationen quasi ablesen. Auch Fragen genetischer Auswahl wurden besprochen: vom ersten Mal als sich eine Frau in USA 1973 gegen das Kind mit Down Syndrom entschieden hat bis zu den Möglichkeiten, die heute der Wissenschaft zur Verfügung stehen, auf genetischer Ebene das Genom zu verändern und einen genmanipulierten Menschen zu erzeugen. Toll fand ich, dass der Autor zu seinen Ausführungen oft auch Gegenmeinungen präsentiert hat. So wirken seine Darstellungen differenziert statt besserwisserisch und dogmatisch, und geben dem eigenen Nachdenken, ggf. den Diskussionen mit Freunden und Familie viel reichhaltigen Stoff. Auch dass er Parallelen zu den bekannten Fabeln zieht, z.B. über das Streben mancher nach ewiger Jugend, wenn er über die neusten Erkenntnisse der Wissenschaft spricht, verleiht dem Ganzen Tiefe und erhöht auch den Unterhaltungsfaktor. Das Lesen dieses Buches ist vielmehr ein Dialog, bei dem man auf einer Augenhöhe aktiv und gerne mit dabei ist. Zugegeben, manchmal geht Mukherjee schon tief in die Materie hinein, Besprechungen der Gensequenzen und deren austauschbaren Teile fühlen so manche Seite. Möglichst detailliert möchte der Autor argumentieren, seine Gedanken in all ihrer Genauigkeit an die Leser bringen. Das gelingt ihm auch wunderbar. Insb. im letzten Teil kommt Mukherjee auf die ethischen Aspekte der Genforschung zu sprechen, wobei er auch in den früheren Kapiteln immer wieder darauf zurückkam. Fazit: Ein sehr aufschlussreiches, gekonnt geschriebenes Werk, das nicht nur eine Fülle spannender Informationen liefert, sondern auch vorzüglich unterhält und zum Nachdenken/Diskutieren anregt. Prima auch als Hörbuch.  

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