Siegbert Tempelhof

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Krankheitsursache Atlaswirbel, Das neue Knietraining und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Krankheitsursache Atlaswirbel" von Siegbert Tempelhof

Hilfreicher Leitfaden mit vielen Übungen
MelaKafervor 7 Monaten

Ein ganzes Buch über nur einen Wirbel? Schon da wird einem klar, welch große Bedeutung dieser eine Wirbel für den Menschen haben muss. Der Atlaswirbel ist das Bindeglied zwischen Körper und Kopf. Er trägt auf nur wenigen Quadratzentimetern 1/13 des Körpergewichts (5 - 6 kg), leistet also enorm viel.

Sehr ausführlich beschreibt Dr. med. Siegbert Tempelhof wie, etwa durch ein Schleudertrauma - das System aus den Fugen gerät. Das Zusammenspiel des Kopfgelenkes mit Nerven und Muskeln, die Beziehung zur Kau- und Kiefermuskulatur, diese komplexe Zusammenspiel wird sehr anschaulich und auch für den Laien verständlich erklärt. Genaue Zeichnungen unterstützen beim erkennen und verstehen.

In einem gesonderten Kapitel wird auf Schmerzen und Psyche im Allgemeinen eingegangen. Wodurch werden Schmerzen ausgelöst und wie wirken Schmerzen und Psyche zusammen.

Weitere Kapitel beschäftigen sich mit den Krankheitsbildern mit Bezug zu Kopfgelenksstörungen, deren Untersuchung und schließlich deren Therapiemöglichkeiten. Dieses Kapitel bietet Anleitung zur Selbsthilfe mit vielen sehr anschaulich beschriebenen Übungen, die man leicht nachmachen kann. Sie nehmen kaum Zeit in Anspruch und können praktisch überall gemacht werden - im Büro, beim Warten auf den Bus, ...

Kurz wird noch auf das für Patienten oft frustrierende Erlebnis der Begutachtung nach einem Schleudertrauma eingegangen.

Den Rahmen des Buches bildet der Leidensweg des Peter M. nach einem eher harmlosen Auffahrunfall. So beginnt das Buch mit der Beschreibung "Wie alles aus dem Lot geriet" und endet mit " Wie es mit Peter M. weiterging.

Im Anhang findet sich ein sehr hilfreiches Glossar, das die wichtigsten Fachbegriffe beschreibt.

Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, konnte ich doch viel neues über den Atlaswirbel, der mich phasenweise wirklich sehr plagt, erfahren. Besonders dankbar bin ich für die vielen Übungen, die ich, ob der Leichtigkeit nun auch wirklich täglich mache.

Kann ich nur weiterempfehlen.

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Engel1974s avatar

Rezension zu "Krankheitsursache Atlaswirbel" von Siegbert Tempelhof

kompakt, informativ und hilfreich
Engel1974vor 7 Monaten

„Unser Atlaswirbel ist ein wahres Wunderwerk, auf kleinster Fläche balanciert der oberste Halswirbel unsren Kopf und gibt ihm Bewegungsfreiheit. Schnell kann es aber auch durch ein Schleudertrauma, und andere Erkrankungen zu einer Störung der Atlasstellung und seiner umfangreichen Nervenverbindungen kommen.“ Neben vielen anderen Symptomen können Kopf-, Halswirbelsäulen und Gesichtsschmerzen auftreten, aber auch Gleichgewichts- und Sehstörungen sowie Müdigkeit, Gedächtnisschwierigkeiten und Konzentrationsstörungen. In seinem Buch „Krankheitsursache Atlaswirbel“ beleuchtet Dr. med. Siegbert Tempelhof die Beschwerden von allen Seiten und gibt den Lesern zusätzliche Übungen mit „auf den Weg“.

Meinung:

Sehr anschaulich beschreibt der Autor, was dieser kleine Wirbel alles kann und was für ein „Wunderwerk“ unsere Natur er eigentlich ist. Erstaunlich ist dabei aber auch welche Vielzahl an Beschwerden er hervorrufen kann.

Was mich an diesem Buch neben der Komplexität besonders anspricht ist, dass der Autor zusätzlich zu den Krankheitsbildern auf Therapieformen aber auch auf die Begutachtung bei einem Schleudertrauma und auf die Rechtsprechung ja selbst auf die Entschädigung nach einem Unfall eingeht.

Ein umfangreiches Glossar und hilfreiche Adressen lassen dieses Buch zu dem zu einem wertvollen Ratgeber werden.

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Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Das neue Knietraining" von Siegbert Tempelhof

Die eigene Gesundheit selbst in die Hand nehmen
Igelmanu66vor 10 Monaten

»Orthopäden und Osteopathen wissen zwischenzeitlich, dass eine gute Balance- und Koordinationsfähigkeit ein wesentlicher Faktor ist, um Verletzungen und vorzeitigen Gelenkverschleiß zu verhindern.

Unser Körper funktioniert immer als Einheit. Übertragen auf unser Kniegelenk bedeutet das, dass Gehirn, Rumpf-, Knie- und Fußmuskulatur eine Einheit bilden müssen.«

 

Für beinahe jeden Menschen kommt früher oder später der Punkt, an dem das Knie ziept, streikt, protestiert oder sogar schon mächtig schmerzt. Warum ist es eigentlich so sensibel? Und muss man sich damit abfinden?

Ich gestehe, ich habe erst angefangen, meinen Knien Beachtung zu schenken, als sie anfingen, mich zu ärgern. Früher etwas zu tun, wäre klüger gewesen, aber nun ja…

 

Dieses Buch startet damit, dass es ausführlich beschreibt, wie das Kniegelenk funktioniert und aufgebaut ist. Ich erfahre, wie die diversen Strukturen zusammenspielen, lese über Knochen, Muskeln, Bänder und Menisken und über den Knorpel, der als regelrechte „Schwachstelle“ bezeichnet wird. Schnell wird mir klar, dass es mächtig viele Ursachen für Beschwerden geben kann.

Im weiteren Verlauf wird nun aufgezeigt, was das Kniegelenk krankmacht und was es gesund hält. Diverse Krankheitsbilder werden beschrieben, es gibt einen Abschnitt „1. Hilfe bei akuten Verletzungen“ und Erläuterungen über ärztliche Versorgung, Untersuchungen und Therapieverfahren.

Aber hier geht es nicht darum, Ärzten und Therapeuten dauerhaft die Behandlung kranker Kniegelenke zu überlassen, sondern im Fokus steht, die eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen! Positives Denken ist dazu nötig und oftmals muss Bewegung neu erlernt werden. Dabei hilft dieser Ratgeber.

 

Es geht sehr vernünftig los, nämlich mit einigen Sicherheitsfragen. Wenn mindestens eine dieser Fragen mit „ja“ beantwortet wird, sollte man zunächst einen Arzt aufsuchen. Das habe ich bereits hinter mir und darf daher mit dem Test weitermachen, bei dem mein Knie in den Bereichen Beweglichkeit, Kraft und Koordination untersucht wird. Zuvor gibt’s natürlich ein Warm-up, das auch vor jedem täglichen Training gemacht werden sollte.

Die Auswertung des Tests zeigt dann an, ob man im Bronze-, Silber- oder Goldprogramm trainieren darf. Ich starte mit dem Silberprogramm. Dieses ist geplant über vier Wochen und das Übungspensum bzw. der Schwierigkeitsgrad steigern sich von Woche zu Woche. Im Anschluss kann ich in das Goldprogramm wechseln, das ebenso aufgebaut ist.

Alle Übungen sind mit Fotos und ausführlichen Anleitungen versehen. Diese sind leicht verständlich und gut zu befolgen. Das Programm fordert mich bei einigen Übungen, überfordert fühle ich mich aber nicht. Den Abschluss bilden Dehnübungen, auch diese werden gut beschrieben.

 

Jetzt, nach einer Woche, kann ich natürlich noch nicht sagen, ob ich mittel- oder langfristig Erfolge erzielen werde, aber auf jeden Fall habe ich durch das Training keine Beschwerden bekommen. Ich habe ein gutes Gefühl, denke positiv und dass ich selber etwas für mich tun kann, gefällt mir sehr.

 

Zwei der Autoren sind Fachärzte für Orthopädie mit osteopathischen/manualmedizinischen, naturheilkundlichen und reflextherapeutischen Ansätzen. Der dritte ist Physiotherapeut und Heilpraktiker mit den Schwerpunkten Manuelle Therapie, Osteopathie und Sporttherapie.

 

Fazit: Die eigene Gesundheit selbst in die Hand nehmen – das ist ein Ansatz, der mir gefällt. Und dieses Programm hier erscheint mir vernünftig und sicher.

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