Siegfried Essen Selbstliebe als Lebenskunst

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Inhaltsangabe zu „Selbstliebe als Lebenskunst“ von Siegfried Essen

Der Autor stellt in diesem Buch die von ihm entwickelte Form der autopoietischen Aufstellung vor. Zu ihren Grundlagen gehört neben systemischen Erkenntnissen und den Regeln der Aufstellungsarbeit der Aspekt der Spiritualität aus einem urchristlichen und buddhistischen Verständnis heraus. Zentral ist das Konzept der Selbstliebe als heilende Balance von Ich und Selbst. In den zahlreichen Fallbeispielen und Übungsanleitungen geht es um um unser Wünschen, Wollen, Bitten und Beten, um die Kultivierung von Selbstgesprächen, um den heilenden und stärkenden Umgang mit Ahnenreihen und Stammbäumen, mit Medizinrädern und Chakren zur Entfaltung von Intuition, Kreativität, Herzenskraft, Selbstmächtigkeit, Erotik und Erdung. Weitere Themen sind der Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen, Täter-Opfer-Verstrickung sowie die ressourcenorientierte Traumabehandlung im Einzelschicksal und im Kollektiv. Am Ende ist der Leser in der Lage, mithilfe der Anleitungen zu Alltagsritualen, Übungen und Meditationen eigenständig, d. h. ohne Therapeut oder Gruppe, Ich-Selbst-Verkörperungen durchführen. Kurzum: Ein Praxisbuch zum Einüben von Selbstliebe mit ihren vielen Facetten der Selbstwahrnehmung, Selbstrespekt, Selbstvergebung und Selbstermächtigung.

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  • Rezension zu "Selbstliebe als Lebenskunst" von Siegfried Essen

    Selbstliebe als Lebenskunst

    WinfriedStanzick

    17. April 2011 um 12:57

    Der Familientherapeut Siegfried Essen legt mit diesem Band ein Buch vor, das einzelnen Menschen ermöglicht, die Erkenntnisse der systemischen Therapie und der Aufstellungsarbeit zu verbinden mit ihrer Spiritualität. Es geht darum, ein Gleichgewicht herzustellen zwischen einem sich selbst liebenden, seine Herkunft, Grenzen und Wurzeln reflektierenden und sie respektierenden Individuum und seiner Umwelt, ein Gleichgewicht zwischen dem „sichtbar Körperlichen und dem immateriell Seelischen, zwischen Menschlichem und Spirituellem.“ Essen nennt seine Technik die autopoetische Aufstellung, die auf den Regeln der Aufstellungsarbeit basiert und dazu noch weitere systemische Erkenntnisse und die Dimension der Spiritualität integriert. Viele Fallbeispiele und Übungen ermöglichen es, sich auch ohne Therapeut und Aufstellungsgruppe auf den persönlichen Weg der „Selbstliebe als Lebenskunst“ zu begeben. Es ist „ein systemisch-spiritueller Übungsweg“ auf den man sich einlässt, wenn man beginnt, mit diesem Buch zu arbeiten. Es geht um unser Wünschen und Wollen, um das Bitten und Beten. Es lädt ein zur Entfaltung von Intuition, Kreativität, Herzenskraft, Selbstmächtigkeit, Erotik und vor allem und immer wieder: Erdung. Ähnlich wie gerade Bertold Ulsamer in seinem Buch „Wie Sie alte Wunden allein heilen und neue Kraft schöpfen“ (Kösel 2011), geht auch Siegfried Essen davon aus, dass mit Hilfe von Aufstellungsarbeit ohne Stellvertreter Einzelne sich einüben können in die Selbstliebe, die besteht aus Selbstwahrnehmung, Selbstrespekt, Selbstvergebung und Selbstermächtigung. Ein Buch, das Zeit braucht und fordert und die Bereitschaft, sich auf sich selbst wirklich einzulassen.

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