Siegfried Kohlhammer Islam und Toleranz

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Inhaltsangabe zu „Islam und Toleranz“ von Siegfried Kohlhammer

Keine andere Religion kann sich einer so weitreichenden und passionierten Verteidigung von staatlicher Seite und in den Medien erfreuen wie der Islam. Weshalb dann sehen sich so viele ihrer Anhänger neuerdings als Opfer eines westlichen Aufklärungsfundamentalismus?

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  • Rezension zu "Islam und Toleranz" von Siegfried Kohlhammer

    Islam und Toleranz
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    30. June 2011 um 15:21

    Der in der Tradition der Frankfurter Schule stehende zu Klampen Verlag hat sich in den vergangenen Jahren mit unzähligen Büchern (vgl. vor allem die Bücher des Theologen und Philosophen Christoph Türcke und die des früheren Neutestamentlers Gerd Lüdemann) immer wieder einer Tradition verpflichtet gezeigt, die seit langem das Geschäft der Aufklärung ist: die Kritik am Christentum. Normalerweise würde die Tradition aufklärerischer Kritik auch für andere Religionen gelten, insbesondere für den Islam, der, neben dem Christentum, in Europa die stärkste und wirkmächtigste Religion ist. Doch viele Intellektuelle sprechen einer solchen schonungslosen Kritik und Analyse des Islam die Legitimation ab, mit den unterschiedlichsten Begründungen. Besonders nach dem Anschlag auf die Twin-Towers in New York am 9. November 2001, übertreffen sich Politiker und Medienvertreter, die sonst nicht gerade zu den Freunden religiöser Systeme zählen, gegenseitig damit, die grundlegende (!) Friedfertigkeit und Toleranzbereitschaft des Islam zu behaupten und, falls dies bezweifelt wird (auch das ist vorgekommen !), regelrecht zu beschwören. Und immer wieder berufen sie sich dabei auf die deutschen Dichter und Denker, die schon vor zweihundert Jahren von jenem goldenen Zeitalter muslimischer Herrschaft schwärmten, als Juden, Christen und Moslems friedlich zusammenlebten und die Wissenschaft und die Kunst zu nie geahnten Höheflügen brachten. Siegfried Kohlhammer bezweifelt dies in seinen hier vorgelegten Essays, die bis auf eine Ausnahme alle schon in der Zeitschrift „Merkur“ veröffentlicht und für diese Buchausgabe überarbeitet wurden. Er zweifelt und fragt nach, sehr aufklärerisch: Warum zum Beispiel herrscht in der Politik, bei den Intellektuellen und in den Medien eine solche Indifferenz gegenüber Menschenrechtsverletzungen, die ihm Namen des Islam begangen werden? Warum misslingt, trotz nie zuvor erlebter Förderung und Unterstützung von Migranten, besonders bei den muslimischen Einwanderern die Integration auch noch in der zweiten und dritten Generation? Etwa deshalb, weil sie unter der Hegemonie der westlichen Kultur zu leiden haben und der Islamfeindlichkeit ? So will es uns eine Phalanx von linken, liberalen und vom Multikulturalismus ideologisch verbohrten Politikern und Medienpäpsten weismachen. Siegfried Kohlhammer gelingt es mit seinen Essays, diese Legenden zu entlarven, er scheidet die Fakten von den Legenden. Er verweigert sich der immer weiter zunehmenden Polarisierung in der Debatte und leistet mit seinen Texten einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung, vor der auch der Islam nicht scheinheilig geschützt werden darf. An ihn müssen die gleichen Kriterien angelegt werden, wie für die christliche Religion und ihre verfassten Kirchen. Ich wünsche diesen Essays ein große Verbreitung und Diskussion. Kohlhammer hat Wichtiges zu sagen, das Islamfreunde und Islamkritiker erst einmal zur Kenntnis nehmen müssen.

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