Siegfried Kracauer Ginster

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Inhaltsangabe zu „Ginster“ von Siegfried Kracauer

Ginster ist 25 Jahre alt, als der Erste Weltkrieg ausbricht, und ein begabter Architekt. Der patriotischen Begeisterung seiner Zeitgenossen steht er skeptisch gegenüber, und so verwendet er einige Mühe darauf, sich immer wieder vom Kriegsdienst zurückstellen zu lassen & das Vaterland braucht seine Architekten schließlich nicht an der Front, sondern zu Hause, wo etwa Granatfabriken und Ehrenfriedhöfe für die gefallenen Soldaten zu planen sind. Doch dann ereilt auch Ginster der Gestellungsbefehl. Weit weg von den Schlachtfeldern lernt er, mit militärischer Präzision ein Bett zu bauen, zu schießen und "gegen die Feinde Kartoffeln zu schälen". Und es festigt sich in ihm die Überzeugung, dass all diese Übungen nicht dem Krieg dienen, sondern der ganze Krieg ein Vorwand für diese Übungen ist.

Teilweise langatmig;doch in sich eben ein Kunstwerk aus vergangener Zeit mit viel Kritik über Krieg & einigen Stellen zum Schmunzeln.

— cheshirecatannett
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    Ginster
    cheshirecatannett

    cheshirecatannett

    26. April 2017 um 14:56

    Ginster handelt zur Zeit des ersten Weltkriegs. Die Hauptfigur Ginster versucht sich vor dem Militär zu drücken und findet nicht die Begeisterung zum Vaterland, weiter wie scheinbar der ganze Rest des Volks - schließlich doch eingezogen, erlebt er die Militärsübungen und findet weiterhin einfach nicht den Grund und Sinn für all das (das war jetzt meine eigene Kurzfassung; es finden natürlich noch einige andere Szenarien statt). Ein kritischer Roman mit vielen Momenten, die einem zum Nachdenken und manchmal auch zum Schmunzeln bringen. Privat fand ich es trotzdem schwer zu lesen - ich bin ein Schnellleser und habe es in zwei Tage durchgelesen (weil ich eben auch musste;D)..aber wurde dabei auch oft müde und bin über Stellen gestolpert, die mich zu Tode gelangweilt haben... einiges habe ich auch noch nicht verstanden und da besteht viel Redebedarf auf meiner Seite -und genau das ist es eigentlich: Ich denke, dass das Buch im Seminar interessant gewählt ist und man vieles entdecken wird im Laufe des Semesters. Man wird genau am Text arbeiten, Motive und Stile kennenlernen, Kritiken und Sekundärliteratur hinzuziehen und sich mit der pervertierten Sachlichkeit befassen. Das Buch privat zu lesen und mit niemanden drüber sprechen zu können? Wäre nichts für mich ;) 

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