Siegfried Langer Vater, Mutter, Tod

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Inhaltsangabe zu „Vater, Mutter, Tod“ von Siegfried Langer

Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen.  Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten – um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn.

TOP

— Mordsbuecher
Mordsbuecher

Spannend auf jeden Fall, aber nicht der beste Thriller, den ich gelesen habe... Aber kann man auf jeden Fall ohne Bedenken lesen :-)

— Alondria
Alondria

Ein Pageturner, den man nicht mehr aus den Händen legen kann. Lesen! Lesen! Lesen!

— HappiestGirl
HappiestGirl

Fazit: Ein sehr komplexer Psycho-Krimi, der hervorragend mit Wahn und Realität spielt und mit wunderbar beschriebenen, facettenreichen Charakteren absolut überzeugt.

— Bellexr
Bellexr

war okee... Die Spannung wird meiner Meinung nur mit Müh und Not gehalten...

— Pink1975
Pink1975

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  • Wahnsinns Thriller, eher schon ein Psychothriller

    Vater, Mutter, Tod
    Mordsbuecher

    Mordsbuecher

    10. March 2017 um 00:54

    Was für ein Buch !!!! Der absolute Wahnsinn…. Ich habe es in 3 Tage durchgelesen, hätte mir es aber gewünscht es in einem zu schaffen. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich nicht allzu viel über das Buch verraten, nur das es eine sehr gelungene Handlung ist zwischen Phantasiewelt und des wirklichen Lebens. Normalerweise leben wir alle in einer realen Welt, aber doch gibt es Menschen, die in ihre eigene geschaffene Welt flüchten und alles um sich vergessen und ihren Traum in dieser Welt verwirklichen, wie auch Jacqueline aus Berlin. Das Buch ist super und flüssig geschrieben. Man wird sofort von der ersten Seite an mit dem Geschehen konfrontiert und es lässt einem nicht mehr los. Das Besondere an diesem Buch ist, was ich sehr gut fand, man wechselt in fast jedem Kapitel die Tage vor der Katharsis. Mal 2 Tage, mal viele Jahre bis hin zur Vollendung. Das Wort Katharsis war das erste was ich googlete, da ich es noch nie gehört habe. So mehr möchte ich nun wirklich nicht mehr verraten, ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und freue mich auf weitere spannende Bücher von Siegfried Langer.

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  • verwirrend

    Vater, Mutter, Tod
    harakiri

    harakiri

    09. March 2016 um 09:04

    aber gut zu lesen. Sehr flüssig geschrieben, allerdings durch die Zeitsprünge etwas schwer zu verstehen. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Wir leben und bangen mit Jacqueline, die unter schweren Kopfschmerzen leidet, aber keinen Arzt aufsuchen will. Immer wieder wechselt die Erzählperspektive und verwirrt den Leser, führt ihn in die Irre. Erst ganz am Schluss wird die Handlung aufgeklärt. In meinen Augen ein sehr gelungenes Erstlingswerk des Autors, dem es gelingt auch den erfahrenen Thrillerleser nicht gleich das Ende vorhersehen zu lassen

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  • Genial geschrieben !

    Vater, Mutter, Tod
    AKRD

    AKRD

    12. June 2015 um 20:45

    Siegfried Langer hat mich sehr überrascht. Ich kannte den Autor noch gar nicht und das Buch wäre mir vielleicht im Buchladen auch nicht zwingend aufgefallen. Zum Glück gibt es Vorablesen , denn sonst wäre mir ein sehr guter Krimi durch die Lappen gegangen. Wie Langer die Geschichte erzählt und dabei verschiedene Erzählstrukturen und Zeiten mit einander verbindet, ist schon genial. Eine junge Frau kann "Erinnerungsaussetzer", ein kleiner Junge wird bei dem Streit zwischen den Eltern getötet, eine mysteriöse, rothaarige Frau taucht auf und ein Kommissar hat emotional mehr mit dem Fall zu tun, als ihm lieb sein kann. Ein sehr guter Krimi, den ich rasch durch hatte. Daumen hoch !!

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  • verwirrend

    Vater, Mutter, Tod
    harakiri

    harakiri

    01. December 2014 um 11:16

    aber gut zu lesen. Sehr flüssig geschrieben, allerdings durch die Zeitsprünge etwas schwer zu verstehen. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Wir leben und bangen mit Jacqueline, die unter schweren Kopfschmerzen leidet, aber keinen Arzt aufsuchen will. Immer wieder wechselt die Erzählperspektive und verwirrt den Leser, führt ihn in die Irre. Erst ganz am Schluss wird die Handlung aufgeklärt. In meinen Augen ein sehr gelungenes Erstlingswerk des Autors, dem es gelingt auch den erfahrenen Thrillerleser nicht gleich das Ende vorhersehen zu lassen

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  • Vom Anfang bis zum Schluss ein Pageturner allerbester Güte!

    Vater, Mutter, Tod
    Danni89

    Danni89

    Ich empfinde es als unheimlich schwierig, einen kurzen Überblick über den Inhalt des Buches zu geben, ohne dabei etwas Entscheidendes zu verraten, dass das Lesevergnügen trüben könnte. Aus diesem Grunde hier nur der Klappentext, um einen kleinen Eindruck zu vermitteln: Wenn dir das Liebste genommen wird - was würdest du tun? Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein kleiner Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten - um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn. Der Autor versteht es, in jedem einzelnen Kapitel genau das richtige Maß an Informationen für den Leser zu verarbeiten, dass sowohl die Spannung, also auch dessen Neugier geschürt wird. Dabei verwendet er einen leicht eingängigen Schreibstil, ohne dabei in endlose Beschreibungen abzudriften, so dass die Spannung wirklich von Zeile zu Zeile getragen wird. Die insgesamt meist relativ kurz gehaltenen Kapitel stellen dabei nicht den chronologischen Handlungsablauf nach, sondern springen immer wieder zwischen den Sichtweisen einiger Protagonisten hin und her. Wo der jeweilige Abschnitt zeitlich in das Gesamtgeschehen einzuordnen ist, ist immer jeweils zu Beginn des Kapitels angegeben - meist gemessen am Zeitpunkt der "Katharsis", laut Duden dem "Sichbefreien von psychischen Konflikten und inneren Spannungen durch emotionales Abreagieren" und das beschreibt es ziemlich treffend. Erst nach gut der Hälfte des Buches beginnt sich dem Leser langsam, Stück für Stück der Zusammenhang der sprunghaften Geschehnisse zu offenbaren. Dieser Aufbau, einige geschickt gesetzte Überraschungseffekte, die tiefgründige Darstellung der Hauptcharaktere und das inhaltliche Gesamtkonzept machen diesen Thriller zu einem bemerkenswerten Vertreter seines Genres. Es ist schon lange her, dass mich ein Thriller von der ersten bis zur letzten Seite derart fesseln konnte, ohne dabei für meinen Geschmack auch nur eine dramaturgische Schwachstelle aufzuweisen. Bei "Vater, Mutter, Tod" handelt es sich wirklich um einen Pageturner erster Klasse - einmal angefangen, wird man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Vielen Dank, Herr Langer, für dieses ausgezeichnete Lesevergnügen!

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    • 2
  • Einfach einmalig Spitze

    Vater, Mutter, Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Über dieses Buch, eine kurze Inhaltsangabe zu schreiben, ohne zu viel zu verraten ist wahrhaftig schwierig. Auf der einen Seite, eine Frau, die mit ihrem Mann, einem Alkoholiker und ihrem Kind zusammen lebt. Auf der anderen Seite Jacqueline Adam, Architektin im renommierten Architekturbüro Friedrich Vogt & Simon Hall, glücklich verheiratet mit ihrem Mann René, einem Anwalt, und der siebenjährige Sohn Lukas. Doch eines Tages beginnt für Jacpueline die Hölle. Alles beginnt mit Kopfschmerzen und geht weiter bis zu Halluzinationen, bis sie schließlich gar nicht mehr weiß, was ist Realität und was ist Wahn? Zudem wird ein Junge getötet und einer entführt. Kommissar Manthey nimmt sich dieser Fälle an und sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten ' um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn. Meine Meinung:  Wie oben bereits erwähnt habe ich mir mit der Inhaltsangabe etwas schwer getan, da ich ja nicht zuviel vom Buch verraten möchte. Insgesamt ist das Buch ein gelungener 1A-Thriller, der unter die Haut geht. Eine unglaubliche Geschichte über Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsspaltungen, ich fand sie sehr interessant. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen Das Buch ist in viele kurze Kapitel eingeteilt, die spannend geschrieben sind und sich schnell lesen lassen. Mit jedem Kapitel wechselt auch die Perspektive oder der Zeitpunkt der Handlung - dadurch wird das Tempo im Buch noch rasanter. Von mir 5 Sterne und für Wahre Thrillerfans eine Leseempfehlung.

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    • 2
    Floh

    Floh

    12. August 2014 um 06:51
  • psychologisch raffiniert

    Vater, Mutter, Tod
    Sherrylynn5811

    Sherrylynn5811

    13. July 2014 um 15:16

    Aufgrund der allgemeinen guten Wertung, habe ich mir den deutschen Thriller *Vater,Mutter,Tod* gekauft. Ich bin eigentlich sehr skeptisch bei deutschen Autoren, da gibt es wenige die mich persönlich wirklich begeistern. Dann ist ja dieses Buch auch noch ein Erstlingswerk, dennoch ich war neugierig. Der Klappentext, kurz, präzise, interessant. Das Cover einfach aber ausdrucksvoll. Ein zerbrochener Teller, ein Messer, Blut. All das verspricht einen Thriller der mich beeindrucken könnte.Nun zum Inhalt, es ist wahrlich nicht leicht eine Rezension bei diesem Buch zu schreiben ohne zuviel vom Inhalt preis zu geben. Eine Frau, die fast schon Panik hat nach Hause zu kommen , zu ihrem Mann und ihren Sohn, mit dem Wissen das er ihr zuspät kommen mit Gewalt strafen wird. Der Streit eskaliert und der Sohn fällt unglücklicherweise dem Zorn seines Vater`s zum Opfer. Dann gibt es eine andere Familie, erfolgreiche fast schon Bilderbuchfamilie, wo die Mutter von heut auf morgen unter Wahrnehmungsstörungen leidet. Da wird ihr Sohn entführt.Am Anfang des Buches war ich kurz irritiert, man bekommt verschieden Handlunsgsstränge serviert und auch der Wechsel von der einen Frau und der anderen Frau verwirrt . Dennoch man muss dran bleiben, nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen, mit sehr viel intelligenter Psychologie hat Siegfried Langer mich wirklich extrem gefesselt. Selten habe ich beim lesen eines Thrillers die Luft anhalten müssen, wie bei diesem Werk. Und das nicht weil extrem viel Blut fließt. Es ist die Art wie das Buch konzipiert ist. Fast schon einzigartig.Ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher von diesem brilianten Autor lesen.

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  • Ein wenig verwirrend

    Vater, Mutter, Tod
    buchjunkie

    buchjunkie

    Wenn dir das Liebste genommen wird-was würdest du tun?  Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt.  Eine Mutter, die alles tun würde,um ihren Sohn zurückzubekommen.  Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt.  Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen.  Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen.Er will ein Kind retten- und stößt auf einen Abgrund von Verzweiflung und Wahn.  Jacqueline ist glücklich verheiratet, hat einen Sohn und ist beruflich erfolgreich.  Doch nachdem sie ihrem Mann erzählt, dass sie mit ihrer Mutter einkaufen war, und er schockiert entgegnet, dass ihre Mutter doch schon seit zwei Jahren tot ist, beginnen die Probleme.  Zu Beginn des Romanes hatte ich Schwierigkeiten, einen Sinn hinter den zeitlich unterschiedlichen Kapitel zu sehen.  ( Sechs Tage vor der Katharsis, Zwei Tage vor der Katharsis, Jacquelines Berichterstattung usw.)  Doch nach und nach kristallisierte sich raus, um was es geht.Und ab da wurde es richtig spannend.  Es ist flüssig geschrieben, hat keine Längen, nur die Zeitsprünge fand ich etwas verwirrend.  Die Idee des Roman es ist gut.Was ist Wahn und was Realität?  Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und bleibt erhalten bis zum Schluss.  Alles in allem ein fast unblutiger, eher psychologisch aufgebauter Thriller, der gut unterhält.

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    • 2
    Arun

    Arun

    05. July 2014 um 15:06
  • Zeitsprünge verwirren - aber es löst sich alles auf

    Vater, Mutter, Tod
    cybersyssy

    cybersyssy

    15. June 2014 um 09:28

    *’* Klappentext *’* Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten - um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn. *’* Meine Meinung *’* So spannend der Klappentext klingt, so verwirrend ist der Krimi geschrieben. Nicht nur, dass die Perspektive wechselt, nein, es wird auch in der Zeit hin und her gesprungen. Okay, es wird per Überschrift genau angekündigt, wann das folgende nun passiert und wo es in dem Gesamtbild einzusortieren ist. Auch ergibt sich zum Schluss ein stimmiges Bild, doch während des Lesens fand ich es arg lästig und ermüdend und ich schaute oft zum Kapitelbeginn, um noch mal zu überprüfen, wo denn nun dieses Puzzlestück hin gehört. Obwohl sich der Autor um mehrdimensionale Charaktere bemühte, erschienen sie mir nicht so lebendig. Ja, man erfährt genug über das Privatleben des Ermittlers und die Hintergründe, die zur Tat führten, doch durch die ewig hin und her Springerei blieb das trotzdem irgendwie auf der Strecke. Langers Schreibstil ist leicht lesbar und der jeweiligen Situation angepasst. Da das Buch trotz allem spannend und fesselnd ist, vergebe ich gern 3 Sterne.

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  • Spannender Thriller bei den nicht alles so ist, wie es ist

    Vater, Mutter, Tod
    NiJo

    NiJo

    09. May 2014 um 10:40

    Erstmal wird es schwirig dieses Buch zu rezisieren. Nicht, weil ich nicht weiss was ich sagen soll, sondern weil die geschichte so miteinander verwoben ist, das man angst hat zuviel zu verraten. Der Schreibstil ist klasse. Zunächst wird der Leser sehr verwirrt...doch nach und nach lösten sich die Fäden auf und man kann der Gesichte sehr gut foplgen. Das Buch startet mit einem Prolog. In der kommt eine Frau zu spät nach Hause und hat Angst vor ihrem trinkenden Ehemann. Als sie die wohnung betritt kommt es kurz danach zu einer Tragödie. Dann ist da noch Jacqueline. Sie ist Verheiratet und hat einen 7 Jahre alten Sohn. Sie ist eine erfolgreiche Architektin. doch in letzter Zeit leidet sie unter sehr starken Kopfschmerzen und es passiren Dinge, die nicht so sind, wie sie sind. Beide Familien haben etwas miteinander zu tun. Nur was und wie das buch weitergeht, müsst ihr selbst lesen. Mir hat das buch insgesamt sehr, sehr gut gefallen und ich konnte es erst aus der Hand legen, als es ausgelesen war. Ein sehr spannender Thriller und ein klasse erstlingswerk von Herrn Langer. eine absolute Leseempfehlung von mir.

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  • Was für ein krasses Klasse Buch

    Vater, Mutter, Tod
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    Eine Frau irrt durch die Straßen Berlins. Angst davor, nach Hause zu gehen, da da der gewalttätige Ehemann schon mit der nächsten Tracht Prügel auf sie wartet, denn sie ist viel zu spät. Es kommt wieder zum Streit, der eskaliert. Der gemeinsame Sohn wird dabei getötet. Jaqueline Adam hat alles, was sie sich je gewünscht hat: sie ist als Architektin erfolgreich, hat einen Mann, den sie über alles liebt und der gemeinsame siebenjährige Sohn Lukas ist der ganze Stolz der beiden. Doch eines Tages wird Lukas entführt. Die Familie steht unter Schock und  hofft, daß Lukas bald und unversehrt wieder nach Hause zurückkehrt. Hauptkommissar Manthey von LKA Brandenburg nimmt der Ermittlungen auf und er ist sich ziemlich sicher, die beiden Fälle in Verbindung stehen. Meine Meinung: Wow, dieses Buch ist wirklich eine Achterbahn für die Synapsen der Kombination. Das Gehirn läuft auf Hochtouren. Obwohl die Handlung manchmal klar auf der Hand zu liegen scheint, wird sie dennoch immer wieder umgeschmissen. Siegfried Langer ist es sehr gut gelungen, seine Leser bei Laune und somit auf einen Irrweg zu führen. So muß man sich also fühlen, wenn die Realität und der Wahnsinn sich in deinem Kopf die Existenz teilen. Oftmals ist der Wahnsinn realistischer als das eigentliche Leben. Siegfried Langer schickte mich auf eine Reise, die mich an meinem eigenen Verstand zweifeln ließ. Meine Hände klebten an diesem Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, bevor ich es ausgelesen hatte (was nur wenige Stunden dauerte) und wußte, was es mit dem toten und dem verschwundenen Kind zu tun hatte. Wieder einmal fragte ich mich nach Beenden des Buches, wie sich ein Autor so in einen Täter hineinversetzen kann. Das Buch drehte sich hauptsächlich um die Protagonisten (die beiden Familien). Der Hauptkommissar kommt sehr selten auf die Bildfläche, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Die Handlung sprach für sich selbst. Manche Szenen sind vorhersehbar. Auch wenn sie sich für den Moment bestätigen, werden sie kurze Zeit später schon wieder revidiert. Es war schön, auch mal wieder "durch die Straßen Berlins" zu wandeln, an denen ich vor noch einem Jahr war. Fazit: Ein Pageturner, den man nicht mehr aus den Händen legen kann. Lesen! Lesen! Lesen!

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    • 3
    dicketilla

    dicketilla

    19. April 2014 um 09:14
  • War nicht mein Fall

    Vater, Mutter, Tod
    jimmygirl26

    jimmygirl26

    16. April 2014 um 08:15

    Auf dieses Buch hab ich mich wirklich gefreut, der Klappentext sprach mich an und daher wollte ich es jetzt lesen. Nur leider hab ich es nach nicht einmal 100 Seiten abgebrochen da es mir wirklich zu verwirrend war. Ich wußte nicht mehr wer was gemacht hat und hab ich meinem lesen ein Ende gemacht. Wirklich schade

  • Dranbleiben lohnt sich!

    Vater, Mutter, Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2014 um 13:38

    Zum Buch Der Thriller "Vater, Mutter, Tod" wurde von Siegfried Langer geschrieben und erschien 2011 im List-Verlag. In ihm geht es um eine Frau, die an einer schweren psychischen Störung leidet.Das äußere Erscheinungsbild, d. h. das Cover, passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Es bringt die häusliche Gewalt zum Ausdruck, die auch Teil des Buches ist. Aber auch Mord spiegelt sich darin wider. Der Titel "Vater, Mutter, Tod" signalisiert Familie, die auch einen Stellenwert in diesem Buch einnimmt. Persönliche Stellungnahme Der Prolog ist sehr spannend geschrieben und animiert gleich zum Weiterlesen. Jedoch muss ich gestehen, dass mir das Lesen der Kapitel danach sehr schwerfiel.Der Schreibstil ist einfach gehalten, nicht zu detailreich. Das ist aber keineswegs ein Minuspunkt, denn die Handlung selbst ist so verworren, dass zu viele Details das Lesen erschweren würden. Mit diesem Schreibstil konnte ich mich zunächst nicht anfreunden, die Handlung und die verschiedenen Erzählperspektiven verwirrten mich zudem. Doch je weiter und je mehr ich las, desto besser gefiel mir das Buch. Siegfried Langer hat genau den richtigen Schreibstil gewählt, um den Leser bei sich zu behalten. Es wurde wieder spannender und gerade als man denkt, man wisse was da vor sich geht, nimmt die Handlung einen anderen Lauf.Die Charaktere sind sehr tiefgründig. Man lernt nicht nur die Hauptfigur, Jacqueline, genauer kennen, sondern auch René Adam und den ermittelnden Kommissar, Martin Manthey. Der Autor versteht es, seine Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen zu lassen und gerade so viel wie nötig zu verraten. Fazit Dranbleiben lohnt sich!

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  • Super

    Vater, Mutter, Tod
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 12:36

    Das Buch ging gleich mal ziemlich heftig mit einer Leiche los, danach hat man die verschiedenen Charaktere kennengelernt. Das schöne an diesem Buch war, das man in gar keine bestimmte Richtung denken konnte, weil eins aufs andere kam und hier soviel Psycho und Wahn mit im Spiel war das man zwischendurch selber im positiven Sinne verwirrt war. Mir kam es gar nicht so vor, das das Buch nur 336 Seiten hat, kam einem echt mehr vor, im positiven Sinne weil auch alles schön tiefgründig erzählt wurde. Ich hab echt mit den Charakteren mitgefiebert und war immer wieder von den neuen Dingen die in Jaqueline vorgingen überrascht, war zwischendurch echt hart sich vorstellen zu müssen was wohl in ihr vorgeht. Das Buch is wieder schön klar geschrieben, das man wirklich jederzeit super mitkommt und es hat sich alles wieder schön locker in kleinen Kapiteln was ich ja sowieso mag, gelesen. Die Kapitelaufteilung fand ich klasse, so hat man alles richtig gut verstanden. Auch die persönliche Geschichte von dem ermittelnden Kommissar fand ich mitreissend, wenn auch traurig. Insgesamt wieder ein gelungenes Buch, welches die Spannung bis zum Schluss hält, da die Handlung immer wieder einen neuen Lauf nimmt. Klare Empfehlung!

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  • Was ist Realität, was ist Wahn?

    Vater, Mutter, Tod
    Kerry

    Kerry

    11. July 2013 um 22:43

    Jacqueline Adam führt ein wundervolles Leben. Sie ist Architektin im renommierten Architekturbüro Friedrich Vogt & Simon Hall, glücklich verheiratet mit ihrem Mann René, einem Anwalt, und der siebenjährige Sohn Lukas macht das Familienglück komplett. Es könnte nicht besser laufen, wenn es auch in letzter Zeit etwas stressig in Jacquelines Leben war, aber sie hat es geschafft und mit ihrem Entwurf das Projekt Hotel "Le Mirage" als Auftrag für ihren Arbeitgeber sichern können. Leider blieb der Stress nicht ohne Folgen, häufige Kopfschmerzen quälen sie, doch dies ist nur ein geringer Preis für ihre momentanen Erfolg und wer weiß, vielleicht steigt sie sogar bald in die Chefetage auf - die Vorzeichen stehen günstig. Um etwas zu entspannen, trifft sich Jacqueline in der Mittagspause mit ihrer Mutter Roswitha Collin. Die beiden gehen shoppen und verbringen eine schöne Zeit miteinander, doch als sie sich trennen, fällt Jacqueline zum ersten Mal eine rothaarige Frau auf, die sie zu beobachten scheint. Als sie ihre Mutter darauf aufmerksam machen willen, ist diese verschwunden. Als Jacqueline an diesem Abend nach Hause kommt, ist sie immer noch etwas verwirrt, doch ein Schock trifft sie, als ihr Mann ihr klar macht, dass ihre Mutter bereits vor zwei Jahren verstorben ist. War der Stress in letzter Zeit zu groß, droht sie zusammen zu brechen? Doch Jacqueline will sich durchbeißen - zu lange hat sie für ihren Erfolg gearbeitet, als dass sie jetzt das Handtuch werfen würde. Zwar sucht sie auf Rat ihres Mannes einen Arzt auf, doch kürzer treten will sie nicht. Es belasten sie jedoch nicht nur ihre Kopfschmerzen und "Aussetzer", auch erscheint diese rothaarige Frau immer wieder in ihrer Nähe und scheint sie auf Schritt und Tritt zu beobachten. Was will diese Frau von ihr, ihr Leben zerstören, sie in den Wahnsinn treiben oder ist sie eine Gefahr für ihre Familie? Noch bevor Jacqueline sich dessen ganz klar wird, bricht eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes über sie hinein und droht, sie in die Knie zu zwingen ... Was ist Realität, was ist Wahn? Der Plot wurde ausgesprochen vielschichtig und spannend erarbeitet, ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt rausbekommen musste, was sich hinter Jacquelines "Aussetzern" verbirgt und wie sich die Geschichte auflöst. Die Figuren, allen voran Protagonistin Jacqueline wurden ausgesprochen facettenreich erarbeitet, ich kann nur sagen: Was für eine vielschichtige Persönlichkeit, der Wahnsinn, wobei ich mir hier allerdings gar nicht so sicher bin, ob ich der Dame gerne mal in der Realität begegnen wollen würde. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd, sodass aus einem kurzen, abendlichen Anlesen des Buches ein nächtliches Durchlesen des Buches wurde und ich habe es nicht bereut, denn ich hätte unmöglich zwischendrin aufhören oder das Buch gar zu Seite legen können, wollen und mögen. Es ging einfach nicht, ich war so in der Geschichte gefangen, dass sie mich bis zum Ende nicht mehr aus ihrer Gewalt gelassen hat. Abschließend kann ich sagen, dass es sich hierbei um das erste Buch des Autoren handelt, das ich gelesen habe und das ich überaus beruhigt bin, "Sterbenswort" auf meinem SuB liegen zu haben, denn wenn ich mal wieder Nervenkitzel brauche, weiß ich genau, zu welchen Buch ich greifen werde.

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