Siegfried Lenz Deutschstunde

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Inhaltsangabe zu „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz

Hamburger Ausgabe der Werke. Eine lesefreundliche Studienausgabe, alle Texte durchgesehen und mit den Originaltyposkripten und Erstdrucken verglichen. Jeder Band erhält einen ausführlichen Kommentar zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte. Siegfried Lenz’ berühmtester Roman, sein Opus magnum über Siggi Jepsen, Insasse einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche, seinen Aufsatz über die 'Freuden der Pflicht' und seine Abrechnung mit dem Vater, dem Dorfpolizisten und dessen unrühmlicher Rolle in Nazideutschland gegenüber seinem Malerfreund Nansen. 1968 erschienen, ist die 'Deutschstunde', in mehr als 20 Sprachen übersetzt und über 2,2 Millionen Mal verkauft, ein Meilenstein der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.

Ein außergewöhnliches Buch!

— Hazel93
Hazel93

Wen die Aufarbeitung der Dinge rund um den 2. Weltkrieg interressiert, sollte dieses Buch einmal lesen.

— jasmin7716
jasmin7716

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  • Pflichtlektüre Grundkurs berufliches Gymnasium

    Deutschstunde
    jasmin7716

    jasmin7716

    28. June 2016 um 17:11

    Da dies eine Pflichtlektüre aus dem Deutschunterricht war, bin ich von vornherein nicht gerade positiv auf dieses Buch zugegangen. Der Gesamteindruck ist eher negativ. Was aber auch daran liegen wird, dass es ganz und gar nicht mein Genere ist. Aber ganz davon abgesehen: Es ist teilweise sehr langathmig und doch behandelt es die Dinge rund um den 2. Weltkrieg auf interesannte Weise und aus einer Sicht die es wohl nicht so oft gibt. So schildert Siggi die Erlebnisse in dieser Zeit und geht damit besonders auf seinen Vater (Polizist) ein, der ein sehr loyaler Staatsmann ist. Auf Grund des damaligen Staatssysthemes gelangt der Leser jedoch zu Stellen, an denen er nur den Kopf schüteln kann. Für alle die, die sich für diese Dinge interessieren eine wirklich zu empfehlende Lektüre doch für micht leider nur Pflichtlektüre für das Abitur.

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  • Freuden der Pflicht - Vergangenheitsbewältigung mit dem Nationalsozialismus

    Deutschstunde
    Stephanus

    Stephanus

    17. March 2015 um 10:02

    Der Junge Siggi Jepsen soll einen Aufsatz über die Freuden der Pflicht schreiben und gibt ein leeres Heft ab. Als Strafe erhält er Nachsitzen und die Aufgabe den Aufsatz nachzuholen. Siggi beginnt mit seinem Aufsatz, der eine Geschichte seines Lebens wird und mehrere Monate dauert. Von seiner Jugend in Rugbüll, einem kleinen Ort im nördlichen Schleswig-Holstein, beginnt er zu erzählen und seiner Familie, insbesondere seinem Vater Jens Jepsen, dem Polizeiposten und überzeugten Nationalsozialisten. Der Polizeiposten ist auch das Beispiel für das Thema Freuden der Pflicht, da er gegenüber dem Maler Nansen ein Malverbot vollstrecken und durchsetzen soll. Beide Männer verbindet allerdings, dass sie im gleichen Dorf aufgewachsen sind, sich seit Jahren kennen und Nansen Jens einmal das Leben rettete. Dies hindert Jens Jepsen nicht der Pflicht nachzukommen und zu lauern und das Malverbot zu kontrollieren. Siggi wird dabei widerwillig eingespannt und verfällt schließlich der Vorstellung, Bilder von Nansen zu retten. Auch nach dem Kriegsende folgt der Polizeiposten seiner Pflicht und Siggi entwickelt krankhafte Züge der Bilderrettung, die ihn schließlich in die Besserungsanstalt bringen, in der er den Aufsatz schreiben muss. Das Buch ist ein kleines Meisterwerk und eine (fiktive) Familiengeschichte bei der das Zerbrechen einer Familie beschrieben wird in der nicht Liebe und Geborgenheit herrscht, sondern Pflichterfüllung. Gleichzeitig erfolgt eine Aufarbeitung des Nationalsozialismus und seinem blinden Gehorsam und Pflicht. Mit wunderbaren Worten schafft der Autor ein großes Werk, das von einer anziehenden Düsterkeit ist, aber an vielen Stellen auch ein wenig Freude und Humor, besonders in den kleinen Dingen vermittelt. Die Sprache ist ausgefeilt und kein Wort scheint zu viel, eben ein großer Stilist.   Auch nunmehr 70 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus ist das Buch nach wie vor lesenswert und zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Deutschstunde" von Siegfried Lenz

    Deutschstunde
    Hallorin

    Hallorin

    “Wir lesen Klassiker der Weltliteratur” und beginnen das neue Jahr 2015 mit einer "Deutschstunde" von Siegfried Lenz. Wikipedia sagt: Der Roman Deutschstunde von Siegfried Lenz erschien 1968. Lenz bringt in diesem Werk das zentrale Thema der deutschen Nachkriegsliteratur auf den Punkt: Die Verquickung von Schuld und Pflicht in der Zeit des Nationalsozialismus. Die oft gehörte Entschuldigung, man habe ja nur „seine Pflicht getan“, wird hier kritisch durchleuchtet. Klingt nach schwerer Lektüre - aber so kurz nach Weihnachten müssen wir schließlich gut erholt sein. Um den Feiertags-"Stress" abklingen zu lassen, beginnen wir dieses Mal mit dem Lesen erst am 6. Januar! Wie immer zum Schluß unsere Leserunden-Regeln: 1. Beiträge in den Leseabschnitten mit Spoiler-Haken posten. 2. Beiträge in Kategorien posten, wenn man das vergessen hat, kann man es auch nachträglich ändern.

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    • 96
    Hallorin

    Hallorin

    23. February 2015 um 09:07
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    katan schreibt Ich muss es nochmal betonen: ein Meisterwerk der (nord)deutschen Sprache.

    Das sehe ich ganz genauso. Ich war sehr positiv überrascht, ich hatte eigentlich nicht viel erwartet von diesem Buch. Klang so trocken.

  • Schuld und Pflicht in der Zeit des Nationalsozialismus

    Deutschstunde
    gst

    gst

    Wann nennt man ein Buch einen Klassiker? Dazu gibt es im Netz unzählige Definitionen. Für mich ist es ein Buch mit einem gut ausgearbeiteten, allgemeinen Thema, das sich lohnt, mehrmals zu lesen. Ein Buch, das deutliche Einblicke in eine bestimmte Zeitepoche gibt und verständlich macht.Die Deutschstunde von Siegfried Lenz gehört für mich eindeutig dazu. Was ich vor über 40 Jahren als Schullektüre vorgesetzt bekam, hat mich jetzt noch einmal sehr beeindruckt: Der 20jährige Siggi Jepsen lebt 1963 in einem Heim für schwererziehbare Jugendliche auf einer Insel in der Elbe. Dort erhalten die jungen Männer auch Unterricht. In einer Deutschstunde steht das Aufsatzthema „Die Freuden der Pflicht“ auf dem Programm. Während die einen sich durch vorgespielte Ohnmachten um das Thema drücken, bleibt auch Siggi vor einem leeren Blatt sitzen. Doch bei ihm liegt es an der Fülle von Gedanken, die seinen Kopf füllen. Dankbar nimmt er die ihm zugedachte Strafe an: Er wird in eine Zelle gesperrt, wo er den Aufsatz in Ruhe schreiben kann. Er steigert sich in seine Aufgabe und weigert sich monatelang die Zelle zu verlassen, bevor er nicht seine gesamte Geschichte niedergeschrieben hat. Der Leser lernt das Kind Siggi kennen, das den Vater, einen norddeutschen Dorfpolizisten auf dem Gepäckträger des Fahrrades bei der Arbeit begleitet. Der hat die Aufgabe, einem befreundeten Maler das "von oben" bestimmte Malverbot zu überbringen und dieses auch zu überwachen. Wie sehr das den Jungen prägt, erzählt Siggi in seinem Aufsatz („Mein Vater. Der ewige Ausführer. Der tadellose Vollstrecker.“) Ebenso schreibt er über seine älteren Geschwister und wie sehr sie unter der Strenge der Eltern zu leiden haben („Brauchbare Menschen müssen sich fügen“). Erschreckend ist, dass die Einstellung der Eltern auch nach Beendigung des Krieges erhalten bleibt. Besonders schockiert hat mich die Aussage der Mutter zu geistig behinderten Kindern, die in der Nähe untergebracht wurden: „Der Anblick, Siggi, kann ausreichen, dass man Schaden nimmt … Eindrücke, weißt du, die können sich festsetzen und den Blick trüben.“ Wie sehr Siggis Blick durch seine Erfahrungen getrübt wurde, erfahren wir in diesem ausgesprochen lesenswerten Roman. Lenz malt mit seinen Beschreibungen Bilder und lässt Gefühle erkennen, ohne sie explizit zu benennen. Dieses Buch erinnert an die Beschaulichkeit alter Filme, in denen jede Szene dem Zuschauer Zeit lässt, in die Umgebung und das Geschehen einzutauchen. Das kann für Leser, die an die heute so schnelllebige Zappermentalität gewöhnt sind, das Lesen manchmal mühsam machen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    24. January 2015 um 17:16
  • Unangenehme Folgen sogenannter Pflichterfüllung im 3. Reich

    Deutschstunde
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    21. January 2015 um 22:23

    Aus der Sicht des  halbwüchsigen Jungen Siggi Jepsen, der in einer sogenannten Besserungsanstalt lebt,wird die Situation seiner kleinbürgerlichen Familie und der Zeit nach 1945 wieder aufgerollt,denn er soll einen Aufsatz über die "Freuden der Pflicht" schreiben.Da fällt ihm sein Vater ein,der Polizist ist in Norddeutschland und das Malverbot seines Feundes Jansen ab 1943 überprüfen soll.Dieser erfüllt  auch nach dem Krieg weiterhin sehr gern seine Pflicht,denn er ist der typische Gefolgsmann eines Hitlers,der selber nicht nachdenken will.Weit ausholend, aber streckenweise auch sehr humorvoll, schildert Lenz die Situation nach dem Krieg in Norddeutschland,die sicherlich in anderen deutschen Regionen ihren Widerhall gefunden hat.Ich habe mir die Neuauflage des Buches nochmals vorgenommen und ich finde,es hat nichts an Aktualität verloren und es lohnt sich die erneute Lektüre!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten
    Daniliesing

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Vergangenheitsbewältigung als Aufsatz

    Deutschstunde
    dominona

    dominona

    17. October 2014 um 10:05

    Nicht umsonst ein Klassiker. Wer denkt ein Aufsatzthema wie "Die Freuden der Pflicht" ließe sich nur langweilig im Sinne eines Pädagogen bearbeiten, der täuscht sich. Es geht um Schuld im Nationalsozialismus, um Verbote, Gehorsam und Kunst. Man sollte sich dieses Buch als Beispiel für Nachkriegsliteratur nicht entgehen lassen.

  • Rezension zu "Deutschstunde" von Siegfried Lenz

    Deutschstunde
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    14. August 2012 um 12:31

    Kunst, Pflicht & Zeitgeschichte Ich fand das Buch ganz gut. Es war zwar schon ab und zu langatmig und - weilig geschrieben. Aber die Thematik und die Geschichte fand ich richtig spannend und interessant, auch wenn ich nicht durch alles immer durchgestiegen bin. Es ist vor allem eine gute deutsche Geschichte. Nicht nur die damalige Zeit und ihre Widersprüche werden lebendig dargestellt, sondern auch die Prägung durch die Eltern und das ''In-der-eigenen-Haut-gefangen-sein'. Bewertung: 3 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Deutschstunde" von Siegfried Lenz

    Deutschstunde
    Saralonde

    Saralonde

    07. February 2012 um 16:30

    Der Roman erzählt die Geschichte von Siggi Jepsen, dessen Vater während des 2. Weltkriegs das Malverbot der Nazis für den Maler Max Ludwig Nansen (für den Emil Nolde als Vorbild diente) durchsetzen muss. Das große Thema des Buches ist die Frage, inwiefern Pflichterfüllung zu Schuld führt. Wo hört die auferlegte Pflicht auf und beginnt die Pflicht, gegen die Pflicht zu handeln? Es fällt mir nicht leicht, eine Rezension für dieses Buch zu schreiben, denn ich bin nach seiner Lektüre etwas zwiegespalten. Einerseits handelt es sich ganz klar um gute, wichtige Literatur, an der mir auch Vieles gefallen hat, andererseits muss ich feststellen, dass ich mich im vor allem im letzten Drittel eher durchgequält habe. Und zwar vor allem dort, wo Bilder des Malers Max Ludwig Nansen oder expressionistische Malerei allgemein beschrieben werden. Diese Passagen erschließen sich mir einfach nicht. Gut gefällt mir hingegen der ironische Ton insbesondere zu Beginn des Buches. Häufig setzt Lenz als humoristisches Element Übertreibungen ein. Die zentralen Themen des Buches, Pflicht und Schuld, ziehen sich durch das gesamte Buch. Siggis Vater, der mit dem Maler aufgewachsen und befreundet ist, setzt das Malverbot rigoros durch und verweist dabei stets auf seine Pflicht, so zu handeln. Er steigert sich regelrecht in diese Aufgabe hinein und setzt sie sogar nach Ende des Krieges noch fort. Die meisten der Mitläufer und Opportunisten und auch viele Täter versteckten sich damals hinter der Ausrede, sie hätten ja nur ihre Pflicht getan. Die Fragen, die sich dem Leser stellen, sind: „Wie hättest du gehandelt? Wie schuldig hättest du dich gemacht? Und wo endet die Rechtfertigung?“ Gegen Ende scheint dieser Aspekt etwas in den Hintergrund zu treten. Doch dem ist nicht so, denn die Kinder der Kriegsgeneration, wie Siggi, sind es, die für die Handlungen ihrer Eltern oft indirekt einstehen, die ihre Schuld erkennen und aufarbeiten. Der Roman ist schwere Kost, aber man sollte ihn gelesen haben. Er gehört unbedingt zur deutschen Nachkriegsgeschichte.

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  • Rezension zu "Deutschstunde" von Siegfried Lenz

    Deutschstunde
    Blizzardius

    Blizzardius

    06. March 2011 um 12:28

    Das Buch behandelt eine sehr interessante Thematik, die auf relativ leichte Weise beschrieben wird und nicht belastend wie in manch anderen Büchern. Es ist geradezu erstaunlich, wie eindrucksvoll Lenz mit Worten das Geschehen beschreiben kann. Insbesondere die Szenenschilderungen (Landschaft, Umgebung...) sind sehr gelungen und ziehen den Leser in die Geschichte hinein. Durch diese intensiven Beschreibungen entsteht allerdings auch der Nachteil, dass manchmal mehrere Seiten lang nichts wirklich neues passiert, was sicherlich nicht jedem gefällt. Insgesamt zieht sich das Buch an einigen Stellen. Gewöhnungsbedürftig ist am Anfang der Schreibstil, da die Sätze oft sehr lang und verschachtelt sind und direkte Rede nicht gekennzeichnet ist.

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  • Rezension zu "Deutschstunde" von Siegfried Lenz

    Deutschstunde
    Henriette

    Henriette

    12. November 2010 um 14:26

    So, ich versuch mal mich konstruktiv dazu zu äußern. Ich hatte mir wirklich vorgenommen, mal deutsche Literatur zu lesen und ich habe es geschafft. Zwischenzeitlich war ich mehrmals dazu bereit, das Buch einfach beiseite zu legen. Thematisch spielt es im Krieg. Es wurde mal eine Seite gezeigt, die ich nie richtig wahrgenommen habe (Beeinflussung von Künstlern). Leider hatte ich Schwierigkeiten mit dem Lesen. Das Buch hat mich nicht wirklich gefesselt. Obwohl es eigentlich nicht an dem Schreibstil lag. Eigentlich war es schon interessant gemacht. Das warum und wieso ich Leseblockaden hatte, kann ich nicht bestimmen. Tja, muss jeder selber wissen, ob er sich das "antut". Ich bin erst einmal davon ab.

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  • Rezension zu "Deutschstunde" von Siegfried Lenz

    Deutschstunde
    chiara

    chiara

    10. August 2010 um 18:40

    Siggi Jepsen soll im Deutschunterricht einen Aufsatz über die Freuden der Pflicht schreiben. Allerdings weiß der junge Mann nicht wie er seine Ideen zu diesem Thema in einer Stunde aufs Papier bringen soll. Als die Stunde vorbei und sein Heft immer noch leer ist, wird ihm eine Strafarbeit aufgebrummt. Da er in einem Heim für schwererziehbare Jugendliche ist, wird er in einem Zimmer eingesperrt und muss den Aufsatz nachschreiben. Das Resultat ist ein Bericht, der alle Grenzen sprengt und von Siggis Kindheit im schleswig-holsteinischen Glüserup erzählt. Denn sein frühes Leben wird geprägt von seinem Vater Ole Jepsen, der Dorfpolizist ist und die Regeln der Nationalsozialisten durchsetzen muss … „Deutschstunde“ ist mein erstes Buch von Siegfried Lenz und ich ehrlich zugeben, dass ich erstaunt war wie gut ich mit seinem Schreibstil zurechtkam. Ich musste mich allerdings erst daran gewöhnen, dass die Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede fehlten. So kam es, dass ich doch schon mal einen Satz zweimal lesen musste, um zu verstehen wer was sagt. Aber zum Glück gab es nur wenige Gespräche in dem Buch, so dass ich gut voran kam. Da Siggi seine Geschichte selbst erzählt, erhält man schnell einen Bezug zu dem Jungen. Er war mir sofort sympathisch und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Dank der Psychologen, die regelmäßig das Heim besuchen, erfährt man auch etwas über Siggis Persönlichkeit und wie er ins Heim gekommen ist. Denn das erzählt Siggi selbst nicht. Ich fand es interessant zu lesen wie stark Eltern ihre Kinder prägen – ob bewusst oder unbewusst. Bisher hatte ich mir das nie so verdeutlicht. Was mir auch gut gefallen hat, war die Tatsache, dass der Leser einen guten Einblick über das Leben in einem Dorf während des zweiten Weltkrieges bekommt. Davon habe ich bisher immer wenig gelesen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Wer gerne mal ein Buch von Siegfried Lenz ausprobieren möchte, dem kann diesen Roman nur ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Deutschstunde" von Siegfried Lenz

    Deutschstunde
    Monsignore

    Monsignore

    20. March 2010 um 21:30

    Es war eines der ersten umfangreichen Bücher, die ich las. Norddeutschland kannte ich noch nicht und ich hatte noch kein Bild von Nolde gesehen. Doch ich verstand die Schilderung einer Landschaft, eines Menschenschlages und einer Kunst. Ich wollte dorthin. Vor allem verstand ich das Thema: Die Zerrissenheit des Gewissens in der Diktatur, von Lenz hervorragend romanhaft ausformuliert. Das Buch sollte nicht enden. Es war auch mein erstes Buch von Siegfried Lenz und ich blieb diesem ruhigen, stillen Erzähler der Welt immer treu. Aber "Deutschstunde" ist sein bestes Werk, so klar und einsichtig, so still und aufwühlend wie die Landschaft.

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  • Rezension zu "Deutschstunde" von Siegfried Lenz

    Deutschstunde
    Penelope1

    Penelope1

    08. February 2010 um 08:20

    "Die Freuden der Pflicht", so lautet das Thema eines Aufsatzes, den Siggi Jepsen in der Besserungsanstalt für Jugendliche in Hamburg schreiben soll. Überfordert bzw. überwältigt von seinen Erinnerungen findet er keinen Anfang und gibt ein leeres Heft ab, was zu einer Strafarbeit führt. Alleine in seiner Zelle muss er den Aufsatz nachschreiben und darf erst wieder aktiv am Alltag teilhaben, wenn er seine fertige Arbeit abliefert. Doch die als Strafe gedachte Arbeit wird zur Aufgabe, zur "Freude der Pflicht" im wahrsten Sinne des Wortes, in der Siggi seine Vergangenheit aufarbeitet: sein Vater, der als Polizeiposten Rugbüll das von den Nationalsozialisten verhängte Malverbot an seinem Freund, dem Maler Nansen überwacht und die Ausübung seiner Pflicht über seine Freunde, ja sogar über seine eigene Familie stellt. Ohne eine Aufgabe fühlt der Vater sich hilflos und so geht er vollständig in seinem Beruf - seiner Berufung, wie er glaubt, auf... Selbst sein Sohn Klaas wird "Opfer der Pflicht" und von seinem pflichtbewussten Polizei-Vater nach Husum ausgeliefert. Der Maler umgeht das Malverbot immer wieder - er kann nicht anders als seiner inneren Einstellung zu folgen - und Siggi, von dem sein Vater erwartet, dass er ihm bei der Überwachung des Malverbotes hilft, stellt sich heimlich auf die Seite seines erwachsenen Freundes, versteckt Gemälde vor dem sicheren Ruin. Selbst als der Krieg bereits zu Ende ist, kann Vater Jepsen nicht davon ablassen, seine vermeintliche Pflicht weiter auszuüben... Siggi sieht sich veranlasst, weiterhin bedrohte Gemälde zu verstecken, was ihm letztendlich eine Verfolgung seitens der Polizei und eine Haftstrafe in der Besserungsanstalt einbringt. Hier erlebt Siggi nun die "Freuden der Pflicht" in Form seines Aufsatzes, sowie z.B. durch den sympathischen Wärter Joswig, der immer wieder Möglichkeiten sucht und findet, um seine Pflichten zu erfüllen, ohne jedoch "Opfer der Pflicht" zu schaffen. Als Siggi seine persönliche "Freude der Pflicht" erfüllt hat, kommt er zu der Erkenntnis, dass er anstelle seines Vaters in der Besserungsanstalt sitzt und zweifelt daran, ob er Rugbüll und dem Leben dort jemals entkommen kann... Ein Roman der Nachkriegszeit von Siegfried Lenz, in dem es hauptsächlich um das Thema "Pflicht" geht und eindrucksvoll die Gefahren und Einflüsse der Pflicht zeigen, die "Freuden der Pflicht", sowie auch die "Opfer der Pflicht" . Er soll den Leser dazu anregen, sich Gedanken über dieses Thema zu machen, ist die Pflicht eine Freude, eine Last, wie weit darf die Ausübung der Pflicht gehen, wann ist sie sinnvoll, sinnlos... Wo ist die Grenze, wer bestimmt sie? Nebenbei ist das Buch sehr unterhaltsam und spannend, man kann sich nicht lösen von den Geschehnissen am Deich, wie geht es weiter, wird er tatsächlich... , was wird aus...?? Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist wirklich absolut lesens- und empfehlenswert, auch wenn einige Längen zu überwinden sind, entstehend durch die ausgiebige Beschreibung der Landschaft und einzelner Details.

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