Siegfried Lenz Die Maske

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Inhaltsangabe zu „Die Maske“ von Siegfried Lenz

Siegfried Lenz legt nach Schweigeminute und Landesbühne neue, hinreißende Lebens- und Liebesgeschichten vor. Es ist Sommer geworden. Auf der kleinen Insel in der Elbmündung sind die ersten Feriengäste angekommen, und für den Wirt der Gaststätte Blinkfeuer hat die Saison begonnen. Da peitscht ein Unwetter von der Nordsee über die Insel, und als die Menschen sich wieder an den Strand trauen, liegt dort eine große Kiste, im Sturm über Bord gegangen von einem Schiff der China Shipping Container Lines. Darin befinden sich Masken, bestimmt für das Völkerkundemuseum in Hamburg. Die Menschen probieren die Masken an, sind plötzlich selbst Drache, Tiger oder Puma. Die vermeintliche Maskierung bringt das wahre Gesicht zum Vorschein. Daraus ergeben sich Komplikationen. "Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske, und er wird dir die Wahrheit sagen." Oscar Wilde

Eher etwas für Leser, die mit besonderen Schreibstilen kein Problem haben.

— KlaasHarbour
KlaasHarbour

sehr schön geschrieben, aber irgendwie haben die geschichten mich nicht so gepackt.

— naninka
naninka

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  • Erzählungen von Siegfried Lenz

    Die Maske
    Bibliomania

    Bibliomania

    19. September 2016 um 22:37

    "Die Maske" ist ein Erzählband von Siegfried Lenz, der mich leider ebenso wie andere Kurzgeschichten nicht recht packen konnte.Allerdings hat mir die vorletzte Geschichte "Ein Entwurf" doch ziemlich gut gefallen. Alles andere ist irgendwie norddeutsch, was mir gefällt, mir aber den Zugang zu Kurzgeschichten nicht wirklich geebnet hat.Ein gutes Buch für Bahnfahrten, aber vielleicht habe ich DAS Siegfried Lenz Buch für mich einfach auch noch nicht entdeckt. Ganz nett, mehr aber auch nicht.

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  • Gute Kurzgeschichten - 3/5 Sterne

    Die Maske
    KlaasHarbour

    KlaasHarbour

    02. August 2016 um 14:16

    Der Schreibstil war gut, hat mich aber oft stocken lassen. Nach einiger Zeit kam ich aber damit klar.
    Einige Geschichten aus dieser Kurzgeschichten Sammlung fand ich sehr verwirrend. Trotzdem habe ich mich auf jede nächste Erzählung gefreut und fand sie eigentlich alle gut.

  • liebevoll nordisch

    Die Maske
    dominona

    dominona

    19. October 2014 um 15:37

    Der Autor bleibt thematisch der See treu und das ist auch in Ordnung so, sonst hätte es nicht den gewissen Lenz-Charme. Nur haben mich nicht alle Geschichten gepackt und das ist schade, aber Kurzgeschichtensammlungen sind wie Obstkörbe: alles ein mal probieren und dann schauen, was einem schmeckt und dabei bleiben. Lenz' Schreibstil alleine macht das Buch lesenswert und wer als Leser gebürtig aus dem Norden Deutschlands kommt, wird sich auch von der etwas raueren Umgangsweise der Seeleute und Dorfbewohner nicht abschrecken lassen, besser alle sollten es nicht tun, denn unter der harten Schale verbirgt sich oft ein weicher Kern.

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  • Rezension zu "Die Maske" von Siegfried Lenz

    Die Maske
    Aufeinbuch

    Aufeinbuch

    06. November 2011 um 12:33

    Wunderbare Erzählungen eines großen Literaten.Keiner schreibt so schöne Geschichten wie Siegfried Lenz.Man kann nie genug davon lesen.Fünf Sterne.

  • Rezension zu "Die Maske" von Siegfried Lenz

    Die Maske
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    27. October 2011 um 15:11

    Kann man auf eine gemalte Frau eifersüchtig werden? Offensichtlich ja, denn in der ersten Erzählung dieses neuen Buches von Siegfried Lenz bringt ein Gemälde fast eine Ehe auseinander. Die längste der Erzählungen handelt von einem an den Strand angeschwemmten Container mit Masken, die für das Völkerkundemuseum gedacht waren. Abends in der Kneipe werden die Tiermasken von den Einheimischen aufprobiert und sorgen nicht nur für viel Vergnügen, sondern plötzlich auch zur Verständigung zwischen verfeindeten Parteien. Diese Masken verbergen nicht, sondern bringen offensichtlich das Beste in den Menschen hervor. Und sie stiften eine Liebesgeschichte. In der dritten Erzählung geht es um die Ehrung eines standhaften Kapitäns, der bis zuletzt auf seinem sinkenden Schiff ausgehalten hat. Auch hier geht es eigentlich wieder um Moral, was sich besonders im ehrlichen Umgang des Kapitäns mit der Ehrung zeigt. Besonders nahe ging mir die vierte Erzählung, die in einem Krankenhauszimmer spielt. Ein Schriftsteller lässt mit seiner Frau das Leben des Sohnes, das er gerade aufgeschrieben hat, vorbeiziehen, eine Geschichte, die ein herzzerreißendes Ende hat. Der Band schließt mit einem Interview über einen Film, der ein ungewöhnliches Leben behandelt. Normalerweise lese ich Erzählungen nicht so gern, aber bei den Erzählungen von Siegfried Lenz ist das anders. Sie sind etwas ganz Besonderes und wirken, auch wegen des für Siegfried Lenz so typischen Tonfalls und Schreibstils, lange nach. Auf wenigen Seiten kann Lenz beschreiben, wofür andere Autoren einen ganzen Roman brauchen. Das gilt sowohl für die Tiefe der Charaktere als auch für die behutsame Anregung zum moralischen Denken. Ich hoffe, dass der 85jährige Siegfried Lenz, der einer meiner Lieblingsautoren ist, noch sehr lange so wunderbare Bücher schreibt.

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