Siegfried Lenz Fundbüro

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Inhaltsangabe zu „Fundbüro“ von Siegfried Lenz

Die Geschichte eines jugendlichen Außenseiters: ein einnehmender, souverän erzählter Roman voll menschlicher Anteilnahme und liebenswertem Witz.Henry Neff verspürt trotz seiner jugendlichen 24 Jahre keine Lust, auf der Karriereleiter nach oben zu kommen. Attraktive Angebote schlägt er aus und sucht statt dessen Unterschlupf im Fundbüro eines Hauptbahnhofs. Er findet Gefallen an seinem neuen Arbeitsplatz, »man lernt nicht aus, und man hört nicht auf zu staunen«, stellt er zufrieden fest. Und fürwahr: Jeder Tag beschert ihm Begegnungen mit Menschen, die die unglaublichsten Dinge verlieren und liegenlassen. Mal vermißt ein Messerwerfer sein Handwerkszeug, mal tauchen im Zug zurückgelassene Liegestühle auf, und ein andermal wendet sich eine Schauspielerin hilfesuchend an Henry, weil sie ihr Textbuch nicht mehr findet. Um den »Besitznachweis« zu führen, fordert Henry sie mit dem ihm eigenen Charme auf, Passagen aus dem Theaterstück zu rezitieren ... Aber auch sein Fundbüro ist keine Oase der Seligen, wie Henry eines Tages feststellen muß.

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  • Rezension zu "Fundbüro" von Siegfried Lenz

    Fundbüro
    Molks

    Molks

    07. April 2010 um 09:33

    Ein absolut dröges Buch, das inhaltlich in sich überhaupt nicht stimmig ist und auch keinen richtigen Abschluss findet.

  • Rezension zu "Fundbüro" von Siegfried Lenz

    Fundbüro
    Monsignore

    Monsignore

    05. April 2010 um 22:41

    "Fundbüro" ist das warmherzigste Buch von Siegfried Lenz, diesem stillen Erzähler mit hanseatischem Gemüt. Er ist 24 Jahre alt und die Welt steht Henry Neff offen - doch das interessiert ihn nicht. Attraktive Angebote ausschlagend, nimmt er eine Arbeit beim Fundbüro des Hauptbahnhofes an - und erlebt eine lebendige Welt mit dubiosen Fundstücken, wundersamen Suchenden, bürokratischen Kollegen. Messerwerfer und Schauspieler kommen ins Fundbüro und er lernt eine Welt abseits der Welt kennen. Doch sein Arbeitsplatz wird von der Bahnreform bedroht und er muss seinen unatttraktiven aber lebendigen Arbeitsplatz, um den ihn keiner neidet, verteidigen.

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  • Rezension zu "Fundbüro" von Siegfried Lenz

    Fundbüro
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    08. June 2008 um 21:41

    eine angenehm ruhige geschichte.. sie plätschert vor sich hin.. bei einigen vorkommnissen erfolgt kein aufklärendes "deshalb".. man wird mit fragen zurückgelassen, was sehr schade ist.. mir hat die geschichte trotzdem gut gefallen, auch wenn sie sehr oberflächlich bleibt..