Siegfried Lenz , Kirsten Reinhold Jütländische Kaffeetafeln

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Inhaltsangabe zu „Jütländische Kaffeetafeln“ von Siegfried Lenz

Gebutterte Rundstücke, blätterteigartiger Kranzkuchen mit Rosinen, Sahne-Großtorte mit Kirschen, Napoleonschnitten, gefüllt mit Vanillepudding, und Nusstorte mit Buttercreme, dazu literweise duftenden schwarzen Kaffee - das alles gehört zur jütländischen Kaffeetafel. Mit humorvollen und ausdrucksstarken Bildern hat Kirsten Reinhold die beliebte Lenz-Erzählung illustriert - ohne auch nur eine der kalorienreichen Etappen des jütländischen Gaumenmarathons auszulassen. Wer inmitten dieser Kuchenschlacht noch nach dem obligatorischen Kleingebäck fragt, gehorcht allen Völlegefühlen zum Trotz allein den Gesetzen der Gastfreundschaft. Nicht zu vergessen: Kredenzt wird die Kaffeetafel nach dem Abendessen, zur vorgerückten Stunde. 'Wir brauchen das Zeug, um gut zu schlafen', sagt der Tischnachbar zum leidgeprüften Gast und meint es bitterernst. Selten liegen herzhaftes Lachen und mitleidiges Grausen so nah beieinander wie in dieser grandios-köstlichen Geschichte.

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    Jütländische Kaffeetafeln
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    28. November 2013 um 12:52

    Wer kennt das nicht zu einer geselligen Kaffeetafel eingeladen zu werden und man ist nach dem ersten Kuchengang schon satt, aber damit hat der Schmaus ja erst begonnen? Um die Gastgeberin nicht zu enttäuschen isst man dann doch noch ein Häppchen und zum Schluss ist man koffeiniert und überzuckert. Genau so eine Einladung zu einer Kaffeetafel beschreibt Herr Lenz. Aber nicht irgendeine Kaffeetafel, sondern eine jütländische. Die beginnen meist erst nach dem Abendessen und beinhalten mehrere Gänge, in denen die dänische Hausfrau zeigen kann, was sie kann und der Gast versucht nicht schon nach der zweiten Runde das Handtuch zu werfen.. Ein amüsanter Zeitvertreib diese kleine Geschichte, mit einer Pointe am Ende.

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  • Rezension zu "Jütländische Kaffeetafeln" von Siegfried Lenz

    Jütländische Kaffeetafeln
    Ameise

    Ameise

    07. March 2010 um 15:01

    Wenn man wie ich in Flensburg wohnt, kommt man um dieses kleine Büchlein kaum herum, weil es einen in jeder Buchhandlung schon im Eingangsbereich förmlich entgegenspringt, wahrscheinlich schon seit Jahren. Grund genug, es endlich mal zu lesen! Es ist eine "Reisewarnung" der ganz besonderen Art: Siegfried Lenz beschreibt mit viel Humor und feiner Ironie, worauf man sich einlässt, wenn man eine echte jütländische Kaffeetafel besucht. Im Klartext: Man muss essen, bis man platzt. Das Buch ist wunderbar warmherzig geschrieben und enthält wunderschöne Illustrationen. Aber wer glaubt, Siegfried Lenz' Beschreibungen wären überspitzt dargestellt, den muss ich warnen: Es ist alles wahr! In diesem Sinne: Velbekomme!

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  • Rezension zu "Jütländische Kaffeetafeln" von Siegfried Lenz

    Jütländische Kaffeetafeln
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2009 um 21:50

    Buchrückseite «Plötzlich neigte sich mir mein Nachbar zu, zwinkerte und riet mir, den Teller rasch leer zu essen, da gleich die Napoleonschnitten "dran" wären, ein mit Vanillepudding gefülltes Labsal, schön zittrig unter glasiertem Blätterteig. Und kaum hatte der kreisende Teller ihn erreicht, als er mir auch schon zwei Stück zuschaufelte, jedes so dick wie Tolstois "Krieg und Frieden".» Meine Meinung Auf wenigen Seiten erzählt Siegfried Lenz auf äusserst unterhaltsame Weise, wie es bei den Jütländischen Kaffeetafeln zugeht. Ich konnte mir die Runde mit den Fischern und Bauern richtig gut vorstellen, obwohl niemand von ihnen im eigentlichen Sinne beschrieben wurde. Es mag von Siegfried Lenz überspitzt wieder gegeben werden, wie das mit den Teilchen und Torten funktioniert, dazu noch das Kleingebäck am Schluss. Kein Wunder, hatte das Ehepaar Probleme, "normal" heimzugehen. Die vollen Bäuche zogen nach unten. Schliesslich gibt es die Kaffeetafel spätabends nach dem Abendessen. Schön sind auch die Illustrationen von Kirsten Reinhold. Da möchte der Leser vielleicht ganz gerne auch mal bei einer Jütländischen Kaffeetafel dabei sein. Für mich ein wunderschönes Buch, ich liebe "Viennoiserie" und "Pâtisserie". Es ist ein ideales Buch, um es jemandem vorzulesen - das müssen nicht mal Kinder sein.

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