Siegfried Thiele Auf der Schattenseite von Elbflorenz

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Inhaltsangabe zu „Auf der Schattenseite von Elbflorenz“ von Siegfried Thiele

Er ist wieder da. Dr. Esden aus Dresden hatte im Jahr 2003 seine profunde Sammlung alter Kriminalfälle vom ehemaligen „Verlags- und Publikationshaus Dresden (VUP)“ drucken und vertreiben lassen. Die 111 Beiträge reichten von den Grufti- und Schauergeschichten aus dem Reich der Wettiner bis zu den Missetaten der Sirupbande und Klaubrigade vom Kühlbetrieb in Dresdens Nachkriegsjahren. Inzwischen war die kriminalistische Spürnase erneut unterwegs auf der Schattenseite von Elbflorenz, wo Ganoven und Spitzbuben, Hochstapler und Falschmünzer, Würger und Schießwütige ihre Untaten vollbrachten. In der königlichen Residenz begegnete Dr. Esden Mondscheinbrüdern und Tatzbergvampiren sowie dem berittenen Stadtgendarm von Dresden. Er fand tote Russen auf einem Sofa und begegnete sogar König Georg, der keine Gnade kannte. Er fand, dass in den Zwanzigern auch nicht alles Gold war, was glänzte, so ein Tausendsassa als gescheiterter Goldmacher. Auf der Vogelwiese rauften sich Halbstarke blutig, und in der Neustadt saß ein Gespenst ohne Kopf auf der Bank. Ergiebig war die Recherche in den Nachkriegsjahren. Hier kam es zu Vergehen, die auf ewig vergangen sind, verübt von Päckchenmardern, Leichenfledderern, Schiebern, Gammelfleischern, dunklen Gestalten auf Schwarzen Märkten und vom Klassenfeind missbrauchter Halbstarker. Bald war der Hauptbahnhof wieder bandenfrei. Mit dieser hoffnungsvollen Botschaft kehrte Dr. Esden zurück und präsentiert hiermit einhundert kurzweilige Begegnungen und Erlebnisse, von lachhaft bis todernst, zum Kopfschütteln und Haarsträuben. Die aufgespürten Kriminalfälle und deren juristische Wertungen vermitteln zugleich einen tiefen Einblick in die Lebensumstände jener Zeit. Als Quelle dienten Dresdner Tageszeitungen, voran die historischen Dresdner Neuesten Nachrichten, der Dresdner Anzeiger und die Sächsische Zeitung. Der Autor, ein Film- und Kinokenner, hat 32 Geschichten mit den Titelfotos alter Filmprogramme aus seiner Sammlung illustriert. Bis auf wenige Ausnahmen haben diese keinen direkten Bezug zum Geschehen, berühren sich jedoch hin und wieder thematisch. Vielmehr spielen sie mit Titeln, Zeitbezügen, Anachronismen oder setzen Kontrapunkte.

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