Sieglinde Oehrlein Mallorca

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Inhaltsangabe zu „Mallorca“ von Sieglinde Oehrlein

Borges ging nach Mallorca, weil es dort billig und schön war und weil "es außer uns kaum Touristen gab". Das war der Zustand im Jahre 1919. Von der Insel der Ruhe ist in den großen Touristenzentren nicht viel geblieben, außerhalb aber wird das "Meisterwerk Gottes", wo man "langsamer lebt und sanften Sitten gehorcht", immer noch wahrgenommen. Denn trotz des Massentourismus, der seit den sechziger Jahren stetig zunahm, ist Mallorca noch immer ein Geheimtip. Abseits der Hotelburgen und Disco-Höhlen zeigt die Landschaft den Zauber ihrer Vielgestalt. Nach Mallorca kamen Künstler und gekrönte Häupter. Sie waren auf der Flucht vor Krankheit, Zivilisation und vor sich selbst: etwa Chopin und George Sand, auch Kaiserin Elisabeth befand sich darunter und Erzherzog Ludwig Salvator. Dichter und Schriftsteller fühlten sich von der Insel der Seligen angezogen, Jorge Luis Borges etwa und Albert Camus.§ Sieglinde Oehrlein folgt den Spuren der Dichter über die Insel und gelangt nicht nur zu den bevorzugten Aufenthaltsorten wie Palma de Mallorca, den kunsthistorischen Kultstätten Valldemossa und Soller oder Miramar, die ihren Ruhm frühen Besuchern verdanken, sondern auch zu abgelegenen "Inseln der Ruhe".
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  • Rezension zu "Mallorca" von Sieglinde Oehrlein

    Mallorca

    Duffy

    02. November 2011 um 08:07

    Ein weiteres literarisches Porträt des Insel-Verlages einer bestimmten Region. Die Herausgeberin Sieglinde Oehrlein schreibt begleitend einen kurzen Abriss über die literarische Szene Mallorcas im Laufe der letzten drei Jahrhunderte. Es tauchen die Namen auf, die über die Grenzen leider nur wenig bekannt geworden sind, dazu noch wichtige Gäste der Insel wie George Sand und Ludwig Salvator. Textproben und Werkauszüge werden den Biografien, die mal mehr oder weniger ausführlich sind, beigfügt. Vielleicht hätte man sich hier bei der Auswahl ein wenig mehr anstrengen sollen, einiges kommt zu willkürlich daher. Auch ein wenig mehr über die Querverbindungen einzelner Literaten (die durchaus exixtierten) hätte man dokumentieren können. Die Neuzeit (ab Kriegsende) kommt zu kurz, denn hier hat sich einiges getan, was erwähnenswert gewesen wäre. Ein wenig unausgewogen das Ganze.

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