Sierra Dean

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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Sierra DeanSomething Secret This Way Comes
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Something Secret This Way Comes
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 (1)
Erschienen am 03.04.2012
Sierra DeanAutumn (Dog Days)
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Autumn (Dog Days)
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 (1)
Erschienen am 11.06.2013

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Rezension zu "Autumn (Dog Days)" von Sierra Dean

Sierra Dean - Autumn
buchstabentraeumevor 5 Jahren

„Autumn“ habe ich im letzten Jahr bei Netgalley entdeckt. Der Klappentext und das Cover haben mich sofort neugierig gemacht und das Buch ist dann auch recht schnell auf meinem Kobo gelandet. Ich glaube, das Buch war sogar ein Read-Now, aber da bin ich mir nicht mehr ganz sicher. Jedenfalls habe ich mit diesem Buch einen echten Glückstreffer gelandet, denn ich habe eine neue Autorin und eine neue Buch-Reihe für mich entdeckt. Aber dazu lest ihr am besten einfach weiter in meiner Rezi.

Worum geht es?

Cooper Reynolds wird in weniger als einem Jahr seinen 18. Geburtstag feiern. Für ihn ist das jedoch kein Grund zur Freude, denn ein Fluch, der schon seit Jahrzehnten auf seiner Familie lastet, wird dafür sorgen, dass er sich an diesem Tag in einen Kojoten verwandelt.

Was Cooper nun also gar nicht gebrauchen kann, ist die Neue an seiner Highschool – Lou, die gerade mit ihrer Mutter in das verschlafene Örtchen in Texas gezogen ist. Doch das Schicksal sieht das anders und führt die beiden immer wieder zusammen. Was deren Familien allerdings gar nicht gerne sehen. Doch warum verbietet Lous Großmutter ihr, sich mit Cooper zu treffen? Und warum erschrickt Coopers Mutter so, als sie erfährt, dass ihr Sohn sich mit Lou trifft?

Meine Bewertung

„Autumn“ hat mich echt überrascht, denn ich hatte gar nicht erwartet, dass mich dieser Auftakt zur Buch-Serie „Dog Days“ so begeistern würde. Aber tatsächlich hat mich das Buch von Anfang an fasziniert. Vor allem der einnehmende Schreibstil der Autorin war es, der mich an das Buch gefesselt hat. Als Leser ist man einfach sofort mittendrin in der Geschichte. Hier wird nicht erst lange um den heißen Brei herum geschrieben. Auch mit zu ausführlichen Beschreibungen der Figuren oder der Handlungsumgebung hält sich Sierra Dean zurück. Sie kommt auf sehr angenehme Art und Weise direkt zum Punkt.

Dazu kommt, dass die Charaktere total interessant gezeichnet sind und sofort mein Interesse geweckt haben. Ich mochte Lou auf Anhieb. Sie hat ihren Vater vor einiger Zeit verloren, der Schmerz über diesen Schicksalsschlag sitzt noch immer ziemlich tief. Aber Lou braucht kein Mitleid. Sie ist eine Kämpferin. Ebenso sehr wie Lou mochte ich auch ihre Großmutter. Die ist echt eine taffe Frau. Und natürlich mochte ich auch Cooper. Und erst recht mochte ich die Szenen zwischen Cooper und Lou. Die beiden sind echt süß zusammen. <3 Keine Angst, euch erwarten hier keine kitschigen und schmalzigen Liebesszenen. Stattdessen sind es sehr liebe und unschuldige Momente, die die beiden miteinander teilen. Cooper ist ein überraschend sensibler Typ, der mein Herz bestimmt auch sehr schnell erobert hätte, wenn ich an Lous Stelle gewesen wäre.

Die Handlung ist am Anfang nicht besonders aufregend. Es werden zunächst die Charaktere vorgestellt und deren Alltag beschrieben. Insbesondere der Schulalltag spielt dabei eine große Rolle. Aber durch Coopers älteren Bruder, der dem Fluch bereits zum Opfer gefallen ist und sich dadurch in einen Kojoten verwandelt hat, kommt zum ersten Mal Spannung auf. Und die hält sich dann auch konstant, da man als Leser einfach unbedingt erfahren möchte, was es mit diesem Fluch auf sich hat und ob es Cooper irgendwie gelingen wird, ihn zu lösen. Er und Lou begeben sich auf eine Spurensuche in die Vergangenheit und Lou träumt nachts merkwürdige Sachen, die wohl irgendwie mit dem Fluch zu tun haben. Dadurch bekommt das Buch einen mystischen Touch, auf den man sich aber einlassen können muss. Unter anderem spielt auch Lous verstorbener Vater eine Rolle dabei und das Buch nimmt übersinnliche Elemente an.

Die Auflösung der Rätsel und die Erklärung der Zusammenhänge fand ich stimmig. Klar, die Autorin greift hier auf fantastische Elemente zurück, aber warum auch nicht. Wie auch sonst sollten Flüche rational erklärt werden. Wenn ihr also mit übersinnlichen und irrationalen Elementen kein Problem hat, kann ich euch dieses Buch nur empfehlen.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Das Ende des Buches war mir etwas zu übertrieben, etwas zu dramatisch. Und das Buch endet mit einem richtig fiesen Cliffhanger, der mich die Fortsetzung sehnlichst erwarten lässt.

Mein Fazit

„Autumn“ hat mich sehr positiv überrascht und ich empfehle es gerne an euch weiter, wenn ihr gerne Romane über junge Erwachsene lest und euch dabei mit übersinnlichen Elementen arrangieren könnt.

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