Sigi Sommer Und keiner weint mir nach

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Inhaltsangabe zu „Und keiner weint mir nach“ von Sigi Sommer

Die Chronik eines typischen Mietshauses und seiner Bewohner; ihrer Sehnsüchte und Liebe, aber auch ihres Leides und ihrer Not. Im Erscheinungsjahr 1953 nannte ihn Bertold Brecht den „besten Roman, der nach dem Krieg in Deutschland geschrieben wurde“.

Eine großartige Zustandsbeschreibung der Münchner Arbeiterschaft in den 1920er Jahren - starke Sprache, hintersinniger Humor.

— pedestrian

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    Und keiner weint mir nach

    winter-chill

    03. September 2014 um 18:50

    Der Schauplatz: Ein Mietshaus in der Münchner Vorstadt in den 1920er Jahren. Die Handlung: Das Leben der Mietshaus-Bewohner. Ihre Sorgen, ihre Leiden, ihre Sehnsüchte, ihre schönen Momente. Mit „Und keiner weint mir nach“ ist Sommer eine wahnsinnig gute Milieustudie gelungen. In kurzen Episoden erzählt Sommer abwechselnd die Geschichten der verschiedenen Hausbewohner, die alle irgendwie zusammenhängen. Sie sind mitunter ironisch und lustig, aber sehr oft auch brutal, traurig und melancholisch – eben einfach aus dem Leben gegriffen. Ab der Hälfte des Romans folgt der auktoriale Erzähler hauptsächlich dem jungen Leo Knie, der gerade mit der Schule fertig geworden ist. Toll fand ich den Schreibstil. Es hat schon fast etwas reportageartiges, wie Sommer das Handeln seiner Protagonisten schildert und wie er das München der 20er Jahre mit seinen typischen Originalen beschreibt. Etwas schwer fiel mir der Einstieg in das Buch, weil die Vorstellung der einzelnen Mietshausbewohner etwas langatmig geraten ist. „Und keiner weint mir nach“ ist aber auf jeden Fall ein Klassiker der Nachkriegsliteratur, den man gelesen haben muss.

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