Sigmund Freud Die Traumdeutung

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Inhaltsangabe zu „Die Traumdeutung“ von Sigmund Freud

Die Traumdeutung, 1900 erschienen, ist nun mehr als hundert Jahre alt. Auch im metaphorischen Sinne ist sie ein Jahrhundertbuch; denn durch die systematische Entschlüsselung der Traumsprache hat Freud die Dimension des Unbewussten erstmals in vollem Umfang vermessen und in unsere Selbstwahrnehmung gerückt. Mit dem Verständnis der Träume weitete sich die Psychoanalyse, die aus der Erforschung neurotischer Symptome hervorgegangen war, zu einer allgemeinen, pathologische und normale Phänomene umfassenden Psychologie. Sigmund Freud, 1856 in Freiberg (Mähren) geboren, wandte sich nach dem Medizinstudium während eines Studienaufenthalts in Paris der Psychopathologie zu. Anschließend beschäftigte er sich in der Privatpraxis mit Hysterie und anderen Neurosenformen. Er begründete die Psychoanalyse und entwickelte sie fort als eigene Behandlungs- und Forschungsmethode sowie als allgemeine, auch die Phänomene des normalen Seelenlebens umfassende Psychologie. 1938 emigrierte Freud nach London, wo er 1939 starb.

Woher die meisten literarischen Themen und Einfälle kommen? "From Where You Dream" (Robert Olen Butler). Hier das "Original"!

— Joachim_Tiele

Interessant, Komplex und unübertroffen, aber kaum von praktischem Nutzen.

— ThomasMajhen

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  • Die Traumdeutung

    Die Traumdeutung

    butterflyinthesky

    07. February 2017 um 17:36

    Zusammenfassung: The Interpretation of Dreams 1st appeared in German in 11/1899 as Die Traumdeutung (publisher postdated 1900). Publication inaugurated the theory of Freudian dream analysis, which he described as "the royal road to the understanding of unconscious mental processes", promising to "demonstrate that there is a psychological technique which makes it possible to interpret dreams, & that on the application of this technique, every dream will reveal itself as a psychological structure, full of significance, & one which may be assigned to a specific place in the psychic activities of the waking state. Further, I shall endeavour to elucidate the processes which underlie the strangeness & obscurity of dreams, & to deduce from these processes the nature of the psychic forces whose conflict or cooperation is responsible for our dreams." The book introduces the ego & describes a theory of the unconscious as regards dream interpretation. Dreams are forms of wish-fulfillment—attempts by the unconscious to resolve conflicts, whether recent or from the past (Beyond the Pleasure Principle discusses dreams which don't appear to be such). Because the information in the unconscious is in an unruly, often disturbing form, a preconscious censor won't allow it to pass unaltered to consciousness. While still attentive, the censor is more lax in sleep than in waking hours. Thus the unconscious must distort the meaning of its information to make it past the censor. As such, dream images often aren't what they appear to be & need analysis. Meine Meinung: Fand ich (wie alle Freud Bücher) wieder mal sehr interessant. Es zieht sich an einigen Stellen aber es ist so informativ :)

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  • Komplex

    Die Traumdeutung

    ThomasMajhen

    11. August 2016 um 19:46

    Wer hat nicht schon einmal den Wunsch gehabt, seine eigenen Träume oder die von Freunden zu deuten? Nur allzu gerne wüssten wir darin Botschaften zu erkennen, die uns das Leben begreiflicher machten oder uns gar einen Blick in die Zukunft gewähren mögen. Wer mit Freuds Traumdeutung nun einen solchen Entschlüsselungskode in den Händen zu halten meint, wird wohl enttäuscht werden.Nicht immer ist es mir gelungen, Freud lückenlos zu folgen. Vielleicht bin ich als Laie auch einfach nicht dazu in der Lage, alles was er sagt in vollem Umfang zu begreifen. Oft erschien es mir aber so, als seien Freuds Interpretationen seiner Träume und derjenigen von Patienten und Freunden ganz willkürlich erfolgt. Meist erklärt er zwar, wie er zu diesen und jenen Schlüssen gelangt sei, und dass es bei genauer Kenntnis der menschlichen Psyche auch gar nicht anders sein könne, zu ebenjenen Schlüssen zu gelangen. Aber einleuchten wollte mir das eben nicht immer.Trotzdem glaube ich, dass man dieses Buch einmal gelesen haben sollte. Schon damals, immerhin vor über 100 Jahren, widerlegte Freud damit die im Volk kursierende, mehr oder weniger stark mythisch angehauchte Traumdeuterei, die mehr an Hexenkunst oder Handlesen erinnert. Unwillkürlich wurde mir schnell klar, wie weit der Aberglaube auch heute noch verbreitet und nicht zuletzt auch in zahllosen Büchern zu erkennen ist, mit deren Hilfe Träume angeblich gedeutet werden können.Seines hohen Alters zum Trotz ist mir bislang kein vergleichbares Buch untergekommen.

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  • Rezension zu "Die Traumdeutung" von Sigmund Freud

    Die Traumdeutung

    Ines_Mueller

    07. January 2011 um 17:36

    "Daß alles Material, das den Trauminhalt zusammensetzt, auf irgendeine Weise vom Erlebten abstammt, also im Traum reproduziert, erinnert wird, dies wenigstens darf uns als unbestrittene Erkenntnis gelten." Vor über hundert Jahren landete Sigmund Freud mit "Der Traumdeutung" einen Bestseller, der innerhalb von einundzwangzig Jahren sechs Auflagen erlebte. Mit seiner Entschlüsselung der Träume hat er deren Analyse wie kein Zweiter revolutioniert. Wie gesagt: Vor mehr als hundert Jahren! Mich konnte dieses Buch allerdings in keinster Weise begeistern. Die extrem schwere Sprache erforderte so eine hohe Konzetration, dass ich nur wenige Seiten auf einmal lesen konnte und deshalb fast sieben Wochen benötigte, um dieses Buch zu lesen, obwohl ich mich eigentlich zu den Schnelllesern zähle. Auch die zahlreichen Zitate am Anfang des Buches erleicherten mir dies nicht, da sie aus der lateinischen, italienischen, französischen und englischen Sprache stammten und Freud dem Leser keinerlei Übersetzung zur Verfügung stellte. Zwar wäre es mir theoretisch möglich gewesen die englischen, französischen und lateinischen Zitate zu übersetzen, doch das wäre mir persönlich einfach zu viel Aufwand gewesen. Anfangs wirft Freud dem Leser über hundert Seiten Literaturhinweise an den Kopf, die mich mit der Zeit so sehr langweilten, dass ich sie einfach überflog. Auch später wurde der Lesefluss immer wieder gestört, vorallem durch die vielen nachträglich hinzugefügten Bemerkungen des Autors. Manchmal fielen mir bei der Lektüre "Der Traumdeutung" sogar die Agen zu, so gelangweilt war ich! Besonders gestört hat mich, dass Freud sich immer wieder selbst widersprach. So betonte er mehrmals, dass Träume immer einen sexuellen Wunsch symbolisierten und als einer seiner eigenen Träume förmlich nach solch einer Deutung schrie, erwähnte er dies mit keiner Silbe. Allgemein weist der Autor auch immer wieder daraufhin, dass er seine eigenen Träume nicht komplett deute will, da sie ihm zu persönlich sind. Aber warum, lieber Herr Freud, haben Sie dann ein Buch über die Traumdeutung geschrieben? Ich muss leider sagen, dass ich schon lange kein so ödes und vorallem zähes Buch mehr gelesen habe, obwohl mich das Thema eigentlich sehr interessierte. Letztenendes bin ich kaum schlauer als zuvor. Fairerweise muss ich allerdings sagen, dass ich mit Freuds "Traumdeutung" nicht das richtige Einstiegsbuch gewählt habe. Außerdem gab es auch einige Abschnitte, in denen Freuds Genialität zum Vorschein kam, aber die können mich beileibe nicht für die sieben Wochen entschädigen, die ich mich durch dieses Buch gequält habe. Von mir gibt es nur einen Stern!

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  • Rezension zu "Die Traumdeutung" von Sigmund Freud

    Die Traumdeutung

    Stephan76

    12. March 2008 um 09:37

    "Wir sind nicht Herr im eigenen Haus" Als um 1900 das Buch "Die Traumdeutung" des Wiener Psychoanalytikers Sigmund Freud erschien, fand es zunächst kaum Beachtung oder wurde als unwissenschafliche Scharlatanerie abgetan. Nichtsdestotrotz handelt es sich um den zentralen Text, mit dem Freud die Psychologie und ihr Menschenbild revolutionierte und die Psychoanalyse etablierte. Im Verlauf der Jahre fand es die ihm gebührende Anerkennung; bis heute ist "Die Traumdeutung" ein unverzichtbarer Basistext für jeden, der sich mit Psychoanalyse befasst. Nach einem umfassenden Überblick über bisherige wissenschaftliche und philosophische Ansichten zum Themenkomplex Traum und Träumen erläutert Freud seine eigenen Positionen. Der Traum erscheint bei ihm als ein Kompromiß aus ins Unbewusste abgedrängten Wünschen, dem latenten Inhalt, und der Zensurarbeit der Abwehr, woraus der manifeste Traum als eine Art dramatisiertes Motiv, eine Maskerade des Eigentlichen in einem anderen Stoff, entsteht. Anhand zahlreicher Beispiele erläutert der Analytiker in einer sehr gut zugänglichen Darstellungsweise diesen Prozess, die Quellen des Traums, die Traumarbeit und die Traumdeutung und liefert damit eine umfassende Einführung nicht nur in den Traum als solchen sondern in die psychoanalytische Theorie und Methode im Ganzen. Seit den Tagen Freuds haben sich psychoanalytische Forschung und Theoriebildung in erheblichem Maße weiterentwickelt und viele Ansichten ihres Begründers ergänzt und zum Teil revidiert. Dennoch ist "Die Traumdeutung" nicht nur aus historischen Gründen lesenswert. Viele von Freuds Positionen, u.a. sein Strukturmodell der menschlichen Psyche und seine grundsätzlichen Ansichten über den Traum sind bis heute Grundlage nicht nur der Psychoanalyse selbst, sondern auch weit verbreiteter Auffassungen der menschlichen Psyche als solcher.

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