Signe Winter , Dirk Harms Neurosen und andere Schnittblumen: Parodien und Satiren (Kurzweil-Geschichten-weil-Kurzgeschichten)

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Inhaltsangabe zu „Neurosen und andere Schnittblumen: Parodien und Satiren (Kurzweil-Geschichten-weil-Kurzgeschichten)“ von Signe Winter

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    Neurosen und andere Schnittblumen: Parodien und Satiren (Kurzweil-Geschichten-weil-Kurzgeschichten)

    Popelubu

    07. May 2015 um 11:18

    Ich eile, ein Büchlein, das es in sich hat, zu lobpreisen. Signe Winter (Herausgeberin) hat unter dem Titel „Neurosen und andere Schnittblumen“ Parodien und Satiren von Dirk Harms und ihr selbst versammelt. Satiren der Extraklasse, die sich himmelweit von der hirnfreien Deppenkost der Comedians, die uns die „Öffentlich-Rechtlichen Pissrinnen“ als Satire andienen, unterscheiden. Rosen mit Stacheln. Stachelrosen. Als pars pro toto will ich eine Satire von Signe (S. 32 F.) vorstellen. „PROLETARIER ALLER LÄNDER – VERKAUFT EUCH!“ An den Anfang des Textes stellt Signe ein Zitat von Wolfgang Neuss: „Machen wir uns kein Abendbrot, machen wir uns Gedanken“. Damit ist Wolfgang Neuss als Schutzpatron zitiert, aber nach meinem Dafürhalten auch für den Ton, den Signe selbst in ihrem Text anschlägt; bissig, böse, bitter, Signe ist ein „scharfer Hund“. Wenn sich nämlich ein Asylsuchender freiwillig entschließt, auszureisen, erhält er von der Bundesrepublik als Abschiedsgeschenk ein smartphone. Da sitz er nun in Rumänien vor seiner Hütte. „Nun zugegeben: Ein Abendbrot wäre besser, denn es macht satt. Aber bedenke, lieber Leser, ein smartphone macht glücklich!“ Härter geht es nicht. In dieser Art geht es weiter. Ob Ghana, der Hartz-IV-Empfänger oder die Evolution unter die Lupe von Signe geraten, immer gilt, „Nun zugegeben: Ein Abendbrot wäre besser, denn es macht satt. Aber bedenke, lieber Leser, ein smartphone macht glücklich!“ Gibt es noch den aufgebrachten Proletarier? Ja, es gibt Signe.

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