Signe Winter Wie findet man einen jüdischen Friedhof: Spurensuche in Güstrow

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Inhaltsangabe zu „Wie findet man einen jüdischen Friedhof: Spurensuche in Güstrow“ von Signe Winter

ich bin stark beeindruckt davon, mit welcher Beharrlichkeit sich die Autorin für das Erbe jüdischer Friedhöfe engagiert hat.

— Popelubu
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    Wie findet man einen jüdischen Friedhof: Spurensuche in Güstrow
    Popelubu

    Popelubu

    04. May 2015 um 15:53

    Liebe Signe, ich bin stark beeindruckt davon, mit welcher Beharrlichkeit Du Dich für das Erbe jüdischer Friedhöfe engagiert hast. Gleich Dir meine ich, der Erhalt der Jüdischen Friedhöfe ist wichtiger als ein Verbot der NPD. Die Friedhöfe sind ein Stück Kultur, sie dokumentieren eine Wertewelt, während ein Verbot der NPD mehr Verbot einer Organisation ist, sich nicht gründlich mit der Ideologie auseinandersetzt. Aber bitte kein kein entweder – oder, sondern ein sowohl – als auch, wenn auch mit verschiedener Priorität. Ich halte das Thema für sehr wichtig. Es geht um die jüdische Identität in Deutschland. Für mich war Elisa Klapheck, „So bin ich Rabbinerin geworden“ besonders wichtig. Die liberale Atheistin, die erste Rabbinern in Deutschland nach dem Krieg, beschreibt in ihrem Buch sehr ausführlich, dass sich für sie und vieler jüngerer Zeitgenossen ihre Identität aus einem Leben in der Tradition jüdischer Kultur speist, in der der Holocaust ein einschneidendes Ereignis ist, sich aber die Identität nicht vom Holocaust her definiert. Zufällig lese ich gerade Jonathan Safran Foer, „Alles ist erleuchtet“. Ein junger amerikanischer Jude (der Ich-Erzähler des Romans gibt ihn, Foer, als fremde Person aus) sucht in der Ukraine nach Spuren der Holocaust-Vergangenheit. S. 12 heißt es: „Aber dann habe ich Jonathan Safran Foer kennen gelernt, und ich kann Ihnen sagen: Er hat keine Scheiße zwischen den Ohren. Er ist ein genialer Jude“. Das scheint mir typisch zu sein, der unverkrampfte Umgang mit den Vorurteilen, dem Holocaust, das Gründen in der jüdischen Kultur.

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