Sigrid-Maria Größing

 4.1 Sterne bei 20 Bewertungen

Lebenslauf von Sigrid-Maria Größing

Sigrid-Maria Größing, geboren in Bayern, studierte Geschichte und Germanistik in Wien und Salzburg. Veröffentlichung von über 30 Büchern, vor allem auf dem Gebiet der Geschichte des Hauses Habsburg, übersetzt in acht Sprachen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sigrid-Maria Größing

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Cover des Buches Sisi und ihre Männer (ISBN:9783854852131)

Sisi und ihre Männer

 (2)
Erschienen am 27.02.2008
Cover des Buches Kaiserlicher Glanz (ISBN:9783800077311)

Kaiserlicher Glanz

 (2)
Erschienen am 29.08.2019
Cover des Buches Sisi und ihre Familie (ISBN:9783800076659)

Sisi und ihre Familie

 (2)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches Um Macht und Glück (ISBN:9783902998750)

Um Macht und Glück

 (1)
Erschienen am 11.11.2014
Cover des Buches Als die Sonne nicht unterging (ISBN:9783902998804)

Als die Sonne nicht unterging

 (1)
Erschienen am 11.11.2014
Cover des Buches Maximilian I. (ISBN:9783902998729)

Maximilian I.

 (1)
Erschienen am 01.12.2014
Cover des Buches Um Krone und Liebe (ISBN:9783902998767)

Um Krone und Liebe

 (1)
Erschienen am 11.11.2014
Cover des Buches Glück gehabt (ISBN:9783850028189)

Glück gehabt

 (1)
Erschienen am 15.11.2012

Neue Rezensionen zu Sigrid-Maria Größing

Neu

Rezension zu "Kaiserlicher Glanz" von Sigrid-Maria Größing

Auch Kaiser sind nur Menschen
Sikalvor 2 Monaten

Die Autorin Sigrid-Maria Größing gilt als Expertin der Geschichte des Hauses Habsburg. Sie hat bereits einige Bücher veröffentlicht. Dieses Mal dürfen wir uns über Anekdoten und Kurzgeschichten erfreuen. Und man erkennt – auch Kaiser sind manches Mal Menschen …


Der Bogen spannt sich von Rudolf von Habsburg (1218 – 1291) bis hin zu Karl I. (1887 – 1922) und zeigt dazwischen eine Vielzahl von Herrschern, die mal mehr und mal weniger vom Vielvölkerstaat akzeptiert wurden. Allesamt Männer, mit Ausnahme der „Mutter Europas“ Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, deren Mann Franz Stephan von Lothringen zum Kaiser gekrönt wurde und somit die Habsburger-Tradition fortsetzte.


Viele Geschichten erzeugen Kopfschütteln, andere wieder zeigen die Grausamkeiten des Regimes, wieder andere sind dermaßen skurril, dass man darüber lachen muss. Beispielsweise wurde Ladislaus Postumus bereits als Baby zum König gekrönt. Die traditionellen Rituale wurden trotzdem vollzogen, das Baby begann zu schreien als man es auf einen Stuhl setzen wollte, was es naturgemäß noch nicht konnte und schlief schlussendlich in seiner Wiege ein.


Der Überblick über die Habsburger Herrscher ist für alle ein guter Einstieg in das Haus Habsburg. Was ich mir gewünscht hätte, wären bei jeder Kapitelüberschrift noch einige Jahreszahlen (Geburt und Tod, eventuell Krönungstag) gewesen. Somit hätte man als Laie gleich einen Überblick bekommen. Zumindest eine Stammbaum-Tafel hätte ich mir hier gewünscht, dies hätte die Einordnung der Namen unendlich erleichtert.


Ansonsten ein flott geschriebenes, locker zu lesendes Buch. Gerne vergebe ich dafür 4 Sterne.

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Rezension zu "Kaiserlicher Glanz" von Sigrid-Maria Größing

Geschichte und G'schichteln aus dem Hause Habsburg
Bellis-Perennisvor 5 Monaten

Was haben Rudolf von Habsburg (1219-1291) und Karl von Habsburg-Lothringen (1887-1922) außer den klingenden Namen noch gemeinsam? 

Keiner mochte sie. Im ersten Fall die Herrscher der deutschen Fürstentümer, die einen leicht lenkbaren, harmlosen Kaiser suchten, im anderen Fall die Bewohner des Vielvölkerstaates, die nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg genug von der Monarchie hatten. 

Rudolf I. steht am Beginn einer langen Reihe von Habsburgern, die Gebiete eroberten und auch wieder verloren. Karl I. ist der letzte regierende Habsburger - er hat alles verloren. 

Dazwischen finden wir eine lange Reihe von fähigen, unfähigen, langlebigen, kurz regierende Erzherzöge bzw. Kaiser. Franz Stephan von Lothringen tanzt hier aus der Reihe. Er ist „nur“ angeheiratet. Seine Gemahlin ist niemand Geringerer als Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, Königin von Böhmen, Ungarn usw..  

Fast ununterbrochen sind die Habsburger gleichzeitig auch Kaiser „des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ bis sich 1804 ein französischer Parnvenü aufschwingt, Kaiser der Franzosen zu sein. Da wirft Kaiser Franz II./I. die Deutsche Kaiserkrone 1806 hin. Immerhin ist er zwei Jahre lang Doppel-Kaiser.  

Sigrid-Maria Größing ist eine gute Kennerin von Habsburgs Geschichte und „G‘schichtln“. Wer sich in der langen Reihe von regierenden Habsburger auskennt, wird wenig Neues erfahren. Für alle jene, die sich in der Dynastie (noch) nicht gut auskennen, ist dieses Buch ein gelungener Einstieg. 

Ich hätte mir zu jedem Herrscher noch ein Porträt gewünscht, denn die Autorin beschreibt die Physiognomie der Personen recht anschaulich. Selbst auf die Gefahr hin, dass die Bildnisse geschönt sind. 

Fazit:

Amüsant geschrieben. Ein gutes Geschenk für alle, die große Dynastien mögen.


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Rezension zu "Habsburgs Kaiserinnen" von Sigrid-Maria Größing

Nicht überzeugend
Sikalvor 2 Jahren

In dem Buch „Habsburgs Kaiserinnen“ von Sigrid-Maria Größing erfahren wir eine Kurzbeschreibung über 26 Herrscherinnen, die in der Monarchie eine tragende Rolle übernehmen durften/mussten. Der Zeitrahmen reicht von 1436 (Eleonore von Portugal) bis hin zu Zita von Bourbon-Parma (1892 – 1989). Auf diesen nicht einmal 200 Seiten darf man sich keine ausführlichen biographischen Ergüsse erwarten. Das Buch der Autorin kann man eher als Überblick oder Einstiegslektüre lesen. Für meine Begriffe war es zu wenig, was ich hier erfahren habe, jeder Klick ins Internet ist ergiebiger.

 

Einige interessante Details bzw. Anekdoten hat die Autorin aber doch herausgepickt, die den Leser manches Mal schmunzeln, dann wieder verwundert den Kopf schütteln lassen. So konnte Anna von Tirol z.B. mit einem Hofstaat von 1611 Personen aufwarten, denen unterschiedlichste Funktionen zugeteilt wurden –Größenwahn lässt grüßen! Eleonora Anna Maria Gonzaga (verheiratet mit Kaiser Ferdinand II.) entpuppte sich letztendlich als Judenhasserin und versuchte bereits deren Vertreibung aus Mantua, während Eleonora Magdalena Gonzaga (Gemahlin Kaiser Ferdinands III.) selbst Gedichte schrieb und ein eigenes Orchester beschäftigte. Alles in allem eher oberflächliches Geplänkel als fundiertes historisches Wissen.

 

Für meine Begriffe wäre hier weniger mehr gewesen – weniger Namen, mehr Inhalte. Als Habsburg-Kennerin hat die Autorin bestimmt ein profundes Wissen, von dem man hier wenig merkt. Wie gesagt – kurze Recherchen im Internet sind ausreichend. Außerdem konnte ich bis zum Schluss den Satz „…wo/als sie für immer die Augen schloss“ nicht mehr lesen …  Was mir komplett fehlte, war ein Stammbaum, um die Verbindungen, das Heiratsnetzwerk der Habsburger zu visualisieren. Dies wäre eine enorme Erleichterung während des Lesens.

 

Viel zu oberflächliche Porträts interessanter Persönlichkeiten. Das Buch ist wirklich nur für Einsteiger in die Thematik geeignet, für historisch interessierte LeserInnen völlig ungeeignet.

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