Sigrid Damm Cornelia Goethe

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Inhaltsangabe zu „Cornelia Goethe“ von Sigrid Damm

Cornelia Goethe ist klug und begabt, sensibel und lebens- hungrig. Immer wird sie von anderen bestimmt: vom Vater, vom Bruder Wolfgang, vom Ehemann. Sie zerbricht am Wi- derspruch zwischen eigener Lebenskonzeption und aufer- legtem Rollenzwang. Im Alter von nur 26 Jahren stirbt sie 1777 nach der Geburt ihrer zweiten Tochter.

Nicht besonders informativ und nicht besonders gut belegt. Aber auch schlecht möglich, da Briefe nicht mehr erhalten sind.

— Grossstadtheldin
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  • Rezension zu "Cornelia Goethe" von Sigrid Damm

    Cornelia Goethe
    Sokrates

    Sokrates

    09. February 2007 um 22:37

    Ein insgesamt trauriges Buch über ein trauriges Leben. In früher Kindheit verbanden Cornelia und Johann Wolfgang Goethe eine innige Verbindung; beide begeisterten sich für Literatur, beide hatten die gleichen Interessen. Als Goethe jedoch - da er Junge war - zur Schule gehen konnte, später sein rechtswissenschaftliches Studium aufnahm, wurde Cornelia immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Ihre Intelligenz konnte sie als Frau nicht ausleben, ihren Wissensdurst nicht ausleben; das Studium stand Frauen noch nicht offen, ebensowenig eine fundierte schulische Bildung. So war sie einzig auf die Rolle als Hausfrau und Mutter reduziert. Ihr dominanter Vater ließ ihr kaum Luft zum atmen; am Ende musste sie in eine lieblose Ehe einwilligen, vielleicht auch eine Flucht. Ihr Leben endete traurig: vom Bruder lange nichts mehr gehört, die innige Freundschaft war bald nach dessen Fortgang von zu Hause beendet, ihre Ehe war das ganze Gegenteil von schön und glücklich. Sigrid Damm beschreibt das traurige Leben dieser Frau mit ihrer ganz individuellen Sprache, die ich sehr gerne lese. Von den Büchern über die Goethe-Familie das wohl traurigste.

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