Sigrid Damm Das Leben des Friedrich Schiller, Eine Wanderung

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Inhaltsangabe zu „Das Leben des Friedrich Schiller, Eine Wanderung“ von Sigrid Damm

Nicht Friedrich Schillers Werke sind der Gegenstand dieses Buches, sondern die Umstände und die Bedingungen ihrer Entstehung, der Alltag eines Schriftstellers, Gelehrten und Theatermannes. Sigrid Damm sucht bei ihrer Wanderung die Orte von Schillers viel zu kurzem Leben auf. Es ist ein überraschend kleiner Raum; Schiller hat nie die Schauplätze seiner Dramen - Frankreich, Schottland, die Schweiz - gesehen, nie Italien, hat niemals an einem Meer gestanden. Geldmangel hat sein Leben geprägt. Schiller war einer der ersten Autoren, der einen wesentlichen Teil seiner Einkünfte als freier Autor zu bestreiten versuchte und somit gezwungen war, sich im kommerziellen Literaturbetrieb zu behaupten, ungeachtet dessen, daß er auch der citoyen war, der Ehrenbürger der Französischen Revolution, und der Mann, den Kaiser Franz II. in den "heiligen römischen Reichs-Adelstand" erhob.§Bei aller äußeren Kargheit war dieses Leben dennoch kein 'Leben im Kleinen'. Der Mensch, dessen Lebensspuren Sigrid Damm folgt, spricht nicht nur von "Freiheit", er ist frei, innerlich unabhängig. Die Räume, die seine Gedanken durchschreiten, kennen keine Grenzen. Ein verbindlicher Mann ist der Autor der Räuber auch später nicht geworden. Er war eher ein Mann des schroffen Urteils, dabei ein fürsorglicher Sohn und Vater, fähig zu dauerhafter Freundschaft, zu Frauen wie zu Männern. Seine Freundschaft zu Goethe nannte er das wohltätigste Ereignis seines ganzen Lebens: sieben Wartejahre, in denen Goethe ihm die kalte Schulter zeigte; dann in den letzten Lebensjahren die Erfüllung einer Arbeitsgemeinschaft, auch sie nicht frei von Spannungen.§§

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  • Rezension zu "Das Leben des Friedrich Schiller, Eine Wanderung" von Sigrid Damm

    Das Leben des Friedrich Schiller, Eine Wanderung
    Sokrates

    Sokrates

    06. March 2012 um 22:09

    In klarer Form beschreibt Sigrid Damm in dem ihr eigenen Stil das bewegte und leidvolle Leben des Friedrich Schiller. Neben Safranskis Opus liest sich Damm's Buch angenehmer, freier, weniger philosophisch; Safranski hingegen bringt da und dort etwas Humorvolles hinzu. Trotzdem muss man beide Bücher gleichermaßen empfehlen und kann dem Leser nur je nach Typ entweder den Safranski oder eben die Biographie von Sigrid Damm empfehlen. Mir haben beide Bücher gleichermaßen gut gefallen.

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