Sigrid Heuck

 4 Sterne bei 132 Bewertungen

Neue Bücher

Pony, Bär und Apfelbaum

Erscheint am 15.08.2019 als Hardcover bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH.

Alle Bücher von Sigrid Heuck

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Pony, Bär und Apfelbaum

Pony, Bär und Apfelbaum

 (13)
Erschienen am 02.05.2007
Meister Joachims Geheimnis

Meister Joachims Geheimnis

 (6)
Erschienen am 13.03.2009
Ein Ponysommer / Wo sind die Ponys, Tinka?

Ein Ponysommer / Wo sind die Ponys, Tinka?

 (6)
Erschienen am 01.06.1998
Der Windglockentempel

Der Windglockentempel

 (6)
Erschienen am 01.01.2000
Windmähne

Windmähne

 (5)
Erschienen am 01.07.2010
Mondjäger

Mondjäger

 (4)
Erschienen am 04.01.2005
Pony, Bär und Abendstern

Pony, Bär und Abendstern

 (3)
Erschienen am 15.08.1985

Neue Rezensionen zu Sigrid Heuck

Neu

Rezension zu "Eulengespenst und Mäusespuk" von Sigrid Heuck

Das Buch hat mich leider nicht überzeugt
Chris_86vor 3 Monaten

Inhalt

Eine weiße Eule sitzt in ihrem Käfig und ist ein Zuschauermagnet für den Zirkus. Eines Tages wird die Eule verkauft, denn sie soll die Mäuse auf dem Dachboden eines Schlosses jagen. Doch anstatt die Nager zu verspeisen, freundet sie sich mit einem von ihnen an.

Umsetzung

Der Buchumschlag gefällt mir sehr gut. Die düstere Nachtlandschaft wurde gut eingefangen und auf der ersten Seite wird das Buch als „Spukgeschichte“ angepriesen. Zu fürchten gibt für Kinder allerdings nichts.

Auch wenn der Buchumschlag Eule und Maus zeigt, spielen sie eher eine Nebenrolle. Die LeserInnen erfahren zuerst sehr viel über den Zirkus, bei dem die Eule lebt und den Gärtner, der sie dem Zirkusdirektor abkauft. Leider führt dies dazu, dass man Eule und Maus nicht kennenlernt. Das Aufbauen einer Verbindung zu diesen Figuren ist schwierig.

„Als es dunkel wurde und nur das Mondlicht den Speicher erhellte, als die kleine Maus der weißen Eule wieder einmal von der großen Freiheit erzählte und wie schön es sein müsste, fliegen zu können, und die Eule daraufhin erwiderte, dass sie ja Flügel hätte, mit denen sie fliegen können musste, da entdeckten sie beide auf einmal die offene Luke.“ (S.29 Z.2ff.) Dieser Bandwurmsatz ist ganze 59 Worte lang. Erwachsene Menschen verstehen nur Sätze bis zu rund 15 Worten, wie soll ein Kind dann solche Sätze aufnehmen? Zudem brauchen die Vorlesenden auch eine kleine Pause zum Luft holen – auch dafür sind Punkte gut. Leider ziehen sich diese Endlossätze durch das gesamte Buch.

Die Sprache ist für Kinder nicht einfach zu verstehen, da immer wieder Begriffe für Erwachsene genutzt werden. „schneidiger Zirkusmarsch“ (S. 7 Z.6f.), „Einkünfte“ (S. 12 Z.2) oder „handelseinig“ (S. 12 Z.16) sind Kindern in der Regel nicht geläufig.

Und hier die Kurzzusammenfassung

+ ungewöhnliche Freundschaftsgeschichte
– altbacken wirkende Zeichnungen
– etliche Bandwurmsätze
– keine kinderfreundliche Sprache

Fazit

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Die Illustrationen wirken altbacken. Wirklichen stören tun die vielen Bandwurmsätze. Sie machen das Vorlesen unnötig schwer und werden kaum in Gänze verstanden. Etliche Begriffe aus der Erwachsenensprache erschweren das Verständnis zusätzlich.

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Rezension zu "Der kleine Hase und der Osterzauber" von Sigrid Heuck

Ob ein Eulenzauber helfen kann kreativ zu sein?
Kinderbuchkistevor 2 Jahren


Die Geschichte wurde erstmals 2006 als Geschichte in einer Erstlesereihe herausgegeben. Nun gibt es diese Geschichte ohne den optischen Stempel.
Eine Bücherbär Geschichte für schon etwas geübte  Erstleser
und zum Vorlesen für die ganze Familie!

Die Geschichte mit großer Druckschrift, kurzen sinnerfassenden Sätzen  und vielen, oft auch großformatigen Illustrationen ist als Erstlesebuch für schon etwas geübte Erstleser etwa ab der 2.Klasse konzipiert.
Äußerlich ist es als Erstlesebuch nicht erkennbar, was mir persönlich sehr entgegen kommt, da ich im Laufe der Jahre im Bereich der Erstleseförderung immer wieder festgestellt habe, dass die Kinder lieber zu "normalen" Büchern greifen, als zu Titeln, die schon von vornherein als Anfängerlektüre gekennzeichnet sind.
Die Illustration des Covers verspricht nicht nur Lesevergnügen sondern lädt geradezu zum Lesen ein.
Die liebevollen, farbenprächtigen und detailreichen Illustrationen von Petra Probst begleiten diese sehr gefühlvolle Geschichte, um einen kleinen Hasenjungen, der einfach nicht malen kann, perfekt.
Die Geschichte ist durchgängig, jedoch in kleinere Kapitel unterteilt, so dass Leseanfänger einen Anhaltspunkt für Lesepause finden können.
Die Geschichte ist für einen Erstlesetitel schon recht lang. Hier empfiehlt sich z:B. ein gemeinsames, abwechselndes Lesen oder eine Verteilung auf mehrere Leseeinheiten.

Warum geht es nun in dieser Ostergeschichte?
Grob gesagt um einen kleinen Hasenjungen, der einfach kein Händchen für das Bemalen von Eiern hat. Egal wie sehr er sich bemüht, es misslingt. Dies demotiviert natürlich. Er läuft davon und trifft auf die Eulenfee. Die kann ihm zwar mittels eines Zaubers helfen, nur muss er auch etwas dazu tun damit der Zauber nicht ins Gegenteil umschlägt. Es kommt wie es kommen muss, zunächst wirkt der Zauber bringt den Kleinen dann aber in Verlegenheit da natürlich niemand wirklich daran glaubt, das er selbst die Eier bemalt hat. Da er vom Zauber nicht erzählen möchte um sein Gesicht zu wahren willigt er ein den anderen zu zeigen wie er malen kann. Da er ja nun nicht selbst  die Eier bemalt hat und dem zu Folge nichts seine Künste vorführen kann muss ihm etwas einfallen. So kommt er auf eine sehr dumme Idee. Er stößt in der Nacht alle Farbeimer um und zerstört die Pinsel. Ohne Pinsel und Farben kein Eierbemalen denkt er, doch der Vater weiß Rat. Er sammelt die Farbreste ein, verdünnt sie mit Wasser und die Mutter stiftet eine Feder, als Ersatz für den Pinsel. Nun muss der Kleine zeigen was in ihm steckt. Alles was er auf das Ei bekommt sind Kleckse und Schmierereien. Doch als einer der Brüder sich das Ei betrachtet erkennt er darauf das Bild seines Bruders, der grade dabei ist die Farbtöpfe umzuschmeißen. Mehr noch, all seine durch Zauberkraft bemalten Eier sind plötzlich hässliche Kleckseier.
Jetzt muss er Farbe bekennen. Wieder läuft er weg. Läuft zur Eule. Dieses Mal bittet er sie den Zauber rückgängig zu machen.
Er hat erkannt, dass er aus eigenen Stücken etwas schaffen muss, ohne Zauber aber mit Phantasie und Kreativität.
Und wer weiß vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

Eine wunderbare , sehr weise und auch ein wenig nachdenklich machende Osterhasengeschichte aus der Feder einer der bekanntesten Kinderbuchautorinnen .
Sigrid Heuck schafft es immer wieder, Alltagsnöte, Ängste und Sorgen, die jeder und vor allem jedes Kind in irgendeiner Form durchlebt in eine Geschichte zu packen, aus der man viel für sich mitnimmt. Sie fesselt und fasziniert in ihrer Art zu schreiben und zu beschreiben.
Unsere Lesekinder konnten sich von dem Buch kaum trennen.

Leon 8 Jahre ,2 Klasse sagt:" Es ist eine lange Geschichte für mich aber die Bilder lenken davon ab. Da ist es gar nicht mehr so viel zu lesen. Die Geschichte ist spannend. Ich glaub ich hätte genau so gehandelt wie der Hasenjunge. Wenn die Eule zu mir gekommen wäre. Aber die Farbeimer hätte ich nicht umgeschüttet."
*

Mia 9 Jahre sagt:" Die Geschichte war schön. Mir hat der kleine Hase leid getan. Ich versteh nur nicht wieso alle Hasen malen können müssen. Nicht jeder kann immer alles."
*
Timo 8 Jahre " Die Geschichte ist so schön geschrieben man kann sich da so richtig reinversetzten

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Rezension zu "Saids Geschichte, oder der Schatz in der Wüste" von Sigrid Heuck

Ein tolles Buch über Freundschaft, Mythen, Geistern und das ganz große Abenteuer :)
Mausimauvor 4 Jahren

Inhalt:

Suleiman, der Fremde, ist ein Hakayati, ein Märchenerzähler. Am Lagerfeuer einer kleinen Karawane erzählt er die abenteuerliche Geschichte von Said, der in den Weiten der Sahara einen geheimnisvollen Schatz sucht.

Vom Flusshändler Mamadou erfährt Said von einem Schatz in der Wüste, nach dem schon viele vergeblich gesucht haben. Es ist ein schwarzer Spiegel, der dem Finder Glück und unermesslichen Reichtum verheißt. Saids abenteuerliche Reise führt ihn durch flimmernden Wüstensand und viele orientalische Länder. Er muss fünf Aufgaben erfüllen, bevor er in die Sahara zurückkehrt, um den Schatz zu suchen. Beschützt wird er durch die Gaben einer Fee. Doch das unerwünschte Geschenk eines Dschinn bringt ihn immer wieder in große Schwierigkeiten und gefährdet die Erfüllung seines Traums.

Meine Meinung:

Ich bin auf LB auf eine wirklich tolle Rezi zu diesem Buch gestoßen und da mir diese so gut gefallen hat und meine nächste Reise mich nach Ägypten bringt musste ich dieses Buch mir einfach zulegen und lesen.   

Das Buch ist so ganz anders, als die Bücher, die ich bisher gelesen habe. Zwar habe ich schon öfters Jugendbücher gelesen, doch meistens handelten diese von Liebe, Fantasy oder es waren Jugendkrimis.
Ein solches Buch war etwas ganz neues. Das Buch zu beschreiben ist daher auch nicht ganz einfach. 

Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt sondern wird durchgehend geschrieben. Es wird nur in die zwei unterschiedlichen Abteile – Die Karawane und Saids Geschichte – eingeteilt. Dies findet durch einen Abschnitt statt und die Geschichte des Hakayati wird durch Großbuchstaben der ersten Wörter erkennbar gemacht. 

Die Karawane besteht aus 6 Reisenden und dem Hakayati welcher zu der Karawane stößt. Abouli – das jüngste Mitglied der Karawane freut sich über den unerwarteten Zuwachs und animiert den Hakayati ein Märchen zu erzählen. Die Reise der Karawane verläuft recht ruhig. 
Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Geschichte um Said. Der Geschichte in der Geschichte. Und das finde ich wirklich faszinierend.

Durch den neugierigen Abouli hat man hinter die Kulisse schauen könne, wie eine solche Geschichte entsteht und ich habe mir manchmal gedacht, wow, dass erfordert eine Menge Fantasie.Die Geschichte um Said war nicht aufgebaut wie die typischen Abenteuer Fantasy Romane. Sie wurde erzählt. Und Obwohl dabei weniger auf die Spannungsaufbauenden Elemente gesetzt wurde, sondern meist mir nur einem Satz abgehandelt wurde, musste man immer weiter lesen. So wie man eben früher auch immer bei den Geschichten der Großeltern weiter zuhören wollte.

Abouli und der Rest der Karawane waren mir alle sympathisch, wenn auch nur Abouli mehr ausgearbeitet wurde. Das Hauptaugenmerk lag auf Said und den Personen denen er während der Geschichte begegnet. Und diese waren mir durchweg sympathisch. Auch Said war ein wirklich greifbarer und toller Charakter mit dem ich sehr schnell Freundschaft geschlossen habe und mir ging es am Ende wie Abouli, die Reise ging viel zu schnell zu Ende. 

Das Ende hat mich dann doch sehr überrascht, da ich tatsächlich nicht wusste, wie die Geschichte um unseren Said nun ausginge. Immer wieder kamen Wendungen und Schicksalsschläge die man so nicht erwartet hat. Und natürlich hat der Hakayati immer am spannendsten Teil eine Pause gemacht, so dass man immer weiter lesen musste bis der Hakayati weiter erzählt. 

Fazit:

Für mich war dies ein wirklich erfreulicher Ausflug in eine ganz andere literarische Welt, in der die Wüstentage lange und die Abende viel zu kurz waren.  
Wenn man sich erst mal an den Schreibstil ohne Absätze gewöhnt hat (was bei mir wirklich schnell ging) fliegen die Seiten des Buches nur so hin und man taucht in die Welt der Hitze, Geister Mythen und vor allem der Freundschaft. Dieses Buch bringt eine so tolle Botschaft von Freundschaft an den Leser und die Autorin zeigt auf schöne Art und Weise, was man mit Freundschaft alles erreichen kann.

Für mich war dieses Buch eines meiner Lesehighlights 2015 und es gibt 5 von 5 Sternen. Ich könnte dieses Buch auch durchaus jedem empfehlen. Bei mir bekommt dieses tolle Buch mit Sicherheit mein kleiner Großcousin in die Hände gedrückt. Doch ob es jedem so gefällt wie mir kann ich natürlich nicht sagen, da es eben mal etwas ganz anderes ist – für mich toll anders. 

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