Sigrid Heuck

 4 Sterne bei 130 Bewertungen

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Pony, Bär und Apfelbaum

Pony, Bär und Apfelbaum

 (12)
Erschienen am 02.05.2007
Meister Joachims Geheimnis

Meister Joachims Geheimnis

 (6)
Erschienen am 13.03.2009
Ein Ponysommer / Wo sind die Ponys, Tinka?

Ein Ponysommer / Wo sind die Ponys, Tinka?

 (6)
Erschienen am 01.06.1998
Windmähne

Windmähne

 (5)
Erschienen am 01.07.2010
Der Windglockentempel

Der Windglockentempel

 (6)
Erschienen am 01.01.2000
Mondjäger

Mondjäger

 (4)
Erschienen am 04.01.2005
Pony, Bär und Abendstern

Pony, Bär und Abendstern

 (3)
Erschienen am 15.08.1985

Neue Rezensionen zu Sigrid Heuck

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Der kleine Hase und der Osterzauber" von Sigrid Heuck

Ob ein Eulenzauber helfen kann kreativ zu sein?
Kinderbuchkistevor 2 Jahren


Die Geschichte wurde erstmals 2006 als Geschichte in einer Erstlesereihe herausgegeben. Nun gibt es diese Geschichte ohne den optischen Stempel.
Eine Bücherbär Geschichte für schon etwas geübte  Erstleser
und zum Vorlesen für die ganze Familie!

Die Geschichte mit großer Druckschrift, kurzen sinnerfassenden Sätzen  und vielen, oft auch großformatigen Illustrationen ist als Erstlesebuch für schon etwas geübte Erstleser etwa ab der 2.Klasse konzipiert.
Äußerlich ist es als Erstlesebuch nicht erkennbar, was mir persönlich sehr entgegen kommt, da ich im Laufe der Jahre im Bereich der Erstleseförderung immer wieder festgestellt habe, dass die Kinder lieber zu "normalen" Büchern greifen, als zu Titeln, die schon von vornherein als Anfängerlektüre gekennzeichnet sind.
Die Illustration des Covers verspricht nicht nur Lesevergnügen sondern lädt geradezu zum Lesen ein.
Die liebevollen, farbenprächtigen und detailreichen Illustrationen von Petra Probst begleiten diese sehr gefühlvolle Geschichte, um einen kleinen Hasenjungen, der einfach nicht malen kann, perfekt.
Die Geschichte ist durchgängig, jedoch in kleinere Kapitel unterteilt, so dass Leseanfänger einen Anhaltspunkt für Lesepause finden können.
Die Geschichte ist für einen Erstlesetitel schon recht lang. Hier empfiehlt sich z:B. ein gemeinsames, abwechselndes Lesen oder eine Verteilung auf mehrere Leseeinheiten.

Warum geht es nun in dieser Ostergeschichte?
Grob gesagt um einen kleinen Hasenjungen, der einfach kein Händchen für das Bemalen von Eiern hat. Egal wie sehr er sich bemüht, es misslingt. Dies demotiviert natürlich. Er läuft davon und trifft auf die Eulenfee. Die kann ihm zwar mittels eines Zaubers helfen, nur muss er auch etwas dazu tun damit der Zauber nicht ins Gegenteil umschlägt. Es kommt wie es kommen muss, zunächst wirkt der Zauber bringt den Kleinen dann aber in Verlegenheit da natürlich niemand wirklich daran glaubt, das er selbst die Eier bemalt hat. Da er vom Zauber nicht erzählen möchte um sein Gesicht zu wahren willigt er ein den anderen zu zeigen wie er malen kann. Da er ja nun nicht selbst  die Eier bemalt hat und dem zu Folge nichts seine Künste vorführen kann muss ihm etwas einfallen. So kommt er auf eine sehr dumme Idee. Er stößt in der Nacht alle Farbeimer um und zerstört die Pinsel. Ohne Pinsel und Farben kein Eierbemalen denkt er, doch der Vater weiß Rat. Er sammelt die Farbreste ein, verdünnt sie mit Wasser und die Mutter stiftet eine Feder, als Ersatz für den Pinsel. Nun muss der Kleine zeigen was in ihm steckt. Alles was er auf das Ei bekommt sind Kleckse und Schmierereien. Doch als einer der Brüder sich das Ei betrachtet erkennt er darauf das Bild seines Bruders, der grade dabei ist die Farbtöpfe umzuschmeißen. Mehr noch, all seine durch Zauberkraft bemalten Eier sind plötzlich hässliche Kleckseier.
Jetzt muss er Farbe bekennen. Wieder läuft er weg. Läuft zur Eule. Dieses Mal bittet er sie den Zauber rückgängig zu machen.
Er hat erkannt, dass er aus eigenen Stücken etwas schaffen muss, ohne Zauber aber mit Phantasie und Kreativität.
Und wer weiß vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

Eine wunderbare , sehr weise und auch ein wenig nachdenklich machende Osterhasengeschichte aus der Feder einer der bekanntesten Kinderbuchautorinnen .
Sigrid Heuck schafft es immer wieder, Alltagsnöte, Ängste und Sorgen, die jeder und vor allem jedes Kind in irgendeiner Form durchlebt in eine Geschichte zu packen, aus der man viel für sich mitnimmt. Sie fesselt und fasziniert in ihrer Art zu schreiben und zu beschreiben.
Unsere Lesekinder konnten sich von dem Buch kaum trennen.

Leon 8 Jahre ,2 Klasse sagt:" Es ist eine lange Geschichte für mich aber die Bilder lenken davon ab. Da ist es gar nicht mehr so viel zu lesen. Die Geschichte ist spannend. Ich glaub ich hätte genau so gehandelt wie der Hasenjunge. Wenn die Eule zu mir gekommen wäre. Aber die Farbeimer hätte ich nicht umgeschüttet."
*

Mia 9 Jahre sagt:" Die Geschichte war schön. Mir hat der kleine Hase leid getan. Ich versteh nur nicht wieso alle Hasen malen können müssen. Nicht jeder kann immer alles."
*
Timo 8 Jahre " Die Geschichte ist so schön geschrieben man kann sich da so richtig reinversetzten

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Mausimaus avatar

Rezension zu "Saids Geschichte, oder der Schatz in der Wüste" von Sigrid Heuck

Ein tolles Buch über Freundschaft, Mythen, Geistern und das ganz große Abenteuer :)
Mausimauvor 4 Jahren

Inhalt:

Suleiman, der Fremde, ist ein Hakayati, ein Märchenerzähler. Am Lagerfeuer einer kleinen Karawane erzählt er die abenteuerliche Geschichte von Said, der in den Weiten der Sahara einen geheimnisvollen Schatz sucht.

Vom Flusshändler Mamadou erfährt Said von einem Schatz in der Wüste, nach dem schon viele vergeblich gesucht haben. Es ist ein schwarzer Spiegel, der dem Finder Glück und unermesslichen Reichtum verheißt. Saids abenteuerliche Reise führt ihn durch flimmernden Wüstensand und viele orientalische Länder. Er muss fünf Aufgaben erfüllen, bevor er in die Sahara zurückkehrt, um den Schatz zu suchen. Beschützt wird er durch die Gaben einer Fee. Doch das unerwünschte Geschenk eines Dschinn bringt ihn immer wieder in große Schwierigkeiten und gefährdet die Erfüllung seines Traums.

Meine Meinung:

Ich bin auf LB auf eine wirklich tolle Rezi zu diesem Buch gestoßen und da mir diese so gut gefallen hat und meine nächste Reise mich nach Ägypten bringt musste ich dieses Buch mir einfach zulegen und lesen.   

Das Buch ist so ganz anders, als die Bücher, die ich bisher gelesen habe. Zwar habe ich schon öfters Jugendbücher gelesen, doch meistens handelten diese von Liebe, Fantasy oder es waren Jugendkrimis.
Ein solches Buch war etwas ganz neues. Das Buch zu beschreiben ist daher auch nicht ganz einfach. 

Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt sondern wird durchgehend geschrieben. Es wird nur in die zwei unterschiedlichen Abteile – Die Karawane und Saids Geschichte – eingeteilt. Dies findet durch einen Abschnitt statt und die Geschichte des Hakayati wird durch Großbuchstaben der ersten Wörter erkennbar gemacht. 

Die Karawane besteht aus 6 Reisenden und dem Hakayati welcher zu der Karawane stößt. Abouli – das jüngste Mitglied der Karawane freut sich über den unerwarteten Zuwachs und animiert den Hakayati ein Märchen zu erzählen. Die Reise der Karawane verläuft recht ruhig. 
Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Geschichte um Said. Der Geschichte in der Geschichte. Und das finde ich wirklich faszinierend.

Durch den neugierigen Abouli hat man hinter die Kulisse schauen könne, wie eine solche Geschichte entsteht und ich habe mir manchmal gedacht, wow, dass erfordert eine Menge Fantasie.Die Geschichte um Said war nicht aufgebaut wie die typischen Abenteuer Fantasy Romane. Sie wurde erzählt. Und Obwohl dabei weniger auf die Spannungsaufbauenden Elemente gesetzt wurde, sondern meist mir nur einem Satz abgehandelt wurde, musste man immer weiter lesen. So wie man eben früher auch immer bei den Geschichten der Großeltern weiter zuhören wollte.

Abouli und der Rest der Karawane waren mir alle sympathisch, wenn auch nur Abouli mehr ausgearbeitet wurde. Das Hauptaugenmerk lag auf Said und den Personen denen er während der Geschichte begegnet. Und diese waren mir durchweg sympathisch. Auch Said war ein wirklich greifbarer und toller Charakter mit dem ich sehr schnell Freundschaft geschlossen habe und mir ging es am Ende wie Abouli, die Reise ging viel zu schnell zu Ende. 

Das Ende hat mich dann doch sehr überrascht, da ich tatsächlich nicht wusste, wie die Geschichte um unseren Said nun ausginge. Immer wieder kamen Wendungen und Schicksalsschläge die man so nicht erwartet hat. Und natürlich hat der Hakayati immer am spannendsten Teil eine Pause gemacht, so dass man immer weiter lesen musste bis der Hakayati weiter erzählt. 

Fazit:

Für mich war dies ein wirklich erfreulicher Ausflug in eine ganz andere literarische Welt, in der die Wüstentage lange und die Abende viel zu kurz waren.  
Wenn man sich erst mal an den Schreibstil ohne Absätze gewöhnt hat (was bei mir wirklich schnell ging) fliegen die Seiten des Buches nur so hin und man taucht in die Welt der Hitze, Geister Mythen und vor allem der Freundschaft. Dieses Buch bringt eine so tolle Botschaft von Freundschaft an den Leser und die Autorin zeigt auf schöne Art und Weise, was man mit Freundschaft alles erreichen kann.

Für mich war dieses Buch eines meiner Lesehighlights 2015 und es gibt 5 von 5 Sternen. Ich könnte dieses Buch auch durchaus jedem empfehlen. Bei mir bekommt dieses tolle Buch mit Sicherheit mein kleiner Großcousin in die Hände gedrückt. Doch ob es jedem so gefällt wie mir kann ich natürlich nicht sagen, da es eben mal etwas ganz anderes ist – für mich toll anders. 

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Tatsus avatar

Rezension zu "Saids Geschichte, oder der Schatz in der Wüste" von Sigrid Heuck

Saids Geschichte
Tatsuvor 4 Jahren

Gute 3,5 Sterne für eine schöne Erzählung

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Sigrid Heucks nimmt uns in „Saids Geschichte oder Der Schatz in der Wüste“ mit in die Sahara, zu dem kleinen Tuareg Abouli und seiner Familie.

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Abouli war mit den männlichen Mitgliedern seiner Familie unterwegs durch die Wüste, um neue Vorräte zu besorgen. Nun befinden sie sich auf dem Rückweg und treffen auf einen einsamen Mann, der ebenfalls mit seinem Kamel die Wüste durchquert. Er schließt sich Aboulis Familie an und schnell stellt sich heraus, dass der Mann, Suleiman, ein Geschichtenerzähler ist. Er bringt Abouli bei, wie Geschichten entstehen, ob durch Abänderung einer wahren Begebenheit oder durch pure Fantasie, und zusammen spinnen sie eine Geschichte, die Suleiman nach und nach auf dem Heimweg der Reisenden vorträgt.

In dieser Geschichte geht es um Said, einem Waisenjungen, der von einer Fee gerettet wird und bei Pflegeeltern groß wird. Von seiner Retterin bekommt er einige Geschenke mit auf seinen Lebensweg, z.B. einen Spiegel, eine Perle und eine Decke, die ihn stets warmhalten soll. Said wächst bei seinen Pflegeeltern auf und erlernt das Handwerk seines Ziehvaters, das Weben von Teppichen. Said erfährt, dass es in der Wüste einen Schatz gibt, der den Finder reich machen wird. Da er seinen Eltern gerne ein einfacheres Leben bescheren möchte, beschließt er, diesen Schatz zu finden und macht sich daher auf einen langen Weg. Er trifft viele Gefährten, lernt seine Geschenke der Fee kennen und schätzen und muss einige Hürden überstehen.

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Schon im Klappentext wurde die o.g. Geschichte in der Geschichte erwähnt und durch das Setting im arabischen Raum habe ich das Buch gerne zur Hand genommen, da ich auf eine magische Geschichte mit allerlei Mystiken und orientalischem Flair a la „Aladdin“ gehofft habe.

 Die Geschichte um Abouli ist sehr einfach gehalten. Anfangs musste ich mich an die ganzen ähnlichen Namen gewöhnen, aber mit der Zeit, hatte ich raus, wer denn nun wer ist. Abouli ist ein junger und neugieriger Tuareg, der sich über die Gesellschaft des Geschichtenerzählers freut und ihn immer gerne anstachelt und inspiriert.

Die Reise der Tuareg bleibt insgesamt ohne große Vorkommnisse, der Hauptaugenmerk des Buches liegt vielmehr auf der Geschichte in der Geschichte.

Said begleiten wir über eine lange Zeit seines Lebens. Er ist ein aufgeschlossener und neugieriger Junge, der das Herz am rechten Fleck hat. Für seine Eltern und für seine späteren Gefährten möchte er gerne den sagenumwobenen Schatz in der Wüste finden.

Said begegnet auf seiner Reise vielen liebenswerten Personen, muss aber auch einige Rückschläge verkraften und sich erneut aufraffen und sich vor Augen halten, was er machen will und für wen er dies unternimmt.

Die Geschichte um Said konnte mich öfter überraschen, denn gerade die Rückschläge kamen unerwartet, trafen mich auch und ich litt mit Said mit. Stellenweise war es etwas langatmig, dennoch konnte ich durchweg mitfiebern, da Said im Verlaufe der Geschichte eine Spur findet, die ihm verrät, was er für das Erreichen des Schatzes zu finden hat und vor allem, wo auch der Schatz versteckt sei.

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Der Schreibstil des Buches war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist nicht so reißerisch und spannend, wie er meist in aktueller Literatur zu finden ist. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass er einer Erzählung gleicht, sodass die eher turbulenten und gefährlichen Situationen viel zu schnell durch einen kurzen Satz beendet wurden. Wenn man sich aber erstmal darauf eingelassen, kann man das Buch auch wirklich genießen.

Sehr anders war es für mich, dass dieses Buch keine Kapiteleinteilung hat. Lediglich die beiden verschiedenen Geschichten sind durch Absätze getrennt und durch verschiedene Schriften hervorgehoben, ansonsten sind die Seiten durchgehen bedruckt.

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Sigrid Heuck bringt einige Aspekte in ihre Geschichte ein, über die man durchaus auch noch hinterher nachdenken kann. So ist z.B. der Beruf des Geschichtenerzählers gefährdet, da durch den technischen Fortschritt viele Leute auf Radios oder Fernseher zurückgreifen, anstatt einem Geschichtenerzähler zu lauschen. Gut, heutzutage gibt es, soweit ich weiß, keine Geschichtenerzähler in dem Sinne mehr, aber über den immer neuen Fortschritt und dessen Schattenseiten kann man ebenso heute diskutieren.

Daneben hat mir das Ende von Saids Geschichte sehr gefallen. Natürlich werde ich den Ausgang hier nicht verraten, aber sagen wir mal so, man kann sehr gut darüber nachdenken und sich überlegen, wie man selber reagieren würde.

**********

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist kein Meisterwerk, dass ich unbedingt jedem in die Hand drücken muss, aber wer Interesse an einer schönen Erzählung hat, wird mit dem Buch bestimmt seine Freude haben. Ich kann mich auch gut vorstellen, dass es sich auch zum Vorlesen eignet, zumindest werde ich es mal im Hinterkopf behalten, falls bei mir mal Nachwuchs anstehen wird.

 

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