Sigrid Heuck

 4,1 Sterne bei 182 Bewertungen

Lebenslauf von Sigrid Heuck

Sigrid Heuck (1932-2014) besuchte nach dem Studium der Mode-Grafik die Akademie der Bildenden Künste in München und machte sich anschließend als freiberuflich arbeitende Grafikerin selbstständig. Sie kam über die Illustration zum Schreiben. Viele ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt und ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sigrid Heuck

Cover des Buches Pony, Bär und Apfelbaum (ISBN: 9783522459204)

Pony, Bär und Apfelbaum

 (13)
Erschienen am 15.08.2019
Cover des Buches Meister Joachims Geheimnis (ISBN: 9783522200349)

Meister Joachims Geheimnis

 (6)
Erschienen am 13.03.2009
Cover des Buches Ein Ponysommer / Wo sind die Ponys, Tinka? (ISBN: 9783785519936)

Ein Ponysommer / Wo sind die Ponys, Tinka?

 (6)
Erschienen am 01.06.1998
Cover des Buches Windmähne (ISBN: 9783473524235)

Windmähne

 (5)
Erschienen am 01.07.2010
Cover des Buches Der Windglockentempel (ISBN: 9783407788221)

Der Windglockentempel

 (6)
Erschienen am 01.01.2000
Cover des Buches Mondjäger (ISBN: 9783407786746)

Mondjäger

 (4)
Erschienen am 04.01.2005
Cover des Buches Pony, Bär und Abendstern (ISBN: 9783522421607)

Pony, Bär und Abendstern

 (3)
Erschienen am 15.08.1985

Neue Rezensionen zu Sigrid Heuck

Cover des Buches Eulengespenst und Mäusespuk (ISBN: 9783836957519)Chris_86s avatar

Rezension zu "Eulengespenst und Mäusespuk" von Sigrid Heuck

Das Buch hat mich leider nicht überzeugt
Chris_86vor 3 Jahren

Inhalt

Eine weiße Eule sitzt in ihrem Käfig und ist ein Zuschauermagnet für den Zirkus. Eines Tages wird die Eule verkauft, denn sie soll die Mäuse auf dem Dachboden eines Schlosses jagen. Doch anstatt die Nager zu verspeisen, freundet sie sich mit einem von ihnen an.

Umsetzung

Der Buchumschlag gefällt mir sehr gut. Die düstere Nachtlandschaft wurde gut eingefangen und auf der ersten Seite wird das Buch als „Spukgeschichte“ angepriesen. Zu fürchten gibt für Kinder allerdings nichts.

Auch wenn der Buchumschlag Eule und Maus zeigt, spielen sie eher eine Nebenrolle. Die LeserInnen erfahren zuerst sehr viel über den Zirkus, bei dem die Eule lebt und den Gärtner, der sie dem Zirkusdirektor abkauft. Leider führt dies dazu, dass man Eule und Maus nicht kennenlernt. Das Aufbauen einer Verbindung zu diesen Figuren ist schwierig.

„Als es dunkel wurde und nur das Mondlicht den Speicher erhellte, als die kleine Maus der weißen Eule wieder einmal von der großen Freiheit erzählte und wie schön es sein müsste, fliegen zu können, und die Eule daraufhin erwiderte, dass sie ja Flügel hätte, mit denen sie fliegen können musste, da entdeckten sie beide auf einmal die offene Luke.“ (S.29 Z.2ff.) Dieser Bandwurmsatz ist ganze 59 Worte lang. Erwachsene Menschen verstehen nur Sätze bis zu rund 15 Worten, wie soll ein Kind dann solche Sätze aufnehmen? Zudem brauchen die Vorlesenden auch eine kleine Pause zum Luft holen – auch dafür sind Punkte gut. Leider ziehen sich diese Endlossätze durch das gesamte Buch.

Die Sprache ist für Kinder nicht einfach zu verstehen, da immer wieder Begriffe für Erwachsene genutzt werden. „schneidiger Zirkusmarsch“ (S. 7 Z.6f.), „Einkünfte“ (S. 12 Z.2) oder „handelseinig“ (S. 12 Z.16) sind Kindern in der Regel nicht geläufig.

Und hier die Kurzzusammenfassung

+ ungewöhnliche Freundschaftsgeschichte
– altbacken wirkende Zeichnungen
– etliche Bandwurmsätze
– keine kinderfreundliche Sprache

Fazit

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Die Illustrationen wirken altbacken. Wirklichen stören tun die vielen Bandwurmsätze. Sie machen das Vorlesen unnötig schwer und werden kaum in Gänze verstanden. Etliche Begriffe aus der Erwachsenensprache erschweren das Verständnis zusätzlich.

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Cover des Buches Der kleine Lord (ISBN: 9783401064949)Caro_Lesemauss avatar

Rezension zu "Der kleine Lord" von Frances Hodgson Burnett

Cedric wird zum Kleinen Lord Fauntleroy
Caro_Lesemausvor 4 Jahren

Cedric Errol wächst bei seiner Mutter in New York in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine besten Freunde sind ein Gemischtwarenhändler und ein Schuhputzer. Eines Tages erhält er eine Nachricht aus England: Nachdem seine beiden Onkel und auch sein Vater verstorben sind, soll er der Erbe eines großen Gutes sein und sein Großvater, ein Graf, schickt nach ihm. Cedric wird mit den Aufgaben eines Grafen vertraut gemacht und bekommt alle Wünsche erfüllt - seine Wünsche sind jedoch anderer Natur, als sein Großvater es von einem kleinen Jungen erwartet.


Ich habe diesen Klassiker mit großer Freude gelesen. Es ist ein wundervolles Buch. Cedrics Charakter (und auch der seiner Mutter) sind sehr idealisiert dargestellt und haben offenbar keine Schwächen, für das Genre Kinderbuch finde ich das aber in Ordnung. Cedrics offene Art und wie er seinen eigentlich griesgrämigen Großvater anhimmelt und für einen menschenliebenden, gemeinnützigen Grafen hält, hat mich mehrmals während der Lektüre zum Schmunzeln gebracht. Schön fand ich auch, wie Cedric seinem Großvater schließlich doch Gefühle entlocken kann und der Graf auf seine alten Tage lernt, jemanden gern zu haben. Das Buch beinhaltet eine schöne Botschaft mit Happy-end.


Fazit:
Kauft es euren Kindern! Dieser Klassiker gehört in jedes Regal.

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Cover des Buches Der kleine Lord (ISBN: 9783401064949)Cleo15s avatar

Rezension zu "Der kleine Lord" von Frances Hodgson Burnett

Einer der größten Klassiker überhapt
Cleo15vor 4 Jahren

Die Geschichte vom kleinen Lord kennt eigentlich jeder. Wenn nicht als Buch, dann doch zumindest als Film, denn  in der Weihnachtszeit kommt niemand um den kleinen blonden Jungen herum. Ich gehöre zu den Leuten, die das auch gar nicht wollen. Ich freue mich schon einige Monate vorher darauf, dass es endlich wieder losgeht :)
Und so ist es vielleicht auch kein Wunder, dass ich dieses wunderschöne Buch von Frances Hodgson Burnett (eine meiner Lieblingsautorinnen) schon mehrmals gelesen habe. Ich kann nicht sagen wie oft, aber ich weiß mit Sicherheit, dass ich es noch viele Male zur Hand nehmen werde. Ich liebe die Geschichte und bin ganz vernarrt in Cedric. Eigentlich müsste mich sein Charakter extrem stören, weil er unglaublich einseitig gestrickt ist. Er ist nur lieb, freundlich und will für alle nur das beste. Egal ob Kind oder Erwachsener- so jemand wird sich in der realen Welt eher nicht finden. Auch seine Mutter hat nur wenige Charakterzüge- aber dafür nur die besten. In der Wirklichkeit wäre ihr Verhalten so wohl nicht durchgegangen. Der einzige Charakter in der Geschichte, der "böse" ist, ist der Großvater, der am Ende von der Herzensgüte des kleinen Jungen aufgeweicht wird. Wie gesagt, bin ich für allzu eindimensional geschriebene Charaktere nicht zu haben. Doch hier ist es anders. Vielleicht liegt es daran, dass es ein Kinderbuch ist und den Kleinen veranschaulichen soll, wie ein gutes Leben geht. Oder es liegt einfach daran, dass sich diese Geschichte einfach so wie sie ist in mein Gehirn gebrannt hat und somit als perfekt angesehen wird ;)


Ein bisschen Spannung ist auch dabei, als der plötzliche Reichtum des kleinen Ceddy doch an jemand anderen gehen soll. Das Ende ist vorhersehbar, aber genau deswegen liebt man es auch. Man weiß, dass es gut ausgehen wird und deswegen greift man auch immer wieder gerne ins Regal und lässt sich von der wohligen Herzenswärme des kleinen Blondschopfes einlullen.


Fazit: Ich vergebe 5 Sterne für ein wunderschönes Buch.

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