Sigrid Hunold-Reime Schattenmorellen

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Inhaltsangabe zu „Schattenmorellen“ von Sigrid Hunold-Reime

Die 71-jährige Martha will frühmorgens die reifen Schattenmorellen in ihrem Garten im Cuxhavener Stadtteil Stickenbüttel ernten. Sie wird von einem Gewitter überrascht und fällt vom Baum. Mit einem gebrochenen Arm und einer Gehirnerschütterung wird Martha ins Krankenhaus eingeliefert. An den Unfall kann sie sich nicht mehr erinnern. Dafür umso besser an eine schicksalhafte Sommernacht vor 54 Jahren. Damals wütete auch ein Gewitter und es gab unter der Schattenmorelle einen Toten. Im Krankenhaus trifft sie die 48-jährige Eva, die als junges Mädchen ihre Nachbarin war. Für beide Frauen wird der Krankenhausaufenthalt eine harte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Dabei übersehen sie fast die tödlichen Gefahren der Gegenwart ...

Ein fader, spannungsfreier Krimi mit einer vorhersehbaren Story. Nicht lesenswert!

— Kajaaa

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  • Schuld aus der Vergangenheit

    Schattenmorellen

    gaby2707

    13. December 2014 um 11:16

    Die Kirschen sind reif, denkt die 71-jährige Martha Lühnemann, erklimmt den Baum, obwohl sie die Kirschen gar nicht mag. Im Krankenhaus erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Sie ist vom Baum gefallen und hat sich den Arm gebrochen. Im Nachbarbett liegt eine junge Frau, die früher, als Kind, im Nachbarhaus gewohnt hat. Die Vergangenheit holt die Beiden ein... Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Aber mit der Zeit bin ich voll in die Vergangenheitsbewältigung, vor allem bei Martha, eingestiegen. Da das Buch mit nur sehr wenigen Protagonisten auskommt und diese sehr gut beschrieben werden, fällt es mir leicht, mein Kopfkino anzuwerfen. Sehr unterhaltsam finde ich Schwester Mandy mit ihrem sächsischen Akzent. Martha und Eva mochte ich von Anfang an, Rudolf kam mir gleich etwas suspekt vor. Andererseits tut er mir etwas leid, weil seine Jahrzehnte lange Liebe von Martha nicht erkannt wurde. Schnell ist klar, worum sich Martha die ganzen Jahre gesorgt hat und diese Sorgen lösen sich auch auf. Das für mich irgendwie schon kuriose Ende der Geschichte fand ich richtig gut. Spannende Unterhaltung, die mich jedoch an einigen Stellen nicht zu fesseln wusste. Eine interessante Geschichte, die ich aber dennoch gerne gelesen habe.

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  • Rezension zu "Schattenmorellen" von Sigrid Hunold-Reime

    Schattenmorellen

    abuelita

    13. June 2010 um 11:59

    Martha, 71 und Eva, 48, im Krankenhaus - und wie wird daraus nun wohl ein Krimi? Die Szenen, vor allem "Übergabe im Schwesternzimmer" sind so herrlich und auch realitätsnah beschrieben; das hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt.Die sehr direkte Art der Martha genauso; sie taucht immer wieder in die Vergangenheit ein und so kommen wir der Sache langsam aber sicher näher.... Eva dagegen wird ganz aktuell bedroht - und wie die Autorin das nun verknüpft - das ist schlicht und einfach genial. Durch die nach und nach eingestreuten Hinweise vermochte ich zwar dann so langsam zu erraten, was geschehen war - wie aber das nun "lösbar" sein sollte - - davon hatte ich keine Vorstellung. Und wie grandios die Autorin das zu einem ganz einfachen, aber sehr überraschenden Ende bringt! Das verdient wirklich fünf Sterne und ich werde Sigrid Hunold-Reime sicher "im Auge behalten" und hoffe, dass ich bald mehr von ihr lesen kann!

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  • Rezension zu "Schattenmorellen" von Sigrid Hunold-Reime

    Schattenmorellen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2010 um 22:35

    Martha Lühnemann erwacht nach einem Unfall im Krankenhaus und ist zunächst sehr verwirrt. Die rüstige Seniorin kann sich nicht daran erinnern, dass sie von einem Baum gestürzt ist, als sie wie jedes Jahr ihre Schattenmorellen ernten wollte. Mit einem gebrochenem Arm und einer Gehirnerschütterung ist sie nun gezwungen, in der Klinik zu bleiben, was ihr ganz und gar nicht gefällt, obwohl ihr Nachbar Rudolf sich um alles kümmert und äußerst fürsorglich ist. Doch gerade diese Fürsorge scheint Martha sehr zu stören. Ans Krankenbett gefesselt, hängt sie ihren Gedanken nach und wird von den Erinnerungen an die Vergangenheit überrollt, die keinesfalls so harmlos sind, wie die 71jährige heute wirkt. Noch mehr Grund zum Nachdenken bekommt Martha, als Eva Arndt eingeliefert und im selben Zimmer untergebracht wird. Martha kennt die Frau, denn als kleines Mädchen war Eva ihre Nachbarin. Heute scheint die temperamentvolle Rothaarige große Probleme zu haben, über die sie sich jedoch ausschweigt. Marthas Neugier ist geweckt und sie versucht auf ihre Art, Eva zu helfen. Auch in ihrem dritten Krimi ist es der Hannoverschen Autorin wieder gelungen, das Schicksal zweier ganz unterschiedlicher Frauen zu verknüpfen und vor allem spannend zu erzählen. Martha fungiert als Ich-Erzählerin und hat den Leser mit ihrer trockenen und direkten Art schnell auf ihre Seite gezogen. Ihre geheimnisvolle Vergangenheit wird immer wieder durch kurze Rückblenden in die Story eingebaut, die sonst fast ausschließlich in einem Krankenhauszimmer spielt. Dadurch könnte eine bedrückende Stimmung entstehen, doch durch gelegentlich eingeschobene Passagen, in denen die Krankenschwestern oft sehr amüsant zu Wort kommen und ihren Schichtwechsel absolvieren, wird das geschickt vermieden. Zusammen mit Martha versucht man, die Schrecken ihrer und auch Evas Vergangenheit zu ergründen, immer auf der Hut vor den Bedrohungen der Gegenwart, denn es gibt Menschen in ihrer beider Leben, die nicht ihr Bestes im Sinn haben. Wie schon in "Frühstückspension" streut die Autorin nach und nach ihre Hinweise aus, die sich schließlich zu einem komplexen Bild zusammensetzen lassen. Sehr angenehm ist es, dass sie ihrem Stil treu bleibt und sich auf das Wesentliche konzentriert. Langatmige Beschreibungen oder Monologe gibt es nicht, Hunold-Reime bringt die Dinge auf den Punkt und garantiert so Spannung ab der ersten Seite. Besonders schön ist es, dass es eine Verknüpfung zu "Frühstückspension" gibt. Denn Martha Lühnemann ist niemand anderes als die Tante von Tomke Heinrich, der schrillen Pensionswirtin aus Horumersiel. Sie besucht Martha im Krankenhaus und die Leser erfahren so ein wenig darüber, wie es bei ihr weiterging. Abermals ein intelligenter Kriminalroman, in dem das Schicksal der Protagonistinnen im Vordergrund steht, und der auf raffinierte Psychospielchen setzt statt auf blutige Morde und Details.

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