Sigrid Löffler Die neue Weltliteratur

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Inhaltsangabe zu „Die neue Weltliteratur“ von Sigrid Löffler

Die Literatur der Welt ist in Bewegung: Als Ergebnis der Entkolonialisierung der 60er- und der Globalisierung der letzten 30 Jahre ist eine völlig neue, nicht-westliche Literatur entstanden, die zumeist von Migranten und Sprachwechslern aus ehemaligen Kolonien und Krisenregionen geschrieben wird. Nomadische Autoren erzählen farbig und prall, reflektiert und in den unterschiedlichsten Tönen Geschichten über gemischte Herkünfte und hybride Identitäten, transnationale Wanderungen und schwierige Integrationen. Sigrid Löffler stellt ihre wichtigsten Repräsentanten vor, ordnet ihre Werke bestechend und klug in die großen politisch-kulturellen Konfliktfelder der Gegenwart ein, von V.S. Naipaul, Salman Rushdie, Michael Ondaatje und J.M. Coetzee bis zu Aleksandar Hemon, Teju Cole und Gary Shteyngart.
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    Die neue Weltliteratur
    dominona

    dominona

    27. October 2014 um 21:46

    Was wissen wir hier eigentlich von Literatur aus dem Irak, aus Kenia, dem Libanon oder New York? Ich wollte mir mal einen kleinen Einblick in das verschaffen, was man Weltliteratur nennt und es hat mich, um ehrlich zu sein, umgehauen. Was die Autorin hier versucht ist nett gemeint, setzt aber schon sehr viel Wissen voraus. Um ihre Auswahl korrekt beurteilen zu können, muss ich die Werke, die sie angibt, lesen, aber die Kernpunkte der Themen der nicht westlichen Welt sind klar umrissen und durch Inhaltsangaben untermauert.

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  • Eine etwas andere Literaturgeschichte

    Die neue Weltliteratur
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    10. December 2013 um 11:26

      Im Leseverhalten vieler Buchrezipienten in unserem Land – der Rezensent nimmt sich da nicht aus – gibt es nach wie vor eine starke europäisch-amerikanische Zentrierung. Doch, wie die Literaturkritikerin Sigrid Löffler in dem hier vorliegenden, für alle Literaturfreunde aufschlussreichen Buch zeigt, entspricht eine solche Engführung nicht mehr der aktuellen Welt der Literatur. Sie sei in starker Bewegung, konstatiert Löffler. Eine neue, nicht-westliche Literatur ist in den letzten Jahrzehnten entstanden und wird zunehmend auch ins Deutsche übersetzt.   Die wichtigsten Repräsentanten  dieser von Migranten, Sprachwechslern aus ehemaligen Kolonien und aus Krisenregionen dieser Welt gestellten Literatur stellt Löffler in ihrer etwas anderen Literaturgeschichte hier vor.   Indem sie die Werke beschreibt und sie einordnet in ihren sozialgeschichtlichen und politischen Entstehungszusammenhang, liefert sie gleichzeitig eine Übersicht über die großen politisch-kulturellen Konfliktfelder unserer Gegenwart.   Eine ausführliche Bibliographie und ein Personenregister erleichtern die Arbeit an und mit diesem Buch erheblich.

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