Sigrid Lenz Der Duft der Omega-Wölfe

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Inhaltsangabe zu „Der Duft der Omega-Wölfe“ von Sigrid Lenz

Sie nennen sich „Wölfe“, sind aber eine genetisch veränderte Form der menschlichen Spezies, mit eigenen Regeln und Gesetzen. Einer von ihnen ist Vernon, ein geborener Alpha und kommender Anführer seines Klans. Doch er scheint anders als andere Alphas. Als ihm der junge Dariel begegnet, fühlt er sich spontan zu ihm hingezogen. Nur, Dariel ist ein Omega und gehört somit zum Abschaum der Gesellschaft der Wölfe. Omegas werden versklavt, sexuell ausgebeutet und in einigen Klans sogar getötet. Doch Dariel geht Vernon nicht mehr aus dem Kopf ...

ein Buch mit einer sehr krassen Geschichte, aber toll umgesetzt

— KatjasLeselounge

Absolut nichts für Menschen die empfindlich sind! Die Rezension beider Bücher findet sich im zweiten Teil ;-)

— Caspian

Sehr brutal und jenseits meiner Toleranzgrenze

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine dystopische Fantasy, die einen interessanten Gesellschaftsentwurf bietet.

— Rosha

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  • Sehr brutal und für mich jenseits meiner Toleranzgrenze

    Der Duft der Omega-Wölfe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. June 2014 um 11:46

    Inhalt: Vernon gehört den “Wölfen” an. Allerdings sind die “Wölfe” nur eine genetisch veränderte Version des Menschen. Sie leben in Klans. Vernon ist ein Alpha, der einmal selbst Anführer werden soll. Auf einer Reise trifft er auf den jungen Dariel, einen Omega. Die Omegas gelten als Abschaum der Gesellschaft, werden ausgebeutet, misshandelt und oft sogar getötet. Trotz dieser gesellschaftlichen Kluft, entsteht zwischen den beiden eine starke Bindung. Doch es soll nicht sein. Jahre später macht sich Vernon auf die aussichtslose Suche nach Dariel, denn dieser will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Dabei stößt er allerdings auf heftigen Gegenwind. Wird er ihn finden? Meinung: Die Bewertung für dieses Buch fiel mir sehr schwer. Ich bin immer noch total geschockt und versuche die Bilder und die Gefühle, die dieses Buch heraufbeschworen hat, aus meinem Kopf zu bekommen. Bei “Der Duft der Omega-Wölfe” handelt es sich um den ersten Band, der zweite ist bereits erschienen. Ich habe schon ein Buch der Autorin gelesen, “back to past. zurück zu dir” hat mir sehr gut gefallen, begeistert war ich allerdings von der darin enthaltenen Bonusstory “Instinkt – Eine Alpha/Omega Geschichte”. Deshalb war ich sehr erfreut, als ich erfahren habe, dass nun ein ganzes Buch zu dieser Alpha/Omega-Konstellation erscheinen sollte. Leider war mir nicht im Entferntesten bewusst, auf was ich mich da einlasse. Kurz erwähnen möchte ich, dass ich das Buch nur nach den Gefühlen bewerte, die ich während des Lesens empfunden habe. Denn was Sprache und Stil angeht, kann man an diesem Buch nichts aussetzen. Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass man auf dem Weg ist, in eine sehr düstere Welt abzutauchen, die strenge Regeln hat und sehr intolerant und gewalttätig ist. Es wird brutal, sehr brutal. Die Geschichte wird abwechselnd aus Vernons und Dariels Sicht beschrieben. Vernon ist unglücklich, weil er in eine Position geboren wurde, die er gar nicht ausfüllen möchte und ihm wird vor allem bewusst, wie seine “Art” mit den schwächeren Omegas umgeht. Dariel wiederum findet sich in der Hölle wieder. Er wird vergewaltigt, geschlagen und ihm wird auch die Schuld an seinem eigenen, elenden Schicksal gegeben, schließlich ist er ein Omega. Gerade im Gay-Genre wird häufig auf sexuelle Misshandlungen zurückgegriffen, sehr oft auch in Fantasy-Geschichten. Ich bin wirklich einiges gewohnt, aber hier wurde meine Toleranzgrenze gesprengt. Die Vergewaltigungen von Dariel werden in solch detaillierter und ausgeschmückter Form erzählt, dass ich es nicht mehr ertragen konnte Dariels Erzählungen zu folgen. Irgendwo hat sich mein Verstand ausgeklinkt. Zwar war da auch ein riesiger Berg an Mitgefühl für Dariel, vor allem waren da aber Ekel, Widerwille und Abneigung gegen dieses Buch. Mir war wirklich schlecht. Nach ca. 50% bin ich ausgestiegen und habe den Rest des Buches nur noch überflogen, auf der Suche nach einem Happy-End, das diese schrecklichen Gefühle, die in mir tobten, irgendwie dämpfen würde, da es sich dabei aber um den ersten Band handelt, suchte ich leider vergebens. Fazit: Sehr brutal und für mich jenseits meiner Toleranzgrenze.

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  • Das Recht des Stärkeren - wie weit darf es gehen?

    Der Duft der Omega-Wölfe

    Rosha

    13. June 2014 um 20:14

    Eine dystopische Welt breitet sich vor dem Leser aus. Durch genetische Experimente entstand eine neue menschliche Rasse: die Wölfe. Äußerlich gleichen sie den Menschen, doch sind sie stärker, schneller und vermeintlich besser. Sie leben in Klans, abgegrenzt von den normalen Menschen, doch in friedlicher Koexistenz. Der eigentliche Problemherd liegt innerhalb der Wolfsgemeinschaft, denn es gibt unterschiedliche Ränge. Alpha, Betas und Omegas. Letztere werden wie Abschaum behandelt, fallen mit der Geschlechtsreife in den Zustand von Sklaven, werden vor allem sexuell ausgebeutet. Denn es gibt einen fatalen Berührungspunkt zwischen den Kasten: Pheromone, die von Omegas gebildet werden, denen die Alphas nicht widerstehen können. Alphas, die sich bedingungslos als überlegen betrachten, lasten diese ureigene, vermeintliche Schwäche den Omegas an, machen sie für die eigene Willenlosigkeit verantwortlich. Die Macht des Stärkeren ist hierbei auf ihrer Seite. Sie diktieren die Bedingungen, unter denen die Omegas zu leben, zu leiden und vor allem zu sterben haben. Der in Kauf genommene Genozid einer ganzen Rasse wird uns vorgeführt. Die Autorin präsentiert uns ein Thema, das in der Menschheitsgeschichte nicht unbekannt ist. Im andersartigen Kontext einer fiktiven Gesellschaft erhält diese Problematik eine neue Perspektive und regt an nachzudenken, zu reflektieren. Als Leser werden wir mitten hinein genommen in das Geschehen, erfahren unmittelbar was es bedeutet ein Alpha und ein Omega zu sein anhand der Protagonisten Vernon und Dariel. Sie begegnen sich als Jugendliche nur kurz, unterhalten sich, toben gemeinsam im See. Doch diese wenigen Stunden reichen aus, ein Band zwischen beiden zu weben. Es zerreißt nicht, auch wenn sie sich nicht mehr sehen. Zu unterschiedlich sind ihre Lebenswelten. Vernon gehört der Herrscherklasse an. Er ist ein Alphawolf. An Dariel, einen Omega zu denken, sich nach ihm zu sehnen, stürzt ihn in heftige Konflikte. Er sucht nach Dariel, stellt sich damit gegen die Konventionen, tritt Ereignisse in Gang, die bedrohliche Ausmaße annehmen. Gleichzeitig lernen wir die Welt Dariels kennen, die aus Erniedrigung, Gewalt, Vergewaltigung und Zwangsprostitution besteht. Den Leser erwartet kein romantisch-kuscheliger Liebesroman, doch auch bei aller bestürzenden Eindringlichkeit der Erzählung schlachtet die Autorin nichts in reißerischer Manier aus. Gewaltbeschreibungen werden niemals zum Selbstzweck. Es stellt sich die Frage: Kann ein einzelner überhaupt etwas verändern? Lohnt es sich zu kämpfen, selbst wenn man es nicht für möglich hält? Mit dem Ende des ersten Teils sind diese Fragen noch nicht beantwortet, der Spannungsbogen befindet sich im Zenit. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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