Sigrid Lenz Emmas kleiner Krimi

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Inhaltsangabe zu „Emmas kleiner Krimi“ von Sigrid Lenz

Vier Frauen werden mit einem Verbrechen in der Nachbarschaft konfrontiert. Jede von ihnen trägt an ihrer Vergangenheit als Anorexie-Patientin. Bei jeder von ihnen hat sich die Krankheit anders entwickelt. Doch ist es keiner gelungen, sie vollständig zu überwinden. Als ein Mitglied der Wohngemeinschaft einen schweren Verdacht hegt, stößt es vorerst auf Unglauben. Die Gemeinschaft sieht sich einer wachsenden Bedrohung ausgesetzt. Steigende Zweifel kollidieren mit unerwarteten Ereignissen kollidieren. Die Situation verschärft sich, als die Täter Verdacht schöpfen.

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  • Rezension zu "Emmas kleiner Krimi" von Sigrid Lenz

    Emmas kleiner Krimi
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2012 um 20:34

    Frauenschicksal trifft auf Kriminalroman * "Überhaupt erinnerte die ganze Kulisse Emma an eine Werbung für perfektes Wohnen. Nur der Rollstuhl in der Mitte störte empfindlich. Und als Charles nun die Hand seiner Schwiegermutter ergriff, und sie hinter Germaines Rücken an sich zog, und ihr einen zarten Kuss auf die Wange hauchte, da war Emma auf einmal davon überzeugt, nun doch zu erkennen worauf die ganze Angelegenheit hinauslief!" * Vier Frauen mit der gleichen Vergangenheit - Magersucht - leben in einer Wohngemeinschaft zusammen. Doch nicht alle haben es geschafft wieder ins normale Leben zurückzufinden. Emma hat ihre Sucht verlagert und trinkt ziemlich viel Alkohol, dannach zieht sie sich auf ihr Zimmer zurück. Und dann glaubt sie etwas schreckliches im Nachbarhaus zu sehen... * Sigrid Lenz Schreibstil ist detailliert, bildhaft und sehr flüssig zu lesen, so dass man ohne Probleme in die Geschichte um Emma und ihre Freundinnen eintauchen kann. Der Spannungsaufbau bzw. die Spannungskurve hält sich in Grenzen, da wir die Geschehnisse durch Emmas Augen miterleben und somit wissen was im Nachbarhaus geschehen ist. In diesem Fall finde ich es aber nicht schlimm, schon zu wissen wer was verbrochen hat, da das Buch für mich ein wenig wie eine Hommage an "Das Fenster zum Hof" wirkt (Emma schaut diesen Film im Buch übrigens auch). Außerdem ist der hier gewählte Genre-Mix sehr interessant gewählt, treffen wir hier doch auf einen Frauenschicksalsroman mit Krimielementen. * Der Anorexie-Hintergrund der Freundinnen ist sehr interessant, als Leser nimmt man durch dieses Wissen viele Standpunkte und Eigenschaften der Charaktere ganz anders auf - vielleicht ein wenig verständnisvoller. Aber man erkennt auch ganz klar die Entwicklung der Charaktere im Verlauf der Story, alle Mädels werden selbstbewusster, lernen wieder etwas mehr am Gesellschaftsleben teilzunehmen und bewusst Entscheidungen für sich zu treffen. Sie lernen es wieder sich selbst zu bestimmen, und nicht von einer Krankheit bestimmt zu werden. * Das Cover des Buches ist sehr schlicht, es zeigte eine dunkle Straße und eine Frau (Emma) mit einer Kerze in der Hand. * Zuletzt bleiben noch zwei kleine Kritikpunkte, die aber nicht in meine Bewertung mit einfließen: Das Lektorat sollte noch einmal die Augen bei zukünftigen Veröffentlichungen oder auch einer Neuauflage offen halten. Der andere Punkt ist das Format, bzw. wie das Buch nach dem lesen aussieht. Ich liebe dieses Mini-Format, perfekt für die Handtasche und schön anzusehen, zumindest bis man es gelesen hat. Denn jetzt nach dem lesen befindet sich auf dem Cover ein ganz stark ausgeprägte Leserille. * Ein spannender Genre-Mix mit interessanten Charakteren ergeben hier ein stimmiges Gesamtpaket. Wer ausgefallene Geschichten mag, sollte sich mal an "Emmas kleiner Krimi" versuchen!

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