Sigrid Lenz Nele

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Inhaltsangabe zu „Nele“ von Sigrid Lenz

Nele wird aus ihrem eintönigen Alltag gerissen, als sie Malik begegnet, der vom Himmel gefallen scheint. Ihr Albtraum beginnt mit der Offenbarung, dass ihre Eltern einen satanischen Plan verfolgen und dem unter Gedächtnisverlust leidenden Jungen nach dem Leben trachten. Als Vampire ihn entführen, bleibt Nele die Einzige, die sich, unterstützt von dem geheimnisvollen Roma Damiel, auf die Suche nach ihrem Engel begibt. Dämonen und Gefahren erschweren den Weg, doch auch unter den Vampiren findet sich ein Abtrünniger, der Nele magisch anzieht. Letztendlich erkennt sie, dass ihre Macht größer und ihr Schicksal bedeutender ist, als sie je erwartet hätte.

Leider so gar nicht mein Geschmack

— ChattysBuecherblog
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  • Leider so gar nicht meins

    Nele
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    28. January 2014 um 12:57

    Zum Inhalt: Nele trifft aus Malik, der irgendwie aus dem Himmel gefallen scheint. Als er von Vampiren entführt wird, ist Nele die einzigste, die ihm helfen und befreien kann.   Meine Meinung: Aufgrund einer Inhaltsangabe wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Die Protagonisten, die Handlung  - alles nicht wirklich ausgereift.  Was anfänglich noch mit etwas Spannung behaftet war, wurde mir sehr schnell langweilig. Doch habe durchgehalten und das Buch zuende gelesen. Somit kann ich sagen - sorry, aber leider so gar nicht meins.

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  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    Neujahrsgirl

    Neujahrsgirl

    Das erste Buch was ich einfach nicht zu ende lesen konnte. Schon das erste Kapitel hat mir gar nicht gefallen. Dauernd das Nele alles gleichgültig ist, es macht für mich die Geschichte kaputt, ihre Gefühle spiegeln sich bei mir wieder und es macht keinen Spaß überhaupt weiter zu lesen. Ich habe mehrere Wochen versucht weiter zu lesen, aber ich habe den Reader immer noch 1-2 Sätzen weggelegt, weils eh wieder die gleiche Leier war. Schade, die Inhaltsangabe hat so viel versprochen, aber so wie ich hier bei den Meinungen gelesen habe, wohl auch alles was passiert und somit wohl viel zu viel. Schade. Ich werde zwar noch weiter versuchen das Buch komplett zu lesen (Es sind nur 300 Seiten, sonst verschlinge ich die in 4 Tagen :/ ) und vielleicht änder ich dann hier meine Meinung noch, aber ich hab da wenig Hoffnung, der Anfang ist schon viel zu Öde :/ Sry nur einen Stern. EDIT: im Zweiten Kapitel hat es mich kurz gefesselt, doch als dann die Träumerei angefangen hat hats mich nur noch verwirrt, man wusste nicht mehr was real was traum ist und das frag ich mich jetzt noch. Denke mal da hätte man vielleicht mit kursiv arbeiten müssen. so bleibt der Leser in verwirrung zurück

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    • 3
  • Leserunde zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    katja78

    katja78

    Hallo Liebe Leseratten :-) Ich darf euch das Buch "Nele" von Sigrid Lenz vorstellen. Ob Engel, Vampire oder Dämonen, in diesem Fantasybuch von Sigrid Lenz werdet ihr alles finden. Nele wird aus ihrem eintönigen Alltag gerissen, als sie Malik begegnet, der vom Himmel gefallen scheint. Ihr Albtraum beginnt mit der Offenbarung, dass ihre Eltern einen satanischen Plan verfolgen und dem unter Gedächtnisverlust leidenden Jungen nach dem Leben trachten. Als Vampire ihn entführen, bleibt Nele die Einzige, die sich, unterstützt von dem geheimnisvollen Roma Damiel, auf die Suche nach ihrem Engel begibt. Dämonen und Gefahren erschweren den Weg, doch auch unter den Vampiren findet sich ein Abtrünniger, der Nele magisch anzieht. Letztendlich erkennt sie, dass ihre Macht größer und ihr Schicksal bedeutender ist, als sie je erwartet hätte. Wenn ihr nun meint, das Buch wäre genau eure Richtung, oder aber ihr wollt mal eine neue Richtung eintauchen, dann bewerbt euch bis einschließlich 10.10.2012 für eins von 5 Freiexemplaren oder je eines von 5 Ebooks im gängigen Formaten(frei wählbar) Bitte gebt bei der Bewerbung an ob ihr auch ein Ebook lesen könntet. Leserundenstart wäre dann der 22.10.2012 Zeitnahes Mitlesen in den einzelnen Leseabschnitten, sowie eine abschließende Rezensionen sollte selbstverständlich sein An dieser Stelle möchte ich mich beim AAVAA Verlag bedanken, die die Leserunde mit den Freiexemplaren unterstützen!

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    • 180
  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    Nirena

    Nirena

    Auch hier - mal wieder - ein Fall von: man kann dreiviertel des Buches auch direkt im Klappentext verraten...allein für den ersten Satz braucht die Autorin dann nämlich über 60 Seiten. In diesen wird wieder und wieder ausgewalzt, wie gleichgültig Nele ist, dass ihr alles egal ist, dass sie keine Interessen hat und sich eigentlich nur durch ihr Leben langweilt - kein Engagement, weder innerhalb der Familie (ihre Eltern haben sie aus Afrika adoptiert, als sie ein Baby war), noch in der Schule - keine Zukunftsperspektiven, aber ist doch auch egal..... Dann fällt eines Tages neben ihr im Feld ein Junge scheinbar vom Himmel - nackt, ohne Gedächtnis und natürlich wahnsinnig gut aussehend. Nele nimmt ihn mit nach Hause (wer hätte ihr so viel Engagement zugetraut?) und das Drama nimmt seinen Lauf. Den Großteil der Handlung habt ihr ja oben bereits im Klappentext gelesen und alles, was dem folgt, ist nur noch skurril und wirr. Ich hatte zwischenzeitlich den Eindruck, dass man, um dieses Buch zu lesen (oder auch zu schreiben), am besten unter Halluzinogenen steht...möglicherweise ergibt sich dann so etwas wie ein roter Faden oder eine klare Abfolge. Dem normalen Leser bietet sich allerdings ein Gewirr aus dem, was Nele tatsächlich erlebt, dem, was sie träumt, dem, was sie im Traum in ihrem Unterbewusstsein sieht und selten ist klar, was was ist. Aus der anfänglichen Handlung hätte sich ein spannender Fantasyroman entwickeln können - ich habe allerdings den Eindruck, die Autorin wollte zu viel: möglichst viele verschiedene fantastische Wesen (Engel, Vampire, gefolgt von Luzifer und später lernen wir auch noch Gott kennen), eine Mischung aus Fantasywelt und religiösem Wahn - ich habe mich durch die erste Hälfte des Buches gelangweilt und durch die zweite gequält. Leider, leider hatte ich mir von diesem Buch deutlich mehr erwartet und bin ziemlich enttäuscht - ein klarer Anwärter für den Flop des Jahres. http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2012/11/sigrid-lenz-nele.html

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    • 2
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    19. December 2012 um 16:00
  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    Ratina

    Ratina

    Nele langweilt sich in ihrem Leben beinahe zu Tode. Die Schule ist ihr zu öde, andere Interessen hat sie auch keine, und zu ihrer Adoptivfamilie hat sie ein eher unterkühltes Verhältnis. Das ändert sich, als eines Tages Malik vom Himmel fällt, nackt, merkwürdig, aber soo attraktiv. Nele gewährt ihm Unterschlupf und gerät dabei bald in einen Kampf zwischen Gut und Böse... Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, war ich neugierig auf dieses Buch und habe mir ein Fantasybuch randvoll mit verschiedenen Figuren und einer spannenden Handlung erhofft. Leider wurde ich auf ganzer Linie enttäuscht. Der erste Buchabschnitt gefiel mir noch ganz gut, Nele ist eine eher ungewöhnliche Protagonistin und die Neugier, wer sich hinter Malik verbirgt, wird zunächst auch geweckt. Aber schon im zweiten Abschnitt wird Nele einfach nur noch anstrengend, der Schreibstil zunehmend wirrer und die ganze Geschichte versinkt immer mehr in einen absurdes Durcheinander, leider auch noch mit großen Längen. Am Ende kann man nicht mehr unterscheiden, ob Nele träumt oder ob etwas wirklich passiert. Viele Passagen hätte man meiner Meinung nach getrost streichen können. Im Nachhinein fand ich, man hätte nach der ersten Hälfte direkt die letzten paar Seiten lesen können, einfach weil der Teil dazwischen so unglaublich zäh und unverständlich ist. Es fehlt komplett der rote Faden und daher kommt auch keinerlei Spannung auf, zumal der Klappentext ohnehin schon viel zu viel vorwegnimmt. Was mir auch noch negativ aufgefallen ist: Das Buch ist gespickt mit zahlreichen Komma- und Grammatikfehlern, so etwas muss einfach nicht sein. Außerdem ist es qualitativ schlecht produziert, schon nach wenigen Tagen lesen und mit mir herumtragen löste sich der Einband in seine einzelnen Schichten auf. Unnötig. Hier kann ich also absolut keine Leseempfehlung geben, denn "Nele" verfehlt bei mir schon das Primärziel, nämlich den Leser zu unterhalten.

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    • 2
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    19. December 2012 um 15:59
  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    " Nele" von Sigrid Lenz: Ist erschienen im AAVAA Verlag und hat 314 Seiten. Inhalt: Nele wird aus ihrem eintönigen Alltag gerissen, als sie Malik begegnet, der vom Himmel gefallen scheint. Ihr Albtraum beginnt mit der Offenbarung, dass ihre Eltern einen satanischen Plan verfolgen und dem unter Gedächtnisverlust leidenden Jungen nach dem Leben trachten. Als Vampire ihn entführen, bleibt Nele die Einzige, die sich, unterstützt von dem geheimnisvollen Roma Damiel, auf die Suche nach ihrem Engel begibt. Dämonen und Gefahren erschweren den Weg, doch auch unter den Vampiren findet sich ein Abtrünniger, der Nele magisch anzieht. Letztendlich erkennt sie, dass ihre Macht größer und ihr Schicksal bedeutender ist, als sie je erwartet hätte. (Quelle: AAVAA Verlag) Aufmachung: Nele ist als Taschenbuch erschienen und mit dem zusammen gekauerten Engel auf dem schwarzen Cover wirklich ein Hingucker. Mir gefällt der Farbverlauf innerhalb des Engels von warmen zu kalten Farben sehr gut. Meine Meinung: Ich muss sagen Leider habe ich mich mit Nele sehr gequält, wobei es die Geschichte war die mich gebremst hat, der Schreibstil ist flüssig und eigentlich sehr gut zu lesen. Den Inhalt finde ich Streckenweise sehr langatmig, Das Buch ist in der Ich Perspektive geschrieben und man bemerkt als Leser, direkt das Nele eigentlich gegen alles ist und meiner Meinung nach ändert sich im ganzen Buch nicht viel an dieser negativen Grundeinstellung der Hauptfigur. Es ist wirklich schade die Inhaltsangabe und auch das Zusammenspiel der verschiedenen Wesen verspricht eigentlich mehr Spannung als vorhanden ist. Es tut mir leid das ich nicht mehr zu dem Buch sagen kann, aber ich bin einfach nicht warm geworden mit der Geschichte und den Charakteren. Das ganze Zusammenspiel erscheint mir auch nach dem Ende des Buches noch sehr undurchsichtig. Fazit: Von mir leider nur einen Stern, den Nele ist für mich eine schwer zu verfolgende Geschichte mit einigen Längen.

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    • 2
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    19. December 2012 um 15:58
  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    Manja82

    Manja82

    11. November 2012 um 16:35

    Kurzbeschreibung: Nele wird aus ihrem eintönigen Alltag gerissen, als sie Malik begegnet, der vom Himmel gefallen scheint. Ihr Albtraum beginnt mit der Offenbarung, dass ihre Eltern einen satanischen Plan verfolgen und dem unter Gedächtnisverlust leidenden Jungen nach dem Leben trachten. Als Vampire ihn entführen, bleibt Nele die Einzige, die sich, unterstützt von dem geheimnisvollen Roma Damiel, auf die Suche nach ihrem Engel begibt. Dämonen und Gefahren erschweren den Weg, doch auch unter den Vampiren findet sich ein Abtrünniger, der Nele magisch anzieht. Letztendlich erkennt sie, dass ihre Macht größer und ihr Schicksal bedeutender ist, als sie je erwartet hätte. (Quelle: AAVAA Verlag) Meine Meinung: Neles Alltag ist recht eintönig und trist. Dies ändert sich als vor ihren Augen plötzlich ein Junge quasi vom Himmel fällt. Nele nimmt ihn mit zu sich nach Hause, wo sie ihn im Keller versteckt und ihm den Namen Malik gibt. Als Nele jedoch erfährt das ihr Adoptiveltern Malik nach dem Leben trachten und einen satanistischen Plan verfolgen beginnt ihr persönlicher Albtraum. Malik wird wenig später von Vampiren entführt und nun braucht Nele die Hilfe von Damiel, dem Neuen in ihrer Klasse. Den beiden stellen sich jedoch dunkle Gestalten und Gefahren in den Weg. Kann Nele Malik befreien? Und wem kann sie am Ende noch trauen? „Nele“ aus der Feder von Sigrid Lenz ist ein Fantasyroman, bei dem der Klappentext sehr verheißungsvoll klingt. Allerdings sollte man sich als Leser nicht nur allein darauf verlassen. Nele ist ein junges Mädchen, das gegen alles und jeden rebelliert. Sie wurde sehr früh von ihren jetzigen Eltern adoptiert und unterscheidet sich von ihnen und ihrem Stiefbruder durch ihre dunkle Hautfarbe Sie findet Malik auf einem Feld und von da an ändert sich ihr Leben. Bald schon bemerkt Nele das sie weitaus mehr Macht besitzt als sie zu glauben gewagt hat. Malik ist quasi vom Himmel gefallen. Allerdings kann er sich an nicht und niemanden mehr erinnern. Es stellt sich später heraus, dass er ein Engel ist und von Vampiren gejagt wird. Alle Charaktere im Buch sind im Grunde gut gewählt und interessant. Allerdings bleiben alle samt sehr undurchsichtig und man wird als Leser mit keime so richtig warm. Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich flüssig und gut lesbar. Allerdings ist die Handlung, die aus Neles Sicht in der Ich-Perspektive geschildert wird, ziemlich verwirrend geschrieben. Man hat arge Schwierigkeiten dem Geschehen zu folgen, da es immer wieder Sprünge gibt. Außerdem lässt sich keine Figur wirklich einer Seite zuordnen. Das Buch beginnt recht seicht und erst ab etwa der Mitte nimmt die Handlung Fahrt auf und es kommt Spannung auf. Das Ende wiederum zieht sich ziemlich und man bleibt als Leser eher unbefriedigt zurück. Fazit: „Nele“ von Sigrid Lenz ist ein durchwachsenes Buch. Von der Idee her und den Charakteren hätte es spannend sein können, allerdings mangelt es an der Umsetzung. Wirklich schade.

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  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    hexe2408

    hexe2408

    07. November 2012 um 09:00

    Nele lebt in einer Welt, die viel mehr bereithält, als ihr bisher in den Sinn gekommen wäre. Ihre Adoptiveltern sind nicht das, wofür sie sich ausgeben und bringen Nele und die Menschen in ihrer Umgebung in ziemliche Gefahr. Die Schülerin gerät in den Kampf zwischen Gut und Böse und spielt dabei eine der verbindenden Rollen. Bevor Nele Malik findet, der irgendwie vom Himmel gefallen ist, ist sie absolut desinteressiert an ihrem Leben, ihrer Umgebung und eigentlich so ziemlich allem. Nur durch ihn und durch die Sorge um ihn, entwickelt sie wieder neuen Lebensmut und hat eine Aufgabe, die sie erfüllen will, koste es, was es wolle. Nele ist ein sehr interessanter Charakter, so ganz anders als andere Protagonistinnen, allerdings bin ich nicht so richtig warm geworden mit ihr. Zwar war die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt, einige ihrer Gedanken und Handlungen waren für mich aber einfach nicht nachvollziehbar, was teilweise auch daran lag, dass es mir schwer fiel auseinander zu halten, welche Passagen sie nur träumt und welche wirklich passieren. Diese Verwirrung zog sich leider durch große Teile des Buches und machte das lesen recht schwer. Neles Adoptiveltern sind mir gleich am Anfang sehr unsympathisch gewesen. Sie haben zu jeder möglichen Gelegenheit damit geprallt, wie toll sie ja sind und wie sozial engagiert und wie zuvorkommend es doch von ihnen ist, dass sie die Kinder zu sich genommen haben. So hat vermutlich nicht nur Nele sondern auch der Leser den Eindruck bekommen, dass man es eigentlich nicht verdient, so viel Glück und solche tollen Eltern zu haben…einfach furchtbare Menschen. Damiel und Florian waren bis fast zum Schluss nicht so richtig zu durchschauen, sind sie nun gut oder böse, was wollen sie von Nele und wie passen sie ins gesamte Bild? Einige Fragen sind auch zum Schluss noch offen geblieben und eine gewisse Verwirrtheit blieb bei mir auch zurück. Dennoch waren die Charakter-Mischung und die Grundhandlung spannend zu verfolgen und es gab einige Wendungen, mit denen ich so gar nicht gerechnet hätte, auch wenn das Buch meine Hoffnungen nicht komplett erfüllt hat.

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  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    Bathory

    Bathory

    03. November 2012 um 09:35

    3 ½ * Nele und der Gefallene Engel! Das Cover zeigt einen Engel. Ich finde dir Farben sehr schön gemischt und die Schrift passt gut dazu. INHALT: Nele wird aus ihrem eintönigen Alltag gerissen, als sie Malik begegnet, der vom Himmel gefallen scheint. Ihr Albtraum beginnt mit der Offenbarung, dass ihre Eltern einen satanischen Plan verfolgen und dem unter Gedächtnisverlust leidenden Jungen nach dem Leben trachten. Als Vampire ihn entführen, bleibt Nele die Einzige, die sich, unterstützt von dem geheimnisvollen Roma Damiel, auf die Suche nach ihrem Engel begibt. Dämonen und Gefahren erschweren den Weg, doch auch unter den Vampiren findet sich ein Abtrünniger, der Nele magisch anzieht. Letztendlich erkennt sie, dass ihre Macht größer und ihr Schicksal bedeutender ist, als sie je erwartet hätte... Nele wurde als Waise früh adoptiert und ihre dunklere Hautfarbe lässt darauf schließen, dass zumindest einer ihrer leiblichen Eltern afroamerikanischer Abstammung ist. Eines Tages sieht sie wie ein Junge praktisch vom Himmel fällt. Er scheint sich an nichts zu erinnern und ist völlig nackt und wunderschön. Er weigert sich zur Polizei oder ins Krankenhaus zu gehen und so nimmt Nele ihn kurzerhand mit nach Hause, wo sie ihn vor ihren Adoptiveltern und – Bruder versteckt. Sie gibt dem Jungen den Namen Malik. Natürlich finden ihre Eltern Malik, doch anstatt den fremden Jungen davonzujagen, wollen sie dass er bleibt. Dann kommt auch noch ein neuer Schüler in Neles Klasse. Damiel! Aber sie spürt, dass etwas mit dem Roma nicht stimmt. Und bald darauf überschlagen sich die Ereignisse und Nele weiß nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Das Buch ist in Ich-Form geschrieben und der Schreibstil liest sich recht flüssig. Die Charaktere sind interessant gestaltet und beschrieben, bleiben aber lange Zeit undurchsichtig. Das Buch nimmt zuerst langsam an Fahrt auf und etwa in der Mitte geht es dann fast zu schnell voran. Die Handlung ist interessant, aber wird dann doch recht verwirrend und - obwohl der Erzählstil gut ist -, schwer zu verfolgen. Es fehlt etwas der rote Faden in der Geschichte. Die Charaktere sind zwar interessant, aber zweigespalten, bald weiß selbst der Leser nicht mehr, wem er trauen soll. FAZIT: Eine spannende Story mit Vampire, Engel, mysteriösen Krähen und Protagonisten, die nicht leicht zu durchschauen sind. Ein durchaus interessantes Buch, worüber man auch nachdenken kann, aber leider fällt es nach einer Weile schwer der Handlung zu folgen.

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  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    Nefertari35

    Nefertari35

    02. November 2012 um 22:29

    Nele - Sigrid Lenz Kurze Inhaltsangabe: Nele ist ein junges Mädchen, das gegen alles rebelliert. Sie mag die Schule nicht, hat Probleme mit ihren Adoptiveltern (die nicht das sind, was sie vorgeben zu sein), mit ihren Freunden, mit ihrem Adoptivbruder usw. Ihr ist alles egal und so flüchtet sie immer öfter auf ein Feld hinter dem Haus. Hier findet sie eines Tages einen jungen Mann, der nackt daliegt, aber nicht verletzt zu sein scheint. Als er erwacht, kann er sich an nichts erinnern. Nicht wer er ist, nicht woher er kommt - an nichts. Nele nennt ihn Malik und nimmt ihn mit zu sich nach Hause und versteckt ihn im Keller. Am nächsten Tag bekommt Neles Klasse einen neuen Mitschüler, der viel zu alt für die Schule scheint und ein unerklärliches Interesse an Nele hat. Er heißt Damiel und alles an ihm ist dunkel, sowie alles an Malik hell erscheint. Was haben diese beiden Männer miteinander und mit Nele zu tun? Wer oder was ist Malik? Warum dreht sich plötzlich alles um Nele? Was ist mit ihren Eltern? Schreibstil: Der anfangs klare Stil, der in Ich-Form geschrieben und in kurzen Sätzen gehalten wurde, wird schnell verwirrend und durcheinander. Es ist schwer der Geschichte zu folgen und zu verstehen, um was es eigentlich geht. Die vielen Charaktere ändern immer wieder ihre Art, ihr Erscheinen, ihr Auftreten, es gibt keine klare Linie, keine Struktur. Keine der Figuren scheint komplett einer Seite anzugehören, sondern sie haben alle die Tendenz zu beiden zu gehören. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse ist ja nicht neu, auch in Buchform nicht, aber diese Umsetzung war nicht leicht zu lesen. Eigene Meinung: Mir persönlich war das Buch zu verwirrend, zu chaotisch, ohne klare Struktur oder Leitfaden. Die Sprünge zwischen den Charakteren waren oftmals zu schnell. Zudem wußte man nie, wer jetzt eigentlich zu wem gehört, wo einen die Story hinführen soll. Mit Nele bin ich gar nicht warmgeworden und auch die anderen Charaktere waren mir zu zwiespältig. Die Grundidee fand ich wirklich gut. Vampir trifft auf Engel, dazwischen ein Menschenmädchen, Teufelsanbeterei, aber die Umsetzung hat sich mir nicht erschlossen. Anfangs versuchte ich wirklich in die Geschichte einzutauchen, habe mir überlegt, wer oder was Malik ist, was es mit den anderen auf sich hat, warum da plötzlich die Roma mitmischen usw. aber irgendwann kam ich einfach nicht mehr richtig mit. Der Schluß war mir persönlich zu langatmig, wie auch einige andere Stellen im Buch, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Ich gebe drei Sterne.

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  • Rezension zu "Nele" von Sigrid Lenz

    Nele
    IraWira

    IraWira

    01. November 2012 um 11:28

    Das Buch "Nele" liest sich flüssig und gut, die Charaktere sind interessant, bleiben aber bis auf Nele selbst streckenweise zu undurchschaubar udn geheimnisvoll, was zwar auch beabsichtigt ist, aber mich trotzdem manchmal etwas irritiert hat. Nele, fünftes Rad am Wagen, dunkelhäutiges Adoptivkind zweier wohltätiger Menschen, die gerne darüber sprechen, wie gut und wohltätig sie sind trifft unverhofft auf Malik, einen fremden Jungen, der vom Himmel gefallen zu sein scheint und keine Ahnung hat, wer er ist, wo er herkommt oder was er tun soll. Als Nele ihn mit nach Hause nimmt, ahnt sie nicht, was für Ereignisse sie damit in Gang setzt und dass dieser Schritt dafür sorgt, dass bald nichts mehr so ist, wie es einmal war. In diesem Buch geht es nicht nur um eine Art Liebesgeschichte, sondern auch um den Kampf des Guten gegen das Böse. Viele christliche Elemente tauchen auf, aber insgesamt ist mir die Handlung manches Mal etwas zu überhastet und die Grenzen zwischen Gut und Böse und Fiktion, Traum und Realtität verwischen so oft, dass ich streckenweise das Gefühl hatte, selber nicht mehr zu wissen, was nun eigentlich gerade passiert ist. Dennoch liest es sich recht flüssig, so dass ich es trotz der Kritikpunkte gerne gelesen habe.

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