Sigrid Neureiter Burgfrieden

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Inhaltsangabe zu „Burgfrieden“ von Sigrid Neureiter

Auf der mittelalterlichen Burg Runkelstein bei Bozen wird eine alte Handschrift entdeckt. Mutmaßlicher Verfasser: der deutsche Dichtersänger Walther von der Vogelweide. Kaum aufgetaucht, verschwindet das Dokument wieder. PR-Beraterin Jenny Sommer wird zur Detektivin wider Willen. Ihre Suche nach dem wertvollen Manuskript gerät zu einer abenteuerlichen Jagd quer durch Bozen bis ins Weindorf St. Magdalena und auf den Hausberg Ritten …

Walther von der Vogelweide ist immer für einen Krimi gut

— Bellis-Perennis

Wer ein paar schöne Stunden mit einem kurzweiligen Krimi voller südtiroler Lokalkolorit sucht, wird mit "Burgfrieden" nicht enttäuscht.

— ferkel

Spannung, interessante Protagonisten, eine Briese Humor, Lokalkolorit und das Gefühl, selbst mittendrin zu sein, machen das Buch zu einem unterhaltsamen Abenteuerkrimi. Ein weiterer Beweis, dass ein guter Krimi nicht unbedingt von Gewalt und Blutvergießen beherrscht werden muss.

— Synapse11

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  • Walther von der Vogelweide ist immer für einen Krimi gut

    Burgfrieden

    Bellis-Perennis

    03. July 2016 um 11:11

    Autorin Sigrid Neureiter entführt ihre Leser in das von Burgen geprägte Südtirol.Ein altes Pergament mir Versen des Dichters Walther von der Vogelweide soll auf Burg Runkelstein gefunden worden sein. Doch ist das vergilbte Stück Tierhaut auch wirklich echt?Um das herauszufinden, ersucht Burgdirektor Blasius Botsch, seinen alten Studienkollegen und Freund Arthur Kammelbach um Hilfe. Der trommelt einige seiner ehemaligen Studenten zusammen und reist mit großem Gefolge an. Mit dabei auch Mordred, sein etwas eigenwilliger Neffe, die Studenten Tina und Lukas sowie die Absolventin und jetzige PR-Beraterin Jenny Sommer. Auch die Walther-Kennerin und überzeugte Emanze Xenia sowie der Südtiroler Lenz Hofer schließen sich dem Expertenteam an.Doch bevor das Schriftstück in Augenschein genommen werden kann, ist es auch schon wieder verschwunden.Es beginnt eine Schnitzeljagd, die auf den Ritten, nach Bozen und durch die schöne Landschaft Südtirols führt.Lange gehütete Geheimnisse werden aufgedeckt und die Lösung liegt recht nahe.Mein ursprünglicher Verdacht hat sich bestätigt.Gut hat mir das Wortspiel rund um die Beziehung „Arthur“ und „Mordred“ gefallen.Fazit:Ein leichter sommerlicher Krimi, der ja noch zwei Nachfolgebände hat.

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  • Leserunde zu "Kurschattenerbe" von Sigrid Neureiter

    Kurschattenerbe

    SigridNeureiter

    Liebe Leserin, lieber Leser, die Leserunde zu meinem Debüt-Krimi „Burgfrieden“ hat mir im Vorjahr viel Freude bereitet. Daher starte ich zu meinem neuen Kriminalroman „Kurschattenerbe“ nun ebenfalls eine Leserunde. Worum geht es? „Kurschattenerbe“ spielt wie mein erstes Buch in Südtirol. Schauplatz sind Meran und das Schloss Tirol. Dort wird ganz in der Nähe ein Heimatmaler ermordet. Als meine Hobbydetektivin Jenny Sommer zu einem Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein in Meran eintrifft, ahnt sie zunächst nichts von dem Verbrechen. Doch dann verschwindet einer der Professoren. Jenny beginnt zu ermitteln. Die Spur führt zum Schloss Tirol und weit in die Vergangenheit… Hier gibt es den Trailer: Auf den Geschmack gekommen? Dann nimm´ doch an meiner Leserunde teil und gewinne dafür eines von zehn Exemplaren von „Kurschattenerbe“, die ich jetzt verlose.  Beantworte mir aber vorher bitte eine Frage: Was verbindest Du mit Meran? Los geht´s: Poste Deinen Beitrag hier und gewinne mit ein wenig Glück Dein persönliches Exemplar. Deadline ist der 30. September 2013. Hier geht es zur Hörprobe: Ich freue mich auf eine spannende Runde!

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    SigridNeureiter

    21. October 2013 um 11:47
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    zauberblume schreibt Freue mich schon auf deinen nächsten Roman. Bis dahin eine schöne Zeit und liebe Grüße aus Niederbayern Sonja

    Liebe Sonja, Danke für Deine Beiträge und die schöne Rezension. Schön, dass Du auch meinen nächsten Kriminalroman lesen willst. Ich melde mich, wenn es so weit ist. Vielleicht magst Du inzwischen ...

  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    manu1983

    27. January 2013 um 13:02

    Der Klappentext und das Cover machten mich neugierig auf diesen Südtirol-Krimi. Zu sehen ist eine Burgruine, um die es sich auch in der Geschichte dreht. Bei Bauarbeiten werden handschriftliche Aufzeichnungen von Walther von der Vogelweide gefunden. Kurz darauf sind diese verschwunden. Dr. Jenny Sommer, die PR-Beraterin von Lenz Hofer, wird zur Detektivin in diesem Fall. Sie begibt sich auf abenteuerliche Ermittlungen. Lenz Hofer wurde zuvor von seinem Onkel, dem Burgdirektor, gebeten, sich den Fall anzuschauen und die verschwundenen Aufzeichnungen zurückzuholen. In und um Bozen herum wird nun nach diesen Aufzeichnungen gesucht. Ich selbst kenne Bozen nicht, aber der Ort war sehr bildlich beschrieben. Auch in die Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen. Aus der auktorialen Sicht wird die Geschichte erzählt. Spannung und Romantik kommen darin nicht zu kurz. Der Schreibstil war locker und daher war das Buch einfach zu lesen. Was mir meist Schwierigkeiten bereitete, waren die häufigen Szenenwechsel innerhalb eines Kapitels. Ich brauchte meist einen Moment, um mich wieder zu orientieren. Es dauerte auch eine Weile, bis ich in der Geschichte drin war. Zu Beginn wurden die vielen Charaktere vorgestellt. Als mir die Zusammenhänge klar waren, war das Lesevergnügen auch schon fast wieder zu Ende. In manchen Szenen durfte man auch den örtlichen Dialekt kennenlernen. Dies fand ich persönlich gut gelungen. Fazit: Eine schöne, spannende und kurzweilige Lektüre für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    claudiaausgrone

    09. September 2012 um 09:22

    Ein gemächlicher Krimi. Diebstahl ist mal etwas anderes als immer Mord etc. Dennoch hätte es einfach mehr Spannung geben dürfen! Positiv ist das Lokalkolorit zu bewerten. Weniger gut: die Sprache zu beschaulich für einen Krimi, der Plot etwas "gewollt", nicht wirklich überzeugend, Spannung fast gar nicht vorhanden.

  • Leserunde zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    SigridNeureiter

    Es ist soweit: 5 Exemplare meines Krimis „Burgfrieden“ wurden verlost und sind bei den Gewinnerinnen eingetroffen. Heute startet die Leserunde, zu der ich die Gewinnerinnen, aber auch alle anderen, die das Buch schon in ihrem Regal stehen haben oder es sich noch rasch besorgen wollen, herzlich einlade. Wir starten mit einer Vorstellungsrunde und dann geht es an´s Eingemachte, nämlich die einzelnen Abschnitte meines Krimis. Daneben wird es auch immer wieder die Möglichkeit geben, Themen rund um „Burgfrieden“ zu diskutieren. Zum Inhalt: Auf Schloss Runkelstein bei Bozen wird eine alte Handschrift gefunden. Mutmaßlicher Autor: Walther von der Vogelweide. Kaum aufgetaucht verschwindet das Manuskript wieder. PR-Beraterin Jenny Sommer wird zur Detektivin wider Willen. Ihre Jagd führt sie quer durch Bozen und auf den Hausberg Ritten… Natürlich könnt Ihr mir auch weiterhin Fragen stellen und ich werde das auch umgekehrt bei Euch tun. Am Schluss seid Ihr dann eingeladen, Euren Gesamteindruck und Rezensionen zu posten. Also, los geht´s! P.S. Als Dankeschön für´s Mitmachen verlose ich am Ende der Leserunde unter allen Teilnehmern ein Exemplar des Buches „Walther von der Vogelweide“, ein informatives Sachbuch, an dem ich mitgearbeitet habe.

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    Sternenstaubfee

    11. May 2012 um 13:32

    Auf Burg Runkelstein in Südtirol wird eine alte Handschrift entdeckt, der man als Verfasser den Dichter Walther von der Vogelweide zuordnet. Eine Delegation wird herbestellt, um die Handschrift eingehend zu prüfen. Darunter befindet sich auch die PR-Beraterin Jenny Sommer. Doch bevor man einen Blick auf die Handschrift werfen kann, ist sie auch schon wieder verschwunden. Wer hat die wertvollen Papiere gestohlen? Jenny macht sich daran, den Dieb ausfindig zu machen… ** Meine Meinung ** Ein Krimi der etwas anderen Art. Hier geht es einmal nicht um Mord und Gewaltverbrechen, sondern um einen Diebstahl, der aufgeklärt werden muss. Die Geschichte wird sehr spannend und interessant erzählt. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, und der Handlung kann man ohne Probleme folgen. Die Sprechweise von Lenz Hofer, einem der Protagonisten, ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus interessant und originell. Ich hätte mir aber gewünscht, dass die Figuren noch ein wenig mehr herausgearbeitet worden wären. Sie wirken zum Teil ein wenig blass und leblos, zeigen wenig Gefühle. Dennoch habe ich den Roman sehr gerne gelesen, und besonders die schönen Beschreibungen der Ortschaften haben mir gut gefallen! Dieses Buch hat viel Lokalkolorit zu bieten!

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    gaby2707

    01. May 2012 um 13:12

    Burgdirektor Blasius Botsch bekommt bei Bauarbeiten an "seinem" Schloss Runkelstein in der Nähe von Bozen in Südtirol ein Pergament in die Hände, dass von dem Dichtersänger Walther von der Vogelweide stammen soll. Er läd seinen ehemaligen Studienkollegen und Germanistik-Professor aus Salzburg Arthur Kammelbach ein, sich dieses Dokument anzuschauen und auf Echtheit zu prüfen. Insgesamt sind dann 7 Personen auf den Spuren von Walther von der Vogelweide, als das Pergament auf geheimnisvolle Weise verschwin- det. Jenny Sommer macht sich zusammen mit Lenz Hofer, der die Gegend, da seine Heimat, sehr gut kennt, auf die Suche... Da ich die Region zwischen Brixen, Bozen und Meran ganz gut kenne und den Klappentext ganz interessant gefunden habe, habe ich mich entschlosen diesen Roman zu lesen. Sigrid Neureiter beweist mit ihrem Debütroman, dass es nicht immer Mord, Totschlag und viel Blutvergießen geben muss, um einen unterhaltsamen Krimi zu schreiben. Authentische Protagonisten, die ich mir sehr gut vorstellen und in die ich mich gut ineinversetzen kann (ich bin auch nicht schweindelfrei), anschaulich beschriebene Umgebungen, die einen dazu verleiten können, auch mal in Südtirol Urlaub zu machen und eine Geschichte, die ich insgesamt gut nachvollziehen kann, haben mir das Lesen zu einer sehr guten Unterhaltung werden lassen. Ein Scheib- und Erzählstil, dem ich, als ich mich an die etwas gestelzte Sprache von Lenz gewöhnt hatte, sehr gut folgend konnte. Einzig ein bischen mehr Spannung hier und da würde dem Buch noch guttun. FAZIT: Ein durchaus gelungenes Debüt für Leser, die nicht unbedingt die ganz harten Krimis lesen wollen. Durchaus lesenswert!

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    LiebezuBuechern

    29. April 2012 um 21:05

    Auf der Burg Runkelstein in Bozen wird eine alte Handschrift entdeckt. So wie es scheint, ist diese vom deutschen Dichtersänger Walther von der Vogelweide. Aber kaum wurde die Handschrift entdeckt, ist sie auch schon verschwunden. PR-Beraterin Jenny Sommer soll sich auf die Suche nach dem Dokument machen und wird so zur Detektivin. Die Suche nach dem wertvollen Manuskript führt sie auf eine abenteuerliche Jagd quer durch Bozen bis ins Weindorf St. Magdalena und auf den Hausberg Ritten. Nein, ich habe hier keinen hochspannenden Krimi erwartet, der mich über die ganzen Seiten fesselt. Mir war schon klar, dass es sich hierbei eher um einen unterhaltsamen Provinzkrimi handelt, der nett unterhält und ein kurzweiliges Lesevergnügen bietet. Das dachte ich zumindest, aber leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Von Anfang an habe ich zur Geschichte keinen wirklichen Zugang gefunden und mich öfter dabei ertappt, wie ich die Seiten einfach so dahinlese, ohne wirklich zu verstehen, was ich da gerade gelesen habe. Das allerdings, hat dem Verständnis nicht geschadet, denn eine größere Handlung ist bei diesem Buch gar nicht vorhanden. Burgfrieden ist etwas zu voll gepackt mit Klischees (z.B. wenn man aus Kalabrien kommt, dann kann man ja nur zur Mafia gehören und böses im Sinn haben).Was mir das ganze Buch über ebenfalls tierisch auf Nerven ging, war die Eigenart von Lenz Hofer beim sprechen Subjekt und Prädikat immer zu vertauschen. Eine Feststellung klingt andauernd wie eine Frage, eine Frage wie eine Feststellung. Zu was soll so was gut sein? Desweiteren kommen auch die Figuren äußerst blass und unscheinbar daher. Einzig Jenny Sommer und Lenz Hofer sind etwas geformter, da die beiden auch die Hauptcharaktere des Buchs sind. Mitunter macht sie das jedoch nicht sympathischer. Das ganze Buch lang ist die Rede davon, wie die Schrift aus dem Raum verschwinden konnte, wenn es doch nur einen Eingang gibt, der auf jeden Fall verschlossen war. Nach ungefähr hundert Seiten fällt dann, wie soll es auch anders sein, plötzlich auf das es einen Geheimgang gibt. Das die Details nicht alle sofort verraten werden ist ja durchweg in Ordnung, aber in diesem Zusammenhang wirkt es einfach nur konstruiert. Es kam ungefähr so rüber, wie wenn die Autorin nicht weiß, wie es weitergehen soll und auf einmal einen Geheimgang in die Geschichte zaubert, der ja wieder eine andere Wendung in die Sache bringt. Zwischenzeitlich verliert sich die Geschichte dann wieder in absolut uninteressanten Erzählungen, die mit der Handlung nichts zu tun haben Das die Charaktere dann auch noch so toll klingende Namen wie Xenia Schmied-Schmiedhausen haben, brauche ich eigentlich gar nicht mehr zu erwähnen, weil es auch uninteressant ist. Leider hat mir dieses Buch nicht gefallen. Von Beginn an konnte ich keinen Zugang zur Handlung aufbauen, war eher genervt von den Figuren und deren Handlungen und wirkliche Spannung habe ich auch die ganzen 225 Seiten vergeblich gesucht. Einzig der Schreibstil der Autorin (sieht man von den komischen Anwandlungen von Lenz Hofer einmal ab) war flüssig und gut lesbar, was zumindest die Lektüre etwas erleichtert hat. Leider kein Buch, das ich auch nur irgendwie empfehlen kann. Spannungsarmer Krimi, indem die Figuren äußerst blass daherkommen und sich ein Klischee an das nächste reiht.

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    Synapse11

    23. April 2012 um 18:36

    *Geheimnisvolle Schnitzeljagd* Inhalt: Auf Burg Runkelstein finden Arbeiter eine alte Handschrift. Es könnte sich um ein Original von Walther von der Vogelweide handeln. Noch bevor diesbezüglich Nachforschungen in die Wege geleitet werden konnten, ist die Handschrift plötzlich verschwunden. Wer hat sie verschwinden lassen und warum? Eine spannende Schnitzeljagd beginnt. Meine Meinung: Sigrid Neureiter ist mit ihrem ersten Roman ein unterhaltsamer Lokalkrimi gelungen. Die geheimnisvolle Burg auf dem Cover und der Titel “Burgfrieden” haben mich auf das Buch neugierig gemacht. Welcher Art Frieden herrscht auf der Burg?, fragte ich mich. Ein idyllisches Urlaubsbuch und doch ein Krimi? Ja, Sigrid Neureiter nimmt ihre Leser mit auf eine Abenteuerreise. Als Leser fühlte ich mich integriert in Land und Leute, hatte beinahe den Eindruck selbst vor Ort zu sein und das Geschehen zu verfolgen. In die meisten Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Vieles hatte ich fast bildlich vor Augen, konnte mitfiebern, aber auch über so manche Situation schmunzeln. Auch die kulinarische Seite kommt nicht zu kurz, so dass zwischendurch schon mal “der Zahn tropft”. Anfangs war ich etwas überfordert von den vielen Charakteren, konnte mich aber schnell ins Buch reinlesen. Einmal mittendrin, wollte ich das Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist meist fließend lesbar. Sigrid Neureiter ist es gelungen Spannung aufzubauen und hält immer wieder Überraschungen für den Leser bereit. Hat man eine Figur als Täter in Verdacht, ist man sich einige Seiten später plötzlich nicht mehr sicher und möchte unbedingt mehr erfahren. Eingebaute Rätsel stellen die Protagonisten vor Denkaufgaben, bei denen der Leser teilweise “mittüfteln” kann. Eine spannende Schnitzeljagd. (Teilweise wurde ich an Dan Brown “Das verlorene Symbol” erinnert) Am Ende verdächtigt jeder jeden, Jenny riskiert ihr Leben um an die Handschrift zu gelangen. Die Handlung nimmt immer mehr an Tempo zu und gelangt zum krönenden Schluss. Dieser ist wieder eine Überraschung für den Leser. Meine Lieblingstextstelle: “Lenz war neben sie getreten und las nun ebenfalls den Anschlag. Der Blick, mit dem sie ihn bedachte, hätte den Giftschlangen, die sich zum Leidwesen der Bauern zwischen den Rebstöcken herumtrieben, zur Ehre gereicht.” ( S. 122) Fazit: Spannung, interessante Protagonisten, eine Briese Humor, Lokalkolorit und das Gefühl, selbst mittendrin zu sein, machen das Buch zu einem unterhaltsamen Abenteuerkrimi. Ein weiterer Beweis, dass ein guter Krimi nicht unbedingt von Gewalt und Blutvergießen beherrscht werden muss.

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    mabuerele

    17. April 2012 um 14:31

    Blasius Botsch, Direktor auf Schloss Runkelstein in Südtirol, bekommt eine Pergamenthandschrift, die man bei Bauarbeiten im Burgkeller gefunden hat. Alles spricht dafür, dass es sich um ein Original von Walther von der Vogelweide handelt. Um die notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen, bittet er seinen Studienkollegen, Professor Arthur Kammelbach, nach Bozen. Der Professor wird von drei Studenten und seinem Assistenten Lenz Hofer begleitet. Außerdem gehören der Gruppe Frau Dr. Xenia Schmied-Schmiedhausen, Dozentin, und Dr. Jenny Sommer, ehemalige Dissertantin des Professors und jetzt Leiterin einer PR-Agentur, an. Lenz Hofer stammt aus Bozen und hat die Gruppe in der Villa seines Onkels untergebracht. Blasius Botsch empfängt seine Gäste als Walther von der Vogelweide. Erzeigt ihnen das Dokument. Beim anschließenden Essen kommt es zu einer Auseinandersetzung zweier Studenten. Am nächsten Tag erhält Professor Kammelbach die Nachricht, dass das Dokument verschwunden ist. Der Autorin ist ein spannender Krimi gelungen, der sich flott liest. Kurze Kapitel tragen dazu bei. Die Suche nach dem Dokument führt nicht nur die Protagonisten, sondern auch mich als Leser quer durch Bozen. Dabei lerne ich die Sehenswürdigkeiten des Ortes, aber auch seine geografischen Gegebenheiten kennen. Die Tour mit dem Rad wird gut beschrieben, so dass man jeder Steigung und jeder Abfahrt folgen kann. Gespräche, die auf Italienisch geführt werden, werden umgehend und geschickt übersetzt, Südtiroler Begriffe nicht immer. Einige Protagonisten sind ausreichend charakterisiert, allerdings nicht jeder der Gruppe. Die Spannung in der Gruppe ist nachvollziehbar. Die Handlung legt mehrere Verdächtige nahe. Nicht nur ich als Leser wurde zeitweise in die Irre geführt. Schön fand ich die Einblicke in die Vergangenheit einiger Hauptpersonen. Das tägliche Leben kommt auch nicht zu kurz, was kurze Abstecher in die Tiroler Küche belegen. Das Cover passt zum Buch. Die mittelalterliche Burg, eingebettet in Grün, lässt den Handlungsort vorstellbar werden. Für mich ist das Buch ein gelungener Regionalkrimi, den ich gern weiterempfehle.

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    Nicecat

    03. April 2012 um 16:22

    Also da nimmt uns Sigrid Neureiter auf eine ganz schön turbulente Reise nach Tirol mit. Auf der Burg Runkelstein wurde eine alte Handschrift gefunden. Blasius Botsch bittet seinen alten Freund Arthur Kammelbach, einem Germanistik-Professor um Hilfe um die Echtheit des Schriftstückes zu bestätigen. Dieser reist umgeend mit einem 6-köpfigem Team an um sich das Schriftstück genauer anzusehen. Doch die Katastrophe nimmt ihren lauf. Während eines Gemeinsamen Abendessens wird die Handschrift gestohlen und eine aufregende Jagd durch Bozen und Umgebung beginnt. Eine ganz toller Krimi der seinen Leser mitermitteln lässt uand ihn dabei auf einige falsche Fährten führt

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    Nik75

    Heute stelle ich euch das Buch Burgfrieden von Sigrid Neureiter vor. Auf der Burg Runkelstein werden alte Dokumente von Walther von der Vogelweide gefunden. Der Burgherr Blasius Botsch ruft seinen Freund Professor Kammelbach aus Salzburg zu Hilfe um die Echtheit der Dokumente zu bestätigen. Prof. Kammelbach reist mit einer ganzen Delegation an Leuten in Bozen an, um dort die Dokumente anzusehen. Leider verschwinden kurz nach der Ankunft die wertvollen Seiten. Lenz der Assistent von Professor Kammelbach und Jenny die PR Mitarbeiterin der Delegation machen sich auf die Suche nach den Dokumenten. Meine Meinung: Mir hat der Debütroman sehr gut gefallen. Der Schreibstil war leicht, klar und gut zu lesen. Die Autorin hat den Krimi spannend geschrieben. Es hat Spaß gemacht den Hinweisen gemeinsam mit Jenny und Lenz nachzugehen. Auch die Landschaftsbeschreibungen von Bozen und seiner Umgebung waren sehr schön. Am liebsten hätte ich mich beim Lesen an den Originalschauplatz gebeamt. Die Hauptpersonen Jenny und Lenz mochte ich sehr gerne. Sie waren mir gleich von Anfang an sympathisch. Lenz hatte zwar am Anfang ein kleines Geheimnis, aber auch das konnte im Laufe es Buches gelüftet werden. Man konnte eigentlich alle Protagonisten gut kennen lernen, da jeder gut beschrieben wird. Ich kann nur sagen, dass der Krimi spannend und kurzweilig zu lesen war. Er bekommt von mir 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    Cappuccino-Mama

    25. March 2012 um 15:58

    Die Handlung: Bozen, Burg Runkelstein – bei Bauarbeiten entdeckt einer der Bauarbeiter eine altertümliche Handschrift. Er gibt diese bei Blasius Botsch, dem Burgdirektor ab. Dieser vermutet darin die Werke von Walther von der Vogelweide und informiert seinen ehemaligen Studienkollegen Arthur Kammelbach über den Fund. Dieser reist sogleich in Begleitung, seines Assistenten Lenz Hofer, den drei Studenten Mordred, Lukas und Tina an, der Dozentin Xenia Schmied-Schmiedhausen und der PR-Beraterin Jenny Sommer an. Doch schon kurz nach Ankunft von Arthur Kammelbach und seinen Begleitern verschwindet das Dokument ebenso plötzlich wieder, wie es zuvor aufgetaucht war. Jenny Sommer und Lenz Hofer machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem altertümlichen Schriftstück, dabei entwickelt sich die Suche nach dem verschwundenen Pergament des Dichtersängers zu einer regelrechten Schnitzeljagd durch Bozen und seine Umgebung. Glücklicherweise kennt Lenz Hofer sich in der Gegend bestens aus, ist hier doch seine Heimat, doch er kämpft gegen die Schatten seiner Vergangenheit. Die Suche nach dem geheimnisvollen Schriftstück gestaltet sich schwierig, kommt es doch während der Suche immer wieder zu unvorhergesehenen Begegnungen, die Jenny und Lenz immer wieder bei ihren Ermittlungen zurückwerfen ... Das Cover: Die Burg aus diesem Krimi gibt es wirklich. Sehr schön finde ich, dass die Burg Runkelstein, die sich bei Bozen befindet, auch auf dem Cover abgebildet ist. So kann sich der Leser noch besser ein Bild vom Handlungsort machen und sich noch besser in den Krimi hinein versetzen. Fazit: Die Begleiter Kammelbachs sind schon eine sehr bunte Truppe, was auch Probleme mit sich bringt, sind die einzelnen Personen doch grundverschieden: Die Leseratte Xenia, die sportbegeisterte Jenny, Lenz mit seinem außergewöhnlichen Sprachstil, der lebhafte Mordred, der eine unangenehme Art an sich hat und die beiden eher unscheinbaren und farblosen Studenten Tina und Lukas. Aber auch sonst gibt es im Buch so manche kleine Überraschung: Wer ist Mordred Leitner wirklich? Welches Geheimnis hat Professor Arthur Kammelbach? Was verheimlicht der Bauarbeiter, der die Handschrift gefunden hatte? Und was hat es mit Lenz Hofers Verlobter auf sich? Gibt es eine Chance für eine Liebesbeziehung von Jenny und dem viel jüngeren Lenz? Fragen über Fragen, doch mit dem Lesen des Krimis lichtet sich der (südtirolerische) Nebel zusehens und es kommt zu überraschenden Wendungen. Wer nicht viel Wert auf viel blutiges Geschehen in einem Krimi legt, der ist mit diesem Krimi sehr gut bedient – zügig zu lesen, ohne Längen und manchmal sogar sehr amüsant geschrieben. Eine meiner Lieblingsstelle ist die Jagd nach dem verschwundenen Schriftstück, wobei mir die Suche in der Kirche ganz besonders gefiel, nicht zuletzt durch die Hindernisse, auf die Lenz und Jenny dort stießen. Aber auch die Szenen mit der Begegnung zwischen dem Bauarbeiter und Jenny fand ich schon höchst amüsant. Einen kleinen Verbesserungsschlag hätte ich dennoch. Da in diesem Buch sehr oft der Handlungsort gewechselt wird, wäre eine einfache Karte zu Beginn des Buches – wie ich es auch aus anderen Büchern kenne, eine kleine Bereicherung.

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  • Rezension zu "Burgfrieden" von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    ferkel

    13. March 2012 um 16:26

    Blasius Botsch, Direktor der mittelalterlichen Burg Runkelstein bei Bozen, schaut nicht schlecht, als ein Bauarbeiter in den ehrwürdigen Mauern eine alte Handschrift entdeckt. Das Pergament entpuppt sich als mögliches Manuskript des deutsche Dichtersängers Walther von der Vogelweide. Eine Sensation! Um sich den Fund bestätigen zu lassen, lässt Botsch seinen Freund Prof. Arthur Kammelbach mitsamt studentischer Verstärkung anreisen. Doch so plötzlich wie die Handschrift aufgetaucht ist, verschwindet sie auch wieder. PR-Beraterin Jenny Sommer und Lenz Hofer, Assistent des Professors, werden auf ihren Drahteseln zu Vorreitern auf der Suche nach dem wertvollen Papier. Dabei führt sie ihr Abenteuer quer durch Bozen und einmal drum herum. Es gibt mehrere Verdächtige - ein aufmüpfiger Student, die harmlos wirkende Geliebte des Direktors, der hinterlistige Bauarbeiter... Doch wer ist wirklich der Dieb? Sigrid Neureiter ist mit "Burgfrieden" ein kurzweiliger Krimi voller Lokalkolorit gelungen. Als Leser ist man von Anfang an mitten in Südtirol und erfährt nicht nur einiges über Walther von der Vogelweide, sondern lernt auch Bozen und Umgebung ganz gut kennen. Einige italienische Wortwechsel sind ebenso passend wie die Beschreibungen von Lokalitäten und typischen Speisen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und durchweg authentisch, wenn sie auch recht blass bleiben. Jenny Sommer und Lenz Hofer lernt man am besten kennen, allerdings nicht so, dass es wirklich tiefgründig wäre. Als besonderes Schmankerl hat sich Neureiter für einen Protagonisten eine humorvolle Satzbauanomalie einfallen lassen, die gewiss zu einem Schmunzeln führt, das man als Leser das ganze Buch über behält. Der geschichtliche Hintergrund ist gut mit der Handlung versponnen und mit der gewissen Aufmerksamkeit findet man sogar die Arthussage wieder. Gut und Böse ist nicht unmittelbar zu trennen und mehrere Personen hätten ein Motiv für den Diebstahl der Handschrift. Das macht es spannend. Was meine Lesefreude gedämpft hat, sind zu detailierend aufklärende und zu häufige Rückblicke. Außerdem nutzt die Autorin für meinen Geschmack etwas zu viel indirekte Rede. Der Südtirol-Krimi schließt mit einem aktionsreichen tragischen Spektakel, das überrascht und überzeugt. Die Aufklärung ist stimmig und nicht einwandfrei vorhersehbar. Was das Buch nicht hat, sind problembeladene Charaktere, blutige Details und unglaubhafte Handlungen. Wer das nicht braucht, um ein paar schöne Stunden mit einem Lokalkrimi zu verbringen, aber auf ein sehr ansprechendes und vor allem thematisch passendes Cover nicht verzichten möchte, dem sei "Burgfrieden" wärmstens ans Herz gelegt!

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  • Buchverlosung/Fragerunde zu „Burgfrieden“ von Sigrid Neureiter

    Burgfrieden

    SigridNeureiter

    Krimi-Fans aufgepasst: Es gibt 5x ein Exemplar meines soeben erschienenen Südtirol-Krimis „Burgfrieden“ zu gewinnen. Darin fahndet Hobbydetektivin Jenny Sommer nach einem verschwundenen Manuskript von Walther von der Vogelweide. Ihre Jagd führt sie quer durch Bozen und auf den Hausberg Ritten. Als Gewinnfrage habe ich mir gemeinsam mit Lovelybooks folgendes Thema überlegt: Was verbindet Ihr mit Südtirol? Ich halte es für sehr spannend, zu erfahren, welche Vorstellungen und eigene Erfahrungen Ihr mit der Region, in der mein Krimi spielt, verbindet. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr mir gerne auch Fragen zu meinem Krimi stellen. Los geht´s: Bis 22. Februar 2012 könnt Ihr posten und mit ein wenig Glück eines von fünf Exemplaren von „Burgfrieden“ gewinnen.

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