Sigrid Neureiter Kurschattenerbe

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Inhaltsangabe zu „Kurschattenerbe“ von Sigrid Neureiter

PR-Beraterin Jenny Sommer nimmt an einem Symposium in Meran teil, das sich mit dem Ritter und Minnesänger Oswald von Wolkenstein beschäftigt. Als einer der Wissenschaftler verschwindet, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Noch ahnt sie nicht, dass in unmittelbarer Nähe ein Mord geschehen ist. Haben beide Vorfälle etwas miteinander zu tun? Jenny verfolgt eine Spur, die sie zum Schloss Tirol führt. Die Suche im Schatten des Wahrzeichens von Südtirol führt sie weit in die Vergangenheit.

Minnesänger Oswald von Wolkenstein sorgt für Aufregung. Ein netter Krimi aus Meran

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Meran, Maler, Minnesaenger, Mord ... ein unterhaltsamer Suedtiroler Krimi

— elisabethjulianefriederica
elisabethjulianefriederica

Spannende Ermittlungen in schöner Landschaft, dazu ein bisschen Geschichte - sehr empfehlenswert!

— mabuerele
mabuerele

Eine Entführung, ein Mord - eine spannende Geschichte in und um Meran.

— gaby2707
gaby2707

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    Kurschattenerbe
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    10. July 2016 um 11:45

    Die österreichische Autorin entführt ihre Leser abermals in die malerischen Berge von Südtirol, genauer gesagt rund um Meran. Meran ist als Kurstadt seit alters her bekannt, sodass der Titel „Kurschattenerbe“ nicht von ungefähr kommt.Jenny Sommer, ihr Doktorvater Arthur Kammelbach und sein Assistent Lenz Hofer organisieren ein Symposion zu Ehren des Minnesängers Oswald von Wolkenstein. Mit dabei die russische Oligarchin Kataryna mit Tochter und Liebhaber sowie zwei Bodygards. Kataryna ist Mäzenin der Veranstaltung und hat einige private Turbulenzen zu bestehen.Überschattet wird die Veranstaltung durch den Diebstahl eines mittelalterlichen Musikinstruments, dem Verschwinden Kammelbachs und – vorerst ohne jeden Zusammenhang – dem Mord an dem Heimatmaler Peter Mitterer.Wie hängen diese Fäden zusammen? Hängen sie überhaupt zusammen? Nicht mit allzu großem Ruhm bekleckert sich die örtliche Polizei, die sich in internen Befindlichkeiten ergibt. Vor allem die Vicequästorin misst den Vorfällen wenig Bedeutung bei.In einigen Passagen lässt Neureiter ihre bodenständigen Figuren Südtiroler Dialekt sprechen. Das trägt zur lockeren Atmosphäre dieses Buches bei.Interessant auch die geschickt eingeflochtenen Geschichten rund um Oswald von Wolkenstein, der als Minnesänger (1377-1445) im Spätmittelalter in Meran lebte.Als promovierte Germanistin und Inhaberin einer PR-Firma kann die Autorin aus ihren Erfahrungen schöpfen. Fazit:Ein netter, unblutiger Krimi bei dem die Vorzüge der Südtiroler Landschaft gut zur Geltung kommen.

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  • Kurschattenerbe

    Kurschattenerbe
    manu1983

    manu1983

    13. February 2014 um 20:48

    Der Klappentext hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht. Auch das Cover hat mich angesprochen. Zu sehen ist im Hintergrund ein Gebäude. Ich vermute, es handelt sich hierbei um das Schloss, um das es auch in der Geschichte geht. Im Vordergrund ist ein Gewässer zu erkennen. Während eines Symposiums verschwindet ein Wissenschaftler. Jenny Sommer ist PR-Beraterin und Hobbydetektivin und beginnt auf eigene Faust nach dem verschollenen Wissenschaftler zu suchen. Zur selben Zeit kommt ein Instrument abhanden, wodurch eine weitere Veranstaltung zu scheitern droht. Ein Mord geschieht und während der Ermittlungen begibt sich Jenny auf eine Reise in die Vergangenheit und auf die Spuren des Minnesängers Oswald von Wolkenstein. Von der ersten Seite an war ich von diesem Krimi aus Südtirol gefangen. Leider waren manche Szenen so ausführlich beschrieben, dass ich dazu neigte, diese nur zu überfliegen. In der Südtiroler Landschaft konnte ich mich gut zurechtfinden. Auch die Charaktere waren detailgetreu dargestellt, so dass ich mich in sie hineinversetzen konnte. Mit dem Dialekt, den die Autorin in einigen Dialogen verwendet, wurde die Handlung aufgelockert. Ich konnte feststellen, dass ich vieles gut verstehen konnte, da wir hier im Schwarzwald manches ähnlich sprechen. Spannung, Witz und Romantik kamen nicht zu kurz und ich konnte so das Buch fast in einem Rutsch lesen. Fazit: Auf weitere Südtirol-Krimis von Sigrid Neureiter bin ich gespannt. 

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  • Leserunde zu "Kurschattenerbe" von Sigrid Neureiter

    Kurschattenerbe
    SigridNeureiter

    SigridNeureiter

    Liebe Leserin, lieber Leser, die Leserunde zu meinem Debüt-Krimi „Burgfrieden“ hat mir im Vorjahr viel Freude bereitet. Daher starte ich zu meinem neuen Kriminalroman „Kurschattenerbe“ nun ebenfalls eine Leserunde. Worum geht es? „Kurschattenerbe“ spielt wie mein erstes Buch in Südtirol. Schauplatz sind Meran und das Schloss Tirol. Dort wird ganz in der Nähe ein Heimatmaler ermordet. Als meine Hobbydetektivin Jenny Sommer zu einem Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein in Meran eintrifft, ahnt sie zunächst nichts von dem Verbrechen. Doch dann verschwindet einer der Professoren. Jenny beginnt zu ermitteln. Die Spur führt zum Schloss Tirol und weit in die Vergangenheit… Hier gibt es den Trailer: Auf den Geschmack gekommen? Dann nimm´ doch an meiner Leserunde teil und gewinne dafür eines von zehn Exemplaren von „Kurschattenerbe“, die ich jetzt verlose.  Beantworte mir aber vorher bitte eine Frage: Was verbindest Du mit Meran? Los geht´s: Poste Deinen Beitrag hier und gewinne mit ein wenig Glück Dein persönliches Exemplar. Deadline ist der 30. September 2013. Hier geht es zur Hörprobe: Ich freue mich auf eine spannende Runde!

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  • Ein schiffbrüchiger Minnesänger, ein ermordeter Maler und ein geheimnisvolles Bild

    Kurschattenerbe
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    09. December 2013 um 17:47

    Nach ihrem Debüt-Krimi BURGFRIEDEN, den die Autorin Sigrid Neureiter im letzten Jahr veröffentlichte, erschien nun ein, von mir sehnlichst erwarteter neuer Krimi, der den Titel KURSCHATTENERBE trägt. Der Handlungsort befindet sich auch diesmal wieder in Südtirol, genauer gesagt ist Meran und seine Umgebung diesmal der Schauplatz des Geschehens. Das Cover / Ausstattung: Auch diesmal wurde das Titelbild wieder sehr gut ausgewählt – passend zum Handelsort. So ist im Vordergrund die Passer zu sehen, der Fluss, der durch Meran fließt und eine wichtige Rolle im Buch spielt. Das Gebäude, das im Vordergrund zu sehen ist, ist die Wandelhalle, dahinter ist eine Villa zu sehen, hinter der der Meraner Doms hervorlugt. Im Hintergrund ist ein Gebirge zu sehen, darüber ein blauer Himmel mit vielen Wolken. Sehr schön finde ich, dass diese Szenerie von einem Baum und einigen Sträuchern und Blüten im Vordergrund eingerahmt wird. Den Blickwinkel finde ich sehr gut gewählt. Das Cover wurde matt gestaltet, wodurch es sehr edel wirkt. Lediglich einige Akzente wurden glänzend gestaltet, so der Buchtitel und der Fluss. Typisch für den Verlag sind hier wieder die kleinen Eyecatcher, die Details, welche mir immer positiv auffallen. So sind die Innenseiten der Buchdeckel hier mit dem Titelbild versehen – zwar in Schwarz-Weiß, dafür aber ohne den Buchtitel und dem Autorennamen, so dass man nun das Bild komplett vor Augen hat. Ich hatte in meiner Rezension zu BURGFRIEDEN angeregt, eine Karte ins Buch einzufügen, da ich mir oft nicht so recht ein Bild von der Lage der einzelnen Schauplätze machen konnte. Anhand einer Karte kann man sich auch als Ortsunkundiger bei den örtlichen Begebenheiten, z.B. Lage und Entfernungen der Handlungsorte, zurechtfinden. Zu meiner Freude befindet sich nun, auf meine Anregung hin, eine Karte im aktuellen Krimi, in der die Handlungsorte, bzw. Schauplätze markiert sind. Schön, dass der Gmeiner Verlag so positiv auf die Wünsche der Leser eingeht. Die Handlung: Ein bekanntet Südtiroler Heimatmaler wird von seiner Haushälterin tot aufgefunden. Die hinzugerufene Polizei geht von einem Verbrechen aus. Jenny Sommer, eine Hobbydetektivin, organisiert derweilen ein Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein, dessen Leiter der Wissenschaftler und Mittelalter-Experte Arthur Kammelbach ist. Erst verschwindet das Instrument einer Musikerin, die mit ihrem Musikensemble dem Symposium einen würdigen Rahmen verleihen soll, und dann ist plötzlich auch noch Professor Kammelbach spurlos verschwunden. Jenny versucht, das Verschwinden des Professors aufzuklären und begibt sich dabei in große Gefahr. Die Spur führt Jenny zum Schloss Tirol und weit in die Vergangenheit. Stets an ihrer Seite ist hierbei Lenz Hofer, der Assistent von Professor Kammelbach. Steht etwa das Verschwinden des Wissenschaftlers mit dem Mord am Heimatmaler in einem Zusammenhang? Meine Meinung: Über das Wiedersehen, bzw. Wiederlesen, mit „meinen alten Bekannten“, als da wären Jenny Sommer, Lenz Hofer und Professor Kammelbach, habe ich mich sehr gefreut. Der Einstieg ins Buch gelang sehr gut, denn der Zeitungsbericht, in dem über den Mord am Heimatmaler berichtet wurde, hat sofort meine Neugier geweckt. Jenny Sommer, ist eine PR- Beraterin und diesmal ist sie mit der Organisation des Symposiums betraut. Ob Jenny und Lenz diesmal endlich zusammenfinden werden? Diese Frage stellte ich mir, da ich es gerne sähe, dass aus den beiden ein Paar wird – da liegt regelrecht ein Knistern in der Luft. Doch Jenny findet Lenz als Partner einfach zu jung – sie Anfang vierzig, er ein gutes Jahrzehnt jünger. Im Gegensatz zu Jenny stellt der Altersunterschied für Lenz offensichtlich keinerlei Problem dar. Lenz Hofer, Assistent von Arthur Kammelbach, fällt schon durch seine ungewöhnliche Sprechweise auf – er ist ein Fan von Poetry Slam und hat dieses Hobby so verinnerlicht, dass er die einzelnen Worte innerhalb eines Satzes vertauscht. Das mag zwar für den Leser etwas gewöhnungsbedürftig sein, macht den jungen Mann dadurch jedoch zu einem unverwechselbaren Individuum – diese ungewöhnliche Art zu sprechen ist (fast schon) sein Markenzeichen. Arthur Kammelbach kannte ich ebenfalls schon aus BURGFRIEDEN. Diesmal verschwindet der Professor spurlos. Da es so gar nicht seine Art ist, unangemeldet zu Touren,... aufzubrechen, wird schnell klar, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Lediglich eine sonderbare SMS hatte Jenny erhalten, und fortan war der Professor nicht mehr zu erreichen. Kateryna Maximowa, 46, ist eine Millionärin aus der Ukraine, die die Veranstaltung sponsert. Die ehemalige Deutschprofessorin wirkte auf mich etwas kühl und nicht besonders gefühlvoll, sondern schien eher ein „Kopf“- als ein „Bauch“mensch zu sein. Leider scheint es, als fände Tochter Sascha zu wenig Anerkennung, denn diese rebelliert, indem sie sich sehr jungenhaft kleidet – mit Basecap und ausgewaschenen Jeans. Sascha, Katerynas 13jährige Tochter und wirkt sehr selbstbewusst. Sie liebt das Radfahren, begibt sich dadurch aber in Gefahr, da die beiden Bodyguards sie hier nicht so gut beschützen können. Juri und Victor sind Zwillinge und statt auf die Tochter ihrer Chefin zu achten, trainieren sie lieber das Kanufahren. Da hatte ich gleich ein ungutes Gefühl – wie groß ist da die Gefahr, dass das Mädchen Opfer einer Entführung wird. Tony Perathoner, 38, ist der Manager und zugleich auch der Freund der Millionärin. Doch Sascha ist alles andere als begeistert und möchte keinesfalls, dass ihre Mutter diesen Mann heiratet, der es in ihren Augen nur auf das Vermögen der Mutter abgesehen hat. Mir war der Mann recht suspekt und es gelang mir nicht, ihn einzuschätzen – wollte er nur an Katerynas Vermögen gelangen, oder liebt er die Millionärin von ganzem Herzen. Allerdings hat Tony auch bei Sascha keinen leichten Stand, ist die doch mitten in der Pubertät und sähe gerne ihren Vater an der Seite ihrer Mutter. Beppo Pircher ist der Lokalreporter der ansässigen Zeitung „Meraner“. Auf mich wirkte er sympathisch. Ist es nur die berufliche Neugier, die Beppo verdächtig macht, oder hat er etwas zu verbergen? Peter Mitterer, der ermordete Maler, lebte eher zurückgezogen. Doch weshalb musste der Heimatmaler nun eigentlich sterben und wer brachte ihn um? Und welche Rolle spielte seine Haushälterin in dieser Sache? Viola Vielle ist eine Musikerin des Ensembles „Freudenklänge“. Zwar ist die junge Frau sehr ehrgeizig und eine Begabung kann man ihr nicht absprechen, doch leider beherrscht sie ihr Instrument nicht perfekt und hat Probleme, beim Tempo der Musikstücke mitzuhalten und versucht dies zu vertuschen. Klar, dass das nicht sehr gut bei den anderen Musikern ankommt, zumal die Gruppe den stattfindenden Wettbewerb gewinnen möchte. Die junge Frau konnte ich jedenfalls nicht so recht einschätzen – wie weit würde sie gehen, um ihre Defizite auszugleichen? Martha Trappeiner, die verwitwte Buschenwirtin (bei uns in Deutschland ist eine Buschenwirtschaft als Besenwirtschaft, Straußenwirtschaft,... bekannt), war die Haushälterin des Malers. Kristl, ihre 12jährige Tochter, begleitete die Mutter öfters mit zum Maler. Kristl und Sascha – zwei sehr unterschiedliche Mädchen – oder verbindet die beiden doch etwas? Oswald von Wolkenstein – Sänger, Dichter, Komponist, weitgereister Ritter aus Südtirol – und politisch nicht unbedeutend. Er wurde in Gemälden verewigt und eines der Gemälde spielt in diesem Krimi eine wichtige Rolle. Die Ermittler hinterließen bei mir keinen sonderlich guten Eindruck, fand ich deren Arbeit doch recht schlampig. So manch ein Polizist ruht sich hier wohl auf den verdienten Lorbeeren der Vergangenheit aus und lässt bei den neuesten Ermittlungen nicht die nötige Sorgfalt walten. Kein Wunder, dass da Jenny die Ermittlungen in die Hand nimmt. Eine meiner absoluten Lieblingsstellen im Buch war die, in der Sascha und die Tochter der Wirtin sich künstlerisch betätigen. Vor allem haben es mir hier die Dialoge der beiden Mädchen angetan – Südtiroler Dialekt trifft auf die russische Sprache. Hier habe ich mich einfach köstlich amüsiert. Sehr gut gefällt mir, das sich in diesem Buch eine Karte mit den Schauplätzen befindet, nachdem ich im ersten Band die Karte vermisst hatte. Und während des Lesens habe ich diese Karte auch immer wieder mal benutzt, um mir selbst ein Bild von der Lage und den Entfernungen der einzelnen Handlungsorte zu machen. Apropos Handlungsorte: Nachdem ich in BURGFRIEDEN Bozen in Südtirol kennenlernen durfte, ist in diesem Krimi Meran Ort der Handlung. Lokalkolorit ist in diesem kurzweiligen Krimi reichlich vorhanden, samt Hintergrundinformationen zur Geschichte von Gebäuden, wie dem Kurhaus,... . Dennoch ufern diese Beschreibungen nie aus, sondern haben genau den richtigen Umfang. Zur Region Südtirol gehört natürlich auch ein entsprechender Dialekt, den die Einheimischen verwenden. Ich persönlich hatte mit der Sprache keinerlei Schwierigkeiten, da einzelne Begriffe erklärt wurden. Schön, dass Dialekt verwendet wurde – in der richtigen „Dosierung“, denn dadurch wirkt der Krimi richtig schön authentisch. Die Fußnoten / „Sternchenverweise“ befinden sich direkt auf der jeweiligen Buchseite, so dass man nicht erst umständlich blättern muss, um die Bedeutung der einzelnen Begriffe zu erfahren, was ich sehr praktisch fand. Die 21 Kapitel (+ Kapitel null – der Prolog) wurden einfach durchnummeriert, wobei die Zahlen als Wort geschrieben wurden. Das Buch wurde zudem in unterschiedliche Wochentage (Montag bis Freitag) unterteilt, wie ich es bereits aus anderen Krimis kenne. So wird dem Leser bewusst, dass sich die Handlung der 276 Seite über lediglich fünf Tage erstreckt. Es wurde also auf Hochdruck ermittelt. Die Schriftgröße ist sehr angenehm, was ein flüssiges Lesen sehr fördert, ebenso wie die relativ kurzen Kapitel – so liest man in kurzer Zeit so einige Seiten weg. Passend zu Oswald von Wolkenstein hat die Autorin immer wieder zu Beginn der einzelnen Kapitel die Verse des Dichters aus dem Mittelalter eingearbeitet, was sehr stimmig wirkt. Schöner Nebeneffekt: Man lernt nie aus – Oswald von Wolkenstein war mir bislang unbekannt, im Gegensatz zu Walther von der Vogelweide, der übrigens im Vorgängerband eine Rolle spielte. Und dass eine Vielle eine Art mittelalterliche Geige ist, weiß ich nun ebenfalls. Ein Krimi, der mich wieder einmal komplett überzeugen konnte – ich wüsste nichts, das mir negativ aufgefallen wäre. Und so hoffe ich natürlich auf ein baldiges Wiederlesen mit Jenny Sommer & Co. Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi, der sich flüssig lesen lässt und der spannend geschrieben wurde - ein würdiger Nachfolger von Sigrid Neureiters Krimidebüt BURGFRIEDEN. Auch ohne die Kenntnisse des ersten Bandes lässt sich das Buch problemlos lesen. Das Buch brachte letztendlich noch einige Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen ans Tageslicht – mir selbst gelang es übrigens nicht, den Täter zu überführen und so war ich überrascht über die Präsentation desselben. Auf jeden Fall kann ich das Buch, das übrigens ohne blutige Details auskommt, weiterempfehlen. Von mir erhält der Krimi 5 Sterne.

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  • Spannende Ermittlungen im schönen Südtirol: Kurschattenerbe von Sigrid Neureiter

    Kurschattenerbe
    Wildpony

    Wildpony

    13. November 2013 um 14:14

    Kurschattenerbe - Sigrid Neureiter Kurzbeschreibung Amazon: PR-Beraterin Jenny Sommer nimmt an einem Symposium in Meran teil, das sich mit dem Ritter und Minnesänger Oswald von Wolkenstein beschäftigt. Als einer der Wissenschaftler verschwindet, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Noch ahnt sie nicht, dass in unmittelbarer Nähe ein Mord geschehen ist. Haben beide Vorfälle etwas miteinander zu tun? Jenny verfolgt eine Spur, die sie zum Schloss Tirol führt. Die Suche im Schatten des Wahrzeichens von Südtirol führt sie weit in die Vergangenheit. Mein Leseeindruck: Auch mit diesem Buch konnte mich Frau Neureiter wieder voll überzeugen. Vorher hatte ich bereits Burgfrieden gelesen und der Schreibstil gefiel mir damals schon sehr. In Kurschattenerbe entführt uns die Autorin wieder in das schöne Südtirol mit Hauptaugenmerk Meran und man liest auch zwischen den spannenden Krimiseiten, wie sehr der Autorin dieses Fleckchen Erde am Herzen liegt. Die Hauptprotagonisten waren mir zum großen Teil sehr sympatisch. Zum Teil geheimnisvoll und machmal entlockten sie mir auch ein breites Grinsen, wenn ich z.B. an die beiden Bodygards von Sascha denke. Der Spannungsbogen zog sich über das gesamte Buch und ich habe als Leser wieder feststellen müssen das meine kriminalistischen Fähigkeiten nicht wirklich ausgeprägt sind. Spätestens als man den Mörder entlarvte war ich doch ziemlich überrascht. Fazit: Ein Regionalkrimi aus dem schönen Südtirol, der absolut lesenswert ist und der mich sehr gut unterhalten hat. Das Buch werde ich auf jeden Fall weiter empfehlen und hoffe auf einen neuen spannenden Südtirol-Fall von Frau Neureiter.

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  • Von lebenden Toten und toten Mördern

    Kurschattenerbe
    Synapse11

    Synapse11

    12. November 2013 um 23:20

    Von lebenden Toten und toten Mördern Inhalt: Meran, ein schöner Kurort in Südtirol ist Schauplatz für Sigrid Neureiters zweiten Roman “Kurschattenerbe”. Die PR Beraterin Jenny Sommer nimmt an einem Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein teil. Was friedlich beginnt, endet bald im Desaster. Ein ortsansässiger Maler wird tot aufgefunden, eine mittelalterliche Geige (Vielle) verschwindet auf seltsame Weise und Arthur Kammelbach taucht nicht mehr auf dem Symposium auf. Was ist passiert? Dies ergibt für den schon aus “Burgfrieden” bekannten Lenz Hofer wieder einen interessanten und kniffligen Fall. Meine Meinung: Schon das wunderschöne Cover weckt Leselust und Urlaubsstimmung. Die malerischen Beschreibungen von Land und Leute lassen die Gegend plastisch vor dem Auge des Lesers erscheinen. Doch schnell ist dieser mittendrin im Geschehen und merkt, dass der Titel “Kurschattenerbe” kein Sommerspaziergang auf einer Kurpromenade ist. Ohne Tote kein Erbe. Sigrid Neureiter versteht es, ihre Charaktere gekonnt in Szene zu setzen und führt den Leser dennoch durch kleine Tricks hinters Licht. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wer der Mörder sein könnte und wurde überrascht. So müssen Krimis geschrieben sein - bis zur letzten Seite spannend. Auch Jenny Sommer kann es kaum erwarten den Täter zu stellen. Sie ermittelt auf eigene Faust und kommt dabei dem Mörder gefährlich nahe. Dadurch entsteht am Ende des Buches nochmal mörderische Spannung. Meine Lieblingstextstelle: “Gehen wir weiter, zeig’ ich dir den zweitschönsten Ort von Meran.” ... “Zeigst du mir auch den schönsten Ort?” , fragte sie ihren Begleiter, während sie neben ihm unter dem kunstvoll geschmiedeten Torbogen hindurchtrat, der den Eingang zur Gilfpromenade markierte. (S. 129) Fazit: Kurschattenerbe lädt zu einem imaginären Kurzurlaub mit kriminalistischer Abenteuerstimmung ein.

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  • Kurschattenerbe

    Kurschattenerbe
    Nik75

    Nik75

    31. October 2013 um 13:18

    Ich möchte euch gerne den Krimi „Kurschattenerbe“ von Sigrid Neureiter vorstellen. Jenny Sommer nimmt an einem Symposium in Meran teil, das sich um Minnesänger Oswald von Wolkenstein dreht. Als Arthur Kammelbach plötzlich verschwindet und ein ortsansässiger Maler getötet wird, fängt Jenny an auf eigene Faust zu ermitteln. Haben die Vorfälle miteinander zu tun? Meine Meinung: Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Frau Neureiter hat einen flüssigen und spannenden Schreibstil. Ihr Krimi, der im wunderschönen Südtirol spielt ist sehr kurzweilig zu lesen. Es wird gleich am Beginn des Buches spannend, da man bereits über den Mord und das Verschwinden des Professors lesen kann. Natürlich fängt man gleich selber an zu grübeln um herauszufinden warum der Mord passiert ist, ob auch Professor Kammelbachs Verschwinden damit zusammenhängt. Es gibt ziemlich viele Protagonisten, die im Buch eine Rolle spielen und die auch durchaus zu meinen Tatverdächtigen gehört haben. Mir ist beim Lesen vorgekommen, dass irgendwie jeder ein Geheimnis zu haben scheint bzw. etwas zu verheimlichen hat. So bin ich auch bei meinen Ermittlungen bis zum Schluss im Dunklen getappt und trotzdem hat es riesen Spaß gemacht den Täter zu finden. Frau Neureiter hat beim Schreiben die Gabe einem immer wieder an der Nase herumzuführen, was das Buch gleich viel spannender macht. Ich finde, dass Frau Neureiter nicht nur die Protagonisten sehr interessant beschrieben hat, sonder sie hat einem auch die wunderschöne Landschaft Südtirols näher gebracht. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und habe richtig Lust bekommen dorthin auf Urlaub zu fahren. Da in dem Buch, wie bereits erwähnt, sehr viele Protagonisten vorkommen, möchte ich nur kurz auf Jenny Sommer eingehen. Sie war für mich die Hauptprotagonistin, die am meisten zur Aufklärung des Kriminalfalls beigetragen hat. Sie hängt sich da richtig rein und mit Hilfe von Lenz schafft sie es auch. Ich find sie richtig sympathisch und mochte ihre nette, Lockere Art sehr gerne. Auch die anderen Protagonisten waren interessante Charaktere, die ihr aber im Buch näher kennen lernen könnt. Ich hoffe, ihr habt jetzt auch Lust auf den Krimi bekommen. Ich kann ihn nur weiter empfehlen. Von mir gibt es heute 5 Sterne für eine spannende und abwechslungsreiche Lektüre, die besonders auf den letzten Seiten nochmals richtig spannend geworden ist.

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  • Meran, Maler, Minnesänger, Mord

    Kurschattenerbe
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    25. October 2013 um 12:21

    In Sigrid Neureiters zweitem Kiminalroman „Kurschattenerbe“ begibt sich PR-Beraterin Jenny Sommer nach Meran zu einem Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein. Dabei verschwindet ein Wissenschaftler. Ebenfalls vermisst wird eine Replik einer mittelalterlichen Fiedel (Vielle) . Ausserdem ermittelt die Polizei im Fall eines toten Malers.Viel Arbeit für Inspektor Lenz Hofer, den Jenny Sommer schon vom vorangegangenen Fall „Burgfrieden“ kennt ... Mir hat dieser flüssig geschriebene , sehr unterhaltsame Südtiroler Regionalkrimi sehr gut gefallen, es gab viel Lokalkolorit mit gesprochenen Dialogen im Dialekt, die aber gleich praktischerweise in Fußnoten erklärt wurden, das fand ich besser zu handhaben als ein Glossar. Auch die in die Meraner Landschaft „eingebettete“ Handlung konnte mich begeistern, da bekommt man richtig Lust auf einen Urlaub im malerischen Meran. Schon das Cover leuchtet einem wie eine Postkarte entgegen. Eine Karte der Schauplätze des Krimis rundet das ganze ab. Über den lokalen Minnesänger Oswald von Wolkenstein zu lesen war informativ und regte gleich zum Weiterlesen an, das anschliessende Quellenverzeichnis macht es einem leicht, die Lektüre zu vertiefen. Dabei haben mir auch die eingestreuten Zitate aus Oswald von Wolkensteins „Es fügt sich“ gut gefallen . Ein unterhaltsamer Südtiroler Regionalkrimi, den ich als Urlaubslektüre oder vor einem Südtirol- Urlaub sehr empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Kurschattenerbe" von Sigrid Neureiter

    Kurschattenerbe
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    25. October 2013 um 10:13

    Jenny Sommer ist PR-Beraterin und fährt nach Meran, um dort an einem Symposium teilzunehmen. Plötzlich verschwindet ein Wissenschaftler, und Jenny beginnt zu ermitteln. Da geschieht ganz in der Nähe ein Mord. Schon bald wird klar, dass zwischen dem Verschwinden des Professors und dem Mord ein Zusammenhang besteht.   Das Buch beginnt sehr spannend, und der Autorin gelingt es auch, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Es gibt viele überraschende Wendungen, und der Leser wird immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Die Personen werden sympathisch dargestellt, und der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Sehr schön sind auch die Landschaftsbeschreibungen, so dass man sich alles gut vorstellen kann.   Insgesamt ein spannendes und unterhaltsames Buch.

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  • Die mörderischen Seiten von Meran

    Kurschattenerbe
    gaby2707

    gaby2707

    Nach "Burgfrieden" ist "Kurschattenerbe" der zweite Roman von Sigrid Neureiter, der im schönen Südtirol spielt. Bei einem Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein verschwindet zum einen die Vielle einer jungen Geigenspielerin, der Wissenschaftler Arthur Kammelbach verschwindet und der Maler Peter Mitterer wird erschlagen in seinem Haus aufgefunden. Wie schon im ersten Roman nimmt die PR-Beraterin Jennifer "Jenny" Sommer die Fährte auf und beginnt mit ihrer Suche. Hier erfährt sie nicht nur Neues, sondern begibt sich auch selbst in allerhöchste Gefahr... Schon das Cover mit einem Wahrzeichen Merans und der Passer mit den Bäumen am Flussrand im Vorder- und den südtiroler Bergen im Hintergrund macht Lust, sich näher mit diesem Buch zu beschäftigen. Liebevoll und mit ihren Stärken und Schwächen detailliert beschriebene Protagonisten, die ich zum Teil bereits aus dem ersten Roman kenne, fügen sich nachvollziehbar in die Geschichte ein und machen sie sehr farbenfroh. Interessant ist die Verbindung einer russischen Familie mit dem Maler Peter Mitterer, die schon sehr lange Zeit zurück liegt. Leicht und flüssig liest sich die in 21 Kapitel bzw. 5 Tage (Montag bis Freitag) unterteilte Geschichte, die immer wieder neue Wendungen nimmt. Sehr gut gefallen mir die Beschreibungen der Landschaft, vor allem der Garten mit den Pflanzenfiguren und der Wanderungen, bei denen Jenny unterwegs ist. Aber auch die Geschichte von Alexej Ruschko passt gut in das Gesamtkonzept. Die am Anfang eines neuen Tages eingeschobenen Verse von Oswald von Wolkenstein lassen mich ein wenig in seine Kunst eintauchen. Immer wieder eingeflochtene Erinnerungen an den ersten Roman machen Lust, auch diesen noch zu lesen, wenn man ihn nicht schon kennt. Ich habe eine spannende Geschichte mit facettenreichen Protagonisten gelesen, viel über Meran und seine Umgebung erfahren und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein tolles Buch nicht nur für Südtirolliebhaber.   

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    Monalisa73

    Monalisa73

    19. October 2013 um 19:31
  • Oswald von Wolkenstein oder "Kurschattenerbe"

    Kurschattenerbe
    kimba

    kimba

    18. October 2013 um 23:57

    In diesem zweiten Südtiroler Regionalkrimi „Kurschattenerbe“ von Sigrid Neureiter übernimmt die PR-Berater Dr. Jenny Sommer die Öffentlichkeitsarbeit eines Symposium in Meran, dass den Ritter und Minnesänger Oswald von Wolkenstein behandelt. Gleich zu Anfang verschwindet nicht nur einer der teilnehmenden Wissenschaftler, Professor Arthur Kammelbach spurlos, fast gleichzeitig verschwindet auch die Vielle (eine mittelalterliche Geige) einer Musikerin, des Ensembles „Freudenklänge“. Kurz zuvor wurde ein regional bekannter Künstler ermordet aufgefunden, zudem ein verschwunden geglaubtes Gemälde aus seinem Atelier entwendet. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Mord an dem Künstler und dem Verschwinden des Professor´s? Hat Jenny eine heiße Spur? Ganz langsam steigt die Spannung dadurch, dass dem Leser immer weitere Rätsel aufgegeben werden bis bald alle Personen unter Verdacht stehen. Erst zum Ende des Buches hin werden diese langsam gelöst und halten einige Überraschungen bereit. So wird die Gegenwart mit Oswald von Wolkenstein verwoben und Personen, die scheinbar nur zufällig aufeinander treffen sind miteinander verbunden. Im Laufe des Krimis wird man durch Meran, Schloß Tirol und die nähere Umgebung geführt und erfährt allerhand über sehenswerte Orte und Plätze. Unterstützt wird dies mit detaillierten Beschreibungen der Spielorte und einer Orientierungskarte. Gleichzeitig erfährt man geschichtliches über Meran und Schloß Tirol, gespickt mit Sagen und Legenden. Nicht zu viel, aber vielleicht so viel, dass die Neugier angeregt wird und man mehr über Oswald von Wolkenstein und Südtirol erfahren möchte. Im Anhang findet man u.a. weitere Literaturhinweise zu Oswald von Wolkenstein, die der Autorin Sigrid Neureiter auch als Quelle dienten. Gekonnt läßt Sigrid Neureiter einige Abschnitte aus den Liedern von Oswald von Wolkenstein in den Krimi einfließen. Das die Südtiroler Protagonisten in ihrem eigenen Dialekt im Buch zu Wort kommen, macht diesen Krimi zu einem richtigen Südtiroler Krimi. Sehr gut gefallen hat mir die Kombination aus Krimi mit geschichtlichem Hintergrund und den umfangreichen und anschaulichen Beschreibungen über Meran und Umgebung. Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen und eignet sich für ein trübes, aber spannendes Wochenende. Vielen Dank an Frau Neureiter und dem Gmeiner Verlag, dass diese mir das Buch für die Leserunde zur Verfügung gestellt haben.

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  • Mord in idyllischer Lage

    Kurschattenerbe
    Leserin71

    Leserin71

    15. October 2013 um 22:44

    Im schönen Südtirol, genauer gesagt in Meran, spielt der zweite Krimi von Sigrid Neureiter um die PR-Agentin Jenny Sommer. Während sie an einem Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein teilnimmt,  verschwindet einer der Teilnehmer, Professor Arthur Kammelbach. Zusammen mit seinem Assistenten Lenz Hofer stellt Jenny Nachforschungen an. Interessanterweise wird auch noch eine Vielle, eine mittelalterliche Geige für vermisst erklärt, ein Medaillon ist vorübergehend nicht mehr auffindbar und das Mädchen der Sponsorin des Symposiums macht sich immer wieder selbstständig. Als Jenny dann noch erfährt, dass ein paar Tage zuvor ein Kunstmaler in der Gegend ermordet aufgefunden wurde, ahnt sie Schlimmes und versucht Verbindungen zu finden. Auf 280 Seiten hat Sigrid Neureiter eine spannende Handlung mit schlüssigem Aufbau untergebracht. Es tauchen viele Personen auf, ich mußte sehr aufpassen, dass ich die Namen behalten konnte. Für mich stellt sich die Frage, ob so viele Personen für die Handlung notwendig sind. Die Szenerie ist wunderschön beschrieben und ich erfuhr auch historische Details über Meran, Dorf und Schloss Tirol. Zitate von Oswald von Wolkenstein leiten die einzelnen Kapitel gekonnt ein. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Einen Punkt ziehe ich ab, weil mir wie oben erwähnt die Personen für das kurze Buch zuviel waren und ein paar Kleinigkeiten nicht stimmig waren, also vergebe ich 4 Punkte.

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  • Kurschattenerbe

    Kurschattenerbe
    nataliea

    nataliea

    15. October 2013 um 17:46

    "Kurschattenerbe" ist der zweite Fall für Jenny Sommer. Diesen Krimi kann man problemlos auch ohne den Vorgänger lesen. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Jenny Sommer ist PR-Beraterin und reist nach Meran, um an einem Symposium teilzunehmen. Bei diesem wird der Minnesänger Oswald von Wolkenstein behandelt. Allerdings verschwindet ein Wissenschaftler und Jenny beginnt zu recherchieren. Sie hat aber keine Ahnung, dass im nahegelegenen Ort ein Mord geschehen ist und die Vorfälle zusammenhängen könnten. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht verständlich. Der eingeflochtene Dialekt einzelner Personen beeinträchtigt das Verständnis keineswegs und bestimmte Worte werden auch durch eine Fußnote erklärt. Die Spannung wird durch die wechselnden Perspektiven gut gehalten und fällt zu keinem Zeitpunkt ab. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten der Handlung vollends zu folgen, da in den ersten Kapiteln sehr viele Protagonisten vorkommen und ich mich sehr konzentrieren musste, niemanden durcheinander zu bringen. Aber die Figuren werden so liebevoll und detailliert beschrieben, dass es nicht lange dauert, um in die Handlung abzutauchen. Auch die Landschaft und Meran selbst werden wunderbar beschrieben und des Weiteren werden Hintergrundinformationen in den Textfluss eingebaut. Der Text ist nicht nur gespickt mit Landschaftsinformationen, sondern auch mit Informationen des Minnesängers werden in Form von Zitaten eingebaut. Bis zum Schluss fiebert man als Leser mit den Protagonisten mit und rätselt, wer denn nun der Mörder ist. Dieser spannende und fesselnde Krimi ist sehr lesenswert.

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  • Unterhaltsamer Lokalkrimi aus Südtirol...

    Kurschattenerbe
    Lisabeth

    Lisabeth

    15. October 2013 um 14:27

    "Kurschattenerbe" von Sigrid Neureiter ist ein Krimi der durch interessante Protagonisten und eine wundervoll atmosphärische Beschreibung der Südtiroler Landschaft überzeugt. Die PR-Beraterin Jenny Sommer nimmt an einem Symposium in Meran teil, das sich mit dem Ritter und Minnesänger Oswald von Wolkenstein beschäftigt. Als einer der Wissenschaftler verschwindet, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Noch ahnt sie nicht, dass in unmittelbarer Nähe ein Mord geschehen ist. Dies ist bereits der zweite Fall von Jenny Sommer, den man aber getrost lesen kann, ohne den Vorgänger zu kennen. Schnell nimmt einen die Handlung gefangen. Lernt man die Eigenheiten und Besonderheiten der Protagonisten kennen und lieben, obgleich nicht alle so sind, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Bewusst werden die Leser auf falsche Fährten geführt, Andeutungen eingestreut. Gekonnt werden Hintergrundinformationen über die Geschichte Merans und auch über den bekannten Minnesänger Wolkenstein eingestreut. Hin und wieder wird Dialekt gesprochen, der aber immer verständlich ist und wenn nötig durch einzelne Fußnoten erklärt ist. Nebensächlich anmutende Äußerungen werden einige Seiten später relevant, überzeugend in den Roman eingebunden, rundum eine runde gelungene Sache. Wer unterhaltsame Lesestunden verbringen will und zudem wissen möchte, welches die zwei schönsten Orte Merans sind, der also sollte unbedingt "Kurschattenerbe" lesen.

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  • Ein spannender Krimi aus Südtirol

    Kurschattenerbe
    zauberblume

    zauberblume

    13. October 2013 um 16:10

    Mit ihrem Krimi "Kurschattenerbe" entführt uns Sigrid Neureiter wieder in das wunderschöne Südtirol. Wir befinden uns in Meran. Die PR-Beraterin Jenny Sommer hat ein Symposium , das sich mit dem Minnesänger Oswald von Wolkenstein beschäftigt, organisiert. Als scheint bestens zu laufen, da verschwindet plötzlich einer der Professoren spurlos. Jenny kann es nicht lassen und beginnt auf eingene Faust zu ermitteln. Gleichzeitig ist in der Nähe eine Mord passiert, und zwar an dem Heimatmaler Mitterer. Haben die beiden Vorfälle etwas miteinander zu tun. Die Suche führt Jenny zum Schloss Tirol. Doch eine Spur führt auch weit in die Vergangenheit. Jenny ermutet einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden von Professor Kammelbach und dem Tod des Heimatmalers. Kann Jenny das Geheimnis lösen und den Mörder überführen. Leider kenne ich den 1.Teil nicht, es waren jedoch keine Vorkenntnisse erforderlich. Jeder Band kann unbehänig gelesen werden. Der Krimi hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Er war spannend von Anfang bis zum Ende. Besonders herrlich fand ich die Landschaftsbeschreibungen von Meran und der Umgebung. Ich fühlte mich direkt am Ort des Geschehen. Ich habe das Tosen der Passer gehört und auch das Konzert auf Schloss Tirol. Die Protagonisten konnte man sich bildlich vorstellen. Ich habe mit Jenny mitgefiebert und gezittert. Ein tolles Buch, bei dem es an nichts fehlt. Erwähnenswert ist auch die Aufmachung. Das wunderschöne Cover mit den Bergen im Hintergrund und der Passer im Vordergrund. Man befindet sich gleich mitten in Südtirol. Die Aufteilung der Kapitel in einzelne Wochentage und die gefühlvollen Verse von Oswald von Wolkenstein fand ich sehr ansprechend. Ich werde das Buch bestens weiterempfehlen, freue mich schon auf den nächsten Fall mit Jenny und werde bis dahin den 1.Band lesen.

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