Sigrid Undset Kristin Lavranstochter. Tl.1

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Inhaltsangabe zu „Kristin Lavranstochter. Tl.1“ von Sigrid Undset

Das erste Buch erzählt von Kristins Kindheit und Jugend. Von nobler Geburt, wächst Kristin trotz der Wirren des 14. Jahrhunderts geborgen auf. Als Kind wird sie verlobt. Doch Kristin rebelliert. Sie geht als Laienschwester ins Kloster. Bei einem heimlichen Ausflug lernt sie den wilden und vornehmen Ritter Erlend Nikulaussohn kennen. Sie ist zerissen zwischen Gehorsam und Liebe - und doch folgt sie ihrem Herzen.

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  • Rezension zu "Kristin Lavranstochter. Tl.1" von Sigrid Undset

    Kristin Lavranstochter. Tl.1
    Thaila

    Thaila

    08. November 2010 um 18:25

    In Kristin Lavranstochter beschreibt Sigrid Undset das Leben einer Frau im Norwegen des 14. Jahrhunderts in epischer Breite. Der Roman besteht aus drei Teilbänden (die in der Regel auch einzeln herausgegeben wurden). Der erste Band Der Kranz beschreibt die Jugend Kristins, ihre Erziehung im Kloster, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Erlend kennenlernt. Da Kristin einem anderen Mann versprochen ist, ist die Eheschließung der Beiden nur unter schwierigen Bedingungen gegen den Willen von Kristins Eltern möglich. Der zweite Band Die Frau zeichnet die ersten Ehejahre von Kristin nach. Die Ehe von Kristin und Erlend könnte eigentlich glücklich sein. Kristin bekommt viele Sohne, sie und ihr Ehemann lieben sich innig. Sie ist jedoch von Gewissensbissen geplagt, da sie gegen den Willen ihres Vaters geheiratet hat und damit sündig geworden ist. Der dritte Band Das Kreuz beschreibt das Alter Kristins und vor allem das Hereinbrechen der Pest über Norwegen. Um Undsets Roman mit Genuss zu lesen, muss man schon einige Geduld mitbringen. Ausführlich beschreibt sie immer wieder - allerdings in wunderschönen Bildern - die Landschaft, die häuslichen Tätigkeiten, das einfache Leben der Menschen. Die Handlung des fast tausendseitigen Romans lässt sich kurz zusammenfassen. Kristin Lavranstochter ist keine Heldin oder Abenteuerin, obwohl ihr Leben gewisse abendteuerliche Züge erhält. Ihr Mann ist zum Beispiel an einer Verschwörung gegen den norwegischen König beteiligt und fällt in Ungnade. Kristin ist eine normale Frau, deren Leben vor allem aus Arbeit, Beten und Kindererziehung besteht. Das ist nicht im eigentlichen Sinne spannend, aber unheimlich informativ und realistisch. Undset lässt sich nicht dazu herab, die Figuren ihres Romans zu modernisieren um sie dem Leser schmackhaft zu machen. Kristins Gedanken und Verhalten, zum Beispiel ihre permanente Selbstgeißelung, bleiben dem Leser fremd. Dazu hat die Sprache, zumindest in der deutschen Übersetzung, eine archaische Qualität. Für den historisch interessierten Leser ist die Genauigkeit und Einfühlsamkeit mit der Undset ihr historisches Panorama entwickelt, von einigem Interesse.

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