Sigrid Wohlgemuth Und tschüss: Auf nach Kreta!

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Inhaltsangabe zu „Und tschüss: Auf nach Kreta!“ von Sigrid Wohlgemuth

Heribert Zopes ist ein Mann in den besten Jahren, der sein Leben bisher auf der sicheren Seite verbracht hat. Er nennt einen sicheren Job, eine Frau und ein Haus sein Eigen und kann sich eigentlich nicht beschweren. Doch das alles ist nur Schein, denn seine Frau ist ihm untreu und er hat es satt, ständig funktionieren zu müssen. Das einzige, was er will, sind Ruhe und Zeit für sich selbst. Also kündigt Heribert, räumt die Konten leer und macht sich auf den Weg nach Kreta. Schon auf dem Flughafen beginnt aber das Chaos: Nicht genug, dass er in eine illustre Gruppe von Frauen gerät, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im Flugzeug findet er sich zudem zwischen einem Pärchen wieder, das bewusst in einer Clubanlage für Singles Urlaub macht, in der auch Heribert seinen Aufenthalt verbringen wird. Und so beginnt ein Urlaub mit Irrungen und Wirrungen zwischen diesen Menschen, die einer Vielzahl von Missverständnissen zum Opfer fallen. Als dann auch noch Heriberts Ehefrau und sein ehemaliger Chef in Kreta erscheinen, nimmt das Chaos seinen Lauf. Soll Heribert seiner Frau nachgeben, die ihn unbedingt wieder zurückhaben will, oder sich Petra aus dem Kegelclub zuwenden, die sein einziger Lichtblick in dem Ganzen ist? Eine unerwartete Wendung der Ereignisse veranlasst Heribert, alles hinter sich zu lassen und die Einsamkeit Kretas zu suchen, wo er den Satz lernt, der fortan sein Lebensmotto wird: Das Leben leben und den Tod nicht fürchten. Neu motiviert kehrt Heribert nach Deutschland zurück und beginnt ein neues Leben. Doch auch hier hat die Suche noch kein Ende. Was er schließlich findet überrascht alle. Hinweis: Das Buch enthält zusätzlich 27 Rezepte der kretischen Küche.

Ein total tolles Buch, wo ich bei jeder Seite, dass Gefühl hatte mit dabei zu sein und kurz vor dem Ende sogar seufzen müssen. Herrlich!

— ZartwieFederbluemchen
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    Und tschüss: Auf nach Kreta!

    ZartwieFederbluemchen

    11. September 2017 um 20:13

    Gedanken zur Buchgeschichte: Ich habe mich von Anfang an auf diese Buchgeschichte gefreut und es wurde wirklich nicht zu viel versprochen. Immer wieder habe ich gedacht, dass dieses Buch unbedingt verfilmt werden muss, denn es ist so realistisch geschrieben, mit Witz und Humor, sodass es immer wieder Situationen gab in denen ich lachen, schmunzeln oder mitfiebern musste. Oft fühlte ich mich so, als würde ich direkt vor Ort sein und das miterleben, denn es waren Momente dabei, die wir alle aus unserem Leben sicherlich schon einmal kennengelernt haben. Der Nörgelmensch aus dem Flugzeug, der Macho vor uns an der Supermarktkasse oder, oder, oder. Wir kennen sie - ganz bestimmt. Dieses Buch hat mich alleine schon wegen den Protagonisten in ihren Bann gezogen und mich nicht wieder losgelassen. Und warum? Weil mir alle absolut sympathisch waren und vor allem eines: Menschlich. Die Charaktere waren weder zu platt, noch ungreifbar. Diese waren wunderbar ausgeklüngelt und passend zur Buchgeschichte. Charaktere, mit denen man mitfühlen kann, Charaktere die etwas verkörpern, Charaktere die sind wie du und ich. Es war das erste Buch, welches ich mit 499 Seiten gelesen habe, denn ich habe mich nie zuvor an einen so dicken Wälzer herangetraut und immer wieder ins Regal zurückgestellt. Ich bin echt dankbar, dass ich dieses Buch vom Franzius Verlag zum Lesen und Rezensieren bekommen habe, denn ich kann es wirklich nur empfehlen. Es ist der Kracher schlechthin für laue Sommerabende aber auch für die kommenden Herbsttage, sodass man sich an den letzten Sommerurlaub erinnern kann.Gedanken zu den Protagonisten: Es geht im Grunde um Heribert Zopes und dieser Mann ist göttlich! Was für Erfahrungen er macht, wie er manchmal mit sich selbst spricht, wenn auch nur in seinen Gedanken, wie er im Allgemeinen ist - herrlich! Ich weiß gar nicht, was ich zu ihm schreiben soll. Er passt einfach in diese Buchgeschichte und alles was ihn ausmacht, ist ganz wunderbar, sodass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskomme und mir fehlen die Wörter. Kommt bei mir selten vor. Dieser Protagonist ist mir wahnsinnig ans Herz gewachsen, nicht nur durch seine Art, sondern weil ich die 499 Seiten mit ihm mitgefiebert habe und tief in diese Buchgeschichte, in sein Leben eingetaucht bin. Ein Hoch und ein Runter mit ihm - eine Achterbahnfahrt, tolle Momente in Kreta, Stress in Kreta und irgendwann dann wieder der Flug nach Köln. Seine Gefühle waren an mein Herz geknüpft, denn ich konnte es so gut nachvollziehen. Ich denke man muss es gelesen haben, um zu verstehen was ich meine. Mir fehlen da auch echt die Worte.Dann seine Ex-Frau Isolde, die mir ziemlich kühl, naiv und irgendwie wie ein dummes Blondchen vorkam. Solche Frauen hat bestimmt schon fast jeder Mann kennengelernt aber bei ihr konnte ich immer nur die Augen verdrehen. Diese Frau! Ebenso bei seinem Ex-Chef Peter, zu dem fiel mir auch nichts mehr ein, vor allem dann nicht als Heribert von ihm den Grund erfährt, warum es so kam, wie es kam mit seiner Ex-Frau. Im Leben läuft natürlich nicht alles nach Plan aber das war wirklich der Wahnsinn und doch so echt. Realitätsnah. Ich wiederhole mich.Absolut sympathisch hingegen waren mir Otto und Gerda, ein absolutes Geschwistertraumteam - ehrlich. Auch der Anfang des Buches, als Heribert auf die beiden stößt ist göttlich! Tränen gelacht über die beiden und es wird auch aufgezeigt, dass Menschen die sich anders geben und wir über diese vorschnell urteilen, oftmals anders sein können als wir glauben. Wenn ihr es lest, werdet ihr wissen was ich meine.Insgesamt hat mir die Single-Club Gruppe absolut gut gefallen, denn sie passten zueinander. Auch Stella, die Frau die Heribert kurz vor seiner Abreise kennenlernt, ist so herrlich unkompliziert und zeigt auf, dass eine Freundschaft zwischen Mann und Frau absolut möglich ist. Viele menschen meinen, dass dies nicht möglich ist aber da ich selbst so eine Freundschaft pflege, kann ich sagen das es möglich ist. Mir gefiel Stellas lockere Art einfach und ihre Sicht auf die Dinge, auf das Leben. Sie hat in meinen Augen Heribert viel beigebracht und mir irgendwo auch, auch wenn ich es schon weiß. Nicht so viel denken wiederholte sie oft.  Denn genau dann, ist das Leben soviel einfacher, wenn man nicht immer denkt.Gedanken zur Umsetzung und dem Schreibstil des Buches: Die Umsetzung des Buches ist der Autorin Sigrid Wohlgemuth absolut perfekt gelungen. Alleine die Rolle eines Mannes einzunehmen und dann ein Buch zu schreiben, der Wahnsinn! So perfekt. Alleine diese ganzen Gedankengänge, dass was er fühlt und so weiter war einfach absolut passend und männergetreu.Der Schreibstil selbst ist locker und flockig, humorvoll und absolut genial! Noch nie so ein tolles Buch gelesen mit Schirm, Charme und dem Club Delfino.Gedanken zum Cover: Bei diesem Buch kann ich nur sagen:"Suche dein Buch nicht nach einem Cover aus, denn oft steckt mehr dahinter" und bei diesem Buch bewahrheitet sich das absolut.Schlussgedanke: Ich bitte um eine Forsetzung und dann bitte mit Heribert und seiner Lieben, denn ich habe das Gefühl, dass da noch viel mehr geht und ja, bitte verfilmen. Das würde eine wunderbare Komödie werden, die locker mit Till Schweiger mithalten kann. Aber wirklich locker und ihn sogar, in meinen Augen noch übertrumpfen würde.

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  • Buch und Autorin haben mich sehr überrascht

    Und tschüss: Auf nach Kreta!

    Manuela_Pfleger

    30. August 2017 um 20:02

    Das Cover lädt bereits ein, sich auf eine Reise nach Kreta zu begeben. "Und tschüss!", so beginnt der erste Satz im Buch und mich hat die erste Seite bereits gefesselt. Warum? Das versuche ich euch zu erklären. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flott, fließend und mit Humor. Sigrid versteht es den Spannungsbogen innerhalb des Buches sehr gut aufzubauen und man hat somit keine Langeweile. Da ich selber noch nie in Kreta war, habe ich aber jetzt irgendwie ein Bild vor mir, dass ich sofort dort hinmöchte, denn die Orte wurden sehr gut beschrieben, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. Besonders gut gefallen haben mir die Rezepte, die ich auch noch nach kochen werde und die irgendwie immer zu den Kapiteln gepasst haben. Die Geschichte rund um Heribert hat mich berührt, aber auch immer wieder einmal zum Schmunzeln gebracht. Ich finde ihn als Hauptprotagonisten sehr sympathisch und wer weiß, vielleicht darf man ihn ja in einem Folgeband wieder treffen? Ich würde es mir wünschen. Erzählt wird übrigens in der Ich-Form aus der Sicht von Heribert und damit kann man sich sehr gut in den Charakter hinein versetzten. Mir gefallen Geschichte in der Ich-Form, denn irgendwie fühle ich mich dann immer selber als Figur im Buch ;) Die Themen, die in dem Roman behandelt werden, sind wie im realen Leben selbst. Man sollte das Leben einfach leben und lernen es leben zu dürfen. Um Freude, Träume, Glück und mehr. Sich sogar vielleicht selbst finden? Alles ist möglich, wenn man nur einmal den Mut hat, den einen Schritt zu wagen, um vom Alltag mal auszubrechen und sich neu entdecken und kennen lernen. "Das Buch und die Autorin haben mich sehr überrascht. Ein Roman, der von einem Menschen erzählt, der aus dem Alltag ausbricht, nach Kreta fliegt, um sich dort neu zu finden. Er lernt sein Leben neu zu leben, Freude und Träume zu haben. Ein berührender Roman mit einem Hauch Humor und tollen Rezepten. Absolut lesenswert." 

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