Sigrid Zeevaert Gehen, immer weiter

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Inhaltsangabe zu „Gehen, immer weiter“ von Sigrid Zeevaert

"Alles ist wahr. Und zurückdrehen lässt sich auch nichts mehr von dem, was alles war. Das ist vorbei. Und ist immer noch da." Rückblickend erzählt Luis, 16 Jahre, aus seinem ganz normalen Leben: von der Schule, der Sache mit Mona, von seinen Eltern – und von dem Moment, als sein Freund Edvard bei der Polizei ein furchtbares Geständnis ablegt. Klar hat Luis mitbekommen, dass es bei Edvard zu Hause anders läuft als bei ihm. Erst nach und nach blickt er hinter Edvards Fassade, doch da ist es bereits zu spät.

Es gibt Bücher, die hauen einen um. "Gehen, immer weiter" ist so eins. Es geht direkt unter die Haut und ins Herz.

— AliceGabathuler
AliceGabathuler

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    Gehen, immer weiter
    AliceGabathuler

    AliceGabathuler

    13. January 2016 um 15:46

    Über den Inhalt möchte ich nichts verraten. Der Klappentext verrät genug. Denn es geht in diesem Buch nicht zuletzt darum, sich genau wie Luis langsam an den Kern der Geschichte heranzutasten und dabei den Schmerz auszuhalten, den er fühlt, und den der Leser dank der wunderbar schnörkellosen, einfach klingenden und dennoch tief gehenden Erzählsprache der Autorin mitempfindet. Schon lange hat mich kein Buch mehr so gepackt wie dieses. Und ich habe so eine Ahnung, dass es eins der Bücher ist, das sich im Kopf einnistet und mich sehr lange nicht loslassen wird.

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  • Was wäre wenn...? Hätte ich doch...!

    Gehen, immer weiter
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    07. March 2015 um 22:49

    Ungewohnt, vertraut und zugleich fremd - so nahm Luis Edvard wahr. `Er war einfach da, ohne dass er eine Rolle spielte.´ Ein Referat bringt die beiden Jungen zusammen, die so unterschiedlich zu sein scheinen. Jedoch ist es für Luis nicht einfach, denn irgendetwas war schwierig und Edvard versucht es zu verbergen. Luis ist sich unsicher. Und so gut kennen sie sich ja nun auch nicht, dass er nachfragen oder gar etwas unternehmen kann. Oder ? Dass das Leben so sein kann, hat mir niemand gesagt. (S.26) Auch wenn Edvard eher unnahbar wirkt, als würde er in seiner eigenen Welt leben und sich vollkommen ausreichen, kann er nicht alle Menschen von sich fernhalten. Ein Projekt für die Schule verpflichtet ihn dazu, Zeit mit Luis zu verbringen, demjenigen der den LeserInnen seine Sicht der Dinge erzählt, wie er Edvard kennengelernt und erlebt hat. Dabei liegt sein Fokus nicht ausschließlich auf Edvard. Mit viel Feingefühl fließen seine Gefühle gegenüber der ersten verlorenen Liebe, seiner bisherigen Freundschaften, dem Zwist seiner Eltern und der Verbundenheit zu seiner großen Schwester Greta mit ein, während er nach und nach immer mehr Zeit mit Edvard verbringt, sich Gedanken aber auch Sorgen um ihn macht. Ich hätte bleiben müssen, nicht weggehen von seiner Tür. (S. 136) Wie sehr kann man das Vertrauen einer Freundschaft ausreizen ? Welche Schwellen darf man überschreiten, ohne gegen eine Mauer zu laufen ? Ließe sich so manches ändern, wenn man nicht respektvoll oder aus Scheu auf Abstand gehen würde ? Was wäre wenn...? Hätte ich doch...! Wie oft haben wir uns das schon im Nachhinein gefragt/gesagt ? Auch der fast sechzehnjährige Luis nimmt das Geschehen in seinen Erinnerungen wieder und wieder auseinander, setzt sie zusammen, sucht die Schuld und auch den Trost. Seine einfühlsame fast schon empathische Art zu erzählen, zu reflektieren und dabei den Spannungsbogen 120 Seiten straff durchzuziehen, hat mich gefesselt, fasziniert und überwältigt. Ein Teenager mit all den `üblichen Verdächtigen´, die gern als nervig abgestempelt werden in diesem Alter, bilden eine beeindruckende Verbindung mit all dem, was er mit Auge und Herz wahrnimmt. Und damit hat Luis mein Herz berührt. 5 Hibi-Blüten dafür. Mein Dank geht an den Thienemann Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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