Silia Wiebe

 4.2 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Unsere Mütter, Mut zur Lücke, liebe Eltern! und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Silia Wiebe

Silia Wiebe, geboren 1977, ist freie Journalistin (u.a. bei Chrismon, Eltern und Brigitte) und Dozentin an der Akademie für Publizistik in Hamburg. Ihr erstes Buch, ein fröhlicher Ratgeber für Eltern im Stress, erschien im März 2016. Ihr zweites Buch schrieb sie zusammen mit der Journalistin Silke Baumgarten. Es erscheint im April 2017 und widmet sich einer ganz anderen Seite des Lebens: der Trauer um ein Kind.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Unsere Mütter

 (9)
Neu erschienen am 01.09.2019 als Hardcover bei Klett-Cotta.

Alle Bücher von Silia Wiebe

Cover des Buches Unsere Mütter (ISBN:9783608963328)

Unsere Mütter

 (9)
Erschienen am 01.09.2019
Cover des Buches Mut zur Lücke, liebe Eltern! (ISBN:9783466310555)

Mut zur Lücke, liebe Eltern!

 (3)
Erschienen am 28.03.2016
Cover des Buches Das Trauerbuch für Eltern (ISBN:9783466310746)

Das Trauerbuch für Eltern

 (0)
Erschienen am 03.04.2017

Neue Rezensionen zu Silia Wiebe

Neu

Rezension zu "Unsere Mütter" von Silia Wiebe

Von Müttern und Töchtern
Thalavor 3 Monaten

Mir haben die unterschiedlichen Portraits sehr gut gefallen. In dem Buch "Unsere Mütter" portraitiert Silia Wiebe die Schicksale verschiedener Frauen (und einem Mann) und ihre Beziehung zu ihren Müttern. Dabei hat sie als Erzählform den Ich-Erzähler gewählt, was den Geschichten eine persönliche Geschichte verlieht. Die Autorin hat die Geschichte der einzelnen Personen wiedergegeben, ohne wertend zu sein. Es handelt sich tatsächlich um die Perspektive der jeweiligen Frau. So beschriebt sie u.a. die Beziehung der Influencerin Luisa Lion zu ihrer konsumkritischen Mutter, eine Frau die ihre Mutter erst kennenlernt, als sie selbst schon die Lebensmitte erreicht hat und eine Frau, die sieben Mal ungewollt schwanger geworden ist. 

Die unterschiedlichen Frauenschicksale und die Art mit den Herausforderungen umzugehen, haben mich sehr beeindruckt. Gleichzeitig ist das Buch der Aufruf, Frieden zu schließen mit dem inneren Kind, ein Plädoyer für mehr Selbstliebe und der Wunsch, der eigenen Mutter zu danken oder zu verzeihen. Ich persönlich fand das Buch sehr mitreißend und lesenswert. 

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Rezension zu "Unsere Mütter" von Silia Wiebe

Sehr berührend!!!
helena33vor 3 Monaten

Silia Wiebe, freie Journalistin, hat hier 13 Interviews zusammengestellt. 12 Frauen und 1 Mann erzählen von ihrer Beziehung zu ihrer Mutter. Die Interviews werden in Berichtform und in der Ich-Perspektive dargestellt. Zudem gibt es ein erklärendes Vor- und Nachwort sowie ein Extra Interview mit der Psychologin S. Stahl, welches für Menschen ganz interessant sein kann, die sich eher noch nicht allzu viel mit ihrer Mutterbeziehung auseinandergesetzt haben.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Erzählungen sind wahnsinnig berührend. Mir kamen wirklich oft die Tränen und der Atem stockte mir.

Die Bandbreite der ausgewählten Interviewpartner mitsamt ihren Themen und Perspektiven ist sehr groß und facettenreich. Oft wünschte ich mir sogar noch mehr Informationen, aber das hätte sicher den Rahmen des Buches gesprengt. Für die gewählte Darstellungsform passt es allemal und gibt sehr viel Stoff zum Nachdenken und Nachfühlen. Die Interviews kann man sich durchaus auch mehrmals durchlesen, da sie voll interessanter Details stecken und eine starke Wirkkraft haben.

Ich bin selbst vor einer Weile Mutter geworden und fand es auch aus dieser Betrachtung heraus wahnsinng interessant und vor allem auch sehr hilfreich, zu sehen, was denn wirklich wichtig ist. Na klar, man weiss es ja eigentlich: Liebe, Zuwendung und Wertschätzung. Aber kommt es beim Kind auch so an? Und wie passt das mit dem Alltag zusammen? Und was, wenn das Kind ganz andere Werte vertritt? Ach, es gibt so viele Fragen, aber es gibt hier auch viele Antworten.

Besonders interessant fand ich, dass die ausgewählten Interviewpartner oft schon selbst im Erwachsenenalter waren und sich so ein großer Rahmen ergab, aus dem heraus erzählt und reflektiert wurde.

Ich kann gar nicht genau sagen, welches Interview mir am besten gefiel, mich berührte wirklich jedes. Von der Syrerin, deren Mutter ihr heilig ist; von der Zwillingstochter, deren Mutter sie zur Adoption in gute Hände gab; von der konsumorientierten Influenzerin mit der eher konsumnegierenden Psychotherapeutin als Mutter... Ich könnte jetzt einfach alle aufzählen- aber - lest es am besten selbst!

Mich hat es wirklich geflasht und ich glaube, dass es für alle Töchter und Mütter eine tolle, wertvolle und wirklich bereichernde Lektüre sein kann!

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Rezension zu "Unsere Mütter" von Silia Wiebe

Berührende Mutter-Kind-Geschichten
wortmelodievor 4 Monaten

"Unsere Mütter" erzählt die Geschichten von 13 Frauen und Männern und ihre teils guten, teils schwierigen Beziehung zu ihren Müttern. Ich fand das Buch vor allem deshalb reizvoll, weil ich sehen wollte, wie andere Mutter-Kind-Beziehungen aussehen, und weil ich gehofft hatte, dass ich mich in einer von ihnen vielleicht wiederfinden und ein paar Tipps für meine eigene Beziehung zu meiner Mutter bekommen könnte.

Die Geschichten der 13 Frauen und Männer lesen sich sehr gut, sie sind berührend und während des Lesens hatte ich immer wie eine Art Film im Kopf, wo ich mir vorgestellt habe, wie die Leute wie in einem Dokumentarfilm interviewt werden. Die einzelnen Geschichten waren kurzweilig, teils tragisch, teils erschreckend, teils wirklich anrührend und sogar inspirierend (dies trifft insbesondere auf die erste Geschichte zu). Man hat das Gefühl, dass die einzelnen Personen hier wirklich selbst zu Wort kommen, obwohl ich glaube, dass die Autorin letztendlich die Geschichten niedergeschrieben hat; dennoch kommt in jedem Kapitel die eigene Stimme der Erzählenden durch.

Am hilfreichsten für mich war jedoch das letzte Kapitel mit dem Interview mit Stefanie Stahl, einer Diplom-Psychologin, in dem sie einen Einblick in die Psyche gibt, die hinter unseren Mutter-Kind-Beziehungen steckt. Hiervon hätte ich mir eigentlich ein bisschen mehr gewünscht, denn so bleibt das Buch zwar eine schöne Sammlung von Geschichten, doch einen richtigen Mehrwert hat für mich letztendlich nur das Interview mit Stefanie Stahl gebracht. Die Literaturhinweise am Ende geben aber einen guten Überblick über weitere Bücher zur vertiefenden Lektüre.

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