Silia Wiebe Mut zur Lücke, liebe Eltern!

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mut zur Lücke, liebe Eltern!“ von Silia Wiebe

»Wir sind die lustigste, coolste und beruflich erfolgreichste Eltern-Generation aller Zeiten. Wir haben Verständnis für jedes Aua und I-Bäh unserer Kinder. Wir sind Profis im Stillen, gesund Kochen und selbstverständlich aktiv im Elternvorstand. Wir tragen unsere brüllenden Babys stundenlang durch die Nacht und rümpfen die Nase über die Laufställchen-Erziehungshilfen unserer Eltern«, sagt Autorin Silia Wiebe, selbst Mutter eines achtjährigen Sohnes. Und erzählt in ihrem Buch, wie sie beschloss, die Mutti-Olympiade zu boykottieren. Dann zog sie los und fragte andere Mütter und Väter in Deutschland, wie und wo sie Abstriche machen, Energie sparen und sich von übertriebenen Erwartungen an sich selbst befreien. Heraus kamen überraschende, witzige und lehrreiche Erfahrungsberichte von Eltern für Eltern – zum Beispiel über das Reisen mit Kindern, den Kampf gegen das Haushaltschaos, den Stress, wenn Besuch kommt, die Schwiegermutter nervt oder Job und Familie vereinbart werden müssen. Dazu erklärt ein Sexualwissenschaftler, was man gegen die elternspezifische Flaute im Bett tun kann, und eine Ernährungswissenschaftlerin gibt Koch-Tipps für den Alltag. Dieses Buch ist ein geistreicher Mix aus Erfahrungsberichten, Experten-Interviews und unzähligen schlauen Ideen für ein entspannteres Familienleben. Optimal als Geschenk zur Geburt, als witzige Durchhalteparole für den Alltag und als Sofa-Lektüre zum einfach so Wegschlürfen.

Endlich mal eine die es ausspricht: Schluss mit dem Helikoptern und Perfektionismus. Familie ist und bleibt Chaos und das ist gut so.

— Linker_Mops
Linker_Mops

Stöbern in Sachbuch

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension von "Mut zur Lücke, liebe Eltern!"

    Mut zur Lücke, liebe Eltern!
    Linker_Mops

    Linker_Mops

    19. March 2017 um 20:55

    Alle Familien kennen dies: Stress pur, immer und zu jeder Zeit, denn es soll ja alles perfekt sein. Die Kinder, die Beziehung, die Wohnung, der Job, einfach alles. Klar, dass das nicht klappen kann. Dennoch versuchen es viele Frauen  (und auch Männer) und scheitern. Frustrierend, aber wahr. Ich selbst kenne dieses Hamsterrad aus aufräumen, Kind betüteln, sich Zeit für sich und den Partner gönnen, Ehrenamt ausfüllen, putzen, waschen und natürlich ausreichend schlafen. Und regelmäßig stelle ich fest, dass ich es nicht schaffe bzw. Wenn ich denke fertig zu sein, eigentlich wieder von vorne anfangen muss. Denn da hat sich doch schon wieder ein Berg Bügelwäsche materialisiert...Silia Wiebe versucht mit ihrem Buch diesen Teufelskreis zu durchbrechen und allen Eltern klarzumachen zum Geburtstag reicht auch ein einfacher Rührkuchen, gerne auch gekauft. Die dreistöckige Prinzessinnen- oder Piratentorte muss nicht sein. Ob es um Frühförderung, Schlafschwierigkeiten, Essensrituale oder der Umgang mit Familienmitgliedern geht - die Autorin umreisst kurz und knackiges das Problem  (wo ich zumindest mich oft wiedererkannte) und zeigt dann Auswege auf. Auswege auch mal fünfe grade sein zu lassen und es geht trotzdem nicht die Welt unter. Und man bleibt trotzdem eine gute Mutter/Vater/Partner*in. Ich fand das Buch gut, weil es doch aufzeigte, dass der derzeitige Konkurrenzkampf/Perfektionismuswahn niemanden gut tut. Weder den Kindern, noch den Eltern. Alles einfach ein wenig unverkrampfter angehen kann ungemein guttun. An diesen Rat versuche ich mich auf alle Fälle zu halten. 

    Mehr
    • 2
  • Leicht, chaotisch, sinnfrei

    Mut zur Lücke, liebe Eltern!
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    12. May 2016 um 12:45

    Silia Wiebe spricht von einer hippen Elterngeneration, die alles packen will. Kinder, Arbeit, Freizeit, Partnerschaft – sprich die Vereinbarungs-Eltern, die immer nur sehen, was sie gerade nicht mehr geschafft haben, immer im Stress sind und doch nicht fertig werden. Mit verschiedenen Erfahrungsberichten, Rezepten, Tipps und Interviews gibt sie hierbei im Grunde nur einen Rat: Nehmt alles nicht so wichtig und lebt ein bisschen mehr. Die Grundaussage des Buches gefällt mir sehr gut. Schon allein, dass die Eltern, die versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen, hier nicht gleich als überforderte Helikoptereltern ausgeschrieben werden, hat mir gefallen. Stattdessen sind sie hier „cool“ und jugendlich, erfrischend und erfolgreich. Erst auf den zweiten Blick sieht der Leser dann, dass nicht alles Gold ist was glänzt, dass auch der Zwang zur „Coolness“ dafür sorgt, dass nichts mehr wirklich locker ist. Der Einstieg ist darum wirklich gut gewählt und ansprechend. Etwas schwieriger war es für mich den Rest des Buches damit in Einklang zu bringen. Zum einen sind die unterschiedlichen Kapitel teilweise ohne großen Zusammenhang aneinandergereiht. Hier ein Bericht, da ein Rezept und hier ein paar lustige Anekdoten – den tiefen Sinn hinter diesen habe ich dann auch nicht immer gleich verstanden. Aufzeigen, wie es nicht geht? Oder einfach ein Beispiel für manche, die es noch schlimmer treiben, als ich? Kurz: Was soll das denn jetzt? Während der Stil angenehm wertungsfrei und flüssig bleibt, wandelt der Inhalt zwischen banal und interessant. Großes Manko aus meiner Sicht: Obwohl in Überschrift, Klappentext und Einleitung „Eltern“ angesprochen werden, geht die Autorin doch schnell dazu über von „gerade uns Müttern“ zu sprechen und den Vater in die zweite Liga zu verbannen. Auch ein Gespräch mit ihrem Mann, dass ein Kapitel darstellt, hilft da nicht viel, sondern zeigt viel mehr, wie verhärtet die Fronten „Hausfrau“ – „Arbeitsmann“ auch hier sind. Ein im Grunde vor allem unterhaltsames Büchlein, dass etwas den Druck nehmen will, den Sprung zur „Elternliteratur“ aber nicht wirklich schafft. Schade.

    Mehr