Silia Wiebe Mut zur Lücke, liebe Eltern!

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Inhaltsangabe zu „Mut zur Lücke, liebe Eltern!“ von Silia Wiebe

»Wir sind die lustigste, coolste und beruflich erfolgreichste Eltern-Generation aller Zeiten. Wir haben Verständnis für jedes Aua und I-Bäh unserer Kinder. Wir sind Profis im Stillen, gesund Kochen und selbstverständlich aktiv im Elternvorstand. Wir tragen unsere brüllenden Babys stundenlang durch die Nacht und rümpfen die Nase über die Laufställchen-Erziehungshilfen unserer Eltern«, sagt Autorin Silia Wiebe, selbst Mutter eines achtjährigen Sohnes. Und erzählt in ihrem Buch, wie sie beschloss, die Mutti-Olympiade zu boykottieren. Dann zog sie los und fragte andere Mütter und Väter in Deutschland, wie und wo sie Abstriche machen, Energie sparen und sich von übertriebenen Erwartungen an sich selbst befreien. Heraus kamen überraschende, witzige und lehrreiche Erfahrungsberichte von Eltern für Eltern – zum Beispiel über das Reisen mit Kindern, den Kampf gegen das Haushaltschaos, den Stress, wenn Besuch kommt, die Schwiegermutter nervt oder Job und Familie vereinbart werden müssen. Dazu erklärt ein Sexualwissenschaftler, was man gegen die elternspezifische Flaute im Bett tun kann, und eine Ernährungswissenschaftlerin gibt Koch-Tipps für den Alltag.
Dieses Buch ist ein geistreicher Mix aus Erfahrungsberichten, Experten-Interviews und unzähligen schlauen Ideen für ein entspannteres Familienleben. Optimal als Geschenk zur Geburt, als witzige Durchhalteparole für den Alltag und als Sofa-Lektüre zum einfach so Wegschlürfen.

Bei dem Ratgeber Mut zur Lücke, liebe Eltern! handelt es sich um leichte Unterhaltungsliteratur, die abwechslungsreich gestaltet ist .

— Osilla

Endlich mal eine die es ausspricht: Schluss mit dem Helikoptern und Perfektionismus. Familie ist und bleibt Chaos und das ist gut so.

— Linker_Mops

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  • Ein kurzweiliger Elternratgeber.

    Mut zur Lücke, liebe Eltern!

    Osilla

    01. November 2017 um 14:05

    Wer kennt ihn nicht, den Stress den Eltern ertragen, um ihren Kindern den Himmel auf Erden zu ermöglichen. Aber ist das immer der richtige Weg? Ist weniger manchmal vielleicht mehr? Silia Wiebe ruft dazu auf, nicht immer alles perfekt machen zu wollen und beschreibt anhand kleiner Anekdoten, wie sich Eltern ihr Leben vereinfachen können. Zur Abwechslung ein leichter Elternratgeber ohne aufwändige wissenschaftliche Details. Silia Wiebe (geboren 1977), ist sowohl Journalistin als auch Dozentin an der Akademie für Publizistik in Hamburg. Sie ist Mutter eines Sohnes und Ehefrau eines Kinderarztes. Auch sie hat versucht die perfekte Mutter zu sein, sich nach einigen stressigen Situationen aber entschieden, ein paar Gänge herunter zu fahren und mit weniger Stress ein entspannteres Leben zu haben. In ihrem Buch Mut zur Lücke, liebe Eltern! widmet sich die Autorin einigen Alltagssituationen von Eltern, insbesondere Müttern und ermuntert diese, nicht immer auf Hochleistung zu fahren, sondern auch einmal fünf gerade sein zu lassen und damit mehr für sich und die Familie zu erreichen, als man es wohl denken mag. Der Einstieg ins Buch fällt leicht und es lässt sich schnell und flüssig lesen, wird aber im Verlauf der Kapitel etwas schwächer. Besonders gut haben mir die „Sätze für die Tonne“ und die Rubrik „make it easy“, die jedem Kapitel folgen, gefallen.Silia Wiebe schlägt einen lockeren und leichten Ton an. Sie gibt viele Tipps und fügt einige Links, Adressen etc. an, die leider nicht mehr alle aktuell sind. Das Buch ist eher ein Mutmacher, als ein kleiner Helfer und die Autorin geht teilweise recht pessimistisch an das Thema Elternschaft heran. Das fand ich etwas schade, denn das Leben als Mutter ist nicht nur stressig und Nerven aufreibend, es ist durchaus auch schön und auch wenn man stressige Momente hat, so erfreut man sich hinterher auch an den Resultaten.Die Kapitel sind abwechslungsreich gestaltet, alltägliche Beispiele wechseln mit Interviews und Anekdoten ab. So ist das Buch recht kurzweilig, nicht extrem wissenschaftlich, dadurch vielleicht etwas oberflächlich. Die zentrale These des Buches ist die, dass man nicht immer und überall perfekt sein kann und muss, sondern sein Leben genießen soll. Bei dem Ratgeber Mut zur Lücke, liebe Eltern! handelt es sich um leichte Unterhaltungsliteratur, die abwechslungsreich gestaltet ist und den Leser mir einem guten Gefühl zurück lässt. Es richtet sich eher an Frauen, als an Männer, was ich etwas schade finde. Die Anforderungen die an Frauen und Mütter durch die Gesellschaft gestellt werden, werden gut dargestellt und regen den Leser zum Nachdenken an.

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  • Rezension von "Mut zur Lücke, liebe Eltern!"

    Mut zur Lücke, liebe Eltern!

    Linker_Mops

    19. March 2017 um 20:55

    Alle Familien kennen dies: Stress pur, immer und zu jeder Zeit, denn es soll ja alles perfekt sein. Die Kinder, die Beziehung, die Wohnung, der Job, einfach alles. Klar, dass das nicht klappen kann. Dennoch versuchen es viele Frauen  (und auch Männer) und scheitern. Frustrierend, aber wahr. Ich selbst kenne dieses Hamsterrad aus aufräumen, Kind betüteln, sich Zeit für sich und den Partner gönnen, Ehrenamt ausfüllen, putzen, waschen und natürlich ausreichend schlafen. Und regelmäßig stelle ich fest, dass ich es nicht schaffe bzw. Wenn ich denke fertig zu sein, eigentlich wieder von vorne anfangen muss. Denn da hat sich doch schon wieder ein Berg Bügelwäsche materialisiert...Silia Wiebe versucht mit ihrem Buch diesen Teufelskreis zu durchbrechen und allen Eltern klarzumachen zum Geburtstag reicht auch ein einfacher Rührkuchen, gerne auch gekauft. Die dreistöckige Prinzessinnen- oder Piratentorte muss nicht sein. Ob es um Frühförderung, Schlafschwierigkeiten, Essensrituale oder der Umgang mit Familienmitgliedern geht - die Autorin umreisst kurz und knackiges das Problem  (wo ich zumindest mich oft wiedererkannte) und zeigt dann Auswege auf. Auswege auch mal fünfe grade sein zu lassen und es geht trotzdem nicht die Welt unter. Und man bleibt trotzdem eine gute Mutter/Vater/Partner*in. Ich fand das Buch gut, weil es doch aufzeigte, dass der derzeitige Konkurrenzkampf/Perfektionismuswahn niemanden gut tut. Weder den Kindern, noch den Eltern. Alles einfach ein wenig unverkrampfter angehen kann ungemein guttun. An diesen Rat versuche ich mich auf alle Fälle zu halten. 

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  • Leicht, chaotisch, sinnfrei

    Mut zur Lücke, liebe Eltern!

    Eva-Maria_Obermann

    12. May 2016 um 12:45

    Silia Wiebe spricht von einer hippen Elterngeneration, die alles packen will. Kinder, Arbeit, Freizeit, Partnerschaft – sprich die Vereinbarungs-Eltern, die immer nur sehen, was sie gerade nicht mehr geschafft haben, immer im Stress sind und doch nicht fertig werden. Mit verschiedenen Erfahrungsberichten, Rezepten, Tipps und Interviews gibt sie hierbei im Grunde nur einen Rat: Nehmt alles nicht so wichtig und lebt ein bisschen mehr. Die Grundaussage des Buches gefällt mir sehr gut. Schon allein, dass die Eltern, die versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen, hier nicht gleich als überforderte Helikoptereltern ausgeschrieben werden, hat mir gefallen. Stattdessen sind sie hier „cool“ und jugendlich, erfrischend und erfolgreich. Erst auf den zweiten Blick sieht der Leser dann, dass nicht alles Gold ist was glänzt, dass auch der Zwang zur „Coolness“ dafür sorgt, dass nichts mehr wirklich locker ist. Der Einstieg ist darum wirklich gut gewählt und ansprechend. Etwas schwieriger war es für mich den Rest des Buches damit in Einklang zu bringen. Zum einen sind die unterschiedlichen Kapitel teilweise ohne großen Zusammenhang aneinandergereiht. Hier ein Bericht, da ein Rezept und hier ein paar lustige Anekdoten – den tiefen Sinn hinter diesen habe ich dann auch nicht immer gleich verstanden. Aufzeigen, wie es nicht geht? Oder einfach ein Beispiel für manche, die es noch schlimmer treiben, als ich? Kurz: Was soll das denn jetzt? Während der Stil angenehm wertungsfrei und flüssig bleibt, wandelt der Inhalt zwischen banal und interessant. Großes Manko aus meiner Sicht: Obwohl in Überschrift, Klappentext und Einleitung „Eltern“ angesprochen werden, geht die Autorin doch schnell dazu über von „gerade uns Müttern“ zu sprechen und den Vater in die zweite Liga zu verbannen. Auch ein Gespräch mit ihrem Mann, dass ein Kapitel darstellt, hilft da nicht viel, sondern zeigt viel mehr, wie verhärtet die Fronten „Hausfrau“ – „Arbeitsmann“ auch hier sind. Ein im Grunde vor allem unterhaltsames Büchlein, dass etwas den Druck nehmen will, den Sprung zur „Elternliteratur“ aber nicht wirklich schafft. Schade.

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