Im Zentrum der Handlung steht Jan-Arne, der bei einem Zirkusauftritt der Schule Tierdressur mit seinem Meerschweinchen King-Kong aufführen möchte, aber stattdessen mit einer störrischen Ziege vorlieb nehmen muss. Die zielgruppengerechte Handlung ist nah an der Realität gehalten und wirkt dadurch nachvollziehbar und verständlich. Die Illustrationen unterstützen die Handlung sehr gut. Die darin enthaltene Botschaft ist verständlich und wirkt zu keinem Zeitpunkt belehrend.
Bei den Protagonisten steht Jan-Arne im Mittelpunkt der Handlung und als Leser bekommt man Einblicke in seine innere Welt, was ihn glaubwürdig wirken lässt. Relevante Nebenprotagonisten, wie sein Freund Michi, King-Kong und Jan-Arnes Eltern bereichern die Handlung und sorgen für angenehme Abwechslung.
Wer zielgruppengerechte und realitätsnahe Lesegeschichten für junge Leser mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist sehr zielgruppengerecht und ist sowohl durch den Satzbau als auch die Schriftgröße optimal für erste Leseabenteuer geeignet.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.
Silke Brix
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Silke Brix
Sophies schlimme Briefe
Beethoven für Kinder
Prinzessin Rosenblüte 1
Klar, dass Mama Ole lieber hat / Klar, dass Mama Anna lieber hat
King-Kong, das Geheimschwein
Jenny ist meistens schön friedlich
Paule ist ein Glücksgriff
Krippenspiel mit Hund
Neue Rezensionen zu Silke Brix
Mit diesem musikalischen Buch erfährt man einiges über Johann Strauss Sohn sowie seine Familie. Natürlich steht die Musik, die bekannten Walzer-und Polkamelodien, dabei im Vordergrund. Zusätzlich ist eine CD enthalten, ein Hörbuch mit viel Musik. (ebenso gibt es aber eine Downloadmöglichkeit)
Auf die Umsetzung dieses Buches war ich wirklich gespannt. Beginnend bei Johann Strauß Vater erfährt man etwas über die verschiedenen Personen der Familie Strauss - und wie sie jeweils zur Musik kamen. Zusätzlich sind die verständlichen Texte immer noch wunderbar illustriert, so dass man sich direkt eine Vorstellung davon machen kann. Vor allem eben von der damaligen Zeit, die für uns heute ja nicht unbedingt direkt greifbar ist. Später geht es auch um verschiedene Musikstücke, zu denen noch etwas erläutert ist.
Praktischerweise ist eine CD enthalten, ein Hörbuch mit viel Musik. Auf den verschiedenen Seiten ist oben entsprechend der Titel auf der CD angegeben, den die jeweilige Seite betrifft. (Man kann dies aber ebenso downloaden, was ich aber nicht gemacht habe.)
Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei fünf Jahren, was ich so auch unterschreiben würde. Man kann es natürlich etwas früher oder auch später lesen, je nach persönlicher Einschätzung. Bei uns hat es ganz gut hingehauen.
Für mich war es sehr interessant, da auch ich hier noch zusätzliches Musikwissen erlangen konnte. Was mir nicht ganz gut gefallen hat, war die Art und Weise, wie die Geschichte gesprochen wurde. Für mich war die Sprecherstimme leider nicht ganz angenehm, vor allem hat für mich die Betonung teilweise nicht gut gepasst. Das hat mir das Hörvergnügen etwas getrübt. Die Musik hingegen war wirklich toll.
Die Idee hinter dem Buch finde ich wirklich gelungen, ebenso die Umsetzung der verständlichen Texte und der richtig tollen Bilder. Durch die Bilder taucht man wunderbar in die entsprechenden Erzählungen ein.
Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.
Auf dem Cover tanzen die Erwachsenen und die Kinder zu den Klängen der Geige von Johann Strauß. Mit der mitgelieferten CD bzw. über den QR-Code kann man sich den Text des Buches vorlesen lassen, zusätzlich kann man die Musikstücke hören. Der Autor Marko Simsa, der auch den Text spricht, fordert aber auch auf mitzusingen bzw. mitzutanzen.
Die Geschichte beginnt vor 200 Jahren in Wien, dann holen wir noch etwas weiter aus und landen im Gasthaus von Franz Borgias, wo der kleine Johann Strauß Vater unter dem Tisch sitzt und angesichts der Musikanten im Wirtshaus den Entschluss fasst Musiker zu werden. Er wird später der erste Walzerkönig und gibt die Freude an der Musik an seine Söhne weiter. Besonders Johann der älteste Sohn übernimmt das Erbe des Vaters, aber auch der Techniker Josef und der Harfenist Eduard werden später mit ihm zusammen auf der Bühne stehen. Neben den bekannten Walzerklängen ist es die fröhliche Polka, die die Familie Strauß bis nach Amerika reisen lässt. Dort geben sie ein Konzert mit 2.000 Musizierenden und 20.000 Chorsänger*innen. Zuletzt hören wir den Radetzky-Marsch, eines der bekanntesten Musikstücke.
Der Text erzählt sehr schön, die Entwicklung der Straußdynastie und die Bilder haben soviel Schwung, dass man fast die Musik hören kann. So fröhlich schwingen sich die Tanzenden durch die Seiten.
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