Silke Hein

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Silke Hein

Lebenslauf von Silke Hein

Was war das auf dem Thüringer Land für ein prächtiges Kinderleben in den 60er und 70 er Jahren! Wir waren ganz Dorfkinder, konnten uns frei im Dorf und der Natur bewegen, durften uns dreckig machen und kamen am Abend verschwitzt und zufrieden nach Hause. Die Eltern waren berufstätig und wir verbrachten viele Stunden in der Nachbarschaft und besonders gern bei einer liebenswerten und sehr kinderlieben Freundin der Familie. Diese Zeit sollte prägend sein für all meine Geschichten und sich als stetige Inspirationsquelle herausstellen. Diese Nachbarin war eine einfache und bodenständige Frau, die in der Gegend für ihre Originalität, Naturverbundenheit, Kochkunst und vielfältiges Kräuterwissen bekannt war. Bei ihr konnte ich von klein auf teilhaben am “einfachen, heiteren Leben“. Dort wurde entsprechend der Jahreszeiten bescheiden und nach alten Rezepten gekocht und alles im Haus hatte eine einfache, wohltuende Ordnung. Mit Nachbarn und Freunden wurden Feste gefeiert und rund um den großen Küchentisch zeigte sich das Leben in aller Fülle. So entwickelte ich früh die Freude am dörflichen Gefüge aus Freiheit, Natur und originellen Menschen. Dieses Zusammenspiel schwingt in sehr vielen meiner Geschichten als Unterton mit. Nach meinem Schulabschluss studierte von 1980 bis 1983 ich an der pädagogischen Fachschule Schmalkalden zur Ausbildung als Kindergärtnerin. Ich arbeitete später gern als Kindergärtnerin und versuchte den Kindern meine Liebe zur Natur weiterzugeben. Ich heiratete und lebte mit meinem Mann, unserem Sohn, unserer Tochter und Tieren glücklich auf dem Land. Auch hieraus zog ich stetig Ideen für meine Kurzgeschichten. Nun, jenseits der 50 leben meine Kinder in der Großstadt und ich genieße das ländliche Leben mit meinem lieben Mann. Die ersten Kurzgeschichten entstehen und werden veröffentlicht Obwohl ich schon immer inspiriert durch die Natur und das dörfliche Leben war, kam die zündende Idee erst 2004, als der Südthüringische Literaturverein seinen Literaturkalender bewarb. Es wurden Kurzgeschichten von Thüringer Autoren gesucht und so reichte ich meinen ersten Text „Buchonien“ ein. Er wurde im Kalender 2005 abgedruckt. Davon inspiriert entstanden noch im selben Jahr 23 heitere Kurzgeschichten in denen unter anderem Fragen wie „Wie kommt der röhrende Hirsch in die Küche?“ oder auch „Warum zwängen sich dickbäuchige Männer am Kirmessonntag durch eine winzige Fensterluke?“ beantwortet wurden. Unter dem Titel “Von liebenswerten Menschen und besonderen Tieren” wurden diese Kurzgeschichten als Buch durch den Meininger Verlag Resch veröffentlicht. Es folgten weitere fruchtbare Zusammenarbeiten mit dem Thüringer Literaturkalender 2008, 2012 und 2015. Mein zweites Buch „Schwimmende Kaffeekränzchen“ veröffentlichte ich 2008 zusammen mit dem Verlag Salier in Leipzig. Wie auch im ersten Buch ist es eine Zusammenstellung aus 28 Kurzgeschichten, die den Leser durch die ländliche Idylle streifen lässt und natürlich auch zum Schmunzeln einlädt.

Alle Bücher von Silke Hein

Das Haus im Amselgarten

Das Haus im Amselgarten

 (10)
Erschienen am 01.06.2017
Schwimmende Kaffeekränzchen

Schwimmende Kaffeekränzchen

 (0)
Erschienen am 01.11.2008

Neue Rezensionen zu Silke Hein

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UlrikeG-Ks avatar

Rezension zu "Das Haus im Amselgarten" von Silke Hein

Ein Sommer im Paradies der Kindheit
UlrikeG-Kvor einem Jahr

Die Erzählerin der herzerwärmenden Geschichte hält es, nachdem sie einen Bauarbeiter, der ihr den Frühling durch seinen Lärm vergällt, mit einem Pfeil in den Allerwertesten verwundet hat, für geraten, ihrem Zuhause zu entfliehen. Sie nistet sich bei der Großmutter in einem kleinen Dorf im Thüringischen ein - und verbringt dort, im Land ihrer Kindheit, einen wunderschönen, unvergesslichen Sommer im Einklang mit dem Rhythmus der Natur und dem, was sie so freigiebig zu bieten hat.

Das kleine, rundum fröhliche Buch hat mir wunderschöne Lesestunden beschert!
Es bringt mir ein Stück heile Welt zurück mitten im Stress und Getriebe unsrer hektischen Zeit.
Auf dem Land, bei der Großmutter der Erzählerin, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, alles atmet Ruhe und Muse und Gelassenheit. Großmutters Ort erinnert mich in vielem an meine eigene Kindheit, die ich gar nicht weit von Silke Heins idyllischem Schauplatz verbracht habe.
Einfach leben in diesem Frühling, dem folgenden Sommer und dem abschließenden Altweibersommer, mit all den Pflanzen und Düften und Lichtern, all dem kleinen und großen Getier, dem beschaulichen Dorfleben, den Festen, die anfallen und für kleine Höhepunkte sorgen - Silke Heins liebevoll-lebendige Beschreibungen bringen mir Erinnerungen an die heile Welt meiner Kindheit zurück!

Obwohl die sich auf der Flucht befindliche Erzählerin als auch deren Großmutter, die aus der Zeit meiner eigenen Urgroßeltern zu kommen scheint, sind uneingeschränkt zum Liebhaben! Sie arrangieren sich so wunderbar miteinander, harmonisieren so perfekt, dass Altersbarrieren überhaupt keine Rolle spielen. Herzerwärmend fürwahr!

Darüberhinaus flicht Silke Hein bezaubernde kleine Begebenheiten mit Menschen und Tieren in ihre Geschichte ein, bei denen man herzlich lachen kann ob ihrer Skurrilität oder einfach nur gerührt und berührt ist ob ihrer Wärmen und Freundlichkeit.
Und beide, Großmutter und Enkelin, haben dazu noch ein großes Herz für Tiere! Während des Aufenthalts der Enkelin ziehen nach und nach Hund, Katze und Hängebauchschwein in Großmutters Haus im Amselgarten ein - zur Freude des Lesers, der gar nicht genug bekommen kann von den liebenswerten, anstrengenden, eigenwilligen neuen Mitbewohnern, die Großmutters Herz und das der Enkelin im Sturm erobern.

Nur ungern trennt man sich am Ende des Sommers, der längst in den Herbst übergegangen ist, von den Bewohnern des Häuschens, das so liebevoll mit all dem bestückt ist, das das Leben vor vielen Jahrzehnten bereichert hat und von der Großmutter in Ehren gehalten wird.

Einen Gutteil seines Charmes verdankt die Geschichte auch den detaillierten Beschreibungen der Autorin - sei es einer blühenden Wiese, eines schön gedeckten Kaffeetisches, der Amselschar, die dem Häuschen seinen Namen gegeben hat, oder der Zubereitung allerlei alter Gerichte, Marmeladen oder Likören.
Obendrein werden auch noch Rezepte, zur Freude des Lesers, in die Geschichte integriert!
Und zu meinem ganz persönlichen Vergnügen, denn gerade reift bei mir der köstliche Schlehenlikör nach dem Rezept, das die Verfasserin in der Originalhandschrift einer Urur...großmutter mit den entzückten Lesern teilt...

Und weil mir das Büchlein eine solche Freude bereitet und meinen Alltag mit Sonne geflutet hat, möchte ich ihm eine herzliche Leseempfehlung hinterherschicken!

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dowo1981s avatar

Rezension zu "Das Haus im Amselgarten" von Silke Hein

ein wirklich schönes Buch, das zum Verweilen und Innehalten einlädt
dowo1981vor einem Jahr

"Das Haus im Amselgarten" ist wirklich schönes, liebevoll geschriebenes Buch.

Wer mal die Nase gestrichen voll hat vom alltäglichen Stress, vom Terror und Krieg überall auf der Welt, wer nichts von Naturkatastrophen und verrücktspielenden Machthabern hören möchte, der ist mit diesem Buch goldrichtig beraten.

Wir begleiten die Erzählerin zu ihrer lieben, etwas verschrobenen Großmutter, die auf dem Land wohnt, in einem alten Haus mit einigen Eigenheiten und tierischen Mitbewohnern. Dort verbringt sie einen Frühling, wie sie in ihn aus ihrer Kindheit kennt. Sie macht einfach alles zusammen mit der Großmutter, wie z.B. Pilze sammeln im Wald und diese danach zubereiten und gemeinsam essen.

Der Leser erfährt, dass die Großmutter eine leidenschaftliche Kreuzworträtsellöserin ist und schon diverse Dinge gewonnen hat, die die Welt nicht braucht und die sie nun in ihrem Haus lagert. Es verstecken sich eh' viele "Schätze" und Kostbarkeiten in dem alten Gemäuer.

Ich will an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten, was den genauen Inhalt des Buches angeht. Ich denke, jeder sollte sich selbst auf die Reise zum Haus im Amselgarten begeben und einfach mal abschalten.

Was ich übrigens als sehr angenehm empfand, war die Ttsache, dass die einzelnen Kapitel sehr kurz sind und man mal eben schnell ein, zwei davon verschlingen kann.

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Lilofees avatar

Rezension zu "Das Haus im Amselgarten" von Silke Hein

Eine Reise aufs Land
Lilofeevor einem Jahr

Das Haus im Amselgarten
von Silke Heinerschienen am 1. Juli 2017
im salier verlag

Die Erzählerin flüchtet nach einer "unerhörtenAktion" zu ihrer
 Großmutter aufs Land. Dort in einem Thüringer Dorf hat die liebenswert eigentümliche Großmutter alles im Griff.
Sie spricht nicht  nur eine Spezialsprache, sie beherrscht auch die feinen und groben Töne des ländlichen Zusammenlebens.

Die Autorin hat eine ganz bezaubernde Art zu schreiben.Mit einer Prise Heiterkeit wird das Zusammenleben der Erzählerinund der Großmutter beschrieben. Das einfache Leben auf dem Land,die doch etwas schrulligen und originellen Charaktere und die ganze Tierwelt werden sehr liebevoll geschildert.Es scheint, wie eine Reise in die Vergangenheit wo noch andere Werte wichtig waren.Die Großmutter hat ein sehr großes Herz, nicht nur fürTiere und man spürt die Hingabe mit der sie ihre Lieben versorgt. Egal ob sie zwei- oder vier Beine haben.Dazu gibt es noch wunderbare Rezepte aus alten Zeiten.

Ein wunderschöner zeitloser Roman, der große Lust auf das ursprüngliche macht.
Eine Leseempfehlung, nicht nur für den Sommer.

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Gespräche aus der Community

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SilkeHeins avatar

Das Haus im Amselgarten

Ein paar Tage Urlaub zu Hause! Wie schön! Ein bisschen gärtnern, faulenzen, nichts müssen, alles dürfen! Was aber, kann man nur gegen den nervigen Pressluftbohrermann tun? Augen klimpern, Kaffee kochen, Würstchen braten, bitten und flehen… nichts hilft. Doch gerade als sich alle Waffen einer Frau als nutzlos erwiesen haben, findet sie etwas unter ihrem Gartenstuhl! Ich will nicht zu viel verraten, aber selbst der beste Indianer kann damit nur etwas anfangen, wenn er einen Bogen hat. :

Leseprobe:

Wenn man in einem großen alten Haus wohnt, muss man niemals etwas wegwerfen.

Wie schön!
Alle Stücke, die man gerade nicht braucht, von denen man sich aber nicht endgültig trennen möchte, kann man kurzerhand hinauf auf den riesigen Dachboden bringen. Man kann sie dort oben ablegen, denn es gibt jede Menge Platz. Wenn mehrere Generationen hintereinander von diesem Platzangebot Gebrauch machen, kann sich da aber auch eine ganze Menge ansammeln!

Man betritt diese eigene stille Welt und kann sich nun durch ganze Epochen hindurchkramen. Es finden sich auf solch einem Dachboden alle möglichen großen und kleinen Dinge, die einstmals unentbehrlich schienen: Federbetten, Kirchenmäntel, Bücher, Likörgläschen, Steinguttöpfe, Nierentischchen, Einkochgläser, Reitsättel, Holzpferde, Kartoffelsäcke, Kinderstühlchen, Puppenhaus, Schwimmreifen, Nähkästchen, Blechspielzeug, verstaubter Kleinkram.

Auf unserem Boden gibt es neben all den schönen Dingen einen braunen Reisekoffer. Man sieht sofort, dass er zu Lebzeiten tüchtig rumgekommen ist. Ein alter Gürtel mit prächtiger Schnalle hält ihn zusammen und unter dem Gürtel klemmt ein verblichenes Blatt Papier mit der Aufschrift: „Best of Tante Gisela“.  Im Koffer sind hübsche Kleider in pastellenen Farben Größe 36 aus den 30er Jahren. Diese kann heute keine normalgenährte Frau mehr tragen, aber soll man diese adretten Kunstwerke etwa wegwerfen? Das scheint unmöglich, also lagern sie hier im Koffer unter der Dachschräge, sinnvoll oder nicht.

Ein blinder, rahmenloser Spiegel hat auch schon bessere Zeiten gesehen und wer sich darin als junger Mensch noch in all seiner Pracht gern ansah, ist leider längst verblichen. Nur eine Auswahl alter, eingestaubter Vasen kann sich nun darin bewundern und der gute alte Spiegel muss sich das gefallen lassen.

Ein eigenes Universum ist dieser Dachboden mit seinem Sammelsurium und man kann wohl zu Recht sagen: ein weites Feld.

Die astlochgemusterte Brettertür zum Dachboden hat keine Klinke, sie ist mit einem starken, krummen Nagel verschlossen, ihn drehe ich zur Seite, mir wird ganz märchenhaft und es fehlt nur noch, dass ich einen Zauberspruch aufsagen müsste. Ich würde sogar einen kennen. Aber Nein, ganz pragmatisch öffne ich die Tür und habe nun Ausblick auf die uralte Holztreppe mit ihren ungleichen, staubigen Stufen.

Erstmal lausche ich. Das habe ich mir so angewöhnt, seit mir eines Tages ein munterer Marder auf dem Boden begegnete. Noch heute frage ich mich, wer von uns beiden bei unserer unerwarteten Begegnung in diesem stillen Reich wohl den größeren Schrecken hatte. Der Marder jedenfalls starrte mich stumm an, den Körper zur Flucht gespannt. Ich quittierte seinen Anblick mit einem unfreundlichen „Buh!“. Er huschte rasch ins Gebälk. Ich aber rannte die Treppe hinunter, nahm zwei Stufen auf einmal, was noch heute als die sportlichste und akrobatisch ansprechendste Leistung meines vergangenen Lebensjahrzehnts gilt. Auch wieso ich mir nicht Arme und Beine auf der holperigen Treppe brach, zählt zu den ungelösten Rätseln meines Lebens. Lange wagte ich mich danach nicht wieder auf den Dachboden hinauf, doch eines Tages war endlich die Einsicht gereift, dass ich selbst bei einem unerwarteten Wiedersehen mit dem kleinen Nager nicht in Lebensgefahr geraten würde.

 Ich erklimme also die krummen Holzstufen, in einer Hand den Pfeil, mit der anderen halte ich mich am abgegriffenen Geländer fest, die Holztreppe hat immerhin Jahrhunderte auf dem Buckel und gilt somit zu Recht als unwegsames Gebiet.

Auf der obersten Stufe treffe ich auf den einbeinigen Marsmenschen. Der Spielzeug- Raumfahrer mit dem silbernen Helm sitzt dort mit seiner Pistole in der Hand, seitdem er bei einer Kinderzimmeraussortierung in den siebziger Jahren für überholt befunden wurde. Auf dem Rücken trägt er einen grauen Tornister, darin schleppte er einstmals eine Flachbatterie herum. Durch Knopfdruck  konnte so seine Pistole leuchten und auf doppelten Knopfdruck konnte er seine Augen erglühen lassen. Wahrhaft außerirdisch! Nun sitzt er dort schon lange auf der Bodentreppe, mangels frischer Batterie bar aller Spezialeffekte. Vielleicht wartet er noch immer auf Gleichgesinnte? 

Wie auch immer, ich grüße ihn nur kurz, betrete nun den eigentlichen Dachboden und suche nach dem Bogen. Erstmal finde ich einen Kalender aus den Achtzigern. Er handelt in zwölf bunten Blättern von der Stille und Harmonie dörflichen Lebens. „Wenn ihr wüsstet!“ sage ich zu den Kalenderdichtern, denen könnte ich was erzählen von ländlicher Ruhe! Erst möchte ich den Kalender am liebsten in die hinterste Ecke pfeffern, das würde mir sicher gut tun, dann aber lege ich ihn ins Puppenhaus, dort sitzen die kleinen Leute so hübsch auf dem Sofa beieinander, vielleicht wollen sie was von Harmonie und Stille lesen.

Ich streife umher, endlich ich entdecke ich den Bogen, hinter dem alten Einkochtopf lehnt er an der Wand. Gebogene Haselrute noch immer elastisch, vorne dicke, gespannte Angelschnur. Ich trage den Bogen erst mal so umher, lege dann den Pfeil ein, ziele auf den Marsmenschen, wage keinen Probeschuss, am Ende würde es noch funktionieren.

 Genau in diesem Moment nimmt ein Gedanke endgültig Gestalt an. Die Tat ist beschlossen. Wer mich jetzt sehen könnte, würde diese entschiedene Veränderung bemerken. Gut fühlt sich das an, wie sich die Muskeln heldenhaft am Oberarm straffen, wie der Pfeil in Spannung ist, losschnellen würde.

Ja, würde, aber er tut es nicht.

BRRRRRRRRRRRRRRRRR!

BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!

Selbst hier oben auf dem hohen Boden ist man vor dem fürchterlichen Krach nicht sicher. Offenbar will es der Pressluftbohrermann nicht anders!

 

Nun, liebe Lesefreunde, wie ihr euch sicher schon denkt: Wer mit Pfeil und Bogen hantiert, sollte sich erst einmal unsichtbar machen und wo könnte man besser untertauchen, als auf dem flachen Land. Dort trifft die Darstellerin auf kuriose Ereignisse und originelle Menschen, die sogar eine eigens für ihr Dorf hergestellte Spezialsprache beherrschen. Beim Leben im Haus der Großmutter stellt sich ein unbeschwert heiteres und sinnenfrohes Lebensgefühl ein, das längst verloren schien. Für Überraschungen und ganz spezielle Unterhaltung sorgen auch die Tiere, die fröhlich in Haus und Hof leben, nichts müssen aber vieles dürfen.

Wer mit genießen will, wenn im Buch z.B. mit selbst hergestelltem Schlehenlikör gefeiert wird, der kann gern den kleinen Rezepten aus dem Familienschatz  folgen, die an den entsprechenden Stellen im Buch platziert sind.

Mit meinem Verlag Salier verlose ich 10 Exemplare von meinem Buch „Das Haus im Amselgarten“

Für eure Bewerbung würde ich gern wissen: Wie sieht´s bei euch aus mit Sammeln und Aufheben? Habt ihr auch ein „Best of“, von dem ihr euch, sinnvoll oder nicht, einfach nicht trennen könnt? Das würde mich und sicher auch die anderen Leser sehr interessieren.  

Bewerbt euch mit eurer Antwort bis zum 17. Juli 2017, wenn ihr zeitnah und vollständig an der Leserunde teilnehmen könnt. Bitte gebt an, wo ihr eure Rezension dann zusätzlich veröffentlichen würdet.

Wenn ihr es wünscht, sende ich gern Bücher mit einer persönlichen Widmung.

Viel Erfolg, ich freu mich auf euch! Silke

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Silke Hein wurde am 18. September 1963 in Meiningen (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 13 Bibliotheken

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