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SchmoekerJule

vor 4 Jahren

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Obwohl "Auserwählt" alle Zutaten der guten, alten Krimischule hat, fand ich ihn überraschend frisch und neu zu lesen. Ich habe mich dann erkundigt und gesehen, dass es der erste Krimi der Autorin ist, und deshalb denke ich, dass es daran liegt. Oft haben die ersten Krimis von Autoren ja noch solche kleinen Details, die dann später wegfallen: liebevolle Schilderungen von Stimmungen zum Beispiel, die nicht unmittelbar zum Romangeschen beitragen.
Überzeugt an "Auserwählt" hat mich vor allem die fiktive Welt, die aufgebaut wird. Zudem stimmt auch der Spannungsbogen, die Sprache ist klar und präzise, der Mörder meiner Meinung nach absolut plausibel angelegt.
Die Hauptfigur Clara Schwarzenbach ist Kriminalpsychologin und Sympathieträgerin. Es hat mir gut gefallen, dass sie nicht als Überfliegerin-Profilerin angelegt ist, sondern menschlich. Aber auch ihre Chefin, die fast 60jährige Margot Kranich, fand ich einen tollen Charakter.
Mir ist auch aufgefallen, dass mit den Namen gespielt wird: "Stella", der Stern, erlischt. "Clara" heisst die Hauptfigur und die Klavierspielerin "Clara Schumann", ich habe das als Gegenfiguren in der Zeit gelesen.
Fazit: Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Autor: Silke Nowak
Buch: Auserwählt
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