Silke Nowak Die schwarze Lilie

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Inhaltsangabe zu „Die schwarze Lilie“ von Silke Nowak

In Frankreich war die Lilie (Fleur de Lys) das Wappenzeichen des Königs. Die schwarze Lilie aber war das Symbol des Bösen. Sie wurde Verbrechern mit einem glühenden Eisen auf die Schulter gebrannt. Auch Frauen, die „unkeusch“ und modern lebten, wurden mit der schwarzen Lilie gebrandmarkt. Als die Studentin Maria Adler mit einer Brandwunde tot aus dem Landwehrkanal geborgen wird, denkt niemand an diesen Zusammenhang. Allein die junge Psychologiestudentin Clara Schwarzenbach zweifelt am Selbstmord ihrer Freundin. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar David Mayer stellt sie Ermittlungen an und betritt ein Gebäude aus Lebenslügen und Illusionen. Schnell wird klar: Wer hier einstürzt, findet den Tod.

Nicht schlecht, aber leider mit etlichen ungeklärten Fragen!

— Stups
Stups

Von dieser Ermittlerin will man einfach mehr lesen. Ein gelungener Auftakt für Clara Schwarzenbach.

— Floh
Floh

Nicht das beste Buch von Silke Nowak, aber absolut lesenswert!

— MissStrawberry
MissStrawberry

Solider, spannender Thriller mit Schwächen in der Ausführung und dem Lektorat.

— Wortteufel
Wortteufel

Hat mich leider nicht überzeugt.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Clara Schwarzbachs erster Fall, leider noch sehr konfus und unglaubhaft.

— Claddy
Claddy

Hatte mir von diesem Buch mehr erhofft.

— vanessabln
vanessabln

Krimi mit psychologischem Hintergrund und der nötigen Portion Spannung.

— Wildpony
Wildpony

Spannender, lesenswerter Krimi!

— ChristineJaeggi
ChristineJaeggi

Ein guter Krimi, aber Silke Nowak kann es besser

— Curin
Curin
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Dieses Erstlingswerk will ich doch loben. Ein klasse Krimi!

    Die schwarze Lilie
    Floh

    Floh

    Autorin Silke Nowak ist für mich bisher noch völlig unbekannt gewesen, dabei hat sie mit ihren bisher erschienenen Krimis schon große Erfolge gefeiert und ihre Titel werden mit Lobeshymnen empfohlen. Für mich kam die Veröffentlichung ihres bisher noch völlig verborgenen Erstlingswerk „Die Schwarze Lilie“ gerade recht. So konnte ich ein Bild der Autorin gewinnen und auch gleich die Anfänge der Kriminalpsychologin Clara mit Partner Hauptkommissar David Mayer erleben. Inhalt: „In Frankreich war die Lilie (Fleur de Lys) das Wappenzeichen des Königs. Die schwarze Lilie aber war das Symbol des Bösen. Sie wurde Verbrechern mit einem glühenden Eisen auf die Schulter gebrannt. Auch Frauen, die „unkeusch“ und modern lebten, wurden mit der schwarzen Lilie gebrandmarkt. Als die Studentin Maria Adler mit einer Brandwunde tot aus dem Landwehrkanal geborgen wird, denkt niemand an diesen Zusammenhang. Allein die junge Psychologiestudentin Clara Schwarzenbach zweifelt am Selbstmord ihrer Freundin. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar David Mayer stellt sie Ermittlungen an und betritt ein Gebäude aus Lebenslügen und Illusionen. Schnell wird klar: Wer hier einstürzt, findet den Tod.“ Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Silke Nowak besitzt für einen Krimi einen ganz eigenen beißenden und beklemmenden Stil. So intensiv habe ich eher selten eine Ermittlung als Leserin begleitet und so nah an den Schauplätzen verbracht. Für einen Krimi trumpft das Buch richtig auf, denn es besitzt neben Spannung und Ermittlung starke Züge eines Dramas. Der Fall erschüttert, trifft Mark und Seele...kurz, knackig, tief! In diesem Buch behandelt die Autorin eine ganz finstere Thematik, sie provoziert, erregt, erschüttert, gibt aber dennoch Stoff für Spekulationen und Mutmaßungen, die sich doch meistens als Finte erweisen. Das Zepter hat die Autorin S. Nowak fest in der Hand. Der Leser wird dahin dirigiert, wo sie ihn in entsprechenden Passagen und Ermittlungsständen gerne haben möchte. Das ist spannend und sehr abwechslungsreich. Auch wenn der Fall an sich wenig überraschende Wendung zeigt und etwas vorhersehbar wirkt, so hält die Autorin durch ihr Verwirrspiel und den vielen kleineren Nebenhandlungen stets einen Spannungsbogen aufrecht, der dann im großen Showdown seinen Höhepunkt erreicht. Bei den zermürbenden Ermittlungen lässt Silke Nowak ihre Charaktere reifen, vor allem die junge Studentin Clara wächst über sich hinaus und entwickelt einen Scharfsinn, der ihr den Weg zu einer Karriere ermöglicht. Polizeiarbeit und Privatleben werden ausgewogen balanciert und mischen die Tragödie auf. Gerade in Bezug der Ermittlungen und der Polizeiarbeit, in diesem mörderischen und trügerischen Fall, ist es der Autorin erstaunlich gut gelungen, den Leser in ihre Welt zu versetzen, sie an die Schauplätze zu bringen, sich mit den Charakteren zu identifizieren und zu schockieren. Der Leser hat bis zum Schluss das Gefühl, unter ständiger Spannung und Anspannung zu stehen, dieses spitzt sich bis zum Ende zu. Charaktere: Die Charaktere sind das Kernstück dieses Krimis. Ein besonders sympathisches Ermittlerteam, welchen gegensätzlicher nicht sein könnte. Hier sind Neckereien und Zynismus vorprogrammiert. Clara Schwarzenbach, die junge Psychologiestudentin, ist mir sofort sympathisch. Clara ist wie für ihren Beruf geboren und sie wächst regelrecht über sich hinaus. Zusammen mit Hauptkommissar David Mayer ermittelt sich unterstützend in einem ganz merkwürdigen Fall. Die Person um Peter hat mich sofort hellhörig werden lassen, auch seine Beziehung mit Julia, der Schwester der Toten, erscheint dubios. Vielleicht liegt dieser Eindruck aber auch in der Naivität von Julias Person begründet?! Autorin Nowak vereint spannende Ermittlung mit viel privatem Touch und kombiniert das für mich immer besondere an guten Krimis, sie vereint Ermittlung mit sehr authentischen Charakteren und deren Privatleben. Die Psychologin Clara stößt in diesem Fall nahezu an ihre Grenzen. Körperlich, seelisch und emotional. Was von alle dem was Peter erzählt darf und kann man glauben? Was für eine Gefahr lauert durch Marias Tod? Wen kann man noch retten? Wer dreht die Zeiger voran? Ein Wettlauf gegen die Zeit und jeglicher Menschlichkeit. Verzweiflung, Frust, Angst und Einsamkeit… Doch bis diese alte Spur der Vergangenheit aufgewärmt werden kann, verlangt der Fall von Clara und David einiges ab und ein Wettlauf gegen die Zeit und behördlichen Stolpersteinen setzt sie und die Öffentlichkeit stark zu. Und das was das Team aufdeckt und an die Oberfläche trägt, das hat mit Menschlichkeit gar nichts mehr gemein. Verdiente 5 Sterne vergebe ich für die raffinierte Auswahl der Charaktere, die in ihren Rollen voll aufgehen und einen Platz in der Story finden, der nicht wegzudenken ist! Manche davon nehmen im Verlauf der Handlung eine ganz andere Seite ein, diese gekonnten und raffinierten Wendungen zeugen von großem Talent und Geschick der Autorin in ihrem Erstlingswerk, welches jedoch kein Debüt mehr ist. Hier ist "Schubladendenken" sicherlich nicht angebracht, denn hier erlebt der Leser einige Überraschungen. Autorin Nowak besticht hier mit sehr detailliert beschriebenen Charakteren, auch jene Nebendarsteller werden mit einer ganz besonderen Macke oder Eigenschaft in dem Geschehen platziert. Die Darstellung der handelnden Personen ist authentisch und personifiziert geschildert. So bekommt der Leser die Möglichkeit Handlungen zu verstehen und sich zu identifizieren und vor allem: der Leser kann sich aktiv an den Ermittlungen beteiligen und erlebt so wirklichen Krimi-Lesegenuß. Einige der Nebendarsteller wurden für meinen Geschmack jedoch zu intensiv dargestellt, ohne dass es für die Handlung wichtig wurde. Schauplätze: Die Schauplätze sind eher nebensächlich, dennoch entführt Silke Nowak ihre Leserschaft an unterschiedlichste Schauplätze und Begebenheiten und in die dunklen Winkel der menschlichen Psyche. Allein dafür nochmals großes Lob! Das was an Orten und Begebenheiten dargestellt wird, sind bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen, aber auch die gute biedere Gemütlichkeit und Geborgenheit einer scheinbar heilen Welt kommen nicht zu kurz. Krimiautorin S. Nowak bietet dem Leser einen Blick in die Welt von geschundenen Seelen und kranken Psychen und in die Welt verzwickter und nahezu auswegloser Ermittlungen. Diese schildert sie authentisch, ohne zu übertreiben und geschmacklos zu wirken. Meinung: Dieser neue Krimi einer mir ganz neuen Autorin hat mir sehr gut gefallen. Gerade wenn ein abgeschlossener Fall nach mehr verlangt, dann hat die Autorin mehr erreicht als einfach nur ein gutes Buch oder einen beklemmenden Krimi abzuliefern. Silke Nowak macht mit „Die schwarze Lilie“ den Titel zum Programm. Fragen stellen sich, Antworten werden geliefert. Der Bezug zur Lilie und den Brandmalen. Was macht die Qual aus einem Menschen? Wieviel Leid kann eine Seele verkraften? Kann es etwas schwärzeres oder dunkleres geben als den Tod? Wie weit reichen Vergangenheit und Gegenwart? Ich jedenfalls habe das Buch binnen weniger Stunden gelesen und war vom Lesefluss sehr begeistert. Trotz der Schwere der Thematik war das Lesen ein leichter und flüssiger Genuss samt Recherche und eigenen Mutmaßungen und Verdächtigungen. Dieser Krimi bedient viele Emotionen. Er wandert nicht nur auf der Schiene von Abscheu, Ekel und Schock, nein dieser Fall ist trotz der schockierenden Momente anspruchsvoll, nicht abgedroschen und gekonnt umgesetzt. Neugierde bis zum leider viel zu überrumpelten Showdown. Kritikpunkte: Das Ende erscheint dann leider etwas zu schnell abgehandelt, so dass es etwas voreilig oder gehetzt anmutet. Sehr schade, denn der Handlungsverlauf war genau das Gegenteil. Sehr bedacht und detailliert, mit Spuren, Mutmaßungen, Wendungen und intensiven Überlegungen. Das Finale kam dann wie geschossen. Das stört ein wenig im Gesamteindruck. Zudem hatte ich anfangs kleinere Schwierigkeiten mit den Namen der Protagonisten aus den Nebenhandlungen. Hier tauchen viele Personen auf, wo ich als Leser noch nicht ausmachen kann, ob diese Person für den Fall und für den Krimi noch wichtig erscheint. Hier werden Nebendarsteller stellenweise etwas sehr genau beschrieben, ohne dass das Genannte später von Wichtigkeit ist. Stellenweise wirkte der Plot durch kleinere Logikfehler etwas uneben und man merkt hier, dass es das erste Werk der Autorin ist, welches lange in der Versenke geschlummert hat, bis es nun endlich ans Licht durfte. Die Autorin: "Silke Nowak, 1975 in Ravensburg geboren, lebte fast 20 Jahre in Berlin, wo sie Literaturwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität studierte. Es folgte eine Promotion in Germanistik über moderne Lyrik. Sie unterrichtete Literaturwissenschaft in Berlin und Chemnitz, arbeitete als Pressesprecherin und im Bereich der Neuen Medien." Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie das ganze Buch. Sehr speziell, einfach anders, aber gekonnt abgestimmt. Das Cover hat mich zum Buch gelockt und der Klapptext dann letztendlich überzeugt. Das Schriftbild ermöglicht ein einfaches Lesen, auch bei Dämmerung, das Buch liegt gut in der Hand und wirkt haptisch absolut edel und eher samten. Volle Punktzahl. Fazit: Da mir der Krimi durchweg mehr als sehr gut gefallen hat und ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen kann, kann ich gar nicht anders, als eine 4 Sterne Empfehlung auszusprechen! Dieser Krimi bietet den Grundstein zu einer neuen Reihe um Ermittlerin Clara Schwarzenbach.

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    • 5
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    28. September 2015 um 15:55
  • Leserunde zu "Die schwarze Lilie" von Silke Nowak

    Die schwarze Lilie
    SilkeNowak

    SilkeNowak

    Liebe Krimi-Fans, vor ein paar Tagen ist mein Kriminalroman Die schwarze Lilie erschienen. Das Besondere daran ist, dass Die schwarze Lilie der erste Krimi war, den ich geschrieben habe. Das Manuskript entstand bereits 2009 in Berlin, wanderte danach aber in die Schublade. Erst die Erfolge meiner nachfolgenden Kriminalromane – Auserwählt, Schneekind und Spielende – gaben mir das Selbstvertrauen, nun auch meinen Erstling zu veröffentlichen. In diesem Sinne erzählt Die schwarze Lilie die Vorgeschichte der späteren Kriminalpsychologin Clara S. Und darum geht es: In Frankreich war die Lilie (Fleur de Lys) das Wappenzeichen des Königs. Die schwarze Lilie aber war das Symbol des Bösen. Sie wurde Verbrechern mit einem glühenden Eisen auf die Schulter gebrannt. Auch Frauen, die „unkeusch“ und modern lebten, wurden mit der schwarzen Lilie gebrandmarkt. Als die Studentin Maria Adler mit einer Brandwunde tot aus dem Landwehrkanal geborgen wird, denkt niemand an diesen Zusammenhang. Allein die junge Psychologiestudentin Clara Schwarzenbach zweifelt am Selbstmord ihrer Freundin. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar David Mayer stellt sie Ermittlungen an und betritt ein Gebäude aus Lebenslügen und Illusionen. Schnell wird klar: Wer hier einstürzt, findet den Tod. Habt ihr Lust auf eine Leserunde? Dann schreibt mir doch, ob ihr das Taschenbuch oder das E-Book bevorzugt. Ich verlose 8 Taschenbücher und 12 E-Books (Kindle-Format). Wenn ihr mehr über mich erfahren möchtet, besucht doch mal meine Seite unter www.silkenowak.de Vielleicht bis sehr bald, herzlichst Eure Silke Nowak

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    • 277
  • Die schwarze Lilie

    Die schwarze Lilie
    Blaustern

    Blaustern

    10. August 2015 um 12:19

    Die Psychologiestudentin Maria Adler wird in Berlin tot aus dem Landwehrkanal gefischt. Eine Fremdeinwirkung scheint nicht vorzuliegen. So ist es für die Polizei ein klarer Fall von Selbstmord. Ihre Freundin Clara Schwarzenbach, ebenfalls Psychologiestudentin, ist jedoch von Beginn an skeptisch und trifft bei ihren Nachforschungen auf den Kriminalhauptkommissar David Mayer. Den kann sie überzeugen, und gemeinsam ermitteln sie weiter. Viele Fragen stellen sich Clara. Warum sollte sich Maria umbringen? Warum war sie in therapeutischer Behandlung? Warum bei Peter von Liliencron, der ein Verhältnis mit ihrer Zwillingsschwester hatte? Was hat es mit dem Abschiedsbrief auf sich? Und welche Bedeutung hat das Brandzeichen der schwarzen Lilie? „Die schwarze Lilie“ ist der erste Band der Krimi-Reihe mit der Psychologin Clara Schwarzenbach und auch das erste Buch der Autorin Silke Nowak überhaupt. Hier lernen wir Clara kennen, die noch Studentin ist und in einer wackligen Beziehung lebt. Sie ist mutig und neugierig genug, um den Mörder zu finden, auch wenn sie hier teils noch ein wenig naiv wirkt. Der Krimi entwickelt wieder eine Menge Spannung durch all die Verwirrungen, bei denen man letztendlich keinem mehr trauen kann. Und dann gibt es wieder die nächste Überraschung. Durch den Wechsel der Perspektiven und die kurzen Kapitel kann man das Buch temporeich lesen, und auch das Berliner Lokalkolorit ist hier immer präsent, was es zu einem interessanten Regionalkrimi macht.

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  • Blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück

    Die schwarze Lilie
    Bella5

    Bella5

    Inhalt: In Frankreich war die Lilie (Fleur de Lys) das Wappenzeichen des Königs. Die schwarze Lilie aber war das Symbol des Bösen. Sie wurde Verbrechern mit einem glühenden Eisen auf die Schulter gebrannt. Auch Frauen, die „unkeusch“ und modern lebten, wurden mit der schwarzen Lilie gebrandmarkt. Als die Studentin Maria Adler mit einer Brandwunde tot aus dem Landwehrkanal geborgen wird, denkt niemand an diesen Zusammenhang. Allein die junge Psychologiestudentin Clara Schwarzenbach zweifelt am Selbstmord ihrer Freundin. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar David Mayer stellt sie Ermittlungen an und betritt ein Gebäude aus Lebenslügen und Illusionen. Schnell wird klar: Wer hier einstürzt, findet den Tod. Meine Einschätzung: Bei dem Krimi handelt es sich um den Erstling von Silke Nowak, die das Buch im Selbstverlag herausgebracht hat. Die Grundidee des Romans finde ich wirklich phantastisch, die Ausarbeitung konnte mich jedoch leider nicht überzeugen, da sich das Buch wie ein unkorrigiertes Manuskript las und Schwächen im Ausdruck, sehr viele Flüchtigkeitsfehler und falsches Französisch aufwies. Leider bin ich bei diesen Dingen sehr pingelig, wer dies nicht ist, wird das Buch sicher besser bewerten, und meine Meinung ist auch nicht Gesetz. Jeder, der Lust auf das Buch hat, sollte es lesen und sich unvoreingenommen eine eigene Meinung bilden. Inhaltlich konnten mich vor allem die Berlin -Beschreibungen und der Ansatz begeistern. Von Anfang an war der Roman sehr spannend. In der Mitte flachte die Spannung dann etwas ab, um am Ende in einen großen Showdown zu münden. Die Figuren waren mir leider etwas zu flach, wobei es auch bei der Figurenzeichnung eigentlich gute Ansätze gab. Ideen waren auf jeden Fall da, auch wenn dem Krimigenre keine neuen Facetten hinzugefügt wurden.

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    • 13
  • Einiges bleibt leider ungeklärt

    Die schwarze Lilie
    Stups

    Stups

    03. August 2015 um 16:24

    Buchinfo: Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform Ersterscheinung: 25. Mai 2015 Seitenzahl Taschenbuch: 348 Seiten ISBN-10: 1512368334 ISBN-13: 978-1512368338 Autoreninfo: Silke Nowak, 1975 in Ravensburg geboren, lebte fast 20 Jahre in Berlin, wo sie Literaturwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität studierte. Es folgte eine Promotion in Germanistik über moderne Lyrik. Sie unterrichtete Literaturwissenschaft in Berlin und Chemnitz, arbeitete als Pressesprecherin und im Bereich der Neuen Medien. Ihr Debütroman Auserwählt erschien im Juli 2013 bei Amazon, wo er eine große Leserschaft und begeisterte Kritiken gewinnen konnte. Auserwählt schaffte es auf Anhieb in die Top 10 der Berlin-Krimis und ist bis heute in den Top 100 der internationalen Krimi-E-Books. Ihr zweiter Krimi Schneekind wurde als E-Book im Dezember 2013 Nr. 1 Bestseller bei Amazon und war mehrere Monate unter den Top 100. Die Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg zählt Silke Nowak zu der neuen, selbstbewussten Spezies von Autoren, die ihre Werke ganz ohne Verlage veröffentlichen. Klapptext: In Frankreich war die Lilie (Fleur de Lys) das Wappenzeichen des Königs. Die schwarze Lilie aber war das Symbol des Bösen. Sie wurde Verbrechern mit einem glühenden Eisen auf die Schulter gebrannt. Auch Frauen, die „unkeusch“ und modern lebten, wurden mit der schwarzen Lilie gebrandmarkt. Als die Studentin Maria Adler mit einer Brandwunde tot aus dem Landwehrkanal geborgen wird, denkt niemand an diesen Zusammenhang. Allein die junge Psychologiestudentin Clara Schwarzenbach zweifelt am Selbstmord ihrer Freundin. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar David Mayer stellt sie Ermittlungen an und betritt ein Gebäude aus Lebenslügen und Illusionen. Schnell wird klar: Wer hier einstürzt, findet den Tod. Meine Meinung: Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Die Hauptperson, Clara Schwarzenbach, welche den Selbstmord von Maria anzweifelt wird sehr gut beschrieben. Die verschiedenen Personen sorgen für einige Verwirrung, aber nach und nach kommt man einigen Geheimnissen auf die Spur. Zum Schluß wird es dann kurz noch mal spannend und schon ist es vorbei. Leider bleiben viele Fragen offen und der eigentlich (Selbst-)Mord ungeklärt. Viele Dinge werden angesprochen und hinterlassen beim Leser doch viele Fragen. Es scheint, als wäre das Buch überstürzt abgebrochen worden.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. August 2015 um 17:45
  • Spannende Unterhaltung

    Die schwarze Lilie
    Athene100776

    Athene100776

    31. July 2015 um 22:42

    Maria, eine Psychologiestudentin, wird tot aus dem Landwehrkanal in Berlin gezogen. Es scheint kein Fremdverschulden vorzuliegen und schnell geht die Polizei von einem Selbstmord aus. Diese Theorie unterstützt Marias Freundin Clara allerdings nicht, zumal Maria bei ihrem Tod eine Brandwunde trägt. Zusammen mit dem Kriminalhauptkommissar David versucht sie den Tod ihrer Freundin zu durchleuchten und sucht den Schuldigen. Der Weg , der vor den beiden liegt wird jedoch zu einem Wettlauf um Leben und Tod. Für mich ist es der erste Roman von Silke Nowak, den ich gelesen habe und ich fühlte mich gleich wohl. Clara wird sehr glaubwürdig dargestellt, auch wenn ihre Naivität manches Mal etwas übertrieben war in meinen Augen. Der Wahrheitsfindung allerdings scheint ihr nichts zu schwer zu werden und geht mit sehr viel Mut an die ganze Sache heran. Während des Lesens hatte ich oft das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein ,neben Clara und David zu stehen und das Geschehen mitzuerleben. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, als Leser wurde man mitgerissen und spannend unterhalten. Durch die  Kürze der einzelnen Kapitel wurde dem Ganzen noch mehr Tempo gegeben, so dass man sich als Leser fast "genötigt" fühlt noch ein weiteres Kapitel zu lesen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Hervorzuheben ist ebenfalls, dass die Schriftgröße sehr angenehm ist.

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  • Spannung ersetzt leider nicht die Logik!

    Die schwarze Lilie
    Wortteufel

    Wortteufel

    Als Maria Adler tot aus dem Landwehrkanal gezogen wird, ist Clara Schwarzenbach entsetzt. Hat ihre Freundin wirklich Selbstmord begangen, oder steckt ein Verbrechen hinter Marias Tod? Die Polizei legt den Fall rasch als Suizid zu den Akten, doch Clara will sich damit nicht zufrieden geben. Die promovierte Psychologin beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei gleich auf mehrere Verdächtige, die ein Motiv zu haben scheinen. Spannender, solider Thriller mit einigen Schwächen Ich hatte große Erwartungen in Silke Novaks Roman "Die schwarze Lilie", der nicht ihr erster Roman rund um Clara Schwarzenbach ist. Allerdings handelt es sich bei "Die schwarze Lilie" um den ersten Roman der Reihe, bzw. um Silke Novaks "Erstling", den sie nun erst herausgebracht hat. Spannend und lesenswert ist dieser Berlin-Thriller durch aus. Die unterschiedlichen Handlungsorte innerhalb der Hauptstadt, die wiederkehrend mit kleinen Details beschrieben werden, sorgen für hohen Wiedererkennungswert und hauchen der Geschichte Leben ein. Der Schreibstil ist angenehm leicht, ohne zu einfach zu wirken, die kurzen, knackigen Kapitel tun ihr übriges für einen guten Lesefluss. Hier und da sind ein paar Formulierungen allerdings etwas ungeschickt gewählt und es wimmelt im Roman nur so von Rechtschreibfehlern und falschem Französisch. Ein intensiveres Lektorat wäre ratsam gewesen. Außerdem hapert es an so mancher Stelle im Roman mit der Logik und auch die Spannung kann nicht auf ganzer Länge konstant gehalten werden. Das Brandzeichen der schwarzen Lilie, mit dem in Frankreich bis ins 18. Jahrhundert Verbrecherinnen gebranntmarkt wurden und das dem Roman seinen Namen gab, gerät eher ins Abseits der Handlung und wird nur am Rande erwähnt. Es trägt durchaus dazu bei, dem ohnehin schaurigen Charakter des Peter Liliencron eine skurrile Note zu geben, es hätte allerdings auch problemlos wegfallen können, ohne aufzufallen. Ferner sind nicht alle Charaktere gut ausgearbeitet. Abgesehen von den Hauptfiguren Clara und Peter, bleiben die meisten anderen handelnden Personen ein wenig farblos und die Figur der Zwilligsschwester der Tote, Julia, ist ganz und gar unglaubwürdig geraten. Mit ihr kommen auch die meisten Ungereimtheiten in die Handlung, dem Leser fällt es von Seite zu Seite schwerer ihr Handeln zu akzeptieren, welches oft einfach nur dumm ist und nicht mehr als naiv abgetan werden kann. Grundsätzlich entbehrt die Handlung aber nicht jeglicher Spannung, sodass es trotz aller Schwächen nicht schwer fällt den Roman zu Ende zu lesen. Einige unerwartete Wendungen hauchen der Handlung, die hier und da immer mal zum erliegen zu kommen droht, wieder Leben ein. Das Ende ist jedoch bereits mit den ersten Kapiteln absehbar, hier bleibt die überraschende Wendung leider aus. Fazit: Wer Silke Novak bereits kennt, wird wohl etwas enttäuscht sein. Ihr Erstling "Die schwarze Lilie" reicht leider nicht an die Qualität ihrer bereits erschienen Romane heran und fällt in die Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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    • 3
  • lesenswerter Krimi mit viel Berliner Lokalkolorit

    Die schwarze Lilie
    irismaria

    irismaria

    12. July 2015 um 16:41

    ,,Die schwarze Lilie" ist das erste Buch von Silke Nowak. In ihm lernt man die  Kriminalpsychologin Clara kennen, die die Ermittlerin in den folgenden Fällen ist. Ich kenne aus der Reihe „Schneekind“, was mir sehr gefallen hat und war gespannt auf den Beginn der Reihe. Die Geschichte spielt in Berlin. Clara studiert noch, sie ist eine angehende Psychologin. Ihre Freundin Maria wird tot aus dem Landwehrkanal gezogen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin, denn Maria war in psychiatrischer Behandlung und hatte viele Probleme aus der Kindheit wie etwa die Trennung der Eltern, wodurch sie und ihre Zwillingsschwester nicht zusammen aufwuchsen. Doch Clara und Kriminalhauptkommissar David Mayer ermitteln und durchleuchten das Umfeld der Toten. Etwas suspekt ist der Therapeut Peter von Liliencron, der ein Verhältnis mit der Zwillingsschwester von Maria hat. Und welche Rolle spielt das Brandzeichen der schwarzen Lilie? Die Geschichte war spannend und der Fall komplex aufgebaut und voller Überraschungen. Ganz reicht er aber nicht an die Folgebände heran. Für mich ist es ein lesenswerter Krimi mit viel Berliner Lokalkolorit.

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  • Wie alles begann!

    Die schwarze Lilie
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    12. July 2015 um 16:07

    Die Studentin Maria Adler, eine Freundin von Clara Schwarzenbach, wird tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Es wird als Selbstmord abgetan, aber Clara hat starke Zweifel. Wieso sollte Maria, ausgerechnet Maria, sich umbringen? Was soll dieser seltsame Abschiedsbrief per Mail? Und warum war sie bei Peter von Liliencron in therapeutischer Behandlung? Das alles passt nicht zu Maria und Clara beschließt, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Kriminalhauptkommissar David Mayer lässt sich überzeugen, genauer nachzuforschen. Und er beginnt, sich auch privat für Clara zu interessieren. Sie ahnt nicht, in welche Gefahr sie dabei geraten wird … Der erste Fall von Clara Schwarzenbach! Für Fans von Silke Nowak und ihrer Ermittlerin ein ganz besonderes Buch, das einen guten Einblick gibt, warum Clara so ist, wie sie ist. Man merkt dem Buch an, dass es Silke Nowaks erster Krimi war, aber das darf man auch. Sowohl sie als auch ihre Protagonistin Clara haben sich deutlich weiterentwickelt. Dies zu „erlesen“, finde ich einfach toll. Clara ist noch Studentin und lebt in einer Beziehung, die mehr schlecht als recht läuft. Gerade da braucht sie ihre Freundin. Dass diese seltsame Notizen in ihrem Terminkalender hat, verwirrt Clara. Dass ihre Mutter extrem kühl ist, verletzt Clara, als beträfe es sie selbst. Die Zwillingsschwester von Maria ist so völlig anders, als Maria und Clara spürt, dass das Geheimnis um Marias Tod weitere Ausmaße annimmt, als sie befürchtet hatte. Was hat Peter mit all dem zu tun? Wer ist Konstantin Reinhardt? Rätsel über Rätsel! Nein, dieser Krimi ist nicht der stärkste der Autorin, aber er fordert den Leser dazu auf, sich fallen zu lassen und Clara kennenzulernen. Der Stil liest sich hier noch nicht ganz so flüssig, wie ich es von Silke Nowak kenne, aber für einen Erstling ist dieser Krimi doch recht ordentlich! Vor allem mit dem Wissen, dass die weiteren Bände einen ordentlichen Schub nach oben gemacht haben, habe ich dieses Buch mit Spannung und Spaß gelesen. Der Showdown ist genial, wenn auch noch nicht so dramatisch und künstlerisch, wie in den weiteren Büchern. Ein wenig ahnte man gewisse Entwicklungen, aber Silke Nowak konnte mich doch trotz allem schocken, erschrecken und mir den Atem rauben. Es gibt ein tolles Verwirrspiel, bei dem der Leser irgendwann nicht mehr weiß, wem er was glauben darf, das aber auch ein wenig anstrengt. Mich strengen aber auch sämtliche nordischen Autoren an – insofern ist das kein Indikator für andere. Insgesamt bin ich zufrieden und mir gefällt der Krimi. Einen Stern ziehe ich jedoch ab, weil alle anderen Bücher der Autorin einfach besser sind. Trotzdem: LESEN!

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  • eine verworrene Liliengeschichte

    Die schwarze Lilie
    Claddy

    Claddy

    Clara Schwarzenbach ist schockiert: Ihre Mitbewohnerin Maria wurde tot aus dem Landwehrkanal gezogen. Die Polizei tippt auf Suizid, doch Clara zweifelt und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Peter von Liliencron, der Psychologe, den Maria vor ihrem Tod wegen Schlafstörungen konsultierte, macht sich durch sein sonderbares Verhalten verdächtig. Offensichtlich hat er einiges zu verbergen, doch ist er ein Mörder?  Silke Nowak hat bereits einige Romane mit der Hauptfigur Clara veröffentlicht. Ermutigt von deren Erfolg hat sie nun auch das Erstlingswerk auf den Markt gebracht. Die Handlung spielt in Berlin, die Verwendung der verschiedenen Schauplätze sorgt für hohen Wiedererkennungswert. Dies ist, neben dem leicht verständlichen Schreibstil und der sehr überschaubaren Anzahl von Personen, sicher ein angenehmer Begleiteffekt.  Während man sich in Bezug auf  Zeit und Ort  im Wohlvertrauten wähnt, sorgt ein Brennstempel der schwarzen Lilie, mit welchem bis ins 18. Jahrhundert in Frankreich Verbrecherinnen gebrandmarkt wurden, in den Händen eines Psychopathen für Gruseleffekte.  Dies sind durchaus taugliche Zutaten für einen gelungenen Krimi, doch leider gelingt es der Autorin nicht, daraus eine wirklich packende und schlüssige Geschichte zu bauen. Zu schaffen macht die fehlende Glaubwürdigkeit verschiedener Figuren, deren Verhalten häufig völlig unerklärlich bleibt. Da sei besonders Marias Zwillingsschwester Julia erwähnt, die sich durch unerträgliche Naivität auszeichnet. Doch auch die Polizeiarbeit wirkt sehr schwach. Sollte beispielsweise nicht jedem klar sein, dass die Beweiskraft eines Abschiedsmails eher dürftig ist? Darüber hinaus treten immer wieder logische Ungereimtheiten auf, die sich wie Fallstricke um des Lesers Gedanken legen und für ungewollte Entschleunigung sorgen. Die Handlung, die zunehmend verworren erscheint, ermattet irgendwann, anstatt Spannung zu erzeugen. Nach vollendeter Lektüre bleibt ein Gefühl der Ratlosigkeit: Neben den Fragen, die geklärt wurden, gibt es mehr als genug, die unbeantwortet bleiben. Und, da die schwarze Lilie dem Buch immerhin den Namen gibt, hätte ich vielleicht etwas mehr geschichtlichen Hintergrund erwartet. Eine Leseempfehlung würde ich am ehesten denjenigen geben, denen die Figur der Clara schon aus weiteren Abenteuern bekannt ist, und die nun gern dabei wären, wie sie aus der Taufe gehoben wird. 

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    • 5
  • Meine 3-Sterne Bewertung zu "Die schwarze Lilie"

    Die schwarze Lilie
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    07. July 2015 um 07:36

    Wie alles begann Klappentext: In Frankreich war die Lilie das Wappenzeichen des Königs. Die schwarze Lilie aber war das Symbol des Bösen. Sie wurde mit einem glühenden Eisen auf die Schulter gebrannt. Auch Frauen, die "unkeusch" und modern lebten, wurden mit der schwarzen Lilie gebrandmarkt. Als die Studentin Maria Adler mit einer Brandwunde tot aus dem Landwehrkanal geborgen wird, denkt jemand an diesen Zusammenhang. Allein die junge Psychologiestudentin Clara Schwarzenbach zweifelt am Selbstmord ihrer Freundin. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar David Mayer stellt sie Ermittlungen an und betritt ein Gebäude aus Lebenslagen und Illusionen. Schnell wird klar: Wer hier einstürzt, findet den Tod. *************** Meine Meinung: Da ich vor einiger Zeit eines der nachfolgenden Bücher der Autorin gelesen habe, war ich doch sehr gespannt, wie das Erstlingswerk sein wird. Hierin sollten die Anfänge und auch das Zusammenfügen der Charakteren beschrieben sein. Beim Lesen des vorliegenden Buches musste ich jedoch schnell feststellen, dass mir die Protagonisten viel zu farblos blieben. Auch die Geschichte erscheint mir viel zu durcheinander und verworren. Viele Worte, aber ohne Inhalt - so hätte es mein damaliger Deutschlehrer wohl beschrieben. *************** Fazit: Leider hat mich das Buch nicht so richtig überzeugt. Weder die Protagonisten noch die Story selbst konnten mich so richtig fesseln. Mit Sicherheit eine gute Idee, jedoch in der Umsetzung noch viel Platz nach oben.

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  • Leider anstrengend zu lesen

    Die schwarze Lilie
    vanessabln

    vanessabln

    Die Inhaltsangabe hörte sich sehr spannend an, aber die Ausführung der Idee hat mich leider enttäuscht. Zuerst einmal wird man schon zu Beginn des Buches mit Personen bombardiert und später immer wieder mit Informationen überfrachtet. Die kurzen Kapitel finde ich gut, aber trotzdem geht es irgendwie drunter und drüber, was teilweise anstrengend ist. Es gibt viele Details, die man sich merken möchte, weil sie eventuell noch wichtig sein könnten. Aber sie bleiben dann einfach so stehen. Die Personen waren für mich nicht richtig zu fassen, dazu fand ich Julia immer wieder unglaubwürdig. Ein paar Sätze zur Erklärung hätten vielleicht gereicht, um sie authentischer zu machen. Clara hob sich etwas positiv ab, hätte aber auch noch besser beschrieben werden können, um Sympathieträgerin zu werden. Ich musste mich manchmal sehr konzentrieren, um Julia und Clara nicht zu verwechseln. Leider ahnte ich ziemlich schnell, welcher Person nicht getraut werden sollte, was ein wenig die Spannung nahm. Einige Details zwischendurch kamen mir unlogisch vor, was aber daran liegen kann, dass sie nicht erklärt wurden. Das Brandmal, um das es eigentlich laut Inhaltsangabe gehen sollte, wurde nur nebenbei erwähnt, was mich wunderte. Auch sonst gab es viele lose Fäden, die wohl für sich stehen, weil sie kein befriedigendes Ende nehmen. Was mich am meisten gestört hat, waren die vielen (eigentlich sehr leicht zu korrigierenden) Schreibfehler, die einem ins Auge springen. Der Schreibstil war eher groschenromanartig und der Ausdruck manchmal etwas ungeschickt. Ich bin froh, durchgehalten zu haben, und muss sagen, dass die Geschichte wirklich nicht schlecht ist. Man hätte wirklich mehr daraus machen können.

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    • 3
  • Die schwarze Lilie

    Die schwarze Lilie
    janaka

    janaka

    05. July 2015 um 11:20

    Im Landwehrkanal in Berlin wird die die Studentin Maria Adler tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin, nur ihre Freundin die Psychologiestudentin Clara Schwarzenbach glaubt nicht daran. Bei ihren Nachforschungen lernt sie den Kriminalhauptkommissar David Mayer kennen, zusammen ermitteln sie im Umfeld von Maria. Dabei treffen sie auf den undurchsichtigen Kinderpsychologen Peter von Liliencron, auf die Zwillingsschwester Julia und sie suchen den unbekannten Freund von Maria. Warum war Maria bei Peter von Liliencron in Behandlung? Warum hat sie mit niemanden darüber gesprochen? "Die schwarze Lilie" von Silke Nowak ist der Auftakt einer Krimi-Reihe um die Psychologin Clara Schwarzenbach. Mit ihrem flüssigen und spannenden Schreibstil hat die Autorin mich gleich in den Bann gezogen. Die Spannung ist von Anfang präsent und wird mit dem ständigen Perspektivwechsel auf einem hohen Level gehalten. Die verschiedenen Charaktere sind gute ausgearbeitet und entwickeln sich im Laufe des Buches. Am besten gefallen hat mir die Psychologiestudentin Clara, mit ihrer Neugierde und ihrem Scharfsinn kommt sie dem Mörder auf die Spur. Interessant fand ich aber auch die Figur Peter von Liliencron, er ist charismatisch, manipulativ und sehr gefährlich. Fazit: Dieses spannende Buch kann ich jedem Krimi-Fan empfehlen und es wird auch definitiv nicht das letzte Buch der Autorin sein. Freue mich auf weitere Fälle von Clara.

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  • Fleur de Lys

    Die schwarze Lilie
    esposa1969

    esposa1969

    02. July 2015 um 21:43

    Buchrückentext: In Frankreich war die Lilie (Fleur de Lys) das Wappenzeichen des Königs. Die schwarze Lilie aber war das Symbol des Bösen. Sie wurde Verbrechern mit einem glühenden Eisen auf die Schulter gebrannt. Auch Frauen, die „unkeusch“ und modern lebten, wurden mit der schwarzen Lilie gebrandmarkt. Als die Studentin Maria Adler mit einer Brandwunde tot aus dem Landwehrkanal geborgen wird, denkt niemand an diesen Zusammenhang. Allein die junge Psychologiestudentin Clara Schwarzenbach zweifelt am Selbstmord ihrer Freundin. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar David Mayer stellt sie Ermittlungen an und betritt ein Gebäude aus Lebenslügen und Illusionen. Schnell wird klar: Wer hier einstürzt, findet den Tod. Leseeindrücke: Als man Maria Adler tot aus dem Landwehrkanal zieht, deutet zunächst alles auf Freitod hin. Ihre Freundin die Psychologiestudentin Clara aber mag an keinen Selbstmord glauben. Gemeinsam mit Kriminalkommissar David Mayer beginnt sie zu ermitteln…. Nachdem ich zuvor von Autorin Silke Nowak bereits den Krimi "Schneekind", sowie einen weiteren "Spielende" gelesen hatte, war nun "Die schwarze Lilie" der dritte Kriminalroman der Autorin, den ich lesen durfte. Auch diesr hat mich wieder sehr begeistert und voll überzeugen können. Die Protagonistin Clara Schwarzenbach wird sehr authentisch beschrieben. Mir gefällt mit welcher Courage sie sich dem Fall annimmt. Die Idee, dass Privat- und Hobby-Ermittler immer mehr die Falllösung in Kriminalromanen übernehmen ist inzwischen bewährt und verbindet eben den eigentlichen Fall als Rahmenhandlung mit der jeweiligen Protagonisten und deren Privatleben als angenehme Nebenhandlung. Ich mag den Schreibstil der Autorin und empfand die sehr kurzen Kapitel als sehr angenehm. Insgesamt genau 100 solcher angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 344 Seiten. Die Schrift war sehr augenfreundlich groß verfasst. Das Cover ist mit der Schwertlilie - Fleur de Lys - verziert, welches zum Inhalt sehr passend gewählt wurde. Insgesamt habe ich mich spannend unterhalten gefühlt, sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! © esposa1969

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