Silke Porath Der Bär auf meinem Bauch

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Inhaltsangabe zu „Der Bär auf meinem Bauch“ von Silke Porath

Telefonkabel statt Handy, Fernsehen statt YouTube, Walkman statt IPod: In den 80ern war alles anders. Oder doch nicht? Pubertät war schon immer doof, Eltern auch. Erwachsen werden? Nein, danke. Genau das aber muss Steffi. Auf dem Weg dahin verliert sie erst den Halt und findet dann Zuflucht in Worten, die sie sammelt und aufschreibt. Zum Träumen und fürs Leben. Zwischendurch erfindet sie ein Spiel und tauscht die eigenen Eltern um.

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  • Rezension zu "Der Bär auf meinem Bauch" von Silke Porath

    Der Bär auf meinem Bauch
    andreadressler

    andreadressler

    09. July 2009 um 18:56

    Heiter bis melancholisch - witzig und traurig - aber immer nett zu lesen !

  • Rezension zu "Der Bär auf meinem Bauch" von Silke Porath

    Der Bär auf meinem Bauch
    secretdanny

    secretdanny

    04. October 2007 um 12:42

    Irgendwo in Süddeutschland lebt das ungleiche Paar zweier Schwestern, die sich grundlegend voneinander unterscheiden und doch mehr als oft zusammenhalten. Die Tatsache, dass sie in zwei verschiedenen Bäuchen vom Fötus zum Kind herangereift sind, stört sie eher wenig. Ebenso, dass die Erzeuger auch nicht einheitlich sind. Vielmehr nervt es die Protagonistin Steffi, dass ihre jüngere Stiefschwester Sandra den lieben, langen Tag faul in ihrem Bett herumliegt, während ihr selbst die Aufgabe gebührt, tagtäglich für Ordnung im Haushalt zu sorgen, während die Mutter auf der Arbeit ist und der Vater von einem Verkaufsseminar zum nächsten hastet. Schon früh keimt in Steffi der Wunsch, einst mit großen Worten in niedergeschriebener Form die Menschen zu begeistern. Ausschlaggebend ist hierbei einer jener Pflichtbesuche ihrer Eltern, bei denen der Vater wirtschaftliche Beziehungen knüpft, während die Mutter mit den Mädchen bei Tee und Gebäck von dem Kurzgeschichtenwettbewerb der talentierten Tochter von der Gegenseite überrumpelt wird. Als Steffi erfährt, dass mit geschriebenen Worten auch Geld zu verdienen ist – so viel, dass man sich selbst ein Pferd davon kaufen kann – scheint ihre Passion besiegelt. Wenn der Alltag zur Abwechslung mal etwas ruhiger verläuft und die Mutter ausnahmsweise mal nicht nach Rotwein und Zigaretten stinkt und wie ein Generalfeldmarschall durch das Fertighaus poltert, wird stets eifrig nach neuen Worten gesucht, wobei der Abgegriffenheitsfaktor des Brockhauses kontinuierlich steigt. Mal heiter und mal melancholisch erzählt Silke Porath in ihrer überarbeiteten, und dem Schreibstil entsprechend, mit einem neuen, frechen und auffällig, bestechlichen Cover verzierten Neuauflage die 80er Jahre Geschichte einer aus den Fugen geratenen Familie, in der die Schwestern ihr eigenes, kleines Spiel erfinden, um den zähen Alltag etwas erträglicher zu gestalten. Hierbei werden einfach die Eltern umgetauscht, entzweit und jeweils einem Nachbarn zugeordnet. Dass das Erwachsenwerden auch seine Schattenseiten hat, lässt Silke Porath hierbei nicht außen vor, was sich durch den Tod von Steffis bester Freundin äußert und das eingespielte, nach im Brockhaus verferkelten Wörtern suchende Mädeltrio unschön dezimiert. Eine Tatsache, die erst einmal verdaut werden will und das pubertierende, Gekicher bei der Beisetzung vorerst entschuldigt, bis der Hammer der Realität vollends in die kindliche Magengrube gerammt wird. Von Freddy Mercury, den ständigen Diskrepanzen rund um die Telefonrechung und der ersten Menstruation, die sich anfühlt „als thronte ein großer Bär auf dem eigenen Bauch“ schafft es die Autorin, mit ihrer frechen und nonchalanten Schreibweise aus der Erzählperspektive eine Geschichte zu formen, die sich nicht nur in einem Atemzug wegschmökern lässt, sondern hie und da auch ein zum leisen Lachen mutiertes Schmunzeln entlockt. © by Daniel Biester | Literaturreport.com

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