Silke Porath , Sören Prescher Klosterkeller

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Inhaltsangabe zu „Klosterkeller“ von Silke Porath

Himmelherrschaftsackzement! Pater Pius wollte eigentlich nur den Keller im neuen Kloster besichtigen und stolpert prompt über ein Skelett. Das ist jedoch nicht so alt, wie es auf den ersten Blick scheint. Natürlich kann der neugierige Pater Pius sich nicht aus den Ermittlungen der Polizei heraushalten. Und recherchiert auf eigene Faust in einem verteufelten Fall. Dabei lernt er mehr über Designerkleidung, Eheprobleme und Putzmittel, als ihm lieb ist. Andererseits: dem pfiffigen Pater ist nichts Menschliches fremd.

Ein sehr vergnüglicher Krimi mit sympathischen Ermittlern und einem außergewöhnlichen Konzept

— Klusi

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    Klosterkeller

    Klusi

    07. August 2016 um 13:44

    Pater Pius und sein Mitbruder Johannes sind nach Balingen gekommen, um ein altes Haus näher in Augenschein zu nehmen, welches der Orden geerbt hat. Hier soll eine Zweigstelle des Klosters entstehen. Aber schon die Ankunft gestaltet sich nicht erfreulich, denn bei einem Sturz zerreißt sich Pius seine gute Jeans. Als er dann auch noch im Keller des Hauses über ein Skelett stolpert, wird schnell klar, dass Pius sich schon mitten in einem heiklen Kriminalfall befindet, denn das Gerippe ist noch nicht so alt, wie es auf den erste Blick wirkt.Pius wendet sich um Rat und Hilfe an seine ehemalige Kommunionsschülerin, die Kommissarin Verena Hälble und ihren Kollegen und Lebensgefährten Thorben Fischer. Es ergibt sich die Frage, wer war der Tote, dessen Skelett im Keller des künftigen Klosters liegt? Daneben kommt es für Pius und Johannes noch zu weiteren Problemen, als sie einen MP3-Player finden und dessen Besitzer ausfindig machen möchten. Der Besuch in Balingen bringt ungeahnte Verwicklungen und Unannehmlichkeiten mit sich, aber es ist ja nicht das erste Mal, dass Pius in kriminalistische Ermittlungen verwickelt wird.Für Pater Pius ist dies bereits sein dritter Fall, den er zusammen mit Kommissarin Verena Hälble zu lösen hat. Für mich war es das erste Kennenlernen mit den Protagonisten, denn ich habe die vorherigen Bände noch nicht gelesen. Schon nach wenigen Seiten war ich mittendrin in der Geschichte. Pater Pius, der einerseits liebenswert weltfremd wirkt, andererseits aber absolut clever ist, hatte ich sofort ins Herz geschlossen, ebenso wie sein früheres Kommunionkind Verena, die mittlerweile als Kommissarin gute Arbeit leistet. Die Vorgehensweise bei den Ermittlungen ist zum Teil außergewöhnlich, und bei den Progatonisten menschelt es manchmal gewaltig. Aber gerade das macht den Charme dieses Krimis aus, dass hier keine perfekten Helden am Werk sind, sondern dass in der Handlung Normalität zu spüren ist. Mit viel hintergründigem Humor, Wortwitz und Situationskomik hat das Autorenduo hier einen unterhaltsamen und zugleich spannenden Krimi geschrieben, der so richtig zum Mitraten einlädt. Aber der Leser wird so manches Mal in die Irre bzw. auf eine falsche Spur geleitet. Mir hat das Lesen dieses Romans viel Vergnügen bereitet, denn schon die Aufmachung ist etwas Besonderes. Schließlich gibt es nicht viele Krimireihen, die ihren eigenen Radiosender haben. Radio Donauwelle kommt am Beginn eines jeden Kapitels zu Wort, und so manches, was die Moderatoren von sich geben, hat indirekt auch mit dem aktuellen Fall zu tun. Daneben spielt Radio Donauwelle auch richtig coole Musik. Eine Playlist am Ende des Buches darf natürlich nicht fehlen, und ich muss gestehen, dass ich mir so manches der angegebenen Musikstücke während des Lesens angehört habe, was eine sehr authentische Stimmung mit sich brachte. Viel zu schnell waren die 310 Seiten gelesen und der Fall gelöst, und ich war inzwischen erst so richtig auf den Geschmack gekommen! So war es naheliegend, dass ich mich spontan nach den Vorgängerbänden von „Klosterkeller“ umgesehen habe, und der erste Band „Klostergeist“ ist auch wenig später bei mir eingezogen. Das ist auf jeden Fall eine Krimireihe, die ich weiter verfolgen werde. Der zweite Band „Klosterbräu“ steht auch bereits auf meinem Wunschzettel, und ich freue mich jetzt schon auf weitere gemeinschaftliche Werke von Silke Porath und Sören Prescher.

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