Silke Schütze Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

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Inhaltsangabe zu „Als Tom mir den Mond vom Himmel holte“ von Silke Schütze

Als die chaotische Sophie Tom begegnet, hat sie sofort Schmetterlinge im Bauch. Im Überschwang der Gefühle flunkert sie ein bisschen, um ihn zu beeindrucken – und erfährt dann, dass ihr Traummann nichts so sehr hasst wie Lügen ... Tom findet Sophie toll: Während er selbst keine Arbeit hat, ist sie eine erfolgreiche Karrierefrau! Von wegen: Tatsächlich schlägt sich Sophie mit Gelegenheitsjobs durch und wohnt nicht in einem Penthouse, sondern in einer Damen-WG mit den lebenslustigen Omas Hedi und Lotti. Aber kann Sophie riskieren, Tom die Wahrheit zu sagen? Auf keinen Fall! Sie will ihn nicht verlieren! Wenn ihr Leben nicht ihren Schwindeleien entspricht, muss sie die Realität eben dem Wunschtraum anpassen. So einfach ist das! Oder auch nicht, wenn man sich mit der resoluten Dame vom Arbeitsamt herumschlägt, die beste Freundin mit einem GEZ-Eintreiber flirtet und eine seltsame Zimmerpflanze namens Miss Hepburn kluge Ratschläge erteilt.

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  • Buchverlosung zu "Kleine Schiffe" von Silke Schütze

    Kleine Schiffe

    Schuetze

    21. April 2015 um 23:16

    Anlässlich des Welttags des Buches am 23. April verlose ich ein kleines Silke-Schütze-Schmökerpaket mit drei meiner Titel: Kleine Schiffe, Als Tom mir den Mond vom Himmel holte und Schwimmende Väter. Drei Bücher für die ersten Sonnentage auf dem Balkon oder Garten. Und garantiert norddeutsch-hanseatisch ....

    • 87
  • Oberflächliche Liebesgeschichte

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    Heane

    05. January 2014 um 15:11

    Sophie ist Mitte dreißig, arbeitslos und lebt mit zwei Rentnerinnen in einer Art WG. Als ihr Bruder heiraten soll und die Eltern sich sorgen, dass sie als schwarzes Schaf der Familie sie blamieren wird, greift sie zu einer List. Kurzerhand beschließt Sophie, mit Hilfe einer guten Freundin, ein wenig an ihrem Auftreten herumzumanipulieren. Ein schickes Kostüm hier, eine gefälschte Rolex da, ein Ferrari-Schlüssel ohne Ferrari und schon ist die Maskerade perfekt. Zu dumm, dass sie just an diesem Abend ihrem Traummann begegnet und auch ihm eine erfolgreiche Geschäftsfrau vorspielt, anstatt zu ihrer Arbeitslosigkeit zu stehen. Tom und Sophie verlieben sich und mit dem Engerwerden ihrer Beziehung wird es für Sophie immer schwerer ihr gefälschtes Leben vor Tom aufrecht zu erhalten. Locker flockig beschreibt Silke Schütze wie ihre Protagonistin von einer Lüge in die nächste tappst und sich alsbald in ihrem selbstgesponnenen Netz unentwirrbar verstrickt. Die sympathische Sophie stolpert durch ihr Leben und schafft es ohne Festanstellung und vor allem ohne Ziel relativ gut über die Runden zu kommen. Einquartiert bei zwei pensionierten Damen, die mehr als einmal rettende Engel in der Not sind, kann sie sich über Existenzängste nicht beklagen. Schütze versucht lockere Frauenlektüre und tiefgreifende, komplexe Lebensprobleme in ihrem Roman zu verarbeiten. Dies gelingt ihr leider nur bedingt. Eine beginnende schwere Krankheit wird nur gestreift und der Umgang mit ihr, meiner Meinung nach sogar sträflich oberflächlich dargestellt. Durch das ganze Buch reihen sich Zufälle und Wendungen, die zu Beginn vielleicht noch zum Schmunzeln anregen, aber mit fortschreitender Seitenzahl immer mehr an den Haaren herbeigezogen wirken und den Plot insgesamt ins Unglaubwürdige und Oberflächliche abgleiten lassen. Verschiedene Sachverhalte lösen sich wie von selbst, oder werden abgetan, da eine eingehende Betrachtung wohl der seicht dahinplätschernden Geschichte geschadet hätten. Vielleicht ein Buch für ein paar verregnete Sommerstunden, aber zu großen Teilen entbehrlich.

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    catbooks

    16. May 2011 um 10:36

    Sophie lebt in Hamburg, zusammen in einer WG mit 2 Rentnerinnen (Lotti und Hedi), Freundinnen ihrer verstorbenen Oma. Sie ist gelernte Fotografin, doch möchte sie mit der digitalen Fotografie nichts zu tun haben. Dadurch kommt es das sie seit schon einiger Zeit Hartz IV Empfängerin ist. Auf der Hochzeit ihres Bruders lernt sie den charmanten, ehrlichen, gut aussehenden und auch arbeitslosen Tom kennen. Sie verstehen sich von Anfang an prächtig und es scheint perfekt zu passen. Wäre da nicht das Problem, dass sie sich wie eine Geschäftsfrau angezogen hat und mit den entsprechenden Accessoires wie z.B. eine Rolex und einen Ferrari-Autoschlüssel ausgestattet ist. Sophies Spitzname in der Familie ist „Fräulein Münchhausen“. Sie flunkert gerne… und das macht sie auch an diesem Abend, als sie Tom kennenlernt. Sophie spielt ihm, trotz mehrerer Möglichkeiten ihm die Wahrheit zu sagen, die erfolgreiche Geschäftsfrau vor und riskiert dadurch den Mann zu verlieren, den sie so sehr liebt… Das Buch liest sich flüssig und schnell, was nicht nur durch den angenehmen und lustigen Schreibstil der Autorin kommt, sondern auch durch die gute Geschichte mit den liebenwerten Figuren. Sophie ist eine wirklich total chaotische und liebenswerte junge Frau, die gerade durch ihr kleinen Flunkerein und ihre offene Art authentisch und sympathisch wirkt. Leider werden ihr ihre Lügen auch öfter zum Verhängnis, so dass sie sich immer wieder mit viel Witz und Charme neue Sachen ausdenken muss um diese zu vertuschen. Tom hingegen ist ein bodenständiger, liebevoller und romantischer Mann, der Sophie auf Händen trägt. In seinen Taten und Worten steckt so viel Gefühl und Liebe, dass es scheint er sei der perfekte Mann für Sophie. Die Nebenfiguren, wie Lotti, Hedi, Bruder Markus, die beste Freundin Özgu und Arbeitsamtmitarbeiterin Fra Klix sind auch toll dargestellt.Neben den Aufgaben, die jede Figur hat, um den Erfolg und das Liebesglück von Sophie zu fördern, bekommt man auch immer einen kurzen, aber intensiven Einblick ist das Leben der Nebenfiguren, die nicht minderaufregend sind, als das von Sophie. Ich hätte auch gerne noch mehr über Markus und der Arbeitsamtmitarbeiterin Fra Klix erfahren, die beide wirklich etwas besonderes sind! Mit am besten haben mir die Szenen gefallen, wenn Sophie mit ihrer Topfpflanze „Miss Hepburn“ spricht. „Miss Hepburn“ ist eine einzigartige Pflanze, sie gibt Sophie auf ihre eine Art und Weise Tipps und Ratschläge für jede Lebenssituation und zeigt, dass auch Topfpflanzen ein Eigenleben führen. Die Dialoge sind wirklich einfach der Knaller und ich habe „Miss Hepburn“ sofort in mein Herz geschlossen! Das Cover des Buches passt leider nicht so recht zum Titel. Schade! Doch wirkt es durch das grün und gelb frisch und passt zu einem Liebesroman, der auch gerne bei frühlings- bzw. sommerhaften Wetter gelesen wird. Fazit: „Als Tom mir den Mond vom Himmel holte“ ist mein erstes Buch von Silke Schütze und wird definitiv nicht das letzte bleiben!! Ich bin von dem warmherzigen Schreibstil, den gesamten Geschichte und den liebevoll gestalteten Figuren total begeistert.

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    AllesSchwarz

    14. January 2011 um 10:19

    Silke Schütze gehört zu meinen favourisierten Autorinnen, wenn es um humorvolle Frauenromane geht, die Alltagsthemen anpackt ohne den permanten erhobenen Zeigefinger, sondern es immer in eine nette Geschichte verpackt, die aber nie nur an der Oberfläche verweilt. Im vorliegenden Roman wird das Thema Arbeitslosigkeit als Gerüst für einen Beziehungsroman gewählt. Sophie lebt in Hamburg, ist arbeitslos, Single und lebt mit 2 älteren Damen in einer WG. Sie ist eigentlich gelernte Fotografin, möchte aber in dem Beruf nicht mehr arbeiten, da sie die Digitalisierung ablehnt. Aber was neues fällt ihr auch nicht ein. Sie renoviert, repariert und handwerkert in jeder Form für ihr Leben gerne, was sie auch ausgiebig bei Freunden und Bekannten ausgiebig tut. Ihr Bruder, ein Pfarrer, heiratet und dafür wird sie von ihrer Freundin Özge ausstaffiert, unter anderem mit einer gefälschten Rolex, einem Ferrari-Autoschlüssel und einer gefakten Designerhandtasche. Dort lernt sie dann Tom kennen, und es stellt sich heraus, dass auch er arbeitslos ist, denn er ist kein Gast, sondern hilft bei der Cateringfirma, die einem Freund gehört, aus. Er glaubt, Sophie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau...Sophie ist sofort Feuer und Flamme für ihn und traut sich nicht, diesen Irrtum gerade zu rücken, da Tom nichts mehr hasst als Lügen. Und Sophie schafft es einfach nicht, das richtig zu stellen...weil sie Angst hat, ihn zu verlieren. Also überlegt sie sich, wie sie das Wunschdenken ihrer Realität anpassen kann....Es dauert ein Weilchen, bis sie herausfindet, mit liebevoller Unterstützung der beiden älteren Damen, was sie wirklich beruflich machen möchte. Und das nimmt sie dann in Angriff. Natürlich mit einigen Verwicklungen und Schwierigkeiten, aber immer mit Humor. Aber auch mit traurigen und nachdenklichen Momenten. Und nicht zu vergessen, Miss Hepburn, ihre Zimmerpflanze, mit der sie abends noch lauschige Gespräche führt über allerlei, was am Tag passierte... Ich finde, dass ist ein sehr liebevoller Roman, der sich um das Thema Arbeitslosigkeit, den Hintern hochkriegen und was auf die Beine stellen, Freundschaft, Liebe und auch ums älter werden dreht. Die Liebe ist hier irgendwie eigentlich nur Mittel zum Zweck, damit Sophie endlich mal in Gang kommt :) Was ich auch sehr schön fand, dass die zwei älteren Damen eine wichtige Rolle in dem ganzen Roman spielen. Aber leider kann auch dieser Roman den Roman von Silke Schütze „Kleine Schiffe“ nicht überbieten, der immer noch mein absolutes Schütze-Highlight ist!!

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    abuelita

    06. January 2011 um 20:33

    Zum Inhalt dieses Buches schreibe ich jetzt nichts mehr - ich glaube, der ist allen mittlerweile bekannt… Es ist auf jeden Fall ein weiteres lockeres und nettes Buch der Autorin, in dem sie auch ein ernstes Thema - Alzheimer- anspricht. Überhaupt gefällt es mir, dass Silke Schütze die ältere Generation nicht ausgrenzt in ihren Büchern. Ansonsten war das Buch leicht und schnell zu lesen und verleitete zu manchem Schmunzler. Direkt an etwas „ festmachen „ kann ich es nicht, aber - „kleine Schiffe“ z.B gefiel mir doch um einiges besser…..

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    bookmouse

    14. December 2010 um 21:51

    Ein wunderschönes Buch, das leider viel zu schnell wieder zu Ende war. Sophie ist arbeitslos, lebt so in den Tag hinein, engagiert sich allerdings auch ehrenamtlich bei ihrem Bruder in der Gemeinde, denn Marcus, ihr Bruder, ist Pastor. Auf der Hochzeit ihres Bruders lernt sie Tom kennen, der dort an der Bar jobbt. Sie mimt die erfolgreiche Unternehmerin, die sie nicht ist. Er ist total von ihr beeindruckt, wie sie das alles hinkriegt. In Wahrheit aber wohnt Sophie in einer WG mit zwei netten alten Damen. Sie möchte Tom jedes Mal, wenn sie ihn sieht, die Wahrheit erzählen, doch sie kann einfach nicht. Als sie beim Renovieren feststellt, dass sie am Heimwerken mehr Spaß hat als an der Fotografie (Sophie ist nämlich eigentlich Fotografin) beschließt sie, eine eigene Heimwerkerschule zu eröffnen. So entsteht aus einer Idee etwas Wunderbares, das jedem Mut machen sollte, seine Träume nie aus den Augen zu lassen. Ein Buch, das mich sehr an meine eigene Situation erinnert.

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    Buechersuechtig

    08. November 2010 um 09:42

    Die Geschichte... Die 34-jährige Sophie lebt in Hamburg und (wird von ihrer Familie liebevoll "Fräulein Münchhausen" genannt, weil sie gern mal flunkert) lernt auf der Hochzeit ihres Bruders den charmanten Tom kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt und der ihr den Mond vom Himmel holt. Tom glaubt, dass Sophie eine erfolgreiche Geschäftsfrau ist und Sophie lässt ihn in diesem Glauben (obwohl sie Hartz IV-Empfängerin ist). Als Tom dann erzählt, dass er selbst arbeitslos ist und Lügen hasst, verschiebt Sophie die Wahrheitsbeichte einfach und verfängt sich selbst in einem Lügengebilde. In den nächsten Tagen und Wochen verbringt Sophie viel Zeit mit Tom, der noch immer nichts von ihrer wahren Identität ahnt. Außerdem tut sich sonst noch einiges in Sophie´s Leben: Sophie´s Bruder wird von seiner Frau betrogen, Frau Klix vom Arbeitssamt sitzt ihr im Nacken und auch in ihrer Damen-WG, die sie mit den beiden älteren Damen Hedi und Lotti bewohnt, ist immer was los. Tiefschürfende Gespräche führt die handwerklich begabte Sophie (neben ihrer Freundin Ötzge)mit ihrer Zimmerpflanze Miss Hepburn... Meine Meinung: Die Geschichte wird aus der Sicht von Sophie erzählt, die uns an ihren Gedanken, Ängsten und Hoffnungen teilhaben lässt. Und die Zwiegespräche mit Miss Hepburn finde ich auch klasse. Die Flunkerei setzt unserer Protagonistin ganz schön zu und als Tom dann noch einen Job auf einer Bohrinsel für einige Monate annimmt, sich Sophie mit Ötzge zerstreitet und die resolute Mitbewohnerin Lotti an Alzheimer "erkrankt" und dadurch Hedi mehr Verantwortung übernehmen muss, formt sich ein Plan in Sophie´s Kopf... Mehr will ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten - lest das Buch am besten selbst... Der Plot sowie die Handlung sind wunderbar geglückt und wurden einwandfrei umgesetzt, auch wenn ernstere Themen wie Arbeitslosigkeit und Krankheit vorkommen. Die Protagonisten wirken so, als würde man sie schon jahrelang kennen. Weiters lässt die Handlung genug Raum, so dass sich die Charaktere richtig entfalten können. Und die Autorin hat genug unvorhergesehene Wendungen in die Geschichte eingebaut, so dass es niemals langweilig wird. Den Schreibstil & Humor von Frau Schütze mag ich sowieso und frau kommt beim Lesen voll auf ihre Kosten. FAZIT: Für diesen herrlichen Lesespass vergebe ich glanzvolle 5 (von 5) STERNE und hoffe auf viele weitere Bücher von Silke Schütze.

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    Katleah

    25. August 2010 um 16:57

    Weil Sophies Eltern befürchten, ihre Tochter könnte auf der Hochzeit ihres Bruders im Blaumann auftauchen, beschließen Sophie und ihre beste Freundin Özge ihre doch sehr elegante Kleidung mit gefälschter Designertasche, Ferrarischlüssel und Rolex abzurunden - alleine, um ihren Eltern zu beweisen, dass sie sehr wohl weiß, wie man sich auf festlichen Anlässen kleidet! Es konnte ja auch keiner ahnen, dass Sophie an diesem Abend ihren Traummann kennenlernen würde, sie die Lüge mit dem Ferrari nicht aufdeckt und nebenbei noch erzählt, wie wäre eine erfolgreiche Geschäftsfrau im Bereich der Dienstleistungen - während Tom ihr im gleichen Atemzug gesteht, dass er arbeitslos ist. Genau wie Sopie es eigentlich auch ist. Doch nach dem ersten Kuss kann und will sie die Lüge nicht einfach gestehen, schließlich hasst Tom nichts mehr als Lügen. Wenn es etwas gibt, auf das Tom besteht, ist nämlich genau das: die Wahrheit. Gleich, um reinen Tisch zu machen. Aber wie soll Sophie ihm jetzt noch sagen, dass sie ebenfalls arbeitslos ist, in einer WG mit den zwei Freundinnen ihrer toten Oma, Hetti und Lotte, zusammen wohnt, eine Pflanze namens Mrs Hepburn hat, die sie gelegentlich für psychologische Selbstgespräche braucht. Also muss sie die Lügen einfach der Realität anpassen. Nichts leichter als das! - Denkt sie ... Doch so leicht ist das nicht, immerhin ist da noch Frau Klix, ihre Sachbearbeiterin bei der Agentur für Arbeit und die ist skeptisch. Eigenständigkeit im Dienstleistungsbereich ohne jegliche Ideen? Das kann doch nicht klappen! Und Sophie verstrickt sich immer mehr in ihre Lügen ... "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" ist ein wunderschönes Buch. Man kann lachen, weinen oder einfach nur entspannen, während Sophie durch Hamburg zieht - mal mit und mal ohne Tom - und versucht, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Was natürlich nicht immer klappt und mit vielen Stolperfallen verbunden ist. Sophie hat so oft die Chance, ihre Lügen aufzuklären und redet sich trotzdem immer weiter drum herum, dass man als Leser nicht weiß, ob man sich die Hand vor den Kopf schlagen oder lachen soll. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es ist bereits mein zweites Buch von Silke Schütze gewesen, was mir sehr zugesagt hat. Ihr Schreibstil geht gut durch und zieht einen in den Band. Ein sehr zu empfehlendes Buch, ebenso wie die Autorin!

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    schlummerschaf

    18. June 2010 um 00:34

    Ein sehr hübscher Roman, den ich gerne gelesen habe. Sophie lernt Tom bei der Hochzeit ihres Bruders kennen. Aus einer kleinen Flunkerei wächst eine große Lüge, denn Sophie ist arbeitslos, doch Tom denkt, sie ist eine erfolgreiche Unternehmerin. Also muss sie nun aus der Lüge eine Wahrheit machen. Silke Schütze ist eine bezaubernde Ansammlung höchst lebendiger und sympathischer Protagonisten gelungen, fern von üblichen Klischees. Man spürt das Herzblut, das in ihnen steckt, ihnen förmlich aus den Poren tropft, manchmal zu sehr, dann verliert sich die Geschichte in all den schönen Details aus dem Leben von Sophie und ihren Freunden. Dann legt man das Buch auch mal beiseite, weil der zwingende Sog fehlt. Aber man findet gerne wieder hinein, schließt Miss Hepburn, die Zimmerpflanze, ins Herz, liebt, lacht und weint mit den Ladies Hedi und Lotti, freut sich, dass alle eine Entwicklung erfahren, klappt das Buch am Ende zu und denkt, die Vorhersehbarkeiten beiseite gelassen, dass man eine schöne Zeit mit netten Freunden hatte. Ideale Ferien- und Urlaubslektüre!

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    bücherelfe

    18. May 2010 um 22:18

    Bei Sophie läuft es beruflich nicht wirklich rund und ihre Beraterin beim Arbeitsamt sitzt ihr ganz schön im Nacken. Ihre eigene Wohnung musste sie mangels Finanzen schon längst aufgeben, was aber nicht weiter tragisch ist, denn in der Wohngemeinschaft mit zwei alten Damen hat sie so etwas wie eine zweite Heimat gefunden. Und dann schlägt Amor's Pfeil zu. Tom hat schokoladebraune Augen und ist der tollste Mann, der ihr je unter die Augen gekommen ist. Das alles wäre ja so wundervoll, wenn Sophie – von ihren Eltern nicht ohne Grund Fräulein Münchhausen genannt – sich nicht wieder einmal in eine kleine Flunkerei verstrickt hätte. Und Tom hasst nichts mehr als Lügen ... Fazit: Kurzweiliger Roman mit durch und durch sympathischen Protagonisten.

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    LEXI

    02. May 2010 um 09:59

    Eine kurzweilige, teilweise amüsante Lektüre für zwischendurch, aber mit Niveau. Silke Schütze erzählt auf charmante Art und Weise von den Alltags-, Liebes- und Jobproblemen der Protagonistin Sophie, flicht die Thematik der Arbeitslosigkeit (Hartz4-Empfänger), die Konsequenzen von Lügen jeglicher Art, die Schwierigkeit gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, Altenversorgung, Einsamkeit und das Drama der Alzheimer-Erkrankungen in ihre Geschichte ein, schreibt realistisch, aber keineswegs mit ermahnendem Zeigefinger – alles in allem ein wunderschönes Buch mit, soviel möchte ich verraten, einem Happy end. „Als Tom mir den Mond vom Himmel holte“ macht Lust auf „mehr“ von dieser Autorin. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2009 um 07:29

    Die Hartz-IV-Empfängerin Sophie wird von ihrer Familie liebevoll Fräulein Münchhausen genannt, denn bisher hat sie sich meist durch Flunkereien und kleinen Lügen vielen Problemen des Lebens entzogen und die Wirklichkeit dadurch ein wenig verbogen oder gar spannender dargestellt als sie oft war. Nach Beendigung ihrer eher halbherzig gemachten Ausbildung zur Fotografin hat sie bisher weder ihren Berufsweg noch Lebenspartner gefunden und lebt mit zwei älteren Damen in einer WG. Als ihr Bruder, Pfarrer von Beruf, heiratet, ändert sich ihr Leben – und auch das der ihr nahestehenden Menschen, drastisch. Um ihre Eltern auf der Hochzeit ihres erfolgreichen Bruders, in dessen Schatten stehend sie sich bisher immer fühlte, zu beeindrucken, verkleidet sie sich als mondäne, erfolgreiche Geschäftsfrau mit allen ihrer Freundin Özge notwendig erscheinenden, etwas übertriebenen Accessoires wie Designer-Handtasche und Ferrari-Schlüsselanhänger. Ausgerechnet da lernt sie Tom kennen. Er ist ebenfalls arbeitslos und hält sich derzeit mit kellnern über Wasser. Allerdings ist er im Prinzip auf den ersten Blick ihr genaues Gegenteil, denn er liebt die Wahrheit und Ehrlichkeit über alles. Dazu hat er auch allen Grund, denn er ist durch die Lügen und Betrügereien von anderen arbeitslos und durch mehrere schlechte Erfahrungen in dieser Hinsicht sehr verletzlich geworden. Ob die beiden trotz dieser erheblicher Startschwierigkeiten für eine solide Beziehung letztendlich zusammenkommen und wie Sophie durch Tom (und er durch sie) endlich die Kurve in ein geregeltes Leben bekommt, in dem es nicht mehr nötig sein wird, sich und andere zu belügen, ist aber nur ein Teil dieser sehr kompakten, vielschichtigen Story, die die Autorin Silke Schütze ihren Lesern da schenkt und in der es von Anfang bis Ende sehr nachvollziehbar menschelt. Für mich eines der Lese-Highlights meines derzeitigen Buchbestandes, welches ich sehr gerne anderen ans Herz legen möchte. Jeder von Silke Schützes Protagonisten, auch die Nebendarsteller, sind mit großer Liebe zum Detail gezeichnet und bekommen ihre ganz eigene wichtige Unterstory, so dass durch das Zusammenspiel aller Teilgeschichten die Hauptgeschichte erst so richtig rund und stimmig wird. Der Bruder von Sophie, der auch als Seelsorger nicht vor eigenem Seelenschmerz gefeit ist, die Arbeitsvermittlerin Frau Klix, die trotz äußerlich gezeigter Strenge ein sehr mitfühlendes menschliches Wesen hat, die älteren WG-Mitglieder, die zwar körperlich nicht mehr die Jüngsten sind, deren Intelligenz, Erfahrungsschatz und Charakter man aber nicht unterschätzen sollte…etc. etc. Wer in dem Buch nur eine oberflächliche Love-Story vermutet, wird genau wie ich, angenehm enttäuscht werden. Ich war jedenfalls oft überrascht von einer unerwarteten Wendung oder hab oft zustimmend genickt und von Anfang bis Ende mitgefiebert und mitgelitten. Und wenn das ein Autor schafft, hat er meiner Meinung nach genau das erreicht, weswegen er ein Buch geschrieben hat. Kurzum…ein Roman, der sich unbedingt zu lesen lohnt, ist es doch eine sehr warmherzige, gut miterlebbare, zeitgenössische und doch zeitlose Geschichte, der man obendrein noch anmerkt, wie sehr die Hamburger Autorin die Menschen an sich und die Stadt Hamburg im Besonderen schätzt.

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    Leserrezension_2009

    21. August 2009 um 13:06

    Sophie ist 34, schon länger arbeitslos und lebt mit zwei herrlich skurilen, älteren Damen in einer WG. Von ihrer Familie liebevoll Fräulein Münchhausen genannt, hat sie sich bisher mehr schlecht als recht durchs Leben geflunkert und nach Beendigung ihrer Ausbildung zur Fotografin bisher weder ihren Berufsweg noch Lebenspartner gefunden. Um ihre Eltern auf der Hochzeit ihres Bruders nicht zu enttäuschen, verkleidet sie sich als mondäne, erfolgreiche Geschäftsfrau mit allen dazu offenbar nötigen Accessoires. Ausgerechnet da lernt sie Tom kennen. Er ist ebenfalls arbeitslos und hält sich derzeit, genau wie sie selbst mit Aushilfsjobs über Wasser, z.B. mit kellnern, wie auf der Hochzeitsfeier. Nur, dass er im Prinzip ihr genaues Gegenteil darstellt, denn er liebt die Wahrheit und Ehrlichkeit über alles. Dazu hat er auch allen Grund, denn er ist durch die Lügen und Betrügereien von anderen arbeitslos geworden. Ob und wie die beiden trotz erheblicher Startschwierigkeiten letztendlich zusammenkommen und ob Sophie durch Tom (und er durch sie) endlich die Kurve in ein geregeltes Leben bekommt, in dem es nicht mehr nötig sein wird, sich und andere zu belügen, ist aber nur ein Teil dieser sehr kompakten, vielschichtigen Story, die die Autorin Silke Schütze ihren Lesern da schenkt. Jeder ihrer Protagonisten, auch die Nebendarsteller, sind mit Liebe zum Detail gezeichnet und bekommen ihre ganz eigene Unterstory, die durch die Zusammenführung aller Teilgeschichten erst so richtig rund wird: Der Bruder von Sophie, der auch als Seelsorger nicht vor eigenem Seelenschmerz gefeit ist, Die Arbeitsvermittlerin Frau Klix, die trotz äußerlich gezeigter Strenge ein sehr mitfühlendes menschliches Wesen hat, die älteren WG-Mitglieder, die zwar körperlich nicht mehr die Jüngsten sind, deren Intelligenz und Charakter man aber nicht unterschätzen sollte…etc. etc. Kurzum, ein Roman, der sich unbedingt zu lesen lohnt, ist es doch eine sehr warmherzige, gut miterlebbare, zeitgenössische und doch zeitlose Geschichte, deren Protagonisten normale menschliche Schwächen haben. Das ist für den Wiedererkennungswert beim Leser sehr wichtig. Die meisten Menschen sind halt keine Supermänner und –frauen und die Autorin trägt dem außergewöhnlich gut Rechnung. Schön, dass man obendrein noch merkt, wie sehr die Hamburger Autorin die Menschen an sich und die Stadt Hamburg im Besonderen schätzt und so ganz nebenbei mit einigen Vorurteilen aufzuräumen versteht. Meine Entdeckung des Jahres in der Sparte für leichte, lockere Belletristik. Diese Rezension hat Iris H. eingereicht.

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    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2009 um 15:54

    "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" ist ein langer Titel, stellenweise war auch das Buch etwas langatmig - trotzdem war es lustig. Es ist eines von diesen Superheldinnen-im-Alltag-Büchern, wo von angeblich in jedem Dorf lebenden Menschen erzählt werden, die angeblich so sind wie du und ich und dabei von einem Fettnäpfchen ins andere treten. Manche Bücher wirken lächerlich und nur publikumsgeklatscheerhaschend, doch dieses Buch ist wirklich gut. Witzig mit einer gewissen Tiefe und letzendlich denkt man, irgendwie ist mir die Sophie-Superheldin doch nicht soooo unähnlich. Oder?

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  • Rezension zu "Als Tom mir den Mond vom Himmel holte" von Silke Schütze

    Als Tom mir den Mond vom Himmel holte

    savanna

    15. July 2009 um 12:46

    Genau so 'Gute-Laune-und-auch-noch-bunt-dabei' wie das Cover gestaltet wurde, ist auch der Inhalt des Buches! Obwohl ich sonst so gar nichts mit dieser Art der Frauenliteratur anfangen kann, hat mich dieses Buch köstlich amüsiert! Sophie, jung, gut gelaunt und arbeitslos, trifft auf der Hochzeit ihres Bruders Tom, ebenfalls jung, gut gelaunt und arbeitslos. Während man denkt, dass sich dieses Pärchen nun doch einen lässigen Sommer mit viel Zeit und Tagträumen einrichten könnte, kommt es natürlich so ganz anders! Lesenswert, vor allem für Frauen in den Thirthysomethings und frisch Verliebte!

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