Silke Schütze Erdbeerkönigin

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Inhaltsangabe zu „Erdbeerkönigin“ von Silke Schütze

Vor 20 Jahren wurde Eva in ihrem Heimatdorf zur Erdbeerkönigin gekürt und traf in Hamburg für ein paar Stunden den attraktiven Daniel. Sie hat ihn nie vergessen – und erfährt nun, dass er gestorben ist und sie zu seiner Grabrednerin bestimmt hat. Aber warum? Für Eva beginnt eine Spurensuche voller unerwarteter Entdeckungen …

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    Erdbeerkönigin
    Schnauzhaar

    Schnauzhaar

    26. October 2013 um 17:23

    Erdbeerkönigin handelt von einer Mutter namens Eva, die in frühen Jahren als Erdbeerkönigin einen jungen Mann (Daniel) traf und ihn aus den Augen verlor. 20 Jahre später erfährt sie, dass sie seine Grabrede halten soll. Hals über Kopf reist sie für zwei Wochen nach Hamburg, weg von ihrem Mann Nick und ihrem rebellischen Sohn Benny. Und versucht, Daniel, den sie nur eine Nacht kannte, richtig kennen zu lernen. Und entdeckt dabei sich selber. Ich bin unglaublich froh, habe ich dieses Buch gelesen. Es ist sehr zauberhaft und regt einem zum Nachdenken an. Was habe ich bisher erreicht? Wer bin ich? Was will ich? Und eins ist mir geblieben: Mach es!!!! Nur noch eins:  Das Cover ist nicht wirklich passend und kann irreführen. Lasst Euch davon nicht beeinflussen.

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  • Erdbeerkönigin - Rezension

    Erdbeerkönigin
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    20. June 2013 um 12:28

    Erdbeerkönigin Mein erstes Buch von Silke Schütze und direkt ein echtes 5 Sterne-Buch! Ich kann es nur empfehlen. Klappentext Vor 20 Jahren wurde Eva in ihrem Heimatdorf zur Erdbeerkönigin gekürt und traf in Hamburg für ein paar Stunden den attraktiven Daniel. Sie hat ihn nie vergessen – und erfährt nun, dass er gestorben ist und sie zu seiner Grabrednerin bestimmt hat. Aber warum? Für Eva beginnt eine Spurensuche voller unerwarteter Entdeckungen … Inhalt (Meine Zusammenfassung) Eva ist mit ihrem Alltag nicht mehr glücklich. Ihr Mann Nick versteht ihre Handlungen nicht mehr und kümmert sich nicht um ihre Gefühle. Sie selbst hat auch noch kaum Interesse an ihm. Benny, ihr 17 Jahre alter Sohn treibt sie auch in den Wahnsinn. Sie muss dringen einmal weg und sich erholen. Doch dann kommt plötzlich ein Brief aus Hamburg in welchem sie aufgefordert wird eine Grabrede zu halten. Es war der letzte Wille des Verstorbenen, Daniel, ein Jugendfreund von Eva, den sie auf einer Familienfeier kennen gelernt hat und mit ihm vor 20 Jahren weggelaufen ist. Eva hat Daniel nie vergessen und er sie scheinbar auch nicht. Eva bricht nach Hamburg auf um dort zu erfahren wieso Daniel sie für die Grabrede ausgewählt hat. Dabei findet sie nicht nur einiges über ihn sondern auch über sich selbst heraus. Cover Ein sommerliches Cover, dass leichte Lektüre und Spaß verspricht. Das Fahrrad und die Tasche haben eine große Bedeutung aber das erfährt man erst am Ende des Buches. Allerdings zeigt das Cover nicht, dass dieses Buch durchaus ernsthaft ist und auch traurig. Meinung Nachdem Kossi von Kossiswelt so von dem Buch begeistert war landete es auf meiner Wunschliste. Meine Mutter war auch sehr angetan von diesem Buch, daher habe ich es gelesen und es hat mich überzeugt. Dieses Buch ist ein Sommerbuch für alle die tolle Unterhaltung suchen aber auch ein bisschen ernsthafte Thematik lesen wollen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen und Silke Schütze schafft es, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.  Eva war eine tolle Protagonistin und ihre private Situation hat mich so berührt, dass ich am Schluss fast weinen musste. Auch die Geschichte um Daniel war faszinierend und hat mir gut gefallen. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von Silke Schütze lesen und freue mich auf weitere Geschichten!

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  • Rezension zu "Erdbeerkönigin" von Silke Schütze

    Erdbeerkönigin
    Murmeltier

    Murmeltier

    12. November 2012 um 23:02

    WUNDERSCHÖN!

  • Rezension zu "Erdbeerkönigin" von Silke Schütze

    Erdbeerkönigin
    SueMei

    SueMei

    05. August 2012 um 18:23

    Vor zwanzig Jahren lernt Eva den gutaussehenden Daniel auf einer Familienfeier in Hamburg kennen. Von dieser Feier flüchten die beiden und verbringen den restlichen Tag und die Nacht zusammen. Danach sehen sie sich nie wieder. Doch dann 20 Jahre später erhält Eva die Nachricht vom Tod Daniels und dass dieser sich gewünscht hat, dass Eva die Grabrede für ihn halten soll. Mit ihrem eigenen Leben - ihrem Ehemann Nick und ihrem pubertierenden Sohn Benny - unzufrieden bricht sie Hals über Kopf nach Hamburg auf, um herauszufinden, warum gerade sie für diese Rede auserwählt wurde. Dies wird eine emotionale Reise....sie erfährt mehr über Daniels Leben, über sein Sterben, über seine Freunde und vor allem über ihr eigenes Leben und Ihre Wünsche. Bei diesem Auf und Ab der Gefühle lernt sie auch wunderbare neue Freunde kennen und lernt "alte Freundschaften" wieder schätzen. Mein Fazit: Das ist ab heute eines meiner Lieblingsbücher! Ein wunderbares, emotionales, trauriges und vor allem wahres Buch über das Leben und Sterben und über Freundschaften. Dieses Buch regt zum Nachdenken über das eigene Leben an und fordert auf, das Leben zu genießen und auch mal mutig zu sein.

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  • Rezension zu "Erdbeerkönigin" von Silke Schütze

    Erdbeerkönigin
    Booksmypassion

    Booksmypassion

    01. May 2012 um 20:59

    nhalt Eva könnte glücklicher nicht sein. Sie ist verheiratet, mit Nick. Ihr gemeinsamer Sohn Benny, ist mitten in der Pubertät! Drei führen ein harmonisches Familienleben. Doch eine einzige Nachricht bringt das komplette Leben der Drei durcheinander! Eine Begegnung, die bereits 20 Jahre zurückliegt, stellt Evas Leben auf den Kopf. Nie hat sie ihn vergessen können - Daniel. Doch die Nachricht von seinem Tod, berührt sie sehr! Sie wurde ausgewählt, seine Grabrede zu halten. Warum sie? Ganz alleine macht sie sich auf den Weg nach Hamburg! Dort lernt sie nicht nur wunderbare Menschen kennen, wie zum Beispiel den Straßenmusiker Stanislav, oder die pensionierte Ärztin Dr. Lenchen...sie lernt auch sich selber von einer völlig neuen Seite kennen. Aber was genau wollte Daniel mit dieser Rede bezwecken. Für Eva beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die auch für ihre Zukunft sehr wichtig sein wird! Meine Meinung Ein grandioses Buch, welches mich unheimlich zum Nachdenken gebracht hat. In diesem Buch spiegeln sich alle Szenen des Lebens wieder. Trauer, Leid, Glück, Liebe, Freundschaft!!!! Die Personen sind so liebevoll dargestellt, dass man sie einfach gern haben muß. Besonders gut hat mir folgender Abschnitt gefallen: "Glück ist im Leben ein Überraschungsbesuch. Ein Fest, das man feiert, ohne Einladungen verschickt zu haben. Ein spontaner Kuss, ein unerwartetes Lachen." Dies macht einem wieder mal klar, dass man sich auch über die kleinen Dinge im Leben freuen und das Leben genießen soll. Jeder Augenblick zählt. Ob Eva IHRE Antwort auf das Leben findet, kann ich euch leider nicht verraten. Das müßt ihr schon selbst herausfinden. Eine wunderbare Geschichte, die auch gut und gerne noch 300 Seiten mehr hätte haben können. Wer dieses Buch liest, wird es lieben! Von mir gibt es fünf Sterne!!!!

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  • Rezension zu "Erdbeerkönigin" von Silke Schütze

    Erdbeerkönigin
    katja_li

    katja_li

    07. April 2012 um 21:40

    Eva ist zurzeit mit ihrem Leben so gar nicht zufrieden, ihre Mutter ist vor kurzem gestorben, ihr Mann scheint sie nicht mehr zu lieben und ihr pubertierender Sohn nervt auch nur noch. Wie vom Schicksal gewünscht trudelt ein Brief an diesem Tag bei Eva ein, er bittet sie die Grabrede für einen Daniel zu halten. Natürlich kennt Eva diesen Daniel, doch sie haben sich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen und sich nur ein mal getroffen. Plötzlich kommen die Erinnerungen a diesen einen besonderen Abend in ihr hoch und kurzerhand geht sie nach Hannover zu der Kanzlei, die diesen Brief geschickt hat , um der Sache nach zu gehen. Eva ist also nun in Hamburg und begibt sich in diese Kanzlei, wo sie auch schnell den besten Freund von Daniel kennenlernt, den Anwalt Hubertus, dieser macht sie mit vielen anderen Freunden von Daniel bekannt und bittet sie auf, die in zwei Wochen stattfindenden Beisetzung de Grabrede zu halten, da das Daniels letzter Wunsch war. Eva willigt ein und wird in diesen 14 Tagen in Daniels Wohnung leben und sich überlegen was sie denn sagen soll. Während dieser Zeit lernt sie viele von Daniels Bekannten näher kennen und jeder erzählt ihr was über diesen Daniel, den sie schon fast nicht mehr kennt, doch jeder scheint eine andere Meinung über ihn zu haben, was Eva nicht sehr weiterhilft. Die Thematik in dieser Geschichte hat mich fasziniert, denn man wollte ja wissen, warum Daniel ausgerechnet Eva ausgesucht hat und natürlich wollte man auch wissen, was in dieser einen Nacht passiert ist. Die Auflösungen dieser beiden Geheimnisse erfolgt erst recht spät und beide haben mich fast zu Tränen gerührt. Die Charaktere fand ich allesamt sehr realistisch dargestellt und mir haben sie alle gefallen, jeder auf seine Weise, denn für mich waren sie alle echt. Insgesamt war die Geschichte für mich echt, auch weil die Autorin Hamburg so genau beschrieben hat, dass ich es mir wirklich bildlich vorstellen konnte und obwohl es kein Fantasyroman ist, war das Buch einfach nur magisch. Ich habe mich so sehr in Eva und Daniel verliebt, dass ich wollte, dass sein Tod nur ein schlechter Witz war. Immer wieder habe ich mir vorgestellt, dass am Ende rauskommt. dass Daniel nicht gestorben ist, er wollte Eva nur auf den Arm nehmen, aber ich wusste auch, dass es nicht sein konnte, aber ich habe gehofft, wie verrückt. Keine Worte können die Stimmung in diesem Buch beschreiben. Natürlich war sie immer bedrückt, da der Tod von Daniel immer präsent war, doch hin und wieder gab es auch glückliche und sogar witzige Momente, doch immer war die Stimmung nachdenklich. Ich zumindest habe viel von diesem Buch gelernt, und es wird mich so schnell auch nicht mehr loslassen. Das Ende war einfach nur schön. Es war ein Happy End, aber wie das ganze Buch, ein etwas bedrückendes Happy End. Fazit: Ein sehr tiefgehendes Buch, das sich mit den wesentlichen Themen im Leben beschäftigt: Was ist Liebe? Was ist wichtig im Leben? Was ist der Tod? Silke Schütze schafft es diese Themen in ein Buch mit vielen wunderbaren Charakteren zu verwandeln, das dich mitreist und nicht mehr loslässt.

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  • Rezension zu "Erdbeerkönigin" von Silke Schütze

    Erdbeerkönigin
    catbooks

    catbooks

    31. March 2012 um 18:11

    Schon allein der erste Satz ist einer, der es in sich hat, der einen neugierig macht und gleichzeitig auch hart trifft. Ein Satz, der über dieses Buch eine Macht ausübt und die Atmosphäre der gesamten Geschichte sehr gut einfängt. Ich bin auch mehrere Stunden aus meinem eigentlichen Leben verschwunden und habe mich diesem Buch gewidmet, dass mich gepackt hat: Es lief mir eiskalt den Rücken herunter, ich habe mich gefreut, ich habe geweint und Gefühle entwickelt, die ich mit meinen eigenen Worten schlecht beschreiben kann. Dieses Buch ist keine einfache Spazierfahrt mit einem roten Fahrrad. Mit diesem Buch erlebt man Himmel und Hölle, Höhen und Tiefen und das teilweise alles aufeinmal. Doch mit dieser Situation war ich dank diesen ruhigen und sanften Schreibstil nicht überfordert oder kam mir in irgendeiner Form überrumpelt vor. Ich habe die Geschichte von Eva genossen, auch wenn es irgendwie als falsches Wort erscheint, aber es ist wirklich so. Silke Schütze hat mich mitgenommen in ein anderes Hamburg wie ich es kannte. Ein melcholisches, trauriges, aber auch herzliches und warmes Hamburg, mit dem ich mich mich erst einmal anfreunden musste. Doch diese literarische Erfahrung war und ist immer noch etwas ganz besonderes! Über die eigentliche Geschichte und auch die Figuren möchte und kann ich an dieser Stelle nichts erzählen, jeder sollte sich in diesem Fall selbst überraschen lassen und die intensiven Gefühle spüren, die einem beim Lesen entgegenkommen. Doch eins kann möchte ich euch sagen: Genießt euer Leben, blickt mehr in die Zukunft und weniger in die Vergangenheit, denn die bringt euch im Leben nicht weit! Sowohl der Titel als auch der Cover wurden perfekt ausgwählt, sie zeigen die Schlüsselelemte dieses Buches und wie das Leben genossen werden kann! Wer hinter diesem Buch eine nette Strandlektüre vermutet liegt komplett falsch, es geht um viiel mehr… Zum Schluss möchte ich noch auf das Spiel “Gesprächsstoff: Original” hinweisen, dass in diesem Buch eine wichtige, doch leider viel zu kleine Rolle spielt. Fazit: Silke Schütze hat mit diesem Buch komplett ins schwarze getroffen! So sehr man dieses Buch auch genießen möchte, es geht einfach nicht. Man wird -positiv gemeint- in seinen Gedanken hin und her geschleudert, dass man auch eine kurze Pausen einlegen muss, um das gelesene zu verarbeiten, um die nächsten Fakten und Situationen aufnehmen zu können. Es spiegelt einfach und sehr gekonnt das wahre Leben wider! Lesen, lesen, lesen und weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Erdbeerkönigin" von Silke Schütze

    Erdbeerkönigin
    Kossi

    Kossi

    29. February 2012 um 21:34

    Was ist Liebe? Schokolade oder doch eher Brausepulver? Als Eva eines Morgens vor ihrer Kaffeemaschine steht, wird ihr bewusst, dass sie genau das gleiche macht, wie einen Tag zuvor und dass sie es auch am nächsten Tag wieder tun wird. Jeden Tag das gleiche. Und das soll ihr ganzes Leben lang so weitergehen? Eigentlich kann sie sich über das Leben mit ihrem Mann und dem pubertierenden Sohn nicht beschweren. Doch ist sie wirklich glücklich? Kaum hat sie diesen Satz zu Ende gedacht, bekommt sie einen Brief von einem Rechtsanwalt, der ihr verkündet, dass der letzte Wunsch des Galeristen Daniel Eisenthuer, ist, dass sie seine Grabrede hält. Doch Eva hat Daniel seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Vergessen hat sie ihn zwar nie, aber warum möchte er, dass ausgerechnet SIE die Rede hält? Kurzentschlossen macht sie sich auf den Weg nach Hamburg, um sich dort mit dem Rechtsanwalt zu treffen, der gleichzeitig auch der beste Freund von Daniel ist. Der Einfachheit halber darf Eva für zwei Wochen in die Wohnung von Daniel einziehen, denn so lange wird es noch bis zur Urnenbeisetzung dauern. Nach und nach lernt sie die Freunde von Daniel kennen und aus einer schönen Erinnerung wird ein Mensch geformt, mit dem sie mehr verbindet, als der Abend, den sie damals gemeinsam verbracht haben. Doch wird sie am Ende wissen, was sie über den Verstorbenen sagen soll? Wird sie so viel über ihn kennenlernen, dass sie die richtigen Worte für sein Begräbnis findet? Und vor allem: Wird sie nicht vielleicht auch viel mehr über sich selber kennenlernen, als das, was sie meinte, bereits zu wissen? Dieser Roman von Silke Schütze ist anders als ihre vorherigen (die ich alle gelesen habe). Ich empfinde ihn als tiefer, reifer und ernster und ein Stück weit melancholisch. Der Tod von Daniel schwebt über jedem Satz, doch auch im Gesamten war die Trauer und die damit zusammenhängende Verarbeitung eigentlich ein weiterer Protagonist der Geschichte. Denn Eva verarbeitet gleichzeitig den viel zu frühen Tod ihres Vaters, den sie erlebte, als sie gerade mal zwölf Jahre alt war. Und auch die Trauer um die Mutter, die erst kurz zuvor verstorben ist, taucht immer wieder als Grundtenor auf. Nicht selten haben mich genau diese Textstellen dann zum Weinen gebracht. Obwohl ich selber (zum Glück) derzeit nicht in einer ähnlichen Lebenssituation lebe, so machte die Autorin es mir einfach, mich in die Gefühle von Eva hineinzudenken. Ich bin mir sicher, dass ich genau die Tränen geweint habe, die die Protagonistin lange nicht weinen konnte. Die Autorin hat das Thema 'Tod' sensibel an der Wurzel gepackt, aber dennoch nicht die Tatsache des Schrecklichen und Unwiderruflichen aus den Augen gelassen. Diese Mischung hat mich das Buch am Ende mit tränenerfüllten Augen schließen lassen und auch, wenn ich Daniel gar nicht kannte und für gewöhnlich das Gefühl habe, mit dem Schließen eines Buches einen 'Freund' gehen lassen zu müssen, so habe ich nun das Gefühl, eine schöne Erinnerung verloren zu haben. Denn etwas anderes ist Daniel für Eva ja auch nicht. Oder vielleicht doch? Erwähnen möchte ich auch das wundervolle Cover, das in der Geschichte auch eine Rolle spielt. Bewusst anschauen konnte ich es nach dem Lesen erst, nachdem die letzten Tränen getrocknet waren. Aber bei all der Melancholie fehlten auch die Leichtigkeit und Fröhlichkeit nicht und die Frage danach, was Liebe eigentlich ist, beziehungsweise, ob es nur eine einzige Antwort auf diese Frage gibt oder ob die Liebe viel mehr Facetten hat, als man vorwiegend denkt. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, wenn man bereit ist, sein Herz zu öffnen und in sich selber schauen zu können ...

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