Silke Schütze Rosmarintage

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Inhaltsangabe zu „Rosmarintage“ von Silke Schütze

An seinem 76. Geburtstag findet Max Engel im Internet die Liebe seines Lebens wieder, die Französin Rosalie. Also überredet er die unkonventionelle Altenpflegerin Tamara Finke, die in seinem Seniorenheim jobbt, mit ihm nach Südfrankreich zu fahren, um Rosalie zurückzugewinnen. Für beide beginnt eine Reise, auf der sie lernen, dass die Tage im Leben am schönsten sind, die nach Rosmarin duften.

sehr berührend

— Gartenkobold
Gartenkobold

Tolle Geschichte, toller Schreibstil, es fehlen aber die Emotionen

— LaMensch
LaMensch

Toller Entspannungsroman mit Bodenhaftung! http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Ein etwas anderes Roadmovie - einfühlsam und wunderschön erzählte Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Tage, die nach Rosmarin duftet

— talisha
talisha

Eine wundervolle Geschichte die einen daran erinnert, was im Leben wirklich wichtig ist

— Kelo24
Kelo24

Unglaubwürdiger Beginn, der sich dann aber zunehmend steigert und in einen netten Roman endet. Wunderbare Landschatsbeschreibungen...

— tinstamp
tinstamp

Ein wundervolles Buch das einen auf eine Reise nach Frankreich und zu den wirklich wichtigen Dingen mitnimmt.

— engel-07
engel-07

Eine unterhaltsame und nachdenklich stimmende Reise nach Frankreich, die dazu auffordert sich vom Ballast der Vergangenheit zu befreien.

— Ruffian
Ruffian

Ein wunderbar herzwärmendes Buch <3

— sedmi
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  • nachdenklich und berührend

    Rosmarintage
    Gartenkobold

    Gartenkobold

    15. February 2017 um 02:20

    Klappentext: An seinem 76. Geburtstag findet Max Engel im Internet die Liebe seines Lebens wieder, die Französin Rosalie. Also überredet er die unkonventionelle Altenpflegerin Tamara Finke, die in seinem Seniorenheim jobbt, mit ihm nach Südfrankreich zu fahren, um Rosalie zurückzugewinnen. Für beide beginnt eine Reise, auf der sie lernen, dass die Tage im Leben am schönsten sind, die nach Rosmarin duften. Das Cover mit den fünf kleinen Gießkännchen hat mich sofort angesprochen und eben diese Gießkännchen schenkt der Protagonist des Buches Max seiner ihn auf seine ungewöhnliche Reise begleitende Pflegerin und spätere Freundin Tamara. Sehr gut gefallen haben mir auch die Gedanken der Autorin: „Es ist verrückt, mit wie viel Gepäck wir alle unterwegs sind. Mit Gepäck meine ich nicht deine Yogamatte … Ich meine unser Lebensgepäck. Denk mal an uns vier gestern im Auto. In Wahrheit waren wir nicht nur zu viert. Es waren viel mehr dabei. Wir treffen nicht nur den einzelnen Menschen, sondern auch immer seine Geschichte…“ Die Reise, die Max mit Tamara in Hamburg startet, wird eine Reise in die Vergangenheit, mal locker und sehr leicht erzählt, mal melancholisch und traurig, die Autorin erzählt uns die Geschichte von Max und Rosalie, ihrer großen, nicht gelebten Liebe und den Weg von Max zu Rosalie. Auf diesem Weg schließen sich den beiden noch der junge Niederländer Jakob und ein Stuck des Weges begleitet sie Luis, ein kleiner Flüchtlingsjunge auf dem Weg zu seinem Bruder. Man erfährt viel über die Träume und Ängste der einzelnen Personen, aktuelle Themen, die uns alle betreffen können, die Angst, die Liebe nicht gelebt zu haben, die Angst des kleinen Flüchtlingskindes, Zuneigung zwischen zwei Menschen, die sehr unterschiedlich im Alter sind und auch über die Angst einen geliebten Menschen zu verlieren. Der Schreibstil von Sabine Schütze ist locker und flüssig mal nachdenklich und Raum füllend, ich als Leser wurde mitgenommen, ich war in Südfrankreich, habe den Duft des Rosmarins förmlich gespürt, die Gerüche des Sommers war sehr präsent…. Ein Buch, was mich zum Schluss sehr berührt hat und den Leser auffordert, sein Leben im Hier und Jetzt zu leben, Ballast abzuwerfen und damit befreiter zu leben.

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  • Eine wichtige Reise …

    Rosmarintage
    LaMensch

    LaMensch

    01. October 2016 um 13:53

    Tamara ist Altenpflegerin und in ihrem Job im Altersheim relativ unzufrieden. Ihrer Chefin ist ein Drache und ihr Urlaub wird ständig verschoben. Als sie nach einem Streit mit ihrer Chefin zu ihrem Auto flüchtet muss sie feststellen, dass Max, ein Bewohner des Heimes in ihrem Auto sitzt. Er überredet sie, eine Tour nach Südfrankreich zu unternehmen. Erst ist sie voller Zweifel doch mit der Zeit gewöhnt sich daran und es gefällt ihr sogar sehr. Auf diese Reise lernt sie neue Freunde kennen und lieben.Das Buch erzählt in sehr lebhaftem Stil die Geschichte dieser Reise. Das Buch liest sich sehr einfach, was den Unterhaltungswert deutlich steigert. Doch mir fehlt gerade am Ende die Emotion. Gerne vertrete ich bei Büchern mit solchen Thema eine Träne, aber bei diesem irgendwie nicht. Das Potenzial dazu hätte dieses Buch definitiv aber irgendetwas fehlt, was das Buch zu einem emotionalen Erlebnis machen würde. Schade eigentlich, denn das ist mein einziger Kritikpunkt.Mir gefällt auch, dass dieses Buch sich immer wieder auf seinen Titel bezieht und dass man die Bedeutung des Titels mit der Zeit greifen kann.Da mir wie schon erwähnt die Emotionen fehlen und diese für ein Buch aber sehr wichtig sind kann ich leider nur 4 von 5 Sternen vergeben. Trotzdem ist das Buch definitiv empfehlenswert.

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  • *+* Toller Entspannungsroman mit Bodenhaftung *+*

    Rosmarintage
    Irve

    Irve

    11. June 2016 um 16:39

    . Als Max Winter Witwer wird, zieht er aus Angst, es zuhause alleine in der gewohnten Ungebung nicht auszuhalten, in ein Seniorenheitm – und bereut diese Entscheidung alsbald. Von nostalgischen Gefühlen und wunderbaren Erinnerungen an die schönste Zeit seines Lebens beseelt, sucht er im Internet nach seiner Jugendliebe, und er findet sie! Ein romantischer Traum nimmt immer mehr von Max Besitz. Er möchte zu ihr, möchte seine Rosalie noch einmal wiedersehen, und das, was einst zwischen ihnen vorgefallen war, aus der Welt schaffen. Doch dazu muss er nach Südfrankreich. Max ist 76, aber noch völlig rüstig. Vor allem, was seinen Geist angeht. So schmiedet er einen verrückten Plan. Um diesen verwirklichen zu können, gilt es noch einzig Tamara, seine Lieblingsaltenpflegerin um den kleinen Finger zu wickeln. Aber das ist eine der leichtesten Übungen für den charmanten Herrn. Die beiden verbünden sich recht schnell und die stilvolle Reise, die ebenso in den warmen Süden wie auch in eine zauberhafte Vergangenheit führen soll, kann beginnen. Bis Max aber sein Ziel erreicht, passieren noch viele – zumeist schöne – Dinge. Unterwegs stoßen unplanmäßig noch zwei weitere Gesellen zum Reise-Duo. Diese vier Menschen ergänzen sich ganz wunderbar und fördern gegenseitig das Beste aus sich zu Tage. Mit „Rosmarintage“ erlebte ich einige Wohlfühl-Lesestunden. Der Schreibstil ist flüssig, gefällig und sanft, stellenweise auch leicht amüsant. Die Autorin legt zwar eindeutig das Hauptaugenmerk auf die schönen Dinge des Lebens, auf die Kraft des positiven Denkens und der Herzensträume, ebenso auf die Macht der Freundschaft und der Liebe. Sie verleiht ihrem Roman aber auch eine stabile Bodenhaftung, indem sie Max´ großen, letzten Lebenswunsch nicht durch die rosarote Brille betrachtet.  Die Besprechung ist meinem LitBlog entnommen: https://irveliest.wordpress.com/2016/06/09/silke-schuetze-rosmarintage/ Zudem flicht Silke Schütze auch aktuelle Themen des Weltgeschehens in ihren Roman mit ein, der hin und wieder für weitere Denkanstöße sorgt. Die Charaktere sind warmherzig und sehr liebevoll gestaltet. Ich konnte sie einfach nur mögen, und auf ihrer Reise immer wieder hoffen, dass sie wohlbehalten ihr Ziel erreichen und Max´ großer Traum wahr werden würde….schließlich war ich mit der Zeit immer neugieriger auf Rosalie geworden und wollte ihr ebenso gern gegenübertreten wie Max nach all den Jahren. Die romantischen Impressionen runden den Entspannungsroman sehr schön ab. Nicht nur die Landschaften werden sehr bildhaft und lebendig geschildert, man glaubt auch, den Duft der unzähligen Kräuter, allen voran des Rosmarins, in der Nase zu haben…. Inhalt An seinem 76. Geburtstag findet Max Engel im Internet die Liebe seines Lebens wieder, die Französin Rosalie. Also überredet er die unkonventionelle Altenpflegerin Tamara Finke, die in seinem Seniorenheim jobbt, mit ihm nach Südfrankreich zu fahren, um Rosalie zurückzugewinnen. Für beide beginnt eine Reise, auf der sie lernen, dass die Tage im Leben am schönsten sind, die nach Rosmarin duften. Autorin Silke Schütze, Jahrgang 1961, lebt in Hamburg. Nach ihrem Studium der Philologie war sie Pressechefin bei einem Filmverleih und Chefredakteurin der Zeitschrift CINEMA. Sie hat bereits zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht und hält Schreiben für die zweitschönste Sache der Welt. 2008 wurde Silke Schütze vom RBB und dem Literaturhaus Berlin mit dem renommierten Walter-Serner-Preis ausgezeichnet. Quelle: Droemer Knaur Verlag

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  • Rosmarintage oder was im Leben wirklich wichtig ist

    Rosmarintage
    Kelo24

    Kelo24

    08. June 2016 um 15:02

    Zum Inhalt: An seinem 76. Geburtstag findet Max Engel im Internet die Liebe seines Lebens wieder, die Französin Rosalie. Also überredet er die unkonventionelle Altenpflegerin Tamara Finke, die in seinem Seniorenheim jobbt, mit ihm nach Südfrankreich zu fahren, um Rosalie zurückzugewinnen. Für beide beginnt eine Reise, auf der sie lernen, dass die Tage im Leben am schönsten sind, die nach Rosmarin duften. Und als Leser ist man förmlich eingeladen, auf der Rückbank des Oldtimers Platz zu nehmen und die Fahrt nach Südfrankreich einfach nur zu genießen.  Nicht nur die wunderschönen und detaillierten Landschaftsbeschreibungen  sondern auch die liebevollen Beschreibungen der Haupt- und Nebendarsteller tragen dazu bei, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will.  Dazu ist der Schreibstil lebendig und man durchlebt Freud und Leid mit den Protagonisten, so dass man beim Lesen gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Sowohl Max Engel als auch Tamara Finke erscheinen schnell als alte Bekannte, die beide ihr "Päckchen" zu tragen haben und so ganz nebenbei erfährt man deren Lebensgeschichte.  Dabei wird die Romanze von Max und Rosalie durch eine andere Schriftart auch optisch noch vom aktuellen Geschehen abgegrenzt. Die Autorin reißt im Laufe der Handlung einige Problemfelder an, wie liebloser Umgang in Altenheimen, schlechte Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte, Trauerbewältigung, ältere Frau liebt jüngeren Mann, Flüchtlingsproblematik, die insgesamt gesehen aber nur angerissen werden können. Etwas weniger davon wäre in diesem Fall mehr gewesen, hat mich persönlich aber nicht weiter gestört.  Ich habe mitgelacht, mitgelitten und mitgeweint und mir wieder bewusst gemacht, dass es im Leben viele Tage gibt, die nach Rosmarin duften, man muss ihnen nur die Möglichkeit dazu einräumen. Für mich ein absolutes Wohlfühlbuch.      

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  • Nach Rosmarin duftendes Roadmovie

    Rosmarintage
    talisha

    talisha

    08. June 2016 um 10:58

    Mich kann man ja schnell mit schönen Covern überzeugen - vor allem wenn Gewürze darauf sind; dazu ein vielversprechender Titel samt neugierig machendem kurzen Klappentext. So war es kein Wunder, dass mich das Buch ansprach und ich es unbedingt lesen wollte. Max langweilt sich im Seniorenheim. Genug Zeit um sich einen Plan auszudenken, wie er baldmöglichst nach Frankreich kommt, um "einen Freund" zu besuchen. Max überrumpelt Tamara, eine Pflegerin des Heimes, Ferien zu nehmen und ihn nach Südfrankreich zu fahren. Sein Freund lebe in Tanneron und mache Honig. An alles hat er gedacht und so fahren sie los; auch das Auto passt perfekt zu einer Frankreich-Reise. Unterwegs gesellen sich spontan zwei weitere Mitfahrer dazu.Das Roadmovie beginnt und erzählt uns die Lebensgeschichte von Max - in der Frankreich eine grosse Rolle spielt - wie auch die Geschichten, Probleme und Fragen seiner sehr unterschiedlichen Mitreisenden. Sie haben verschiedene Nationalitäten, liegen altersmässig weit auseinander, und doch ermutigen sie einander und lernen voneinander, hören zu, sind da. Sie lassen sich ein auf diese Auszeit, von der niemand weiss, wie lange sie genau dauert und was sie danach erwartet. Die Fahrt auf der Autoroute du Soleil ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes für alle. Max, der noch einen grossen Wunsch im Leben hat; die alleinerziehende Tamara, die einen Schicksalsschlag zu verkraften hat und lieber einen anderen Job hätte; Jakob, der noch keine Lust hat, nach Holland zurück zu gehen; die beiden Friedler, Luis und weitere Protagonisten, die mir alle sympathisch waren.Der Roman ist ein kleines Juwel: "Rosmarintage" ist eins der seltenen Exemplare, in dem alles stimmt: Titel, Cover, Klappentext und Inhalt passen perfekt zusammen. Dazu inhaltlich überzeugend, emotional, humorvoll und mit einer fröhlichen Grundstimmung. Bei mir hat der Roman einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wird sicher eins meiner Jahreshighlights werden. Die Geschichte ist wundervoll atmosphärisch und dennoch humorvoll geschrieben. Eine Fortsetzung würde ich sofort lesen, denn die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und ich würde gerne ihren weiteren Lebensweg mitverfolgen. Fazit: Ein etwas anderes Roadmovie - eine einfühlsam und wunderschön erzählte Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Tage, die nach Rosmarin duften. 5 Punkte. Zum Buchtrailer geht es hier entlang. 

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  • Rosmarintage

    Rosmarintage
    Kleine8310

    Kleine8310

    26. May 2016 um 22:55

    "Rosmarintage" ist ein Roman der Autorin Silke Schütze. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Max Engel. Nach dem Tod seiner Frau Inge hat Max beschlossen ins Altenheim zu ziehen. Aber nach einiger Zeit ist er des Alltags dort und seines eingeschränkten Lebens einfach überdrüssig. Max ist mit seinen sechsundsiebzig Jahren nicht mehr der Jüngste, aber er ist durchaus rüstig und willensstark.   Über das Internet macht er eines Tages seine Jugendliebe Rosalie ausfindig und hat damit auch endlich einen Grund gefunden aus dem Altenheim zu flüchten. Seine Altenpflegerin Tamara, die eher unkonventionell eingestellt ist, hat er sehr schnell auf seiner Seite und so machen sich die beiden kurzerhand auf den Weg nach Südfrankreich, da Max beschlossen hat seine Rosalie zurückzugewinnen ... Zuerst ist mir bei dem Buch die schöne Aufmachung aufgefallen und ich fand es toll, dass sich auch bei den Kapitelanfängen jeweils kleine Zeichnungen eines Rosmarintopfes und eines kleinen Zweiges zu finden sind. Die Liebe zum Detail war für mich schon vor der Lektüre ein Pluspunkt. Der Schreibstil von Silke Schütz hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und ich mochte die Art, wie sie die Landschaften und die Menschen beschrieben hat! In manchen Momenten hatte ich dadurch ein richtig schönes, sommerliches Kopfkino, was mir gut gefallen hat.    Die Handlung war für mich leider nur mittelmäßig, was vorallem daran lag, dass es teilweise sehr zähe Passagen gab in denen ich das Gefühl hatte, dass gar keine Entwicklung stattfindet. Ich hätte mir zum Beispiel, auch wenn der Roadtrip jetzt nicht schlecht geschildert wurde, etwas mehr Abwechslung gewünscht. Vieles war, mir persönlich, leider zu vorhersehbar.    Die Charaktere haben mir gut gefallen und ich habe interessiert beobachtet, wie sie sich weiterentwickeln würden. Im Großen und Ganzen war dieses Buch eine wirklich süße Geschichte, aber leider auch nicht mehr. Mir hat bei der Handlung, wie auch bei den Charakteren das Besondere gefehlt, dadurch habe ich am meisten die tollen Beschreibungen der Landschaften genossen und das ist mir für eine Top Bewertung leider zu wenig!    "Rosmarintage" ist eine kurzweilige Geschichte mit tollen Szenen und einem schönen bilhaften Schreibstil, bei dem mich leider manches nicht so richtig überzeugen konnte!

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  • Rosmarintage

    Rosmarintage
    tinstamp

    tinstamp

    22. May 2016 um 12:29

    Der Beginn erinnerte mich ein bisschen an den "Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg...", denn unser Protagonist Max Engel hat Ähnliches vor. Er türmt aus dem Pflegeheim, in welches er nach dem Tod seiner Frau Inge eingezogen ist. In der Parkgarage versteckt er sich im Auto von Pflegerin Tamara. Seinen Fluchtplan hat Max perfekt ausgeklügelt und so hat Tamara nicht wirkliche eine Alternative, als ihm seinen Wunsch zu erfüllen und mit Max nach Südfrankreich zu fahren. Dort lebt nämlich seine erste große Liebe, Rosalie, die er vor kurzem, durch Zufall, im Internet wiedergefunden hat. Und er hat noch eine alte Schuld offen, die er unbedingt noch begleichen möchte.... Tamara, die zum dritten Mal ihren Urlaub angemeldet hatte, ist wütend, da ihr dieser kurzfristig wieder verwehrt wird. Das passt Max gut in den Plan, denn so ist sie schneller überredet, als er dachte. Außerdem ist sie Witwe und Sohn Finn befindet sich im Moment zwecks Schüleraustausch in den USA. So kann Tamara auch die Zeit erübrigen, diese überraschende Reise mit Max zu unternehmen. Dieser hat alles bis ins kleinste Detail perfekt geplant. Sogar den Fahruntersatz stellt er zur Verfügung: einen platinblauen Citroen DS, Jahrgang 1970. Und so so befinden sich die Beiden mit der "Göttin", wie Max den Oldtimer liebevoll nennt, auf einen Roadtrip Richtung Süden. Auf ihrer Fahrt bleiben die Beiden aber nicht lange alleine und es gesellt sich bald ein niederländischer junger Mann dazu, Jakob, ein Globetrotter, der sich mit Gelegenheitsjobs seine Reisen finanziert. Kurzfristig sitzt auch Luis, ein achtjähriger Junge aus Ecuador, der sich illegal in Deutschland aufhält, im Auto. Hier nimmt sich die Autorin der Flüchtlingsproblematik an. Generell werden im Roman viele aktuelle Themen angesprochen. Neben der Flüchtlingsproblematik geht es auch um die Liebe trotz großem Altersunterschied, um Pflegeeinrichtungen und die dortige Behandlung von älteren Menschen, um Tod und Verlust, den Krieg und falschen Verpflichtungen. Manche Themen wurden mir dabei zu kurz angerissen bzw. hätte sich Silke Schütze auf einige wenige davon beschränken können. Zu Beginn des Romans hatte ich auch einige Schwierigkeiten den Stoff glaubwürdig zu finden. Doch mit der Fahrt und den Kilometern, freundete ich mich dann immer mehr mit der Geschichte an. Vorallem die Rückblenden in Max Vergangenheit und wie er seine große Liebe gefunden und wieder verloren hat, fand ich ungemein interessant. Genauso wie die Freundschaft zwischen Max und Tamara, die sich langsam, aber umso intensiver entwickelt. Hier findet man einige sehr bewegende Momente und tiefgründige Zitate. Die von mir erhoffte wunderbare Geschichte, fand ich schlussendlich ab dem Zeitpunkt der Ankunft in Südfrankreich. Charaktere: Tamara ist eine herzensgute Frau, die seit dem Tod ihres Mannes versucht sich über Wasser zu halten. Obwohl Pflegerin nicht ihr Traumberuf ist, ist sie in der Seniorenresidenz am Park eine der wenigen Pflegerinnen mit Herz. Trotzdem eckt sie mit ihrer direkten Art oft an. Max hat mit seinen 76 Jahren schon viel erlebt und möchte sich seinen Herzenswunsch erfüllen. Sein bisheriges Leben bestand aus vielen Schicksalschlägen. Auch die Nebenfiguren des Romans sind sehr gut getroffen und anschaulich beschrieben. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel in der Vergangenheit heben sich vom Rest der Geschichte durch kursive Schriftsetzung ab. Bei jedem Kapitelbeginn befindet sich unten eine Zeichnung eines Rosmarinbusches. Die bildhaften Beschreibungen der Landschaft, auf dem Weg von Berlin nach Südfrankreich, waren eine der Highlights dieses Romans. Auch viele Lebensweisheiten und aufgegriffene Themen, die die Autorin in ihren Roman einbezogen hat, fand ich wunderschön erzählt, so wie ich es bereits von ihren anderen Büchern gewöhnt bin. Doch der Beginn war mir leider zu zäh und für mich nicht glaubwürdig genug. Fazit: Hier hat die Autorin leider etwas zu viel gewollt! Zu viele angeschnittene Themen und ein eher zäher Beginn stehen der zweiten Hälfte gegenüber, die mir vorallem durch die Rückblenden in die Vergangenheit von Max sehr gut gefallen hat. Auch die wunderbare Landschaftsbeschreibungen und die Entwicklung der Charaktere sind gelungen.

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  • Buchverlosung zu "Rosmarintage" von Silke Schütze

    Rosmarintage
    Schuetze

    Schuetze

    Liebe Leserinnen und Leser, aus Anlass der Aktion "Autoren schenken Lesefreude" am 23. April möchte ich Euch gerne einen Vorgeschmack auf den herrlichen Sommer in Südfrankreich schenken. Vielleicht kann ich Euch mit einem Zitat aus dem Roman Lust machen? "Es war einer dieser verträumten, sonnendurchfluteten Frühsommertage, an denen die Zeit träge wie in einer Hängematte zu schweben scheint, Uhren an den Handgelenken vergessen werden und die Displays der Mobiltelefone so dunkel bleiben wie der Grund eines Bergsees." Die Helden meines Romans erkennen, dass die seltene Tage, die nach Rosemarin, Glück und Liebe duften, die Tage sind, auf die es ankommt im Leben. Mit Eurer bewegenen, gefühlvollen Antwort auf meine Frage "Welche Tage in Deinem Leben haben nach Rosmarin geduftet?", bewerbt Ihr Euch hier um eines der fünf von mir signierten Bücher. Viel Glück und viel Sonne wünscht: Eure Silke Schütze*

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    • 215
  • Wundervolles Buch über die Dinge die wirklich zählen

    Rosmarintage
    engel-07

    engel-07

    16. May 2016 um 10:30

    Silke Schütze nimmt einen in Ihrem Roman "Rosmarintage" auf eine Reise nach Frankreich, in die Vergangenheit und zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben (die nach Rosmarin duften) mit.Die Charaktäre die einem im Buch begegnen sind sehr autentisch und man erlebt mit ihnen zusammen diese wundervolle Reise. Man erfährt nicht nur über das Leben von Max Engel etwas, sondern auch über das Leben der Pflegerin Tamara und allen, die einem weiterhin in diesem Roman begegnen. Sehr liebevoll beschreibt Silke Schütz den Umgang der Charaktäre miteinander und zu den verschieden Situationen.Der Autorin ist es gelungen eine Atmosphäre zu schaffen, der man sich als Leser nicht enziehen kann. Man spürt förmlich die Sonne auf der Haut, den Duft nach Rosmarin und ebenso die Gefühle der Personen.Durch den wundervollen Schreibstil wird dieses Buch lebendig und man kann es nicht mehr aus der Hand legen und gleichzeitig will man nicht das es endet!Ein Roman der unter die Haut geht und einen nachdenklich aber auch glücklich zurück lässt.

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  • Das Ende war vorhersehbar

    Rosmarintage
    Readi

    Readi

    20. March 2016 um 16:06

    Max ist nach dem Tod seiner Frau Inge in das Altenheim Abendsonne gezogen und dort allerdings ziemlich unglücklich. Kurzerhand entschließt er sich, nachdem er kurz nach seinem 76 Geburtstag im Internet seine erste und einzige wirklich wahre Liebe Rosalie entdeckt hat, nach Frankreich zu fliehen. Zu Rosalie – um sie um Verzeihung zu bitten. Er hat auch schon einen Plan ausgeklügelt und kann Pflegerin Tamara überreden, ihn im Auto nach Frankreich zu fahren. Auf der Fahrt lernen die beiden sich besser kennen und nehmen auch noch weitere Mitfahrer auf, so dass es bei der Geschichte teils recht „turbulent“ aber auch nachdenklich zugeht. Wir erfahren, dass Max damals mit Rosalie immer zusammenbleiben wollte, sie jedoch nie wiedergesehen hat und nun hofft, gegen Ende des Lebens, vieles wiedergutmachen und erklären zu können. Aber auch Tamara und später Jakob, die mit im Auto sitzen, fahren nicht ohne seelisches Gepäck. Und so ist das Buch auch ein Buch über menschliches Verhalten, Gefühle und eine Rückschau auf das Leben. Über Dinge, die man tun soll bzw. Wünsche zu denen man stehen und sich ggf. erfüllen soll. Und dass es im Leben lohnenswert ist, auch zweite Chancen zu nutzen, Durchhaltevermögen zu zeigen und, wie es so schön heißt auf S. 149:  „Man sollte nie auf halber Strecke umkehren!“ Die Geschichte plätschert nett dahin, ein bißchen wie die Autofahrt nach Frankreich. Die Charaktere sind angenehm dargestellt und man kann ihnen und ihren Gedanken und Verhaltensweisen gut folgen. Einzig das Verhalten von Max Sohn Florian zum Ende des Romans kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ohne hier jetzt spoilern zu wollen, kann ich dazu leider nichts näheres sagen. Aber merkwürdig fand ich eine Sache auf jeden Fall. Das Ende ist von Anfang an vorhersehbar, dazu gab es schon einige Hinweise am Anfang des Buches, das tut dem Lesegenuss aber keinen Abbruch. Was mich jedoch absolut gestört hat, sind die vielen Fehler im Buch. Das hat den Lesegenuss ziemlich eingetrübt. Das Cover mit den kleinen Gießkannen und den unterschiedlichen Sträußen aus Kräutern hat etwas frisches, beschwingtes. Die geriffelte Oberfläche hingegen fühlt sich für mich irgendwie komisch an. Vor jedem Kapitel ist ein kleines Abbild eines Rosmarinbusches. Alles in Allem hat mir die Lektüre gefallen und das Ende fand ich passend zur Geschichte.

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  • Über das Leben und die Liebe

    Rosmarintage
    Ruffian

    Ruffian

    17. March 2016 um 08:55

    Inhalt Der 76jährige Max Engel lebt in der „Seniorenresidenz am Park“, die er für sich JVA „Abendsonne“ nennt, weil er sich hier wie in einem Knast für alte Leute vorkommt. Es fehlen ihm Respekt und Menschlichkeit und deshalb will er schnellstens hier weg. Ein Ziel für seine Flucht hat er auch schon, denn er will nach Frankreich um einen besonderen Menschen aus seiner Vergangenheit zu besuchen. Für die Umsetzung dieses Planes kann er die Pflegerin Tamara Finke gewinnen, die ihn spontan nach Frankreich begleitet, auf eine Reise durch malerische Orte und mit überraschenden Begegnungen. Meine Eindrücke In diesem Buch gibt es einige schöne Gedanken, die mir sehr gut gefallen haben. Besonders passend finde ich: „Es ist verrückt, mit wie viel Gepäck wir alle unterwegs sind. Mit Gepäck meine ich nicht deine Yogamatte … Ich meine unser Lebensgepäck. Denk mal an uns vier gestern im Auto. In Wahrheit waren wir nicht nur zu viert. Es waren viel mehr dabei. Wir treffen nicht nur den einzelnen Menschen, sondern auch immer seine Geschichte…“ Und genau darum geht es in diesem Buch. Um die Geschichten aus der Vergangenheit, welche belasten und die wie eine offene Wunde immer wieder wehtun. Im Verlauf der Reise erfährt man wie unterschiedlich diese Wunden entstanden sind und es ist schön mitzuerleben, wie sie nach und nach heilen.  In mal leichtem und beschwingtem, dann wieder melancholisch schwermütigem Ton erzählt die Autorin die Geschichte von Max und seiner großen Liebe Rosalie, Tamara und ihren Träumen und Ängsten und noch von einigen Personen mehr, wie z.B. dem jungen Holländer Jakob, der sich den beiden auf ihrer Reise anschließt. Besonders gut haben mir die Abschnitte mit Max und Rosalie gefallen. Hier gelingt es der Autorin eine ganz besondere Atmosphäre heraufzubeschwören und es zeigt sich ihr Gespür für Gefühle und ihr Talent diese zu formulieren. Auf den 300 Seiten werden noch einige Themen mehr angesprochen, wie z.B. auch die aktuelle Flüchtlingsthematik, oder wie alte Menschen in Pflegeeinrichtungen behandelt werden, drei verschiedene Arten einen geliebten Menschen zu verlieren, die Ängste einer Mutter,  Liebe trotz großen Altersunterschiedes, Diebstahl - und einiges mehr. Diese Themen sind jedes für sich interessant und wurden gekonnt in die Handlung eingebunden, hätten aber mehr Raum verdient, damit man sich als Leser eingehender damit auseinandersetzen kann. Hier wäre weniger mehr gewesen. Und so wie im Leben auch, gibt es in diesem netten Unterhaltungsroman lebhaftere und ruhigere Abschnitte und gerade in letzteren zeigt sich erneut das Können der Autorin, wenn sie z.B. einen heißen Sommertag beschreibt und man das Gefühl hat die Trägheit solcher Tage zu spüren. Fazit: Eine unterhaltsame und nachdenklich stimmende Reise nach Frankreich, die dazu auffordert sich vom Ballast der Vergangenheit zu befreien und das Leben im Hier und Jetzt zu leben.

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